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Kleine Basteleien

Themenstarteram 7. November 2013 um 17:50

Hallo MT!

Ich hatte mir schon mal überlegt, einen Fred über Motorradtechnik aufzumachen,

in dem jeder das beschreibt, was er am und um das Mopped so schraubt.

Ein paar Bilder wären nett, "vorher-nachher" oder so. Im Winter steht das Möpp ja meist,

da bereitet man es auf die kommende Saison vor.

Nur bitte folgendes sagen, wenn es um ein spezielles Motorrad geht:

Marke, Typ, Typenbezeichnung, Baujahr.

Selbst Ölwechsel oder Lufi ausklopfen welcome!

Viel Spass!

 

 

Beste Antwort im Thema

Tschö.

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Die Schraubverbinder sind gut, wenn man trennbare Verbindungen braucht, oder sich nicht sicher ist, ob das "so" passt.

Ich habe schon mehrfach die Lötverbinder eingesetzt, z.B. um Blinkerstecker zu adaptieren, und bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Ich vermute mal diese Butyl Rubber Band ist selbstverschweißendes Iso-Band. So wie ich das kenne hat es beidseitig Schutzfolie. Kommt es mit sich selbst in Kontakt beginnt der "Verschweißvorgang".

Bei wasserdichtem Gewebeband bin ich ratlos. Kann mir aber keine besondere Vorgehensweise vorstellen.

*Edit:

Gerade noch eingefallen... könnte auch was für Dich sein.

Von Plasti Dip gibt es ne Art "Isolationszeug"... Komme gerade nicht auf den Namen.

Das kommt in einem kleinen Döschen und ist zum streichen oder tunken gedacht.

Bei Youtubes gibt's Videos von Modellbauern die damit die Elektrik ihrer RC-Autos wasserdicht gemacht haben.

Die fahren mit ihren Schätzchen problemlos durch tiefe Pfützen.

Muss nachher mal schauen ob ich das Video finde.

**Edit:

"Plasti Dip Flüssigisolation" nennt sich das. Damit kann man z.b. durchgescheuerte Isolierung einfach mit dem Pinsel reparieren.

Und hier eins der Videos von den RC-Leuten: https://www.youtube.com/watch?v=L2M7wZWi1oM

Themenstarteram 22. September 2016 um 8:27

Da freuen sich die Bachflohkrebse und Libellenlarven.

Danke für den Tip mit dem Dip. So etwas habe ich schon immer gesucht.

Kennen wir ja alle: kleiner Schnitt in der Isolierung, was tun.

Wenn das mit einem Tropfen Plastik zu lösen ist, immer her damit.

Grundsätzlich gehört löten an kein vibrierendes Teil. Also auch nicht an ein Fahrzeug. Ausnahmen gibt es natürlich.

Wenn man aber die Möglichkeit hat es anders zu machen, dann macht man es anders.

Am besten ist es, wenn man mit polfett und quetschverbindungen arbeitet. Aber hier drauf achten, dass die Verbindung auch stabil ist. Bei den billig verhindern ist oft zu viel Spiel.

Zitat:

@Wolverine68 schrieb am 22. September 2016 um 06:14:23 Uhr:

Die Lötverbinder sind nicht schlecht- hier wurde aber in letzter Zeit von den "Schraubverbindern" geschwärmt

Danke erst einmal für den Tipp.

Schraubverbinder? Mir sind sonst nur noch die Quetschverbinder und diese Steckverbinder (leider sehr teuer und knifflige Arbeit) bekannt. Nun, bei den Haushaltsstrom-Dingen hat man ja Schraubverbinder. Aber am Motorrad? Da muss ja immer alles ganz klein sein, und gut abzudichten gehen. Schraubverbinder benötigen ja viel Platz und sind nicht dann so einfach komplett abzudichten gegen eindringende Feuchtigkeit. Für Schönwettermoppeds, welche nur in der Saison bei Sonnenschein gefahren werden, und wo es sich gut abkapseln lässt, hat man ja mit Regen und Temperaturen keine Probleme. Vielleicht muss ich auch mal zusehen, den kompletten Kabelkram vom Lenker zum Kabelbaum anders zu verlegen, damit beim Lenkereinschlag keine Zugkräfte ständig die Kabel hin- und herbiegen. Was mich auch stört: die vielen Verbinder in der Lampe. Die Durchführungen sind überhaupt nicht geschützt und bieten Scheuerstellen und dem Regen freien Zutritt. Es gibt also viel zu tun und ich will das Mopped durchgehend auch im Winter fahren und jetzt darauf vorbereiten, wo noch die Sonne lacht.

Deswegen mit polfett arbeiten. Dieses schützt vor nässe. Aber wenn man löten will, entfällt dies, holt sich aber ne Mögliche Fehlerquelle rein.

Du denkst bei "Schraubverbinder" vermutlich an die gute alte Lüsterklemme, gemeint sind aber die Posilock-Verbinder.

http://www.posi-products.com/posilock.html

Zitat:

@WorldEater666 schrieb am 22. September 2016 um 06:48:14 Uhr:

Die Schraubverbinder sind gut, wenn man trennbare Verbindungen braucht, oder sich nicht sicher ist, ob das "so" passt.

Ich habe schon mehrfach die Lötverbinder eingesetzt, z.B. um Blinkerstecker zu adaptieren, und bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Ich vermute mal diese Butyl Rubber Band ist selbstverschweißendes Iso-Band. So wie ich das kenne hat es beidseitig Schutzfolie. Kommt es mit sich selbst in Kontakt beginnt der "Verschweißvorgang".

Bei wasserdichtem Gewebeband bin ich ratlos. Kann mir aber keine besondere Vorgehensweise vorstellen.

*Edit:

Gerade noch eingefallen... könnte auch was für Dich sein.

Von Plasti Dip gibt es ne Art "Isolationszeug"... Komme gerade nicht auf den Namen.

Das kommt in einem kleinen Döschen und ist zum streichen oder tunken gedacht.

Bei Youtubes gibt's Videos von Modellbauern die damit die Elektrik ihrer RC-Autos wasserdicht gemacht haben.

Die fahren mit ihren Schätzchen problemlos durch tiefe Pfützen.

Muss nachher mal schauen ob ich das Video finde.

**Edit:

"Plasti Dip Flüssigisolation" nennt sich das. Damit kann man z.b. durchgescheuerte Isolierung einfach mit dem Pinsel reparieren.

Und hier eins der Videos von den RC-Leuten: https://www.youtube.com/watch?v=L2M7wZWi1oM

Ja, danke, dieses Butyl Rubber Band ist selbstverschweißend, richtig. Man muss ca. 80% länger das Band nehmen. So viel konnte ich dem englischen Text entnehmen.

Versuch macht klug. Es bleibt wohl keine andere Möglichkeit.

Super ist für mich natürlich der Tipp mit dem Plasti Dip Flüssigisolation. Genau so etwas schwebte mir vor und wollte schon mit 2-Komponente-Kleber was machen, aber es waren nur große Gebinde zu bekommen und ob es dann auch unter den Bedingungen hält mit Wasser und Temperaturen, da war ich nicht sicher. Vor vielen Jahren gab es noch zahlreiche Läden für die Modellbauer. Sind alle verschwunden. Da muss ich mal weiter suchen. Über das Internet bestellen ist so eine Sache: es fehlen oft die Gebrauchsanweisungen und der Versandt ist oft teurer als die Ware selbst.

Für notwendige Zerlegungs- bzw. Reparaturarbeiten, wie Motor ausbauen, möchte ich auch den Hauptkabelbaum und die Verbindungen steckbar halten. Da bleiben wohl nur die Schraubverbinder, da ja vernünftige Steckverbinder kompliziert und sehr teuer (Stück ca. 5€ beim Hobby-Modellbaumarkt) sind.

Zitat:

@WorldEater666 schrieb am 22. September 2016 um 11:26:14 Uhr:

Du denkst bei "Schraubverbinder" vermutlich an die gute alte Lüsterklemme, gemeint sind aber die Posilock-Verbinder.

http://www.posi-products.com/posilock.html

Genau: ich dachte dabei nur an die alten Lüsterklemmen und hatte auch nichts anderes gefunden.

Toll, was es so alles gibt. Ich habe bisher ja null Ahnung von Motorradtechnik.

Zitat:

@Wolverine68 schrieb am 22. September 2016 um 06:14:23 Uhr:

Die Lötverbinder sind nicht schlecht- hier wurde aber in letzter Zeit von den "Schraubverbindern" geschwärmt

Jetzt ist mir auch klar welche "Schraubverbinder" Du gemeint hattest.

Ich habe mit Posilocks, die der Zombie und worldeater666 schon vor einigen Monaten empfohlen haben, sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Teile sind nicht billig, ich habe für ein Sortiment verschiedener Verbinder in verschiedenen Größen mal schnell fast 50 Euro ausgegeben, aber das hat sich gelohnt.

Wenn Dir auf Tour -bevorzugt irgendwo im unbefestigten Niemandsland der Westalpen- plötzlich der Saft an der Navi-Steckdose ausfällt, weil sich eine zusammengetüdelte Verbindung gelöst hat, ist es Dir egal, was die kleinen Dinger kosten. Man ist froh, welche dabei zu haben.

Ich kann posilocks aus eigener Erfahrung nur empfehlen.

Zitat:

@Karlodererste schrieb am 22. September 2016 um 11:33:15 Uhr:

 

 

Für notwendige Zerlegungs- bzw. Reparaturarbeiten, wie Motor ausbauen, möchte ich auch den Hauptkabelbaum und die Verbindungen steckbar halten. Da bleiben wohl nur die Schraubverbinder, da ja vernünftige Steckverbinder kompliziert und sehr teuer (Stück ca. 5€ beim Hobby-Modellbaumarkt) sind.

Schaue hier mal nach japanstecker Stecker einfach ausgedrückt flachstecker. Hier mit polfett gearbeitet, kommt man günstig weg. Und auch gut. Die Hersteller nutzen die Variante ja nicht ohne Grund.

 

Wo du aber drauf achten solltest, ist ne vernünftige Zange dafür zu holen. Die im baumarkt ist dafür nicht geeignet. Aber bei Amazon z. B. Gibt es die Zange auch schon für ca. 20 - 30€ und reicht vollkommen aus.

Zitat:

@Forster007 schrieb am 22. September 2016 um 13:16:33 Uhr:

Zitat:

@Karlodererste schrieb am 22. September 2016 um 11:33:15 Uhr:

 

Für notwendige Zerlegungs- bzw. Reparaturarbeiten, wie Motor ausbauen, möchte ich auch den Hauptkabelbaum und die Verbindungen steckbar halten. Da bleiben wohl nur die Schraubverbinder, da ja vernünftige Steckverbinder kompliziert und sehr teuer (Stück ca. 5€ beim Hobby-Modellbaumarkt) sind.

Schaue hier mal nach japanstecker Stecker einfach ausgedrückt flachstecker. Hier mit polfett gearbeitet, kommt man günstig weg. Und auch gut. Die Hersteller nutzen die Variante ja nicht ohne Grund.

Wo du aber drauf achten solltest, ist ne vernünftige Zange dafür zu holen. Die im baumarkt ist dafür nicht geeignet. Aber bei Amazon z. B. Gibt es die Zange auch schon für ca. 20 - 30€ und reicht vollkommen aus.

Die "Einfach-Flachstecker" bzw. "Japanstecker" sind bei meinem Mopped zum Beispiel direkt auf der Zündspule gesteckt. Nun hatte ich bemerkt: mit der Zeit halten die nicht richtig fest, sondern lassen nach und müssen dann wieder etwas gequetscht werden direkt auf dem "weiblichen" Gegenstück.

Eigentlich auch nicht groß verwunderlich bei dem Material, was ja nichts kosten darf, beim Hersteller der Moppette.

Die anderen Verbinder sind in dieser Art gemacht:

http://www.ebay.de/.../271710232344

wobei eigentlich ja der Feuchtigkeit damit an den Steckerenden, wo die Kabel rein gehen, kein Schutz vorhanden ist. Aber zu diesem Schutz habe ich ja dieses Butyl-Rubber-Tape. Polfett ist leider keine dauerhafte Sache und verflüchtigt sich im Laufe der Zeit, wobei die Vaseline aus der Apotheke günstiger ist und die gleiche Zusammensetzung hat, nur eben hoch rein ist.

Vielleicht bin ich einfach auch nur zu pingelig und möchte es für immer ohne Probleme, was es wohl bei keinem System gibt. Moppedsammler hat da eine gute Idee mit Reserve-Posi-Lock-Stecker im Reservekasten für Unterwegs einfach mit nehmen. Gefällt mir. Japanstecker kann man ja ohne Zange nicht mitnehmen. Aber ich hatte schon für Notfälle die selbst schneidenden Stecker, womit man aber die Isolierungen versaut.

Danke für die vielen guten Ideen und Anregungen.

Anmerkung noch zu dem EBay-Angebot: Lieferung:

Zwischen Fr, 30. Sep. und Do, 17. Nov. bei heutigem Zahlungseingang ... dem ist nichts hinzu zu fügen.

Ich hab den Anfang jetzt nicht mitbekommen. Willst du Steckverbindungen bauen? AMP superseal!

Zitat:

@fate_md schrieb am 22. September 2016 um 14:29:35 Uhr:

Ich hab den Anfang jetzt nicht mitbekommen. Willst du Steckverbindungen bauen? AMP superseal!

Denke mal: zwischen den einzelnen Aggregaten und Kabelbäumen (sind ja nicht alle Verbindungen durchgehend) für Demontagen die Steckverbindungen, und bei alten Einzelkabel-Verbindungen, welche nicht mehr o.k. sind, diese austauschen und vernünftige Neue setzen, denn nach ordentlichem Regenguss hatte ich keine Möglichkeit vernünftige Funktionen und dem Starter eine Funktion zu entlocken, wobei ich für den Startknopf, weil ja sooo wichtig, schon eine Extralösung mir "gebastelt" habe mit wasserdichtem Startknopf und direkte Ansteuerung des Startrelais vom Akku her. DER funktioniert immer. Ist natürlich alles Mist und den will ich abstellen.

AMP Superseal sehe ich mir gleich mal an.

Ja dann immer noch AMP Superseal. Die kannste unter fließendes Wasser halten.

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