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Kaufberatung Mercedes-Benz E 280 T CDI 4Matic Elegance Business Edition

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 29. August 2015 um 11:44

Hallo,

ich habe mich im Internet nach einem gebrauchtem Mercedes-Benz E 280 T CDI 4Matic Elegance Business Edition umgeschaut. Der Wagen ist Baujahr 09/2008 und hat 148.239 km runter und hat 190PS. Bitte Vor-und Nachteile bei diesem Modellen. Eure eigenen Erfahrungen würden mir auch sehr weiter helfen.

Ich bedanke mich in Voraus.

 

Seine Ausstattung :

 

ABS

Alufelgen 17''

Anhängerkupplung

Beifahrerairbag

Bluetooth

Bordcomputer

Dachreling

Einparkhilfe Sensoren hinten

Einparkhilfe Sensoren vorne

Elektr. Fensterheber

Elektrische Seitenspiegel

Elektrische Sitze

ESP

Fahrerairbag

Freisprecheinrichtung

Klimaautomatik

Kurvenlicht

Lederausstattung

MP3

Multifunktionslenkrad

Navigationssystem

Nebelscheinwerfer

Nichtraucherfahrzeug

Radio

Radio

Regensensor

Scheckheftgepflegt

Seitenairbag

Servolenkung

Sitzheizung

Skisack

Sportfahrwerk

Sportpaket

Sportsitze

Tagfahrlicht

teilb. Rücksitzbank

Tempomat

Traktionskontrolle

Wegfahrsperre

Xenonscheinwerfer

Zentralverriegelung

volvos402

Beste Antwort im Thema

Ich hab so einen mit Hinterradantrieb und 7G-Tronic, Erstzulassung 09/2008, schon Modelljahr 2009, inzwischen 162.000 km.

Schau mal ob das Navi über dem Display den "Münzeinwurf" hat, den Slot für die SD-Karte. Wenn ja, dann ist es MJ 2009, was das neue Festplattennavi NTG 2.5 mit sich bringt und auch sonst gut sein sollte.

Rost ist beim 211er kaum ein Thema, eine Kontrolle der Türfalz-Nahtabdichtungen und Demontage der Chromleiste auf der Rückwandtür (dazu muss die Innenverkleidung ab) sollte unbedingt gemacht werden. Zu den Türfalzen gab es zuletzt ein paar wenig erbauliche Berichte hier (selten, aber eben vorhanden!) und die nur verzinkten Schrauben hinter dieser Chromblende sind immer wieder der Ausgangspunkt von Rost, der sich dann durch den Lack durchfrisst. Chance: Bei unseren beiden (der zweite ist ein 200 CDI T aus 10/2008 mit 130.000 km) = 100%. Ging gerade noch auf Kulanz, danach wird's schwierig, daher vor dem Kauf prüfen lassen!

Der OM 642 ist ein an sich solider Motor mit ein paar konstruktiven Schwachstellen. Häufiger geht der EKAS-Stellmotor, wenn die Ladereingangsdichtung alt ist oder beim Luftfilterwechsel verquetscht wird, dann tropft Motoröl auf den Steller und er geht irgendwann kaputt. Der Wechsel des kleinen billigen Dings ist arbeitsintensiv.

Im Motor-V liegt unter dem Turbolader auch der Ölkühler, dessen Dichtungen schon mal undicht werden können, ziemlich arbeitsintensiv.

Der Steller für den Turbolader kann schon mal kaputtgehen, kann man wegen Kalibrierung nur komplett tauschen. Teuer.

Bei mir halten Glühstifte nur zwischen 50 und 100.000 km, habe bei 162.000 km teilweise schon die dritten drin.

Die Klimakompressor-Kupplung ist bekannt für Schnattergeräusche, wurde bei mir gleich beim Kauf gewechselt.

Bei späten OM 642 sollte das Problem mit den Abgaskrümmern gegessen sein, wo ausbrechende Stücke aus dem Innenrohr den Turblader beschädigen. Dann muss man beides wechseln, sehr teuer.

Der "OM 642 LA red.", also der leistungsreduzierte Motor, ist bis am Motor selbst baugleich zum "OM 642 LA", also dem regulären 320 CDI. Nur der Motorkühler, der Ladeluftkühler und (ich glaube bei der Limousine) die Bremsen sind anders dimensioniert. De facto steht einer moderaten Leistungssteigerung nichts im Wege.

Über das recht harte Fahrwerk des 211er MOPF wurde schon oft gesprochen, in der Stadt nervt er mich auf Flickwerk, auf der Autobahn ist es wieder super.

Kurvenlicht ist gut, die Scheinwerfer sind aber sehr teuer und erblinden auch mit den Jahren, nach 8 bis 10 Jahren ist Austausch fällig.

Der IR-Sensor in der Fahrertür geht gern mal kaputt, kann man aber einfach richten wenn man einen Lötkolben und Schraubendreher halten kann. Auch die Zuziehhilfe der Rückwandtür gibt gerne mal auf und der elektrische Laderaumabdeckungs-Lift ist da und dort ein chronischer "Problemkunde".

Das Fahrwerk ist soweit robust, Traggelenke, Stabi-Koppelstangen und vordere Federn halten u.U. keine 100.000 km.

Der Nutzwert des T-Modells ist wirklich sehr hoch, ich mag ihn. Ein ausgereiftes Auto und noch nicht soviel nervende Assistenz und Chrom-Blinki-Blinki wie bei den aktuellen Modellen.

Getriebeölwechsel sollte bei der Automatik -- abweichend von den Wartungsvorschriften -- alle 60 bis 80.000 km gemacht werden und nicht nur einmalig. Das ist sehr gut für Komfort und Lebenserwartung.

 

Man kann schon auch viel Pech und Ärger haben (siehe "Meine Fahrzeuge" in meinem Profil, da sammle ich das Erlebte immer zusammen), daher sollte man immer ein paar Tausender Reserve haben und möglichst eine belastbare Gebrauchtwagengarantie mitkaufen!

 

Wie bei jedem Auto, das noch in gutem Zustand ist, empfehle ich nach dem Kauf vor dem Wochenende eine Demontage aller Verkleidungsteile, also Innenradhäuser, Unterbodenverkleidung, Stoßstangen, der Türinnenverkleidung (auch und besonders der Rückwandtür!), dann eine sehr gründliche HD-Wäsche mit viiiiiel Wasser um Salzablagerungen zu reduzieren und den Wagen übers Wochenende zum Trocknen offen in einer größeren, trocken-warmen Halle abzustellen. Am Montag dann mit einem guten dauerelastischen Wachs gründlich konservieren, auch die Hohlräume, die versteckten Winkel und den Vorderachsträger. Türen und Rückwandtür selbstverständlich auch.

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Ich hab so einen mit Hinterradantrieb und 7G-Tronic, Erstzulassung 09/2008, schon Modelljahr 2009, inzwischen 162.000 km.

Schau mal ob das Navi über dem Display den "Münzeinwurf" hat, den Slot für die SD-Karte. Wenn ja, dann ist es MJ 2009, was das neue Festplattennavi NTG 2.5 mit sich bringt und auch sonst gut sein sollte.

Rost ist beim 211er kaum ein Thema, eine Kontrolle der Türfalz-Nahtabdichtungen und Demontage der Chromleiste auf der Rückwandtür (dazu muss die Innenverkleidung ab) sollte unbedingt gemacht werden. Zu den Türfalzen gab es zuletzt ein paar wenig erbauliche Berichte hier (selten, aber eben vorhanden!) und die nur verzinkten Schrauben hinter dieser Chromblende sind immer wieder der Ausgangspunkt von Rost, der sich dann durch den Lack durchfrisst. Chance: Bei unseren beiden (der zweite ist ein 200 CDI T aus 10/2008 mit 130.000 km) = 100%. Ging gerade noch auf Kulanz, danach wird's schwierig, daher vor dem Kauf prüfen lassen!

Der OM 642 ist ein an sich solider Motor mit ein paar konstruktiven Schwachstellen. Häufiger geht der EKAS-Stellmotor, wenn die Ladereingangsdichtung alt ist oder beim Luftfilterwechsel verquetscht wird, dann tropft Motoröl auf den Steller und er geht irgendwann kaputt. Der Wechsel des kleinen billigen Dings ist arbeitsintensiv.

Im Motor-V liegt unter dem Turbolader auch der Ölkühler, dessen Dichtungen schon mal undicht werden können, ziemlich arbeitsintensiv.

Der Steller für den Turbolader kann schon mal kaputtgehen, kann man wegen Kalibrierung nur komplett tauschen. Teuer.

Bei mir halten Glühstifte nur zwischen 50 und 100.000 km, habe bei 162.000 km teilweise schon die dritten drin.

Die Klimakompressor-Kupplung ist bekannt für Schnattergeräusche, wurde bei mir gleich beim Kauf gewechselt.

Bei späten OM 642 sollte das Problem mit den Abgaskrümmern gegessen sein, wo ausbrechende Stücke aus dem Innenrohr den Turblader beschädigen. Dann muss man beides wechseln, sehr teuer.

Der "OM 642 LA red.", also der leistungsreduzierte Motor, ist bis am Motor selbst baugleich zum "OM 642 LA", also dem regulären 320 CDI. Nur der Motorkühler, der Ladeluftkühler und (ich glaube bei der Limousine) die Bremsen sind anders dimensioniert. De facto steht einer moderaten Leistungssteigerung nichts im Wege.

Über das recht harte Fahrwerk des 211er MOPF wurde schon oft gesprochen, in der Stadt nervt er mich auf Flickwerk, auf der Autobahn ist es wieder super.

Kurvenlicht ist gut, die Scheinwerfer sind aber sehr teuer und erblinden auch mit den Jahren, nach 8 bis 10 Jahren ist Austausch fällig.

Der IR-Sensor in der Fahrertür geht gern mal kaputt, kann man aber einfach richten wenn man einen Lötkolben und Schraubendreher halten kann. Auch die Zuziehhilfe der Rückwandtür gibt gerne mal auf und der elektrische Laderaumabdeckungs-Lift ist da und dort ein chronischer "Problemkunde".

Das Fahrwerk ist soweit robust, Traggelenke, Stabi-Koppelstangen und vordere Federn halten u.U. keine 100.000 km.

Der Nutzwert des T-Modells ist wirklich sehr hoch, ich mag ihn. Ein ausgereiftes Auto und noch nicht soviel nervende Assistenz und Chrom-Blinki-Blinki wie bei den aktuellen Modellen.

Getriebeölwechsel sollte bei der Automatik -- abweichend von den Wartungsvorschriften -- alle 60 bis 80.000 km gemacht werden und nicht nur einmalig. Das ist sehr gut für Komfort und Lebenserwartung.

 

Man kann schon auch viel Pech und Ärger haben (siehe "Meine Fahrzeuge" in meinem Profil, da sammle ich das Erlebte immer zusammen), daher sollte man immer ein paar Tausender Reserve haben und möglichst eine belastbare Gebrauchtwagengarantie mitkaufen!

 

Wie bei jedem Auto, das noch in gutem Zustand ist, empfehle ich nach dem Kauf vor dem Wochenende eine Demontage aller Verkleidungsteile, also Innenradhäuser, Unterbodenverkleidung, Stoßstangen, der Türinnenverkleidung (auch und besonders der Rückwandtür!), dann eine sehr gründliche HD-Wäsche mit viiiiiel Wasser um Salzablagerungen zu reduzieren und den Wagen übers Wochenende zum Trocknen offen in einer größeren, trocken-warmen Halle abzustellen. Am Montag dann mit einem guten dauerelastischen Wachs gründlich konservieren, auch die Hohlräume, die versteckten Winkel und den Vorderachsträger. Türen und Rückwandtür selbstverständlich auch.

Hallo zusammen

beim 4matic ist die Vorderachse anders, und hält bei mir schon 170k. und nicht das VTGetriebe vergessen das macht bei vergessenen ölwecksel Ärger .

MFG Andre

Mercedes-Benz E 280 T CDI 4Matic Elegance Bussines Edition

@Austro-Diesel

-> Modelljahr 2008

-> Schaltgetriebe :eek:

@volvos402

Der hat kein Sportpaket.

cu termi0815

Ja, kann ich bestätigen. Bei meinem Bekannten sind bei 63 und 70 TKM die Traggelenke kaputt gegangen. Beim 4 matic ist die Vorderachse sehr robust ausgelegt.

Wenns ein Business Edition ist, dann hat er Airmatic DC und somit keine Federn vorne. Dann können die schon mal nicht defekt gehen.:-) Luftfederung ist nicht so schlecht. Kenne sie aus der R Klasse, äußerst komfortabel. Aber ein Defekt ist ggf etwas kostenintensiver.

Ich gehe mal davon aus, dass der Wagen ein alle Wartungsdienste hat. Wenn dem so ist, wurde bei 60 TKM Getriebeöl und das Öl im Verteilergetriebe (VTG) gewechselt. Allerdings nur einmalig, danach nicht mehr. Schadet aber nicht, wenn es bei der KM Leistung des Wagens wieder mal getauscht werden würde was allerdings nicht ganz billig ist. Beides zusammen schlägt mit ca. 800 € zu Buche wenns bei Mercedes gemacht wird.

Die 4 matic an sich ist sehr problemlos und von Defekten hört man selten. Allerdings ist natürlich mehr Technik am Auto die im Ausnahmefall auch mal kaputt gehen kann. Ein neues VTG kostet um die 4 tausend Euro. Teste es, indem du bei vollem Lenkeinschlag mit dem Wagen fährst. Dabei sollte es keinerlei Geräusche geben. Andernfalls ist ein Defekt im VTG sehr wahrscheinlich.

Bei der Automatik handelt es sich um die gute alte 5 Gang Automatik. 2 Gänge weniger als der Heckangetriebe Automatikwagen. Das und die 4 matic schlagen sich in einem etwas höhreren Spirtverbrauch nieder. Nicht jedoch in der Geräuschkulisse. Vom Motor hört man in der gut gedämmten E Klasse nur sehr wenig, auch bei höhreren Geschwindigkeiten. So gesehen ist die leicht höhrere Drehzahl ggü der 7 Gang Automatik kein Problem. Außerdem ist die alte 5 Gang angeblich robuster.

Ansosten hat Austro-Diesel schon alles Wesentliche erwähnt.

Zitat:

@termi0815 schrieb am 29. August 2015 um 14:12:34 Uhr:

Mercedes-Benz E 280 T CDI 4Matic Elegance Bussines Edition

@Austro-Diesel

-> Modelljahr 2008

-> Schaltgetriebe :eek:

@volvos402

Der hat kein Sportpaket.

cu termi0815

Schaltgetriebe und 4 matic schließen sich aus. Es ist kein 4 matic!

Allrad gabs ohne Ausnahme nur in Verbindung mit automatischem Getriebe.

Aber Airmatic hat er.

Den Wagen kannst meines Erachtens vergessen. Wenn der "Besitzer" nicht mal weiß, dass sein Wagen kein 4 matic hat.

Da könnte es doch sein, dass der Verkäufer mit dem Wagen zuvor gar nix zu tun hatte.

hallo

der hat das Netz auf der Beifahrerseite und keine Beule im Tunnel , und ein Schaltgetriebe ... also kein 4matic

MFG Andre

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