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Kaufberatung W211 Bj 2004 KM Stand

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 14. April 2011 um 10:09

Hallo MB Gemeinde

Habe ein Fahrzeugangebot W211 E220 CDI T Bj. 2004 gute Ausstattung ein paar Kratzer ..kaum sichbar... 2 Vorbesitzer ... angeblicher Km Stand unter 100 TKM....

Preisvorstellung beim Händler an der Ecke ( ist seit einem Jahr hier an der Ecke) 14500 €

Bin bei meinem letzten DB Kauf W210 E220D Bj 1998 bestimmt auch unrichtig über wirklichen KM Stand und über die Unfall Vorschäden....Kaufdatum 12/2004 hatte der Wagen auch nur angebliche 89 TKM und keine Unfallschäden.... Kaufpreis 12000 €, aber bereits nach 100000 Km und einem halben Jahr zeigte sich ein Wasserverlust .... der weder von Auto Unger oder den freundlichen MB Mitarbeiter gefunden wurde.

Folge nach weitern 5 000 km Motorschaden mit defekter Kopfdichtung und angeblichem gerissen Zylinderkopf, bei dieser Reperatur wurde als Gesamtursache die auch undichte Wasserpumpe ermittelt und dann ersetzt... Gesamtschaden Reperatur bei DB Saarbrücken über 4500 Euro

Auch wurde dann festgestellt, das der Wagen Unfallschäden hatte denn die Lackierung wahr an einigen Stellen viel dicker.... möglicherweise wurde der gesamte Wagen neu lackiert... Aber für einen Laien nicht zu erkennen... Leider hatte ich damals 2004 keine Rechtsschutzversicherung um den Kaufvertrag anzufechten.... weil das kostet ja alles Geld und als Kläger muß ich das vorlegen Gutachten, Risiko vor Gericht....

Nun gut... nun meine Frage...

Der Händler ist bereit im Preis auf 13000 bzw. sogar so habe ich den Eindruck auf 12000€ runter zu gehen. Wie würdet Ihr vorgehen... um einen erneuten "Betrug" oder KM Mogelei vorzubeugen..

Probefahrt ??? Wer und wo könnte man den wiklichen km Stand ermitteln... Die Vorbesitzer kennen ich ja noch nicht...

Was kostet ein Fahrzeugcheck z.b bei der Dekra oder wer macht das noch??

Ich habe zwar heute eine Rechtschutzversicherung (ADAC Rechtschutz) aber ob die für solch ein Rechtsfall einspingt ist fraglich.... muß ich, werde ich beim ADAC ermitteln...

Bitte schreibt mal Eure Erfahrung und Meinungen.... nicht das ich wieder eine MB Gurke kaufe...

Aber meine MB Gurke hat nun schon 256 000 Km und ist im 13. Jahr ... außer einem erneuten kl. Wasserverlust und Defekte an der Heizung und Klima läuft die Gruke ..... mit sehr geringem Verbrach.

Rost hat die Gruke... tatürlich an den bekannten Stellen

Gruß Andeut

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von

Ich würde grundsätzlich niemals einen Mercedes bei einem Fähnchenhändler kaufen. Schlussendlich kostet es mehr und sicher bist du eh nie wegen der Laufleistung!

Wenn's den unbedingt sein muss, dann nur mit gründlichem Check bei einem MB Fachwerkstatt oder halt ADAC und nur mit 12M. Garantie auf Motor/Getriebe. Soviel musst du schon investieren, sonst gibt's halt wieder eine Gurke mit Stern drauf

Wo bitte, außer beim "Fähnchenhändler", steht noch ein Auto was älter ist als Fünfeinhalb- Jahre???

Das Gerödel mit der Garantie hat den gesamten Gebrauchtwagenmarkt kaputtgemacht. Für Mercedes Händler ist ein Gebrauchtwagen der älter als 6 Jahre ist nur ein notwendiges Übel, was er dem Privatkunden nicht mehr anzubieten vermag. Also geht die Karre in den Hauseigenen "Pool". Dort wiederum kaufen die "Fähnchenhändler" GENAU DIESE Fahrzeuge um sie auf dem eigenen Kiesplatz wieder zu verkaufen.

Meine Meinung: Ein Auto vom Kiesplatzhändler um die Ecke muß nicht schlechter sein als ein vergleichbarer deutlich teurerer vom MB-Dealer!

In beiden Fällen muß man gut hinschauen und Probefahren, denn auch Mercedes stellt seine Kisten nicht immer Mängelfrei hin!

PS: ich betreibe keinen Autohandel- aber für die kleinen, wohlgemerkt seriösen!! Autohändler muß auch mal eine Lanze gebrochen werden!!!

 

Gruß Jens

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am 14. April 2011 um 17:34

Dann muessen aber ne Menge Verschleissteile gewechselt worden sein, damit man dem Auto nichts anmerkt (vor allem im direkten Vergleich zu nem Auto mit dem gleichen Alter).

MB gegebueber ist die Kiste aber trotzdem 120tkm gelaufen mit 3 Jahren, d.h. Kulanz und Garantie muess(t)en so behandelt werden als ob - wenn da der Motor nach 10tkm schlapp macht, weil der halt schon 400tkm drauf hat und nicht 120- sollte es kostenlos nen neuen geben - bei Faehnchenhaendler?

Ich hab auch ne Menge Leasingkisten gesehen bei denen ich schwere Bedenken ob der Fahrleistung/Unfallfreiheit hatte - es faellt im Vergleich zu anderen Autos doch irgendwie auf (z.b. Reifen - bei meinem waren noch die Original Schlappen ab Werk drauf, was absolut mit Alter und Laufleistung uebereinstimmt - natuerlich kann man das auch 'faken' und die in den Keller legen und nachher wieder draufziehen, aber wer denkt schon an sowas) - die hab ich dann halt nicht gekauft.

Ich vermeine auch einen Unterschied zwischen stark abgenutzt und stark aufbereitet und gute Substanz mit leichter Aufbereitung gesehen zu haben.

am 14. Juni 2011 um 20:07

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Zu bedenken gebe ich, dass der beim :) stehende, vermeintlich astreine 3 Jahre alte W211 220CDI aus 1. Hand, von einem Textilvertreter gefahren, blitzsauber mit lückenlosem Scheckheft, aber 120.000 km auf dem Tacho, auch bereits mehrfach die "wundersame Verjüngung" durch "Tachoregulierung" erfahren haben kann, da mit der Leasing damals eine jährliche Laufleistung von 40.000 km vereinbart wurde, die aber schon fast 3x im 1. Jahr erreicht wurde. Die drohende "Strafzahlung" an die Leasing weckt zigtausende Mal im Jahr die kriminelle Energie. Dem Auto sieht man nichts an. Dem Serviceheft auch nicht. Der ADAC wird ebenso nichts feststellen können. Der Dumme wird der Käufer sein !

wie kann man so was feststellen? Gutachten oder so? ich denke das wurde bei meinem gemacht nach 160Tkm Motor und Getriebe defekt 320 cdi

am 14. Juni 2011 um 22:43

ich wiess nicht wie bei Mercedes ist aber ich kannte persönlich jemand der vor Jahren seine Leasing Flotte (6 x A6 TDI und 4 x BMW 530 D) verjungert hat

am 15. Juni 2011 um 7:28

Zitat:

Original geschrieben von niki9911

ich wiess nicht wie bei Mercedes ist aber ich kannte persönlich jemand der vor Jahren seine Leasing Flotte (6 x A6 TDI und 4 x BMW 530 D) verjungert hat

Genau ! Bei MB läuft das genauso. Die unseligen Leasingbedingungen verleiten dazu. Diese Autos stehen dann nicht (!!!) beim Fähnchenhändler, sondern beim :) und zeigen frech den "kundenfreundlich" eingestellten Kilometerstand. Sie warten auf den Käufer, der vermeintlich sicher gehen will. Kein Mensch kann die Manipulation feststellen, oder gar beweisen. Ich hoffe zwar, dass das absolute Ausnahmen sind, aber die Gier ist unermesslich.

Früher war nur das Verschweigen einer Kilometermanipulation strafbar. Heute ist es schon die Tat ansich. Aber eine definitive Kontrolle ist nicht möglich.

am 15. Juni 2011 um 9:06

Ein E220CDI T mit wenig km dürfte einfach wahnsinnig begehrt sein, wird aber im Prinzip als Neuwagen und junger Gebrauchter von km-Fressern gekauft. Ein gesundes Misstrauen ist also mehr als abgebracht. Lenkräder und Pedalbeläge lassen sich wechseln, Steinschlagschäden an der Front mit vertretbarem Aufwand beseitigen. Ein sachverständiger Gutachter ist also unverzichtbar. Ausreden zu verlorenen Seirvicedokumenten oder alten Fahrzeugbriefen sind erstmal verdächtig. Fähnchenhändler mit häufig wechselnden Firmennamen auch. Wechselnde Adressen nicht unbedingt, denn Bürobaracke oder wohnwagen sind mobil und immer auf der Suche nach der günstigsten Grundstückspacht. Das alles schliesst nicht aus, dass genau jener S211 EZ 2004 <100.0000km ein Schnäppchen ist. Geschichten zur Erklärung niedriger km-Stände können wahr sein (Auslandsaufenthalte, Krankheiten, Rentner), lassen ggf. aber auch beim Vorbesitzer überprüfen. Bei MB-Vertragshändlern (darunter keine MB-Niederlassung) gibt es jedenfalls bundesweit nur 6 E220CDIT unter 170.000km und unter 15.000€, davon nur einer unter 120.000km.

Ob aber bei einem jungen Gebrauchten aus einer Leasingflotte das Betrugsrisiko geringer ist, als bei einem älteren vom Fähnchenhändler? (Neuwagen-) Leasing bedeutet zumeist immer Vollkaskoversicherung und noch laufende Garantie, so dass es sich eigentlich nicht rechnet, aufwendige Unfallreparaturen in einer Hinterhofwerkstatt machen zu lassen und gegenüber MB zu verschweigen. Leasing bedeutet auch akribische Kontrolle der Rückläufer auf wertmindernde Schäden. Spachtelarbeiten und falsche Spaltmasse fallen dabei auf. Tachomanipulationen rechnen sich für den Leasingnehmer durchaus, müssten aber jährlich vor jedem Service bei MB gemacht werden, damit es denen nicht auffällt.

Gebrauchtkauf hat nunmal ein "Rest"-Risiko. Gilt erst recht für den 3. Käufer.

am 15. Juni 2011 um 10:42

Zitat:

Original geschrieben von Lugger

Lenkräder und Pedalbeläge lassen sich wechseln, Steinschlagschäden an der Front mit vertretbarem Aufwand beseitigen.

Spätestens bei der Bestuhlung (wobei ein 100+ Kilo Kerl die mehr malträtiert als ein 50 kilo Mädel) und der Stelle unter dem Gaspedal wo die Ferse ruht muss man aber mehr Aufwand betreiben.

Und letzten Endes sollten die Fahrzeuge eben altersgemässe Abnutzungen und Reparaturen haben.

Ein gebrauchter mit xx0.000km , der garnichts hat und dasteht wie neu ist halt auch schon verdächtig gut.

Es hilft, sich mehrere Fahrzeuge in unterschiedlichen Verfassungen anzuschauen (auch solche, die man vielleicht nicht kaufen will weil zu neu und auch sehr aufschlussreich: nicht aufbereitete), dann sieht man unstimmigkeiten vielleicht leichter.

am 15. Juni 2011 um 11:16

@ Lugger

Der Textilvertreter, der im Jahr 150.000 Km abspult verläßt sein Auto nur alle 200 Kilometer. Er fährt vorwiegend Autobahn, mit entsprechend wenig Lenk- Kupplungs- oder Bremspedalbewegungen und läßt vor jedem Service beim :) 100.000 Kilometer "verschwinden" . Auch der Sitz weist keine besonderen Merkmale auf. Den Ölwechsel zwischendurch macht er bei ATU ohne Serviceeintrag.

Diese Autos stehen dann beim :) zum Verkauf.

Den Gutachter, der das erkennt, gibt es nicht uns selbst, wenn er eine Manipulation vermutet, ist das noch kein Beweis.

am 15. Juni 2011 um 11:21

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Den Gutachter, der das erkennt, gibt es nicht uns selbst, wenn er eine Manipulation vermutet, ist das noch kein Beweis.

Wozu braucht man einen Beweis für irgendwas. Es reicht doch, die Kiste nicht zu kaufen, wenn das nicht ganz stimmig ist.

Auf der AB fahren Vertreter auch in den seltestens Fällen so wie von dir beschrieben. Wenn Zeit Geld ist, wird die Karre ausgefahren.

am 15. Juni 2011 um 14:33

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Den Gutachter, der das erkennt, gibt es nicht uns selbst, wenn er eine Manipulation vermutet, ist das noch kein Beweis.

Wozu braucht man einen Beweis für irgendwas. Es reicht doch, die Kiste nicht zu kaufen, wenn das nicht ganz stimmig ist.

Auf der AB fahren Vertreter auch in den seltestens Fällen so wie von dir beschrieben. Wenn Zeit Geld ist, wird die Karre ausgefahren.

Hier wir doch immer der Gutachter erwähnt, der hinzugezogen werden soll, wenn einem etwas unplausibel vorkommt. Diese Zweifel kommen doch meist erst mit der sogen. Kaufreue, also nach dem Kauf.

Ich hatte Gelegenheit, in gewisser Funktion in die Textilbranche hineinzuriechen. Da gibt es Leute, deren "Revier" ganz Deutschland ist. Ohne es jetzt an dieser Branche festmachen zu wollen, läßt Deine Aussage Zweifel daran aufkommen, dass Du viele bundesweit agierende Vertreter kennst. Deren Fahrzeuge haben nämlich häufig eine Jahreskilometerleistung wie eine Taxe und sind trotzdem wie aus dem Ei gepellt.

Die Leasingproblematik habe ich ja schon erwähnt. Wenn Du weißt, wieviel die Leasíng-Gesellschaft Dir für Mehrkilometer abknöpft (9-12 Cent), weißt Du auch warum da gern mal manipuliert wird. Da werden 100.000 km nämlich zu ca. 10.000 Euro !

am 15. Juni 2011 um 14:57

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Hier wir doch immer der Gutachter erwähnt, der hinzugezogen werden soll, wenn einem etwas unplausibel vorkommt. Diese Zweifel kommen doch meist erst mit der sogen. Kaufreue, also nach dem Kauf.

Dann hat man ein Problem mit dem Kaufimpuls.

So Sachen gehören vorher geprüft.

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Ich hatte Gelegenheit, in gewisser Funktion in die Textilbranche hineinzuriechen. Da gibt es Leute, deren "Revier" ganz Deutschland ist. Ohne es jetzt an dieser Branche festmachen zu wollen, läßt Deine Aussage Zweifel daran aufkommen, dass Du viele bundesweit agierende Vertreter kennst. Deren Fahrzeuge haben nämlich häufig eine Jahreskilometerleistung wie eine Taxe und sind trotzdem wie aus dem Ei gepellt.

Ich kenn keine Textilvertreter. Vielleicht haben die ein besonders inniges Verhältnis zu Sitzbezügen. Der IT Aussendienst schrubbt die Kisten hoch und runter, bis sie auseinanderfallen. Die unteren Ebenen bekommen aber eh nichts über Passat (Meine Lieblingsgeschichte: der Kollege der von Stuttgart nach Ruhrpott einen Schnitt von 160 km/h erreicht hat - wegen der Mär vom "gepflegten Langstreckenfahrzeug das nur auf der AB bewegt wurde" - die Kiste hätte ich nicht mal geschenkt genommen, obwohl es ein V6 A6 war)

am 15. Juni 2011 um 15:04

@ Tullux

Textilvertreter sind hier nur Beispiel für eine ganz besondere Spezies, weil sie immer geschniegelt und gebiegelt auftreten. Entsprechend sieht auch meist das Fahrzeug aus. Der unbedarfte Laie denkt beim Anblick an Jahreswagen, aber dat Dingens hat schon 300.000 km gelaufen.

am 15. Juni 2011 um 15:22

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler

Der unbedarfte Laie denkt beim Anblick an Jahreswagen, aber dat Dingens hat schon 300.000 km gelaufen.

Deshalb habe ich ja auch versucht ein paar Punkte aufzuzählen, die einem zumindest einen Hinweis darauf geben könnten, dass die km-Leistung nicht ganz stimmen kann.

Es lässt sich zwar alles irgendwie fälschen und kaschieren, aber manches eben nur mit viel Aufwand bzw. hinterlässt es eben durch seine "neu"-heit spuren.

Niemand -noch nicht mal ein Händler- verpasst nem "ehrlichen" gebrauchten zum Verkauf ne Komplettsanierung, also wenn da mehr Neuteile drin sind als (grad bei nem jungen Fahrzeug) nötig, ist das einfach verdächtig.

Hilft einem nach dem Kauf zwar nichts, aber man kann ja vorher drauf achten.

(im übrigen kann ja auch ein Neuwagen schrott ab Werk sein - selbst bei MB. Die 2 Fabrikneuen E-Klassen -waren 210er, aber bis zu Rostproblemen haben sie's nichtmal geschafft- meiner damaligen Cheffes standen auch mehr in der Werkstatt, als das sie gerollt sind - das ist dann auch für den Gebrauchtkäufer ein Problem werden, wenn der tatsächlich wenig gefahrene -weil so oft in der werkstatt gewesene- Leasingrückläufer nen Wurm im System hat)

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