Kleiner Geländewagen auf Kastenanhänger
Hallo in die Runde,
Ich hab eine Frage zur Ladungssicherung und zu den Vorschriften.
Seit einer Weile besitze ich einen Suzuki Sj 410 mit ca 800-900 kg Leergewicht den ich für das trial fahren nutze.
Nun habe ich mir einen Tema pro breake 1300 gekauft, Leergewicht 250kg und zuladung 1050kg.
Das ist ein normaler Kastenanhänger wo der Suzuki ganz genau drauf geht.
Nun geht es um die Ladungssicherung.
Ich wollte jedes Rad zu der Mitte des Hängers ziehen wo ich zwei 1.1to ösen an baue, unter der Siebdruckplatte ist dort eine quertraverse.
Als weitere Sicherung wird das fzg vorn und hinten senkrecht nach unten gezurrt, ist das alles soweit richtig?
Gurte haben eine Zulassung bis 2to.
Mfg
Sascha
50 Antworten
Zitat:
@Sascha5586 schrieb am 6. April 2016 um 09:54:57 Uhr:
Der Spruch könnt von mir sein.
Ne aber ich müsst sonst auf dem Anhänger über all ösen anbringen und das spart mir alles Zeit.
Ich hab jetzt nur mittig vom Anhänger die zwei ösen über der Achse wo ich denn durch die Türen nach unten spanne.Vorn und hinten Hak ich am besten in Rahmen ein.
Wenn du die Keile verwendest, brauchst du vorn und hinten nichts machen.
Den Spruch habe ich auf einem Lehrgang für Ladungssicherung vom Ausbilder mitbekommen.
Zitat:
@corsa 3 schrieb am 6. April 2016 um 04:39:12 Uhr:
Du kannst auch vorne 2 Bremskeile auf den Boden anbringen, 1 Bremskeil hinter das Rad, und dann 1 Gurt von links nach recht durch das Fahrzeug an die Ösen. Das erspart dir eine menge Arbeit beim auf und abladen, und ist völlig ausreichend.
Bitte aber daran denken, dass die Gurte sich bei dieser Methode jedes mal stark lockern und wieder straffen, wenn das Fahrzeug dann einfedert! wenn dann die Unterlegkeile nur druntergeklemmt und nicht extra befestigt sind, könnte sich die ganze Fuhre selbstständig machen.
Vorn die keile schraub ich an und das Auto zieh ich an drei Punkten bis Anschlag runter.
Hab ja Anschläge an den Achsen so das es verspannt ist und nichts mehr federn kann.
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Die Reifen federn aber auch. Gefederte Lasten kann man nicht vernünftig durch niederzurren sichern.
Gurte über die Reifen ist der beste Weg, Keil davor und wenn möglich auch noch nach hinten.
Wie auf dem Bild zu sehen gibts extra Gurte für Fahrzeuge.Dann bist du auf der sicheren Seite.
http://propeller.haus/.../post-3859-1423431073,414.jpg
...Niederzurren geht bei allen Ladungen die Räder haben generell nicht und auch gefederte Massen zurrt man nicht, weder nieder noch direkt.
Die einzige brauchbare Möglichkeit ein (gefedertes) Fahrzeug zu sichern ist die Reifen durch Direktzurren fest zu machen. Entweder indem man um die Lauffläche zurrt, wie das z.B. auf Autotransportern gemacht wird oder indem man, wie auf dem Bild von @stand21 den Gurt durch einen kurzen Schlupf führt und diese Schlaufe über den Reifen zieht. Letzteres dürfte auf einem üblichen Pritschenanhänger die beste Möglichkeit sein, da man so die am Anhänger seitlichen Zurrösen erreicht.
PS:...irgendwelche Gurte durch die Karrosserie zu führen oder an der Karrosserie anzuschlagen ist Unfug, durch das Einfedern des Fahrzeugs werden die Gurte ständig ent- und belastet.
Ergänung... hier ein Beitrag des Königsberger Ladungssicherungskreises zum Thema LaSi bei Fahrzeugen (klick, PDF)
@corsa 3 ...wenn das einer wirklichso erzählt hat, dann hast du hoffentlich für diesen Kurs nix bezahlt und wenn doch, dann laß dir dein Geld wieder geben. Abgesehen davon, dass Niederzurren bei einem Fahrzeug grundsätzlich nicht funktioniert, wäre das zurren an der gefederten Masse im Falle einer Kontrolle der erste Kritikpunkt.
@TE ... ähm, noch ein anderes Thema... bei einem Pritschenanhänger könnte es evtl. Probleme mit der Lastverteilung geben. So ein Anhänger ist darauf ausgelegt, dass die Nutzlast gleichmäßig über die Fläche des Ladebodens verteilt wird. Bei einem zu transportierenden Auto ist die Last genau an 4 Punkten konzentriert und das auch noch an den für eine Pritsche ungünstigsten Stellen - genau in den Ecken. Die speziell für den Fahrzeugtransport ausgelegt Anhänger haben nicht umsonst meistens zwei massive Schienen für die Reifen, die das Gewicht von Vorder- und Hinterachse zur mittig gelegenenen Anhängerachse bringen.
Zitat:
@gast356 schrieb am 8. April 2016 um 23:53:06 Uhr:
...Niederzurren geht bei allen Ladungen die Räder haben generell nicht und auch gefederte Massen zurrt man nicht, weder nieder noch direkt.Die einzige brauchbare Möglichkeit ein (gefedertes) Fahrzeug zu sichern ist die Reifen durch Direktzurren fest zu machen. Entweder indem man um die Lauffläche zurrt, wie das z.B. auf Autotransportern gemacht wird oder indem man, wie auf dem Bild von @stand21 den Gurt durch einen kurzen Schlupf führt und diese Schlaufe über den Reifen zieht. Letzteres dürfte auf einem üblichen Pritschenanhänger die beste Möglichkeit sein, da man so die am Anhänger seitlichen Zurrösen erreicht.
PS:...irgendwelche Gurte durch die Karrosserie zu führen oder an der Karrosserie anzuschlagen ist Unfug, durch das Einfedern des Fahrzeugs werden die Gurte ständig ent- und belastet.
Ergänung... hier ein Beitrag des Königsberger Ladungssicherungskreises zum Thema LaSi bei Fahrzeugen (klick, PDF)
@corsa 3 ...wenn das einer wirklichso erzählt hat, dann hast du hoffentlich für diesen Kurs nix bezahlt und wenn doch, dann laß dir dein Geld wieder geben. Abgesehen davon, dass Niederzurren bei einem Fahrzeug grundsätzlich nicht funktioniert, wäre das zurren an der gefederten Masse im Falle einer Kontrolle der erste Kritikpunkt.
@TE ... ähm, noch ein anderes Thema... bei einem Pritschenanhänger könnte es evtl. Probleme mit der Lastverteilung geben. So ein Anhänger ist darauf ausgelegt, dass die Nutzlast gleichmäßig über die Fläche des Ladebodens verteilt wird. Bei einem zu transportierenden Auto ist die Last genau an 4 Punkten konzentriert und das auch noch an den für eine Pritsche ungünstigsten Stellen - genau in den Ecken. Die speziell für den Fahrzeugtransport ausgelegt Anhänger haben nicht umsonst meistens zwei massive Schienen für die Reifen, die das Gewicht von Vorder- und Hinterachse zur mittig gelegenenen Anhängerachse bringen.
Genau meine Meinung. Das Andere, was man hier liest, ist genau der Spiegel dessen, was man auf unseren Straßen zu sehen bekommt. Haarsträubende Ladungen, zu denen man besser einen großen Abstand hält. Egal wieviel Fachkompetenz Du hier in Deinem Beitrag zeigst, es kommen immer einige hinterher, die es besser wissen wollen, alles ins Gegenteil diskutieren und dabei keine Ahnung von der Materie haben. wird immer
Zitat:
Bikerleo66 schrieb:
Egal wieviel Fachkompetenz Du hier in Deinem Beitrag zeigst, es kommen immer einige hinterher, die es besser wissen wollen, alles ins Gegenteil diskutieren und dabei keine Ahnung von der Materie haben.
Jupp. Z.B. diesbezüglich:
Zitat:
gast356 schrieb:
...Niederzurren geht bei allen Ladungen die Räder haben generell nicht und auch gefederte Massen zurrt man nicht, weder nieder noch direkt.
-> Naja, mit genügend Gewalt geht alles:
http://up.picr.de/25154420tr.jpg😁 😉
Gruß Jonas
edit: Achso - eins aber nochmal ernsthaft: Hat der "kleine Geländewagen" 'nen Leiterrahmen?! Ich muss sagen, dass ich bei Fahrzeugen, die noch 'nen Leiterrahmen haben, auch hin und wieder an diesem verzurrt habe - der ja nunmal gefedert ist (und es in bestimmten Fällen auch wieder tun würde)! ALLERDINGS muss man dazu sagen: Meine Gurtlänge betrug dabei etwa 2,5 - 3m, die Höhendifferenz nur etwa 15cm. Somit Winkel gegenüber Waagerechten etwa 3° - das ist nichts. Somit wird auch der Gurt nicht arg belastet, wenn die Karosserie mal bisschen auf und ab bisschen schwingt...
Wenn etwas am Rahmen verzurrt wird ess gefedert ist, aber dabei noch auf und ab schwingen kann stimmt etwas nicht.
Bei 2 -3 Meter langen Gurten die einen Winkel von 15 Grad aufweisen, ziehst du die Ladung nicht nieder. Das heißt, geringerer Anpressdruck zwischen Reifen und Hänger -> verrutscht leichter.
Das führt zum nächsten Punkt. Sicherung zur Seite. Auch hier dürfte der Woche Winkel ähnlich bescheiden sein, sprich eine Sicherung ist kaum vorhanden.
Weiter würde es dann mit den beschriebenen möglichen Federbewegungen gehen. Das Auto kann auf dem Anhänger hüpfen, durch den geringen Zurwinkel wirken erhöhte Kräfte auf den Gurt. Vergleiche es mal mit dem heben. Da käme niemand auf die Idee, bei Hebezeug mit solchen Winkeln zu arbeiten. Die Krafteinleitung ist aber die selbe wie bei deiner Sicherung.
Und zu dem Bild sage ich lieber mal nix. Sobald die Tür etwas nachgibt...
Hallo,
Ja das Auto hateinen Leiterrahmen.
Der Anhänger ist 150cm breit mit bordwände, der suzuki ist an den Rädern 148cm breit, also geht er saugend drauf.
Da sollte er seitlich nicht verrutschen denke ich.
Zitat:
@Bitboy schrieb am 6. April 2016 um 09:00:44 Uhr:
Wenn der vorne gegen die Stirnwand gestellt ist hast du Formschlüssig geladen.
Dann brauchst du keine Keile. Die Frage ist wie hoch sind die Bordwände? Kommst du noch mit den Händen gut dazwischen? Einen Gurt quer durch das Auto würde eigentlich schon genügen wenn der vor den Sitzen her gespannt ist.
Nach vorne Formschlüssig, nach hinten über den Türausschnitt. Die Einstiegsleiste wird nach unten mit 2to gehalten und der kann weder vor noch zurück, noch seitlich. Einen vorne vom Rahmen auf die Deichsel, einen hinten von der AHK oder Abschleppöse an den Rahmen vom Anh. und das sollte es sein.
Die Abschlepper haben auch spezielle Gurte die über die Reifen gehen, dafür aber auch die Löcher im Boden. Ansonsten kommen die seitlich so einfacher drann und brauchen sich keine Befestigungspunkte suchen.
das ist die sicherste und einfachste lösung
da nur immer das selbe fahrzeug transportiert wird
kann man sich die bef dazu passend anbringen
es gibt 2 verschiedene rad nieder zurrer
einmal wo der gurt direkt übers rad läuft
einfacher aber die bef mittels gurt+schlaufe übers rad
und einen "radvorleger" je einen vorne+hinten,kann man sich selberbauen,muß aber verliersicher sein
gurte etwa so
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../340172528-296-4844
so haben wir die autos auf plattformanhänger gesichert
da genügt radvorleger 1xvorne+hinten
zwei gurte vorne+einer hinten beim radvorleger