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Kennzeichen von Portugal in Deutschland

Themenstarteram 29. Juni 2013 um 20:54

Habe die deutsche Staatsbürgerschaft. Habe einen Zweitwohnsitz in Portugal. Dort muss ich nach Gesetz einen Pkw nach 185 Tagen vom deutschen Kennzeichen auf ein portugiesishes Kennzeichen ummelden.

Frage:

Wie lange darf ich meinen Pkw mit portugiesischen Kennzeichen in Deutschland fahren, ohne diesen Pkw in Deutschland auf deutsches Kennzeichen ummelden zu müssen?

Lg

Rs

Beste Antwort im Thema

Hi,

da es wohl keinen Portugiesischen Automobilhersteller gibt der dadurch einen Vorteil gegenüber einen anderen europäischen Hersteller gibt sehe ich innerhalb von Portugal immer noch keine Ungleichbehandlung.

Dänemark hat z.b. auch eine enorm hohe Luxussteuer auf PKW´s

Im Zweifel gillt halt immer noch das Recht des einzelnen Mitgliedstaates. Deutschlans hat da aicher auch einige Gesetze die Euopaweit eher auf unverständnis stoßen. Das fehlende Tempolimit sei jetzt nur mal ein (schlechtes) Beispiel das mir um diese Uhrzeit noch spontan einfällt. :D

Gruß Tobias

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Hi,

wenn der Erstwohnsitz in Deutschland ist muß ein Fahrzeug soweit ich weiß nach spätestens einem Monat auf diesen umgemeldet sein.

Gruß Tobias

Die Frage ist auch, ob das jemand so kontrolliert. Mein Chef in Portugal 2008 hatte sein Auto auch in Deutschland gemeldet und das immer so gedreht, dass er genau knapp drunter lag mit den 180 Tagen. (Ich habe im Alentejo ein Jahr gearbeitet und gewohnt).

Sonst hätte er neben der portugiesischen Matrícula noch "Einfuhrzoll" oder sowas in der Art bezahlen dürfen. Und für einen fünfjährigen Cherokee wären das über 8.000 Euro gewesen. Total irrsinnige Summe.

Natürlich soll man sowas nicht schreiben, aber ich hätte mal drauf gepfiffen, wenn das nicht mein Erstwohnsitz ist.

(Also wenn Du jetzt ein dt. Kennzeichen hättest. Ich würde mich auf den Hauptwohnsitz mit dem Auto melden und basta. Dann bist Du halt 18X Tage in D und fertig, das müssen sie auch erst mal minutiös kontrollieren. Und ansonsten gibt es doch auch in der EU ein Recht auf Freizügigkeit... oder? Gerade deswegen finde ich das ja ziemlich dämlich. Da geht es meines Erachtens nur um Zoll oder Kohle... mehr nicht. Die ticken da unten manchmal so... ich kenne das :))

cheerio

Themenstarteram 30. Juni 2013 um 15:23

8000,- € Einfuhrzoll für einen 5 Jahre alten Cherokee, das ist Wucher.

Eindeutig Abzocke.

Ich würde dies als Autohersteller sowie als Zwischenhändler und Gebrauchtwagenhändler als Benachteiligung im Handel von PKW-Verkauf einstufen.

Damit nach Paragraph Wettbewerbsverzerrung per EU-Gerichtshof feststellen lassen.

Aber das dauert 9 Jahre, bis da etwas passiert, es sei denn, es besteht eine Sammelklage.

Wenn man bedenkt, dass die portugiesischen Staatsbürger KEINE Einfuhrsteuer in andere EU-Staaten zahlen müssen, wenn sie den Wohnsitz wechseln, besonders als Fremdarbeiter.

Demnach ist es eine Ungerechtigkeit gegenüber den anderen EU-Bürgern, eine ungleiche Behandlung nach Gesetz.

Es sollen doch alle Staaten gegenseitig in allen Gesetzen nach EU-Recht mehr oder weniger angeglichen werden. 8000,- € ist zu graß.

ES GEHT IN DER EU UM DAS PRINZIP DER GLEICHBERECHTIGUNG, LOYALITÄT, PARTNERSCHAFT, DEMOKRATIE UND ZUSAMMENARBEIT.

Denn die Fahrzeuge sind durch dieses Manko sehr heruntergekommen, denn es fährt jeder seine Kiste, so lange es möglich ist. DAS GEFÄHRDET DIE VERKEHRSSICHERHEIT. Dies auch wenn es nur ein einziges Opfer zur Folge hat.

 

 

Hi,

ich gehe davon aus das die Steuer auch auf Neuwagen fällig ist und somit jeder Autokäufer in Portugal diese Zahlen muß.

Somit ist die nachträgliche Steuerzahlung bei einem Umzug auch keine Ungleichbehandlung sondern ganz im Gegenteil eine fair Gleichbehandlung.

gruß Tobias

Themenstarteram 30. Juni 2013 um 22:24

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Hi,

ich gehe davon aus das die Steuer auch auf Neuwagen fällig ist und somit jeder Autokäufer in Portugal diese Zahlen muß.

Somit ist die nachträgliche Steuerzahlung bei einem Umzug auch keine Ungleichbehandlung sondern ganz im Gegenteil eine fair Gleichbehandlung.

gruß Tobias

Es ist auf alle Fahrzeuge , die nach Portugal eingeführt werden, diese exorbitant ÜBERHÖHTE Steuer fällig.

Ausnahme:

Man darf bei Umzug in das Land Portugal EINEN Pkw als UMZUGSGUT STEUERFREI "überführen" und/ oder mitnehmen.

Die Ungleichbehandlung liegt ALLGEMEIN darin, dass man in Portugal KEINEN NORMALEN GEWERBLICHRN UND/ ODER PRIVATEN HANDEL mit Pkws, EGAL OB NEU- ODER GEBRAUCHTFAHRZEUG, wie in allen anderen EU-Ländern betreiben kann.

Warum?

Zitat:

... diese exorbitant ÜBERHÖHTE Steuer ...

Juristischer Aspekt:

Dadurch verhindert der STAAT PORTUGAL, beziehungsweise ein ALTES GESETZ, die NEUE MODERNE und/ oder allgemein gültige EU- GLEICHBEHANDLUNG gegenüber ALLEN ANDEREN EU-STAATEN.

Der Raum Portugal wird dadurch "isoliert" und/ oder gehemmt NORMALEN Handel und/ oder Verkauf überhaupt betreiben zu können.

Den NUTZEN GEWINN, durch dieses Manko, hat nur eine explizite Lobby von Portugal.

Diese Lobby darf dem EU-Automarkthandel, ob privat oder gewerblich, den Raum Portugal nicht auf diese Art und Weise entziehen.

Um einen Pkw in Portugal verkaufen zu können, muss zuerst einmal diese exorbitant überhöhte Einfuhrsteuer gezahlt werden, das kann sich niemand leisten, geschweige für mehrere Fahrzeuge.

Alle weiteren möglichen Details und Gesetzeslücken, die dahinter verborgen sein mögen, sind indiskutabel, ein Eklat.

Ein Hohn.

Da niemand dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof klagt, scheinen aber alle mit der gegenwärtigen Situation zufrieden zu sein.

Hi,

da es wohl keinen Portugiesischen Automobilhersteller gibt der dadurch einen Vorteil gegenüber einen anderen europäischen Hersteller gibt sehe ich innerhalb von Portugal immer noch keine Ungleichbehandlung.

Dänemark hat z.b. auch eine enorm hohe Luxussteuer auf PKW´s

Im Zweifel gillt halt immer noch das Recht des einzelnen Mitgliedstaates. Deutschlans hat da aicher auch einige Gesetze die Euopaweit eher auf unverständnis stoßen. Das fehlende Tempolimit sei jetzt nur mal ein (schlechtes) Beispiel das mir um diese Uhrzeit noch spontan einfällt. :D

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von RIKIsolomio

 

Frage:

Wie lange darf ich meinen Pkw mit portugiesischen Kennzeichen in Deutschland fahren, ohne diesen Pkw in Deutschland auf deutsches Kennzeichen ummelden zu müssen?

Lg

Rs

Wie oft noch?

Das Auto muss am Ort der überwiegenden Nutzung zugelassen und versteuert werden. Die 185-Tage Regeln sind nur pragmatische Annäherungen, wie das zu kontrollieren ist.

Das er aber eher um ein Ausheulen zum Thema lokaler Auto-Steuern geht - Pech gehabt. Ist einfach so. Steuern sind (noch) nationale Hoheit, wir wollen in D ja auch nicht, dass unsere Steuergesetzgebung von Portugiesen und Griechen festgelegt wird. Wie üblich wird nach einer EU-Regelung gerufen, wenn man glaubt damit besser wegzukommen. Wenn es einem dann aber nicht passt, "ist Brüssel Schuld".

Allerdings verstehe ich nicht, warum die Frage erst nach dem portugiesischen Kennzeichen in D kommt und es dann um die Einfuhr des Autos nach Portugal geht. Die ganz oben genannte strikte Regelung kontrollieren vor allem die Länder, die eher hohe Steuern auf Autokauf oder -besitz haben, da sie nicht wollen, dass man sein Auto in den "Billigländern"(zu denen auch D gehört, im Osten wirds abe rnoch billiger) zulässt.

Amen

Als Deutscher darf ich gar nicht mit einem ausländischen Fahrzeug in Deutschland fahren, es sei denn, ich entrichte ganz schnell die deutschen KFZ Steuern für das Auto...

Ist hier so ähnlich:

http://www.google.de/url?...

am 5. Juli 2013 um 20:57

Hallo,

Deutschland hat immer hohe Ansprüche, was Steuern betrifft. Ich glaube die Frage ist mehr oder weniger geklärt. Ich möchte aber eine gute Seite empfehlen, hier findest du noch Info zum Kfz.Kennzeichen.

http://xn--lnderkennzeichen-vnb.com/

Mit freundlichen Grüßen,

Wiktor

am 9. Juli 2013 um 15:08

vorweg - bei jeweils einem wohnsitz in der brd und in portugal, hat man zwei gleichwertige erstwohnsitze. zur eingangsfrage - firma (kleingewerbe, gmbh, egal) in pt registrieren, auto auf die firma anmelden und - schwupps - schon ist man selbst nicht mehr der halter, der verpflichtet ist, bei bestehenden nationalwohnsitz die kiste wieder in D zuzulassen, sondern man fährt geschäftlich, bspw. als mitarbeiter.

Ich brauchte die Staatsbürgerschaft (ich werde im Folgenden beschreiben, warum und am Ende ich dieses Problem gelöst habe permanent residence permit germany. Ein Sprachzertifikat reicht nicht aus, um an die Universität zu kommen. Zum Beispiel sprechen die meisten Deutschen Deutsch C1, haben aber nicht die Qualifikation, um an einer traditionellen Universität zu studieren. Ich weiß nicht, Welche Qualifikationen haben Sie, aber wenn Sie die entsprechenden Qualifikationen für Ihr Bildungsdiplom haben, werden Sie an einer deutschen Schule zugelassen. Für einen Doktoranden sieht das natürlich anders aus. Sie müssen nachweisen, dass Sie Ihre Promotion erfolgreich abschließen können. Es ist viel schwieriger als Job.

Bitte was???

Thread ist 7 Jahre alt. Soviel zumindest hab ich verstanden.

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