Kaufempfehlung Opel Meriva

Opel Meriva B

Hi zusammen. Meine Frau und ich möchten uns einen Zweitwagen anschaffen und sind auf folgendes Angebot gestoßen: https://www.kleinanzeigen.de/.../2743753601-216-1963?...

Wir würden den Wagen hauptsächlich zum Einkaufen und für Kurzstrecken nutzen wollen.
Ich bin die letzten 15 Jahre ausschließlich Audi gefahren und kenne mich mit Opel garnicht aus.

Könnt ihr mir was zum Motor und dem Automatikgetriebe sagen? Taugt das was? Worauf muss ich noch achten sollte es zu einem Besichtigungstermin kommen?

Danke im voraus.

35 Antworten

Naja, was soll denn bei der Karosse weich werden? Die ist doch nicht aus Gummi! Ich kenne keinen Meruva wo die Schweißpunkte aufplatzen - da die Ränder der Schweißnähte/-punkte durchs Schweiß aushärten, würden diese direkt reißen..

Zitat:

@mark29 schrieb am 4. Mai 2024 um 17:29:05 Uhr:


Naja, was soll denn bei der Karosse weich werden? Die ist doch nicht aus Gummi! Ich kenne keinen Meruva wo die Schweißpunkte aufplatzen - da die Ränder der Schweißnähte/-punkte durchs Schweiß aushärten, würden diese direkt reißen..

-

Federn und Dämpfer lassen nach, Gummi-(lager) werden porös/härten aus, Sitze geben nach - und ja auch Schweiss- und Klebepunkte "können" altern/nachgeben. Kann - muss nicht.
Und stimmt - der Scheisspunkt reisst nicht direkt - sondern dann die "Nachbarschaft".

Das ist sicherlich ein Prozess über viele Jahre - und auch eine Frage der Behandlung (z.B. Gelände mit Verwindung der Karosse) - aber nun nicht unmöglich.

Ist Rost eigendlich grundsätzlich ein Thema beim Meriva oder hält es sich normalerweise im Rahmen?

Wie weit sich Federn mit der Zeit setzen kann man mit dem Zollstock messen - einfach schauen wir viel tiefer er mit der Zeit hängt... was wird es sein? 1cm in 10 Jahren?
Gummibuchsen etc. sind Verschleißteile, die kann man bei Opel ca. alle 150.000km mal wechseln. Bei unserem Meriva (175.000km) kommen langsam die Querlenkerbuchsen - das sind die ersten - da kommen dann bei Gelegenheit neue rein - ist ja nicht viel Arbeit.
Beim Rost scheinen die früheren Baujahr anfälliger zu sein. Unserer ist ein 2016er und er hat nix. Wir haben uns damals einige angeschaut und die hatten auch alle keinen Rost - wir haben uns aber nur Facelift Modelle angeschaut. In der Nachbarschaft sind auch sehr viele unterwegs- da ist auch bei keinem Rost ein Thema (so weit ich die Leute kenne/man es von außen sieht).

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Zitat:

@Japoniz schrieb am 4. Mai 2024 um 21:20:46 Uhr:


Ist Rost eigendlich grundsätzlich ein Thema beim Meriva oder hält es sich normalerweise im Rahmen?

@Japoniz

Unser Meriva ist von 2012, hat 67.000 km gelaufen, steht draußen ohne Garage und Rost ist kein Thema.
Nichts zu sehen. Weder Rahmen, Türkanten, Radläufe etc.

Ich habe meinen (1.4T 120PS + 5-Gang) letzten Juli mit 175tkm gekauft.
Produktionsdatum 3.6.2010 viel früher geht also nicht.
Ich gehe stark davon aus, dass es sich um einen Garagenwagen handelt.

Bei den frühen Fahrzeugen gab es wohl "Lackierprobleme" an den Unterkannten der hinteren Türen. Das kann ich von meinem bestätigen, allerdings nur auf der rechten Seite. Die linke Tür ist top. Beim Rost wegmachen hab ich germerkt, dass offenbar der gesamte Lack an den Kanten schlecht haftet (auch dort, wo kein Rost war). Konnte man teilweise mit dem Fingernagel wegkratzen. Evtl. lag da ein Sauberkeitsproblem bei der Lackierung vor.
Ansonsten waren auch bei mir die Befestigungsstellen des Aggregateträgers im Bereich der Stoßdämpfer stark verrostet. Da sammelt sich offenbar immer Wasser. Da wäre aber noch eine ganze Weile nichts passiert.
Rost in den hinteren Radläufen habe ich im Gensatz zu vielen Anderen dagegen keinen und auch sonst ist die Karosserie i.O.

Der 1.4er Motor und das 5-Gang-Getriebe sind grundsätzlich sehr langlebig.
Mit 6-Gang-Getriebe hätte ich ihn aufgrund der zahlreichen Problemberichte auch wohl nicht genommen.
Beim Motor sind der Kühlmittelkreislauf (Wasserpumpe, Thermostat, Vorratsbehälter, Verteilerflansch rechts am Motor) sowie die Kurbelgehäuseentlüftung (Ventildeckel, Ansaugbrücke) echte Krankheiten. Da habe ich bei mir inzwischen auch fast alles getauscht.
Wenn man da immer alles machen lassen muss, wird es auf die Dauer doch recht teuer.

Abgesehen davon gebe ich eine Kaufempfehlung.

Ich hab mal was von Rost an Radläufen gelesen.

Aber hier muss man wirklich genau gucken inwiefern es da Beschädigumgen gab, die nicht oder schlecht behandelt wurden.
Ich kenne so auf Anhieb im gesamten Opel-Programm seit den 2010ern keine größeren Rostprobleme

Lediglich die Schrauben - grade im Motorraum wie auch bei mir im Mokka - lassen manchmal wohl den Spardrang erkennen.

Ich danke euch allen für die Tipps und Infos. Wir haben uns den Wagen angeschaut, probe gefahren und uns dann gegen den Meriva entschieden. Mit dem Wagen schien eigentlich alles soweit in Ordnung zu sein aber es hat vom Bauchgefühl einfach nicht gepasst. Momentan liebeugeln wir mit einem vergleichbaren Modell aus dem VAG Konzern. Vielleicht liegt es daran dass wir die letzten 15 Jahre Audi gefahren sind...

Entweder passt es oder nicht. Wenn es ein Töff aus dem VW Konzern werden soll, lasst die Finger vom 1.4 TSI Motor, egal in welcher Leistungsstufe.
Das nur als Tipp durch Erfahrungen im Freundeskreis.

Gruß
Andre

Zitat:

@tchibomann schrieb am 7. Mai 2024 um 19:40:59 Uhr:


Entweder passt es oder nicht. Wenn es ein Töff aus dem VW Konzern werden soll, lasst die Finger vom 1.4 TSI Motor, egal in welcher Leistungsstufe.
. . .

-

Auf jedenfall die Kettenmotoren EA111 - der ZR-Motor EA211 (ab Mitte 2015) ist kaufbar.

Das DSG nach wie vor Geschmackssache. Gründlich testen - auch bei Kälte und Berg-Anfahren und so.

Also wenn ich mir so die Erfahrungsberichte über die "kleinen" benziner in Netz durchlese, bereue ich schon fast meinen 3.0 TDI von 2006 mit 300.000 km verkauft zu haben. Gefühlt haben alle Motoren bis 1.8 Liter Probleme mit der Kette und ab 1.8 fressen alle Öl wie ein Weltmeister?? ( fast egal welcher Hersteller)...

Gefühlt . . . . 😉

Eine Überlegung wäre auch ein Renault Scenic.
Abraten kann ich vom BMW Active Tourer - wir hatten ein 225xe... macht oprisch und von der Ausstattung was her (wir hatte volle Hütte), ist aber in Sachen Komfort, Raumökonomie und Gewicht/Realverbrauch nicht wettbewerbsfähig.
Im VW Konzern würde ich die Finger von Diesel und DSG lassen.

Zitat:

@Japoniz schrieb am 7. Mai 2024 um 20:02:40 Uhr:


Gefühlt haben alle Motoren bis 1.8 Liter Probleme mit der Kette und ab 1.8 fressen alle Öl wie ein Weltmeister?? ( fast egal welcher Hersteller)...

@Japoniz

Von welchen Problemen redest du hier?
Habe alles gefahren von 1 Liter bis 1.8 Liter bei Opel.
Und bis auf einen 1.6 Motor von einer Studentin und schlampigen Service, hat bei mir noch nie einer Öl gesoffen.
Dabei bin ich nicht zimperlich bin, was meine sportliche Fahrweise ab und an angeht.
Ja dann hole dir mal einen 1.2 oder 1.4 TSI aus dem Bauzeitraum aus dem VAG Konzern.
Viel Spaß damit.

Der 1.4er Motor und das 5-Gang-Getriebe sind grundsätzlich sehr langlebig.
Mit 6-Gang-Getriebe hätte ich ihn aufgrund der zahlreichen Problemberichte auch wohl nicht genommen.
Beim Motor sind der Kühlmittelkreislauf (Wasserpumpe, Thermostat, Vorratsbehälter, Verteilerflansch rechts am Motor) sowie die Kurbelgehäuseentlüftung (Ventildeckel, Ansaugbrücke) echte Krankheiten. Da habe ich bei mir inzwischen auch fast alles getauscht.
Wenn man da immer alles machen lassen muss, wird es auf die Dauer doch recht teuer.

Abgesehen davon gebe ich eine Kaufempfehlung.

Ja, das Wasserthema hat der meine auch :-)
Aber die Interwalle werden länger... die erste Wasserpumpe bei TKM 67, die zweite bei TKM 147...
Fahrwerk usw. bislang keine Probleme.

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