KFZ-Steuer je nach CO2-Ausstoß

Hallo zusammen,

es wird ja zur Zeit immer intensiver über eine Änderung der KfZ-Besteuerung dahingehend nachgedacht, dass nicht mehr (nur) der Hubraum, sondern in erster Linie die jeweilige CO2-Emission eines Autos zur Bemessung der KfZ-Steuer zugrunde gelegt werden soll. So weit so gut. Wie sähe das denn bei Bivalenten Fahrzeugen aus, also solchen, die sowohl konventionell mit Benzin als auch mit LPG oder CNG betrieben werden können? Im Gasmodus fällt ja unbestritten ein weitaus geringerer CO2-Ausstoß an, und angesichts der Tatsache, dass die meisten Fahrer bivalenter Fahrzeuge so oft es geht nicht auf Benzin, sondern auf Gas fahren, sollte dies doch auch bei der Besteuerung eine entscheidende Rolle spielen.
Nun wird wahrscheinlich direkt das Argument aufkommen, wie auch bei der AU sei immer die schädlichste Antriebsquelle zugrunde zu legen und zudem sei ja nicht nachprüfbar, zu welchem Anteil ein bivalentes KFZ im tatsächlich Gas-Modus genutzt werde.
Mich würde mal interessieren, wie Ihr darüber denkt. Meines Erachtens sollten die steuerlichen Interessen der wachsenden Gaser-Gemeinde auf ein neues (vgl. schon die Gleichstellung von LPG und CNG bis 2018!) schon frühzeitig und mit Nachdruck vertreten werden.
Wird es nicht Zeit, die IG-Gasfahren bzw. die Aktion Autogas wieder auf den Plan zu rufen??

Bin auf Eure Anmerkungen gespannt!

Gruß,
Feuerpatscha

223 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Thinki


Ein Mensch erzeugt durchschnittlich 4.5 Tonnen CO2 / Jahr...was ist mit der eigentlich unnötigen Überbevölkerung in 3. Welt-Ländern?

ohne die jungs in der dritten welt währen es nicht nur 4,5tonnen pro kopf und a.

sondern im jahr 2003 10,2 für den typischen deutschen (mit alten und kleinen kindern) achja, selbst die "bösen" amis schaffen mit 19,2tonnen nichtmal doppelt soviel, was aber sicher mit daran liegt das die selbst soviele leute haben die nix zum fressen und zum wohnen haben, wie deine dritte welt bevölkerung.

und was du sagst von wegen pflanzt doch irgendwo wälder, im übertragenen sinne ist das doch das was man vor hat, dazu soll ja die CO2 abgabe dienen, wo anders ausgleich zu schaffen. (jaja, ich errinner mich auch noch an die ökosteuer).
fakt ist aufjedenfall das man mal irgendwo anfangen muß, das auto bietet sich einfach deswegen an weil man da CO2 einsparen könnte ohne das es wirkich weh tut, weil mobilität mit weniger CO2 ist möglich.

die welt zement produktion macht ca 4% des welt CO2 austoßes, aber da kann an eben genau so schlecht sparen wie an der stahlproduktion.
im endeffekt spart man auch immer dann CO2 ein wenn man überhaupt spart bzw auf irgendetwas verzichtet, es ist aber angenehmer auf nichts oder nur wenig zu verzichten weil da spart wo es weniger stört.
und das ist schon irgendwo der automobilsektor da es dort eben viel überfluß gibt.

apropos Zementbau; ein Chinese hat letzte Woche gesagt das durch den immer weiter sich ausbreitenden Zement(Beton)bau zusätzlich der CO2 Ausstoß in china in die Höhe treibt.
Und gebaut wird da wie verrückt; kaufen allen Schrott der Welt auf um Stahl zu machen und die Australier kommen nich nach mit Kohle liefern für die Energieerzeugung.
Die chinesischen Dimensionen kann man sich in dem winzigen Deutschland kaum vorstellen . Umweltschutz ist dort ein Fremdwort genau wie Demokratie und Menschenrechte !
Aber der Westen mischt kräftig mit solange er Geld verdienen kann...noch!

Zitat:

Original geschrieben von Thinki


...

Vielleicht solltest du mal ein bisschen was Soziales, Pädagogik oder Jura oder son Mist studieren. Was du über die dritte Welt schreibst, ist ja unter aller Kanone.

Was haben eigentlich die Grünen mit der ganzen Sache zu tun? Haben die irgendwas zu entscheiden? Verfolgungswahn?

Zitat:

Warum studieren die grünen Gutmensch-Politiker eigentlich alle was Soziales, Pädagogik oder Jura oder son Mist, anstatt was, womit sie die Welt bewegen&begreifen können, wie z.B. Maschinenbau oder Naturwissenschaften. Aber dazu sind se ja anscheinend zu blöd. Sinnloses labern und Deutschland versuchen kaputtzumachen, dass ist das Einzigste was die drauf haben.

Dann lass Dir mal von einem Maschinenbauer folgendes sagen:

Diejenigen, die die größten Umweltverschmutzer und CO2-Produzenten auf diesem Planeten sind, leben nicht in Indien oder in der chinesischen Provinz. Die größten Ferkel sind immer noch wir mit einem um Größenordnungen höheren Energieverbrauch als die Menschen in dritte-Welt- und Schwellenländern.

Und es liegt auch einzig in unserer Macht, unsere technologische Spitzenreiterposition zum Vorantreiben umweltverträglicher Technologien auszunutzen.
Doch leider scheint die Industrie daran keinerlei Interesse zu haben.
Man stelle sich die Perversion doch einmal vor: Die schlimmsten Giftschleudern mit der (noch) größten Wirtschaftsmacht und dem technischen KnowHow verlangen von Schwellenländern, deren Wirtschaft sich gerade in der Entwicklung befindet, Maßnahmen zum Umweltschutz, die sie selbst zwar in der Lage, nicht aber bereit sind einzuhalten.
Oder anders gesagt: die gleichen wirtschaftlichen Veränderungen, von denen unsere Gesellschaft nach dem 2. WK profitiert hat und denen wir unseren Wohlstand zu verdanken haben, missgönnen wir denjenigen, die diese Entwicklung aufgrund ungünstiger politischer Rahmenbedingungen nun zeitversetzt auch durchleben.
Dabei sind die verursacher der aktuellen Umweltschäden einzig und allein wir selbst (was denkst Du, wie noch vor 30 Jahren mit der Umwelt hier im Lande ungegangen wurde ?).
Eine derart arrogante und ethisch verwerfliche Weltanschauung ist einfach zum Kotzen.

Wir sollten doch viel besser mit gutem Beispiel vorangehen unsere exponierte Stellung vielmehr zur Verbreitung umweltverträglicher Verfahrenstechniken nutzen, von denen aufstrebende Volkswirtschaften (und damit auch unsere eigene Wirtschaft) profitieren, anstatt als größte Umweltverbrecher mit dem Zeigefinger auf diejenigen zu zeigen, die gar nicht die Möglichkeiten dazu haben.

Zitat:

...was ist mit der eigentlich unnötigen Überbevölkerung in 3. Welt-Ländern? Warum fängt man da nicht an?

Ich kann mir kaum vorstellen, daß Du diese menschenverabscheuende These ernst meinst.

Menschen in Ländern, deren Rohstoffvorkommen wir ausplündern und dankbarerweise 3 mal im Jahr eine Transall mit ein paar Sack Reis runterfliegen, die keinerlei soziale Absicherung haben und deren Überleben im Alter einzig durch die Fürsorge der Nachfahren gesichert ist, die in ihrem Leben niemals in den Genuss humanitärer Grundversorgung gekommen sind, die selbst noch vom Ackerbau und somit im Einklag mit der Natur leben und die die schlimmsten Auswirkungen der von uns verursachten Klimaveränderungen ertragen müssen, beschuldigst Du, am Klimawandel die Hauptschuld zu tragen ?

Wenn das repräsentativ für die Weltanschauung unserer "zivilisierten" Welt ist, dan kann ich sehr gut nachvollziehen, daß Menschen dies nicht länger ertragen können und sich mit Gewalt das holen, was wir ihnen weggenommen haben.

Gruß
Tobias

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Mag sein, daß Schwellenländer nicht in der Lage oder Willens sind umweltgerecht aktiv zu werden, das entbindet sie allerdings keineswegs aus der Verantwortung für die Natur. Da wir ja eine globale aktive Welt haben sind alle gefordert. Was ich nicht begreife ist jedoch, warum man in dieser CO2-Diskussion nur verstärkt auf Autofahrer schimpft. Sicher, die haben auch ihre Verantwortung und haben diese größtenteils auch umgesetzt (Nachrüstung mit Partikelfilter, oder KLR, oder D-3 Kat) auch ohne, daß es eine Förderung gab. Jetzt werden diese wiedermal bestraft für umweltgerechtes Verhalten. Was ist mit den Fliegern, was mit der Großindustrie, was bei den Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen, wo ist deren Verantwortung??? Wie soll Otto Normalverbraucher ein umweltgerechtes Fahrzeug finanzieren, wenn Vater Staat ständig in die Tasche greift. Womit? Fragt die Familien wieviel Geld sie zur Verfügung haben, da reicht es nur für ein älteres Fahrzeug, egal was die in Berlin für Käse erzählen, erst muß sich da was ändern.

Wirklich skandalös ist, daß wir (damit meine ich die großen Industrie- und Wirtschaftsmächte) alle Möglichkeiten haben, Umweltschutztechnik zu entwickeln, herzustellen und zu exportieren. Aber mit dreckigen Geschäften lässt sich eindeutig mehr Geld verdienen.

Kaum war die Studie zur gesamtweltwirtschaftlichen Schädigung durch Klimawandel veröffentlicht, schrien die Idioten der scheiß Kernenergie-Lobby. Nach weiteren Studien und Ausarbeitungen zum CO2-Ausstoß war überall Einigkeit: es muss dringend was passieren. Und die Umsetzung: letzte Woche ist der Versuch kläglich gescheitert, im Energiemix regenerative Energiequellen in einem nennenswerten Umfang bis 2020 verbindlich festzusetzten. Stattdessen wieder freiwillige Lippenbekenntnisse einschlägiger Lobbies.

Das verbindliche 130g- Ziel der Autoindustrie. Abgewehrt. Stattdesses freiwillig 140g CO2/km bis 2008. Und wo sind wir ? Immer noch bei 180g.
Dann vorvergangene Woche die halbherzigen 130g im nächten Schritt. Warum nicht 100 ?

Worauf das Gebahren der Industrie abzielt ist doch ganz klar: Aussitzen, bis sich die erste Aufregung gelegt hat, mit freiwilligen Absichtserklärung ja nur immer alle Verbindlichkeiten abgewehrt und insgeheim weitermachen wie gehabt.

Wenn es der Industrie wirklich an der Einhaltung der Versprechen gelegen wäre, warum dann nicht gleich die Verpflichtung ? Weil man im Vorfeld ganz genau weiß, daß man diese nicht einhalten WILL und wird.

Die längst überfällige Besteuerung des Kerosins - da gebe ich meinen Vorrednern recht - auch eine Posse des Lobbygebahrens.

Es ist in der Tat so, daß die negativen Konsequenzen gern auf den Endverbraucher abgewälzt werden, statt die Industrie in die Mangel zu nehmen und für den Verbraucher wirtschaftliche Anreize zu setzten. Zuckerbrot und Peitsche. Momentan allerdings leider nur Peitsche für den Verbraucher und Zuckrbrot für die Indusrie.

Um diese Misstände zu ändern bedürfte es einer Entflechtung von Politik und Wirtschaft. Also keine Nebentätigkeiten von Politikern in wirtschaftlichen Ämtern und eine von Lobbyeinflüssen befreite Politik. Leider ist genau dies ganz das Gegenteil von dem, was die betroffenen Volksvertreter und die Schergen aus der Industrie wollen. Utopisch also. Schade.

Gruß
Tobias

Diese Augenwischerei wird doch nur künstlich verkompliziert mit diesem typisch deutschen Steuermodell um von der Sinnlosigkeit im Bezug auf CO² abzulenken und die wahre Intesion zu verschleiern. Allein das seit 01.01.2007 der volle Steuersatz für Biosprit verlangt wird zeigt doch wie wenig Interesse an der Verringerung des CO² besteht und das es nur um eine weitere Abzocke der Autofahrer geht.

Wenn beim CO² wirklich was bewegt werden kann und soll, dann nur auf EU-Ebene. Wie? Ganz einfach:

Alle EU-Länder schaffen die pauschale KFZ-Steuer ab und legen sie auf die Mineralölsteuer um und zwar so, dass alle Länder die gleichen Treibstoffpreise haben. Tanktourismus (der ebenfalls CO² verursacht) wird so ebenfalls verhindert und wer viel Treibstoff verbraucht und damit viel CO² produziert, der soll dafür zahlen. Genauso wie es bereits für die Industrie gilt.
Wer ein altes Auto mit hohem Verbrauch hat aber wenig fährt kann damit immer noch leben, wer viel fährt wird sich wohl automatisch ein modernes sparsames Auto zulegen oder zumindest seinen Fahrstil ändern. Auch trifft es dann mal die ganzen Zweitakter, welche die größten Stinker sind aber überhaupt keine Steuer zahlen.
In Härtefällen können EU-Staaten immer noch mit Gutschriften für Treibstoffkosten regulierend eingreifen, die Kaufkraft ist ja nicht gleichmäßig verteilt, aber auch nicht das Umweltbewußtsein! Das kann man nur indirekt erreichen, indem man Mineralöl deutlich verteuert und Biokraftstoffe wie Pflanzenöl und Alkohol wegen dem Preis deutlich attraktiver dastehen läßt.
Aber erzähl mal einem Verwaltungsbeamten was von einer Reform mit deutlicher Vereinfachung des Steuermodells, das ist ja so wie wenn man einer Gans was von Weihnachten erzählt... 😉

Zitat:

Original geschrieben von Thinki


Selbst wenn wir ganz Deutschland von heute auf morgen komplett stilllegen, wird sich doch am weltweiten CO2 Ausstoß kaum was ändern...das sind grad mal MAXIMAL 3%. Die 3% frißt China in null-komma-nix auf.

Und dann sollen die 20g/km oder was, auf denen die ganzen verpeilten Politiker und grünen jetzt rumhacken, irgendwas ausmachen?

...

Langer Beitrag, nicht nachgedacht.

Du hast recht, dass es einen Furz tut, ob in Europa nun 3% weniger CO2 in die Luft gejagt wird oder nicht.

Aber du verkennst den anderen Vorteil, den man durch einen geringen Verbrauch hat. Unabhängigkeit von den Ländern, von denen wir unseren Sprit beziehen. Preisfreiheit durch Preistreiberei der Länder die jetzt schon eine große Menge der nicht-regenartiven Energien wegkaufen - und deren Wirtschaft noch weiter wächst.

Hallo?! Willst du wohl weiter dein 20 Liter SUV fahren und irgendwann stehen bleiben, nur weil der Sprit von 1 Milliarde Chinesen weggekauft wird oder willst du dann vielleicht schon technologisch weiter sein, sodass du sagen kannst "Äätsch!"??

Es gibt so tolle Alternativen, regenerative Alternativen, du brauchst hier im Forum nur kurz Suchen und wirst fündig. Aber überall wirst du feststellen, dass diese Alternativen bei unserem jetzigen Energieverbrauch nicht funktionieren.

Jetzt denke weiter. Verklicker das mal einem Volk, dass alle jetzt Spritsparen müssen, weil irgendjemand Alternativen verkaufen will. Da macht doch keiner mit. Also wir das im Deckmantel der Umwelt verkauft. NA UND? Es scheint ja zu funktionieren.

Ich zumindest will dem Volk angehören, das zuerst von nicht-regenerativen Energien nicht mehr abhängig ist. Ist man nämlich abhängig und diese Quellen versiegen bald, dann steckt man - so schnell kannst du gar nicht kucken - in einem Krieg ums letzte Ölfeld drin. ICH will das nicht.

hm, seh grad das mein oller Audi80 der zukünftig mit Euro1 nicht mehr in jede Stadt reinfahren darf mit beim CO2 Austoß mit 191g/km nicht schlechter dasteht als die neueren A4 mit kleinerem 1,6ltr 102PS Super-tanker.
Wir werden in Zukunft nicht mehr umhin kommen wieder die Wagen viel leichter zu bauen auch auf Kosten der Sicherheit, die meiner Meinung nach sowieso zZt zu extremen Blüten führt !
Es fahren wahre Panzer auf unseren Strassen rum und wenn´se dann aufm Parkplatz die Tür nich mehr aufkriegen reißen die Leute das Maul auf 😁

Wenn ein schweres Fahrzeug mit 30 km/h nen Fußgänger mitnimmt, dann hat das eine viel höhere kinetische Energie als ein leichtes Auto. Möchte wissen wo da die Sicherheit ist.

Sicherlich hat man bessere Überlebenschancen, wenn man mit einem Passat (da drin sitzt man selbst) einen Smart rammt. Aber der Smart schaut dafür dumm aus der Wäsche.

Es ist vereinbar: Leichtbau + Sicherheit - man muss nur wollen.

Meinetwegen mögen Leichtbaufahrzeuge teurer in Produktion sein, aber dafür muss man auf der anderen Seite für sorgen, dass wenn ein Bauteil kaputt ist nicht gleich das ganze Auto weggeworfen wird, sondern das Teil einfach reparabel ist.
Zudem besteht beim Leichtbau ja auch noch enormes Verbesserungspotential, wenn plötzlich da ein Massenmarkt entsteht.

Der neue 5er BMW wiegt etwa 40kg weniger als sein vergleichbares Vorgängermodell. Super. Schritt in die richtige Richtung, möchte man meinen.

Aber...

Der Vorderwagen besteht komplett aus Aluminium, welches nicht nur schwieriger zu verarbeiten, sondern auch enorm energieaufwendig in der Herstellung ist. Somit wird das Mindergewicht gegen erhöhten CO2-Ausstoß bei der Herstellung erkauft. Die werkstoffliche Trennung (ab der A-Säule besteht die Struktur weiterhin aus Stahlblech) erschwert das Recycling, wodurch auch wieder mehr CO2 entsteht. Wie lange muß ein solches Fahrzeug wohl bewegt werden, damit die CO-Bilanz null wird ?

Es gibt noch viele weitere derartige Beispiele: z.B. den tollen 3L-Lupo mit Aluminiumhauben und Magnesium-Sitzgestellen, den Audi A8 (wobei Alu-Spaceframe-Leichtbau hier eher der Fahrdynamik zugute kommen soll) usw.

Also ist in gewissem negativen Sinne hier weniger leider auch mehr.

Gruß
Tobias

Hallo Jungs,

also ich habe überhaupt keine Menschenverachtenden Gedanken oder Gefühle, ich wollte nur die SINNLOSIGKEIT der Altautobesteurung hier in Deutschland aufzeigen.

Wenn einige von euch meinen Text richtig gelesen hätten, hätten Sie das auch gemerkt.

Ich fahre meinen 20 Jahre alten 200D seit 4 Jahren mit altem, aufbereiteten, schon mal durch die Friteuse gejagtem Pöl und verbrauche ca. 6-7 Liter auf 100km. Ich kann auch locker mit 5-6 fahren.

Und jetzt kommt mir bloß nicht mit der neulich in den Medien verbreiteten These, dass Pöl 10x krebserregender ist. Vor ein paar Jahren war es noch genau anderherum. Zudem wurde das an einem LKW-DI-Motor unter mysteriösen Umständen gemessen, nicht bei einem Vorkammermotor.

Leider darf ich ja seit dem 1.1.007 kein gebrauchtes Fritieröl mehr tanken um den CO2- Ausstoß zu vermindern.

Aber was ist an meinem Wagen falsch? Bin ich wirklich ein Ökosünder? Oder werden uns deutschen durch unsere korrupten Politiker einfach nur die Gehirne gewaschen.

WARUM IST MEIN WAGEN SCHLECHTER GESTELLT ALS EIN NEUWAGEN MIT 200 PS und genau so hohem, wenn nicht sogar höherem Verbrauch?

Warum macht man bei Autos so ein Trara, wenn man woanders z.B. Energieverbauch von Häusern (Klimaanlagen sollten übrigens auch mal verboten werden!) viel mehr einsparpotential ist.

Es macht energietechnisch überhaupt keinen Sinn, jetzt alle alten Karren zu verschrotten oder nach Afrika oder sonst wohin zu verkaufen, nur um 20g/km einzusparen.

Es gibt ja wohl bessere Einsparmöglichkeiten...jeden Tag werden unvorstellbar große Mengen Regenwald abgeholzt.

Warum hat man da nie mehr gegen gemacht??????????????????????????????????????

Dann wäre es vollkommen schnurz, ob ein Wagen 5 oder 15 Liter verbraucht. Bei der Masse an Wald hätte das überhaupt keine Rolle gespielt...wie gesagt, EIN Baum relativiert ein Auto!

Man muss das ja mal allen in Relation sehen, und nicht nur immer einseitig.

Und hier mal noch ein amüsanter Zeit-Artikel über den Feinstaub-Quatsch...oh man, das ist auch wieder so ein Thema...

http://www.zeit.de/2007/08/T-Russfilter?page=1

Gruß Stephan

Thinki...

Punkt 1 ist, dass die Autoindustrie Geld verdienen will
Punkt 2 ist, dass wir verdammt nochmal unseren Verbrauch auf breiter Masse minimieren müssen um nicht irgendwann auf dem Trockenen zu stehen
Punkt 3 ist, dass die aktuelle CO2-Debatte überhaupt nichts mit den Umweltzonen zu tun hat
Punkt 4 ist, dass für mich als Fußgänger (und nicht nur dann...) dein Frittenmotor bestialisch stinkt. Tankst du nicht frittiertes PÖL, dann riechts zwar nicht so streng, aber solang da Feinstaub raus kommt machts Sinn das Ding aus einer Innenstadt fern zu halten.
Punkt 5 ist, dass noch nicht bewiesen ist ob CO2 überhaupt in irgendeiner Form umweltschädlich ist.

Jedenfalls finde ich an den aktuell angedachten Regelungen überhaupt nichts verwerflich.

Rauchst du? Hältst du dich schon mal in irgendwelchen Kneipen oder Clubs auf?

EINE zu 2/3 gerauchte Zigarette produziert mehr Feinstaub als ein Diesel, der 100min läuft.

Selbst auf Nordseeinseln, auf denen es überhaupt keinen Verkehr gibt, werden die Feinstaubwerte überschritten.

Was ist mit Mainz, als Double-U da war?

Was ist mit dem Punkt, dass alte Vorkammer- und Wirbelkammerdiesel keinen/kaum Feinstaub produzieren?

Ich weiß es nicht, auf jeden Fall hat bei einer Diskussion im Bayerischen Rundfunk zu dem Thema mal ein Ingenieur aus dem Automobilindustrie angerufen und gesagt, dass der hier diskutierte Feinstaub auschließlich von CDIs/DIs usw. produziert wird.

hier der Link dazu:

http://www.br-online.de/.../...4_03_podcasttagesgesprchvom281206_a.mp3

Bei den alten Diesel ist es so, dass die paar feinen Partikel sich an die groben anheften, und dadurch nicht mehr so krebserzeugend sind.

Wenn du den Russ sehen kannst, dann ist er nicht gefährlich. Das denkt man nur immer. Russ von alten Diesel wird durch die Nasenhaare und so gefiltert und die Lunge kann den auch wieder ausscheiden. Nur der Feinstaub, grad der, der trotz Filter noch hinten raus kommt, der setzt sich in der Lunge fest und verursacht so Krebs.

Gruß Stephan

Endlich bringt es mal einer auf den Punkt!

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