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Kawasaki LTD 750

Themenstarteram 16. September 2006 um 20:48

Hallo

Habe mir Kawa 750LTD Bj. 1983 gekauft. 4 Zylinder

Hat jemand Bilder wie die Schläuche beim Vergaser angeschlossen werden.

Benzin und ein Unterdruck Schlauch zu Benzinhan aber kommt ein Untedruckschlauch zum Luftfilter?

Werden die 4 Ablassöffnungen beim Vergaser nur verbunden?

Habe Motorrad nach 12 Jahren Stillstand gestartet.

Läuft aber unrund. Motor ist generalüberholt. Vergaser ?

Benzin war abgelassen.Soll ich Benzizusatz verwenden und welchen?

Bitte um Tips und eventuell Links.

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33 Antworten
am 17. September 2006 um 1:35

Also auch wenn der Vergaser leer war würd ich ihn nach der langen Standzeit reinigen.

Einer der Unterdruckschläuche (2ter von links) kommt an den Benzinhahn; Spritschlauch sowiso. Die anderen drei Unterdruckanschlüsse werden mit Stopfen verschlossen.

An den Luftfilter kommt nur der Schlauch unten von der Gehäuseentlüftung. An den Spritablassnippeln kannste Schläuche dran machen oder es auch lassen.

Vergaser nach dem Reinigen und richtigem Anschließen vernüpftig synchronisieren!!!

Ich benutz immer einen schuss Bremsenreiniger zum Starten nach langer Standzeit, aber was für Zusätze willste denn noch verwenden???????

gruß Andy

Themenstarteram 17. September 2006 um 6:59

Vergaser

 

Danke für die Antwort

Wie kann ich sicherstellen bzw. feststellen, dass jeder Zylinder genug Sprit bekommt? Kerzenbild ist grau.

Mir fällt auf dass nach kurzem lauf die mittleren Zylinder wärmer werden, ist das OK? Kann mein Motor einen Schaden abbekommen wenn ein Zylinder nicht ausreichend mit Sprit versorgt wird?

am 17. September 2006 um 11:19

Schädlich ist es nicht wirklich, aber wer hat gerne einen unrunden Motorlauf? Bei einem mehrzylinder Zweitakt-Moped wäre sowas, wenn keine Spritversorgung gewerleistet ist, sehr schädlich, da keine schmierung mehr vorliegt. Beim viertakter läuft die Schmierung anders ab.

Nachdem du dein Moped mal ne minute laufen lassen hast, kannst du VORSICHTIG an den Krümmern fühlen welcher Zylinder evt. nicht mitläuft. Danach muss die Ursache gefunden werden.

Ist die Kerze nass, spinnt die Zündung des jeweiligen Zylinders.

Ist die Kerze trocken ist vermutlich der Vergaser noch nicht ok, zB. verklemmter Schwimmer oder verstopfte Düsen.

Es gibt sicherlich noch mehr Ursachen für diese Symtome aber diese sind erstmal die am leichtesten zu behebenden.

Gruß Andy

Themenstarteram 17. September 2006 um 19:34

Getestet noch eine Frage

 

Danke für Deine Antworten.

Motorrad springt schön an aber Zylinder Nr.4 wird erst bei höherer Drehzahl warm.

Wofür gehört das Loch ca 8mm im Filterkasten oberhalb der Ansaustutzen mittig?

Nochmals: Vergaser

 

Ich kann dem Andy nur beipflichten.

Wenn ein Zylinder bzw. sein Auspuffkrümmer nicht sofort warm wird, sondern erst nach einiger Zeit, dann wird hier nicht richtig verbrannt, sondern irgendwann wird der Zylinder von den anderen "mitgezogen" und macht ab und zu ein "Pufferle".

Lass den Motor an und fühle (gleich) an den Krümmern. Die müssen gleichmässig und sofort warm werden. Da wo es kühl bleibt, stimmt was nicht.

Ich wiederhole seinen Tipp vom Anfang: Die Vergaser.

Ein korrekt eingestelltes und sauberes Motorrad läuft ohne jede Benzinzusätze. Ich bin kein Freund von Start-Pilot, oder gar Spiritus in den Tank, was manche vorschlagen. Irgendwann fliegt denen todsicher ihre Karre um die Ohren.

Auch Andys Bremsenreiniger sehe ich in diesem Zusammenhang sehr kritisch, da haben Funken und Flammen nix dran zu suchen, wenn man nicht genau weiß, was man da tut.

Du hast offensichtlich eine BD 2Z. Erstmal neue Kerzen rein, falls nicht schon geschehen. (NGK BPR6ES) Das mit der nassen Kerze und fehlenden Funken hat Andi auch schon erwähnt.

Die Vergaser sollten nach so langer Standzeit in jedem Fall gründlichst gereinigt werden. Am besten machen das Profis mit Ultraschall, die schmeißen die ganze Batterie ins Bad. Kostet um 100 Euro.

Kannste auch selbst machen, kleine US-Geräte für Brillen usw gibts im Supermarkt für 20 Euro. Die sind sehr wirksam. Wenn Du da genau wissen willst, wies geht, bitte PN, das sprengt hier den Rahmen.

Dein Membran (Unterdruck-) Benzinhahn hat vermutlich zwei Anschlüsse. Der dickere versorgt die Vergaser mit (hoffentlich frischem) Sprit, der dünnere sorgt via Unterdruck dafür, dass der Sprit überhaupt fließen kann. Demzufolge geht der eine zu einem Anschluß oberhalb der Schwimmerkammern, der andere irgendwo an einen Ansaugstutzen zwischen Zylinder und Vergaser. Die Ablassöffnungen können Schläuche haben, damit der Sprit beim Leeren der Schwimmerkammern nicht über den Motor läuft, müssen es aber nicht.

Auch hier wiederhole ich meinen Vorredner, hab's erst hinterher genau gelesen, sorry, aber doppelt hält vielleicht besser...

 

99,9 %, dass es die Vergaser sind.

Themenstarteram 18. September 2006 um 19:55

Vergaser

 

Hab heute die Maschine warmlaufen lassen ab 3000 Umdrehungen läuft die Kawa merklich runder. Habe neuen Sprit 95 Oktan eingefüllt. Membrane isind nicht gerissen.

Bei 1000 Umdrehungen ist ein ratern zu hören als ob der Starter mitläuft.

Werde Dichtsatz benötigen wenn ich die Vergaser Ultraschall reinigen lasse, hoffe es gibt diese noch bei Kawa

Danke für Eure Hinweise.

am 18. September 2006 um 22:24

Die muss rattern, sonst ist irgendwas kaputt!

Ohne Scherz, die meisten Zed's haben solche Symtome.

Das mit dem Dichtsatz und reinigen ist Ansichtssache.

Ich zerlege den Vergaser wenn nötig komplett und reinige alle Düsen, Einstellschrauben, Schrauben und Kleinteile in einer billigen Ultraschallreinigungsmaschine, mit Zugabe von Zitronensäure, für Brillen und Schmuck. Die Membrane immer auf Risse Prüfen und die leere Vergaserbank nochmal mit Pressluft durchblasen.

Wenn die Dichtungen nicht gerissen sind, bau ich sie wieder ein.

Hab bis jetzt keine Probleme mit Undichtigkeiten gehabt.

Wichtig ist es den Schwimmerstand einzustellen, andernfalls läuft sie auf den jeweiligen Pötten zu fett oder zu mager!!!

Ich finde 100 Euronen ein wenig viel für eine Vergaserreinigung.

Wollte früher auch mal meine cb250 zum einstellen in eine Werkstatt bringen, nur wollten die 150Euro. Mit einem Rep-Handbuch, vernüpftigen Synchro-Uhren sowie einer Fühlerleere kam ich wesentlich günstiger davon.

Pass auf, das macht süchtig.....

Gruß Andy

passt

 

Hi pepi, hallo Andy.

Da stoßen wir ins gleiche Horn. Auch mir sind 100 Euro für eine US-Reinigung vom Profi zuviel und ich mache mache das genau so wie der Andy.

Auch mit einem Mini US-Gerät (19,90 bei real) und statt Zitronensäure mit einer Mischung aus kochend heißem Wasser und Essigreiniger (den billigen von Frosch oder so), 50:50. Je nach Verschmutzungsgrad brauch ich 2-4 Schallgänge a 3 Minuten. Ich restauriere Motorräder, die oft 20 Jahre lang herumgestanden sind, Gaser mit betonhart verkrusteten Düsen oder gefüllt mit Rost. Bis jetzt habe ich noch jeden Gaser sauber bekommen.

Der Ultraschall greift keine Dichtung an. Wenn eine Dichtung beim Zerlegen zerstört wird, weil sie seit Jahren an der Dichtfläche klebt (oder mit curil angepappt wurde) muss man sie ohnehin erneuern, vom Schall geht nichts kaputt.

Noch ein Wort für die Profis:

Für alte Möppies, die ich oft aus einer Scheune ziehe oder die im Freien seit Jahren vor sich hinrosten, zahlt man oft nur wenige 100 Euro. Da ist eine 100 Euro teure US-Reinigung schon ein fetter Posten. Deshalb macht man sich selbst die Fummelei, zerlegt die Dinger, baut auch die Nadelventile sauber aus usw. Die können nämlich nach einer Ultraschall-Reinigung eventuell undicht sein, da der Dreck, der bislang beim Abdichten half, nun weggespült ist.

Aber:

Der Profi (ich habe einen Freund, der das macht) arbeitet erst mit einem Bad aus Waschbenzin, dann mit einer Lauge und ansachließend mit Heißluft. Die jeweiligen Bad-Inhalte muss er erst kaufen, dann entsorgen.

Ein Profi-Gerät mit einem Becken, in das eine ganze Vergaserbatterie passt, kostet mehrere 1000 Euro und muss sich auch irgendwie bezahlt machen. Irgendwann ist es auch verschlissen und muss ersetzt werden, evtl. sogar vorher die Schallerzeuger. Eine gute Stunde Arbeitszeit geht auch noch drauf und dann möchte Vater Staat noch 16 Prozent haben. Nun sollte man 100 Euro für so eine Arbeit neu überdenken. Beim freundlichen Honda-Händler bezahlte ich einmal für die (manuelle) Reinigung der Vergaser einer CB 750 Custom von 1984 incl. Ein- und Ausbau satte 350 Euro. Seither mach ich das selbst.

Themenstarteram 22. September 2006 um 20:19

Vergaser

 

Bin heute mal 50 km gefahren, hab die Kawa kurz auf 6000 Umdrehungen hochgedreht. Sie läuft jetzt runder als bei den Test in der Garage,. Ist es möglich dass der Vergaser durchgespüllt werden mußte?

Nochmals zum Vergaser: Zwei Schäuche zum Tank und die restlichen 3 Anschlüsse mit Stopfen blind gemacht . Ist das OK oder fehlt da noch einer?

Welches Motoröl ist das beste für den Motor? Syntetisch?

Kennt Ihr eine Bezugsquelle für Fußraster Vorverlegung oder Fotos zum Nachbau.

Danke

am 22. September 2006 um 20:36

Das mit den Schläuchen ist richtig. Ob der Vergaser jetzt wieder Top ist lässt sich so aus der Ferne nicht wirklich beurteilen.

Ich würd ihn auf jeden Fall reinigen und einstellen!!!!!!!!!!

Aber ist ja deine Sache.

Ich kann dir nur mit einer Zurückgelegten Anlage helfen, fährt sich aber bestimmt nur an einer Drag-LTD vernüpftig.

Dazu fällt mir eigentlich nur AME ein. Mal ein wenig Ebay durchforsten. Ich will dich ja jetzt nicht von diesem Forum weg holen aber es gibt zwei große Foren, welche sich ausgiebig mit den alten Zed's beschäftigen, eines davon hat eine umfangreiche Galerie in welcher du sicher ein paar Inspirationen für eine Selbstbauanlage sammeln kannst.

Gruß Andy

am 22. September 2006 um 20:45

ups.... Öl ganz vergessen!

Nach der langen Standzeit empfehle ich den Ölfilter zu wechseln und den Motor erstmal mit billigem Supermarktöl (10W40) zu füllen. Nach 1000km Öl und Filter raus und neues hochwertiges Öl verwenden. Natürlich auch nen neuen Filter verwenden.

Durch dieses Prozedere wird der Motor von dem ganzen, in den Jahren gebildeten "Dreck" gereinigt.

Man kann natürlich auch eine "Motorspülung" mit Diesel machen.

(viele Wege füren nach Rom)

Was du für ein Öl verwendest ist Ansichtssache. Mir reicht da das billige von Tante Louis, andere kaufen sich da lieber nen Liter für 20 Eurodolla. Benutz mal die Suchfunktion, da wurde schon ausgiebig drüber diskutiert.

Gruß Andy

Themenstarteram 22. September 2006 um 20:54

Motoröl

 

Danke nochmals für die hilfreichen Tips.

Habe gehört dass man kein normales Motoröl wegen der Kupplug verwenden soll, da die Kupplung rutschen soll, ist da was drann?

Bei welchem Forum gibt es Anleitungen?

Danke nochmals: nr1@aon.at

am 22. September 2006 um 21:19

Das mit dem Kupplungsrutschen hat mir mal ein Schrauber im Zusammenhang mit Castrol gesagt. Ist übrigens ein Öl der oberen Preisklasse. Hab bis jetzt noch keine Probleme mit billigem Öl gehabt, ausserdem sind die Ansprüche deines Motors nicht mit einer R1 oder wie diese ganzen Renner auch heißen mögen, zu vergleichen.

Anleitungen wirst du für ne Rastenanlage vergeblich suchen, aber Bilder gibt es bestimmt. Wie sieht das denn in Österreich mit Eigenbauten aus, muss man die übehaupt eintragen lassen?

Schick dir mal HP's als PN.

Gruß Andy

Ps: Im Anhang mal meine Kleine ;-)

Na dann misch ich mich auch mal ein ;)

Erstmal zu den Schläuchen am Vergaser:

Was hier alles schon geschrieben wurde stimmt so - für deutsche Modelle! Aber ne LTD war nen beliebtes Modell in den USA und für diesen Markt haben die kleinen Sushiesser aufgrund der dortigen Abgasbestimmungen alles mögliche lustig mit Schläuchen verbunden, Abzweige verbaut, Brücken gezogen usw.

Einfach die US-Makramee-Variante gegen die deutsch Version zu enttüdeln geht zwar, man muß dabei nur bedenken das die US-Vergaser auch anders bedüst sind.

Ich kann dir die deutsche Bedüsung zwar posten, dazu müsste ich nur wissen ob du Keihins oder Mikunis hast. Ganz einfach am Kaltstarthebel zu unterscheiden, Keihin = nach oben und unten, Mikuni = nach links und rechts zu betätigen.

ABER: Wenn jetzt alles erstmal geht einfach mal fahren, ruhig über 50Km und über 6000U/min (nich stundenlang, aber immer mal wieder mit relativ hoher Drehzahl) Probleme noch da? Schlimmer geworden? Neue aufgetaucht (ölverlust etc)?

Wenn jetzt nicht alles ok ist dann ist es immer noch früh genug zum basteln.

Nu zum Öl:

das ultimativ richtige Öl gibts nicht, ist eher ne Glaubensfrage. Auf keinen Fall vollsythetisches PKW Öl nehmen, dann gibts tatsächlich Probleme mit der Kupplung.

Ich persönlich würde ohnehin nur rein mineralisches Öl reinkippen, aber wie gesagt, ist ne Glaubensfrage.

Möglichst bald nen Ölwechsel zu machen ist absolut sinnvoll, auf jeden Fall mit Filter und vorher auf betriebstemperatur bringen damit der gaze alte Brei auch wirklich rauskommt. Nen zweiten Ölwechsel nach relativ kurzer Zeit ist auch nicht doof.

Chrom

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