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Kaufberatung gebrauchter V70

Volvo
Themenstarteram 19. Juli 2012 um 23:09

Moin,

Ich bin aus eher unerfreulichen Gründen hier... mein Mondeo hat mal wieder den Geist aufgegeben. Ich habe ihn erst seit April, leider stand er seitdem mehr in der Werkstatt, als ich ihn gefahren bin. Nun hat der Händler vor Ort noch einen V70 2.4D "Premium" aus 2002 stehen, der leider schon 203.000km runter hat. Da mein Budget relativ klein ist, ich aber ein Auto zum Anhänger ziehen möchte, bin ich am überlegen zu wandeln. Der Volvo kostet aber fast das gleiche, was mein 2006er Mondeo gekostet hat, obwohl er fast doppelt so viele KM drauf hat und eben auch 4 Jahre älter ist.

Nun ist mein Vertrauen mehr oder weniger zerstört, da ich mit meinem Mondeo solche Probleme habe. WENN ich wandeln kann... worauf sollte ich eurer Meinung nach explizit achten? Was für Probleme hat so ein Volvo V70 "gerne mal"? Beim Mondeo ist es ja immer wieder zu hören... Injektoren, AGR, Dieselpartikelfilter. Leider hat es mich bei all dem ziemlich hart erwischt.

Was kostet das Auto an Steuern?

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15 Antworten
am 20. Juli 2012 um 4:25

386 Euro Steuern kostet der Gute im Jahr.

Habe meinen auch erst vor 4 Monaten gekauft.

Wodrauf man achten sollte?

Also ich habe immer sehr auf sämtliche Teile des Fahrwerks geachtet wie z.B. Koppelstangen, Traggelenke, Querlenker, Stoßdämpfer...

Das Auto hat immerhin fast 1,7 T Leergewicht und ne Menge Kraft, da ist der Verschleiß nicht ohne.

Schau wann der letzte Zahnriemenwechsel war, alle 150tkm bzw. alle 10 Jahre.

Wenn ihr irgendwie möglich teste den Zuheizer/Standheizung.

Rost ist eigentlich keinen Thema, außer wenn wie bei meinem mal die Batterie hoch gegangen ist und ich die Säure schön verteilt hat :mad:

Es gibt bestimmt noch andere Sachen, aber dafür haben wir die Spezi´s, die werden bestimmt noch was dazu tun.

Gruß, Henning

Themenstarteram 20. Juli 2012 um 9:25

Die Steuern sind ja happig, das sind nochmal 80 Euro mehr als beim Mondi. Aber wenn er dafür FÄHRT!?

Wie sind denn ungefähr die Kosten für Keilriementausch? Ist das eines dieser Autos, wo für den Keilriementausch ein halber Tag und 1000 Euro fällig werden? Ich hatte mir den Mondeo unter anderem gekauft, weil er eine Kette hat. Aber wie gesagt... bringt alles nichts, wenn die Scheißkarre mich sabotiert.

Hat das Auto ansonsten größere "Standard"probleme mit dem Motor etc.? Beim Mondeo verdreht ja jeder direkt die Augen, wenn man AGR, DPF und Injektoren erwähnt. Ich kenne auch keinen Mondeofahrer der damit noch keine Probleme hatte und grade DPF und Injektoren sind ja scheiße teuer. Wobei der V70 aus 2002 ja noch keinen DPF haben dürfte, gelle? (Gott sei Dank!)

Hättet ihr keine Bedenken einen V70 von 2002 mit 200.000km zu kaufen? Er soll 7.900 kosten. Aber wenn ich dann erstmal für eine lange Zeit Ruhe habe, ist es mir das Wert. Ich fahre täglich 100km Autobahn für die Arbeit, ich bin also auf mein Auto angewiesen und ich wollte eigentlich Auto nach dem Motto "Bis der Tod uns scheidet", auf dass man noch schöne 10 Jahre miteinander hat ;) In dieser Hinsicht haben die Volvos aber einen besseren Ruf als die Fords ;)

am 20. Juli 2012 um 9:57

Hi,

na ja wir reden halt von einem aufwendigem Comonrail Diesel und nicht von einem alten Wirbelkammerdiesel.

Wo mehr Teile verbaut sind können logischerweise auch mehr kaputt gehen.

Ich kenne zwar einen V70 D5 von 2003 der momentan bei um die 600tkm steht aber da wurden natürlich auch schon einige Reparaturen hineingsteckt. Meist halt irgendwelche Anbauteile usw. der Motor selber ist wie das Getriebe und die Kupplung aber immer noch die Original. Daran erkennt man aber auch die schonende Fahrweise.

Ich würde neben dem Kilometerstand auch den Pflegezustand ein besoderen Augenmerk schenken.

Und achte beim D5 bzw. 2.4D auf Ölundichtigkeiten, dazu auch mal die Motorabdeckung entfernen.

Also 10 Jahre mit einem Endkilometerstand von um die 500tkm sind möglich aber halt nicht ohne die ein oder andere Reparatur.

Es gibt sicherlich günstigere Möglichkeiten Auto zu fahren aber kaum bequemere.

Wenn dir der Partikelfilter egal ist würde ich auch mal einen Passat 3BG (2001-2004) mit dem 131PS 1.9TDI in betracht ziehen. Das sind auch recht ordentliche Dauerläufer. Und der passt meiner Meinung besser zum Budget.

Ein Zahnriemenwechsel beim Passat schlägt mit rund 400€ in der freien Werkstatt zu buche. Beim V70 sind es zwar um die 600€ aber dafür hat er einen höheren Wechseliterevall relativiert sich also.

 

Themenstarteram 20. Juli 2012 um 11:04

DAS ein Diesel natürlich kaum ohne Instandhaltungskosten zu fahren ist, ist mir klar. Ich bin nur durch den Mondeo sehr gebeutelt und wenn man dort der weitläufigen Meinung ist, dass der Wagen ab 150.000km reif für die Presse ist, dann läuft da doch etwas verkehrt.

Mein Profil sieht so aus:

Ich brauch einen zugstarken Wagen, mind. 1,8t Anhängelast. Ich fahr 100km Autobahn am Tag, darum ist etwas komfort schon vonnöten.

Ich hätte halt evtl. die Chance meinen Mondeo gegen den V70 zu wandeln. Als Alternative gäbs noch einen Mazda 6. Nur der zieht nicht genug ohne Auflasten. Jetzt steht der Mondeo zur Fehlerdiagnose erstmal wieder beim Händler. Aber so langsam haben natürlich alle Parteien die Faxen dicke.

Ein Mazda6 ist ebenso wenig eine Alternative wie eigentlich auch der Mondeo.

Ich hab ja so einiges an Autos gefahren, u.a. Ford. Die haben den grossen Vorteil, wenn sie problemlos laufen, dann ewig, aber wehe wenn nicht. Dann sollte man entweder über eine neue Wohnung nahe dem :) nachdenken oder eine Jahresnetzkarte der Bahn mit einplanen.

Ich hatte bislang mit meinen Volvos nie Probleme. Die laufen und laufen und laufen. Wie gesagt, ein Volvo ist kei Ford, d.h. die Ersatzteilpreise sind deutlich höher als bei Ford, dafür geht meiner Empfindung nach weniger kaputt.

Um ehrlich zu sein, würde ich Dir insgesamt sogar eher zu anderen Volvos raten (die alten 9er), da hättest Du Dein Profil komplett abgedeckt und sparst einen Haufen Geld bei praktisch keinen Einbussen.

Kurz gesagt, ich glaube schon, dass Du mit einem Volvo besser aufgehoben bist, als bei einem Mondeo. Aber wie gesagt, alles kommt zu einem Preis, mehr Komfort, mehr Haltbarkeit wird auch durch teurere Teilepreise erreicht... ;)

Hallo zusammen

Ich möchte kurz was zu den Injektoren sagen unzwar das die fast bei jedem Comonrail diesel zu Problemen führen bei einigen früher bei einigen viel später, das gilt auch für die AGR ventile und DPF sowieso leider muss man sich auf diese sachen einstellen und danach fahren wie bsp mit 2t-öl bei den injektoren das man es hinauszögert oder DPF mal hochtourig fahren damit die Temp im DPF Steigt usw.

und man kann sein fahrzeughersteller wechseln aber leider nicht zulieferer.

einige fahrzeughersteller kommen besser mit den teilen zurecht einige garnicht

Grüße aus dem Norden

Zitat:

Original geschrieben von Paddy74

Ich hatte bislang mit meinen Volvos nie Probleme. Die laufen und laufen und laufen. Wie gesagt, ein Volvo ist kei Ford, d.h. die Ersatzteilpreise sind deutlich höher als bei Ford, dafür geht meiner Empfindung nach weniger kaputt.

...dann solltest Du zur Abschreckung meinen Frust-Thread zu meinem XC90 D5 lesen! Man glaubt gar nicht, was an einem (inzwischen) 4 Jahre alten Auto so defekt sein kann. ;)

die guten Kommentare kann ich nur bestätigen.

Hatte einen V70 II D5 (BJ 2003) und fahre derzeit einen S60 D5 (BJ 2005) und einen V70 III (BJ 2010).

Bis auf kleinere Gummilager, die ich wechseln lassen mußte, einen Heckwischermotor oder ein paar kleine Öl und Filterwechsel sind alle Wagen mit prima Qualität und Komfort über viele km unterwegs.

Habe nie vorher so gute im Sinne 'Preiswerte' Autos gefahren.

Zitat:

Original geschrieben von stelo

Zitat:

Original geschrieben von Paddy74

Ich hatte bislang mit meinen Volvos nie Probleme. Die laufen und laufen und laufen. Wie gesagt, ein Volvo ist kei Ford, d.h. die Ersatzteilpreise sind deutlich höher als bei Ford, dafür geht meiner Empfindung nach weniger kaputt.

...dann solltest Du zur Abschreckung meinen Frust-Thread zu meinem XC90 D5 lesen! Man glaubt gar nicht, was an einem (inzwischen) 4 Jahre alten Auto so defekt sein kann. ;)

Oh doch, das glaube ich Dir sofort. Ich verfolge Deinen Thread auch sehr genau (siehe meine Sig). Ich bin mir immer nicht sicher, ob ich das mehr mitleidig oder schon eher erschreckt sehen soll. Inzwischen dürften bei Dir ja eigentlich keine Fehler mehr auftreten, ist ja praktisch schon ein aus Ersatzteilen gebauter XC90.... :D :D :D

Nur meine, zugegebenermassen auf älteren Volvos beruhenden Erfahrungen, sind halt echt das genaue Gegenteil. Nichtmal ein gerissener Zahnriemen bei einem alten 7er konnte den Motor stören (=>Freiläufer). Meine alten 9er sind alle drei immer noch am laufen (widererwartend, gebe ich zu). :)

Moin,

bei Volvo ist der erste Zahnriemen bei 160.000 km fällig, das heißt bei 200.000 km ist der mal gerade eingefahren. und 100 km zur Arbeit, das schreit nach Laufleistung um die 500.000 km. Langstrecke und D5 ist eine gute Kombi und wenn kein Partikelfilter notwendig ist, gehts auch mit der gelben Plakette. Umrüsten auf grün wird bei dem Km-Stand teurer, da ab 80.000 km auch der Kat mit neu muß.

Wenn das Auto sonst keinen Wartungsstau hat ( mal in die Rechnungen und Serviceheft schaun) wäre es eine Überlegung. Noch ein bisschen handeln .... aber wie gesagt , hier sind alle etwas Volvolastig.

Ich persönlich halte nichts von Neuwagen. zu vieleMacken, denn der Kunde ist das Versuchskaninchen. Aber ab 7 Jahre und 150.000 km als Langläufer... naja persönliche Meinung, und da wir gerade bei persönlicher Meinung sind: Wenn das Budget knapp ist und die Plakette wurscht: V70 I mit TDI wenn der die ersten 150.000km gelaufen hat , macht der das gleiche bei Langstrecke nochmal und durch die rote Plakette werden einem die Kisten ( leider oder gutso, je nach Betrachtung) fast hinterher geworfen.

Hierzu mal stöbern bei den 850/V70I da läuft auch gerade ein Fred mit Laufleistungen!

Viel Glück ( musste meinen Scorpio II nach Afrika schicken, weil es keine Antriebswellen mehr gibt, halt Ford ... und der 850 T5 aus 96 hat jenseits der 250.000 km und rennt jeden Tag)

Themenstarteram 20. Juli 2012 um 13:57

Das Problem ist, dass bei mir ein paar unglückliche Umstände zusammen kommen. Ich habe meinen alten Renault (der toitoitoi nicht einen Tag eine Werkstatt von Innen gesehen hatte!) in Zahlung gegeben für den Mondeo und dann noch den Rest draufgezahlt. Sollte ich wandeln können (erstmal abwarten, was sie dieses Mal am Auto finden und ob die überhaupt noch einmal in das Auto investieren wollen, ist ja alles noch auf Gewährleistung!), werde ich ein Auto nehmen müssen dass a) vor Ort ist -> Volvo V70 von 2002 mit 200.000km runter oder Mazda 6 von 2005 mit 70.000km gelaufen; b) schnellstmöglich für ca. 8500 Euro zu bekommen ist. Denn ich bin leider Gottes auf das Auto angewiesen um zur Arbeit zu kommen. Öffentliche Verkehrsmittel ist nicht und mein Mondeo ist das einzige Auto, dass ich besitze.

Sind die Ersatzteile wirklich so viel teurer als bei Ford? Wenn man bei Ford direkt wechselt, hauts einen doch auch von den Socken. Was in den Mondeo seit April reingesteckt wurde, hätte ich, wenn ich es denn selbst hätte zahlen müssen, niemals aufbringen können. Es hat innerhalb von 5 Wochen 5000 Euro vernichtet. Das Auto hat sein drittes Steuergerät, zweites Kombiinstrument, alle Injektoren erneuert, AGR getauscht, Dieselpumpe getauscht, DPF erst gereinigt, dann DPF komplett erneuert, Relais getauscht, Sitzheizung getauscht, Navigationseinheit erneuert.... Ihr könnt euch sicherlich die Reaktion vorstellen, als ich heute morgen beim Freundlichen angerufen habe und ihm MAL WIEDER nach sechs Wochen mehr oder minder störungsfreier Funktion auf die Füße treten musste.

Ich habe da die Schnauze voll von. Und dann muss ich mir vom Händler anhören, ich würde das Auto nicht sachgemäß fahren. Was soll ich denn mehr tun, als 100km am Tag auf den Tacho draufbringen, wovon knapp 80km Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung darstellen und ich den DPF auch mal freimache. Viermal ist mir der Mondeo wegen verstopftem DPF in den Notlauf gewechselt und zweimal davon anschließend komplett liegen geblieben.

Ich muss meinem Frust mal freien Lauf lassen. Kann ja net sein, dass man mir durch die Blume sagt ich könne nicht Auto fahren, aber mein Franzose erträgt mich ohne mit der Wimper zu zucken Jahrelang.

hej,

nichts für ungut, das mit dem Frust kann ich verstehen, ging mir mit meinem SC II auch so, erst ringsrum neue Bremsen und dann Antriebswellen im Eimer und kein Ersatz, obwohl ich das Schiff geliebt habe, Platz ohne Ende, bequem, inneraum auch nach 11 Jahren tadellos, aber faustgroße Löcher im Unterboden und fast kein Vortrieb, ich habe ihn jeden abend neben der 850 Lady geparkt, in der Hoffnung, der guckt sich bei der Lady was ab...... Pustekuchen.

aber was ist mit Garantie am Mondeo???

Der Volvo rostet einem nicht unterm Hintern weg. Da lohnt es sich auch bei einem 10 jahre alten Auto diverse Teile zu tauschen. und 203.000 km ist für einen Elch kein k.o. Kriterium.

Ich würde dem Händler ordentlich aufs Dach steigen, guten Preis für den Elch ( Garantie, Service, neue Schlappen) machen lassen und eine gute Werkstatt suchen. >Die Zufriedenheit mit der Marke liegt nicht nur an der Marke sonder am jeweiligen Service.

Und in die Grütze fassen kann man mit jedem Auto ( auch mit Neuwagen:p, wie hier im Forum auch zu lesen ist).

ABER VORSICHT: wer einmal mit dem Volvo virus infiziert ist den läßt es nicht so schnell los und.... hier erzieht das Auto seinen Fahrer zur Gelassenheit!! Von der Umlaufbahn eines Öltankers mal ganz zu schweigen, aber das sind Kleinigkeiten, da macht man sich gar keine Gedanken mehr.

Grüße aus dem Norden!

Wenn der Volvo keinen Wartungsstau hat und das Checkheft dabei ist, nimm ihn! Mein ex440 hatte nach 12 Jahren über 350000km auf der Uhr und der V70 hat auch schon wieder 180000 drauf. Bei beiden Motor, Getriebe, Kupplung original. Nur Verschleißteile und regelmäßige Wartung waren nötig. Über mangelnde Zuverlässigkeit kann ich mich absolut nicht beklagen. OK, sind beides Benziner.

Die D5 leiden wohl unter mangelnder Vollgasfestigkeit. Bei normaler Fahrweise halten die aber auch ewig.

Also wenn du den Volvo nimmst, solltest du meines Erachtens nach noch ordentlich an der Preisschraube drehen.

Nun bist du leider in der blöden Lage das du ja relativ zügig eine Entscheidung treffen mußt, ich habe damals fast ein halbes Jahr geschaut und den ich jetzt habe ist Bj. 2004 und hatte beim Kauf 142 tkm gelaufen, 2.te Hand und lückenlos Scheckheft beim :) für glatte 8000, ein Schnäpchen..., deswegen würde ich mich persönlich mit 7.900 für einen 2 Jahre älteren und 60tkm mehr auf der Uhr schwer tun, aber wie gesagt meiner war auch echt günstig...

Ich glaube Thema Verbrauch hat hier auch noch keiner erwähnt, da ist der V70 für seine Daten echt unschlagbar, ich fahre meinen immer unter 7L/100km, es soll Leute geben die den unter 6 fahren!

Der erste V70 oder ein 850 ist auf jeden Fall auch keine gute Alternative!

Gruß, Henning

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