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Kaufberatung für Allrad-Benziner bis ca. 6000.-€

Themenstarteram 8. September 2020 um 20:54

Hallo,

ich suche einen verlässlichen Allrad-Benziner bis +/- 6000.-€, der auch für die Familie mit Kleinkind aber auch für den Wald (Holz machen, Jagd) taugt. Deshalb wäre ich schon eher bei einem SUV statt bei einem Kombi.

Ich habe mir ein paar Yetis wegen den TÜV-Mängelberichten, des Top-Verbrauchs und des Ladeplatzes angeschaut, aber sie rosten alle mittlerweile mindestens an den Türunterkanten und viele raten ja vei den TSIs zum Kettenwechsel und Turbowechsel als Pro Forma-Maßnahme bei einem Kauf über 100TKM. Da bin ich bei den Benziner-Yetis trotz freien Werkstätten meist locker über dem Budget. Jetzt schaue ich gerade Tiguans mit den selben Motorproblemen an. Was hat WV sich bloß bei diesen Ketten gedacht...?

Bin 6 Jahre einen KIA Sportage 2.0 BJ 2009 aus 1. Hand und jährlich gewartet gefahren. Hatte nie Probleme und kam zum Schluss bis zum Verkauf lediglich auf 90.000 km. Da wusste ich eben, was alles gemacht war.

Habt Ihr mir Tipps? Dunstkreis wäre 74076 Heilbronn + 100km.

Danke im Voraus!

Beste Antwort im Thema
am 8. September 2020 um 20:57

Etwas mehr Input wäre gut!

Leistung? Verbrauch? Anhängelast? Platz? Größe?

Die alten Steuerketten TSI würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen.

Macht die Kette kein Ärger, darf man sich mit hohen Ölverbrauch rumärgern.

Irgendwas macht bei den Kisten immer teuren Ärger und wenns das DSG ist.:rolleyes:

Recht brauchbar und günstig sind die SX4.

Zuschalt 4x4, kleine Überhänge und akzeptable

Bodenfreiheit, lassen auch die Fahrt über den Feldweg zu.

Die Benziner sind zwar etwas astmatisch, dafür aber sehr standfest.

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33 Antworten
Themenstarteram 9. September 2020 um 13:23

Verschleißteile sind ja ok (auch Radaufhängungen können bei solchen Autos natürlich häufiger kommen). Die Autos werden schließlich auch benutzt... Ich stecke in einen Zweitwagen für 500€ auch öfter mal was rein für den TÜV.

Aber Motor- und Getriebeprobleme oder Unterbodenrost gehen gar nicht.

Wo würdet Ihr bei den Autos (CR-V, Grand Vitara, Rav4, Forester etc.) den Schlussstrich bei der Laufleistung beim Kauf ziehen? Viele haben schon 170-190tKM.

Ich habe zwar keine große Ahnung von beiden Kandidaten, dachte aber, aufgrund der genannten Kriterien passen sie vielleicht auch ins Portfolio:

 

Zum einen ein Mitsubishi Pajero:

 

Mitsubishi Pajero 1.8

Erstzulassung: 06/2004

Kilometerstand: 77.900 km

Kraftstoffart: Benzin

Leistung: 84 kW (114 PS)

 

Preis: 4.699 €

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Und zum anderen ein Honda CR-V

 

Honda CR-V ES "2.HAND+KLIMAAUTOMATIK+ALU+TÜV NEU"

Erstzulassung: 08/2004

Kilometerstand: 93.900 km

Kraftstoffart: Benzin

Leistung: 110 kW (150 PS)

 

Preis: 5.998 €

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Freundliche Grüße, Mario

Jetzt bin ich durch den Pajero, gedanklich übern X-Trail beim Murano gelandet...

So einer fährt bei uns im Ort noch, aber 3.5l V6 sind wohl auch etwas Overdressed^^

Themenstarteram 10. September 2020 um 13:02

Muranos habe ich auch schon angesehen. 5000-8000€ für 15-17 Jahre alte Autos...krass, was der Gebrauchtwagenmarkt gemacht hat. Dazu wollen viele Händler keine Gewährleistung übernehmen (oder nur gegen Aufschlag), sondern nur Export. Wo habe ich die letzten 6 Jahre auf welchem Traumplaneten nur geschlafen...:-)

Sind Muranos und X-Trails denn stabil? Meine Schwiegermutter hat bei einem gebrauchten X-Trail nach 3 Monaten einen Motorschaden erlitten.

Pajeros sind stabile Autos, glaube ich.

Danke Mario! Der CR-V sieht gut aus.

Von Nissan Murano wäre abzuraten, weil Er offiziell HIER

nicht angeboten wurde. Könnte Teileprobleme bedeuten.

am 10. September 2020 um 20:00

Zitat:

Von Nissan Murano wäre abzuraten, weil Er offiziell HIER

nicht angeboten wurde. Könnte Teileprobleme bedeuten.

Das ist so erstmal Blödsinn.

Natürlich wurde der Murano hier offiziell ab 2005 vermarktet.

https://www.pkw.de/autokatalog/nissan/murano

https://de.wikipedia.org/wiki/Nissan_Murano

 

Die Teileversorgung sollte kein Thema sein, die Teilepreise

hingegen sehrwohl, generell ist der Unterhalt nix für klamme Kassen.

Allein der versoffene 6ender, läst die Euronen an der Tanke schneller

fließen, wie Softeis in der Sommersonne.:D

Der Pajero ist ebenso ein Auto, das besonders im Alter

recht viel Ärger machen kann, größte Baustelle ist Mitsubishi

typisch die ungehemmte Neigung zum oxidieren.

Ich hoffe dass man es auf dem Foto erkennen kann.

Laut der " Off Road. " wurde der Murano seit 2005 in Deutschland angeboten.

Johannes

Screenshot-20200910

Zitat:

@FBA2000 schrieb am 8. September 2020 um 22:05:42 Uhr:

Ja, aber er (Forester) soll ein wahrer Spritschlucker laut Jagdkollegen sein. Sonst wäre der preislich und technisch auf jeden Fall perfekt.

Stimmt

meiner Braucht zwischen 9 und 11 Liter.

Johannes

Danke, habe Sie für Importe von Kleinen Importeuren gehalten.

Das Nissan Sowas macht, wußte ich bisher nicht. Man sah Sie

auch nur vereinzelt.......

Zitat:

@SilbernerFoerster schrieb am 10. September 2020 um 20:11:16 Uhr:

Zitat:

@FBA2000 schrieb am 8. September 2020 um 22:05:42 Uhr:

Ja, aber er (Forester) soll ein wahrer Spritschlucker laut Jagdkollegen sein. Sonst wäre der preislich und technisch auf jeden Fall perfekt.

Stimmt

meiner Braucht 9 Liter plus.

Johannes

Spritschlucker?

Zitat:

@Mopedcruiser schrieb am 10. September 2020 um 20:16:16 Uhr:

Zitat:

@SilbernerFoerster schrieb am 10. September 2020 um 20:11:16 Uhr:

 

Stimmt

meiner Braucht 9 Liter plus.

Johannes

Spritschlucker?

Du warst schneller wie meine Änderungen.

9 bis 11 Liter.

Themenstarteram 10. September 2020 um 20:33

Danke für all Eure Tipps - sowohl für Euer Wissen zur Anfälligkeit bestimmter Modelle als auch für Euer Interesse am Thema!

Ich bin jetzt bestärkt, dass ich verstärkt nach CR-V, Rav4 und Grand Vitara suche (in Executive wären die ja auch schon echt richtig schön) und Outlander, Forester und Outback als Reserve. Da wird wohl ein gescheites Angebot drin sein. Beim Baujahr (außer beim Rav4 - ab 2005) und der Laufleistung (derzeit max. 150k) bin ich noch etwas unschlüssig.

Ein Frage noch zum Allrad: sind Eurer Meinung Autos mit zuschaltbaren Allrad im Schnitt billiger im Kauf und/oder Unterhalt? Welche Modelle außer der Sportage und der neue Rav4 haben denn sowas?

Der Outback passt nicht ganz in die Liste, das ist ein hochgelegter Legacy, also so eine Art "Geländekombi" wie ein Audi allroad oder die ersten Volvo V70, die dann als XC70 hochgelegt wurden. Er passt größenmäßig nicht zum Rest.

Zuschaltbarer Allrad: kann ein bisschen Sprit sparen, wenn man den Allrad nicht braucht und dann wegschaltet. Kommt aber auf viele weitere Faktoren mit an (Motorhubraum, Einspritzart, Gewicht, cw*A). Und für den Hersteller ist es einfacher, war es einfacher, das 4WD-Modell aus einem 2WD Modell abzuleiten. Dafür kommen halt die Schaltelemente dazu als Teile, die das realisieren. Am Ende nimmt sich das nix.

Toyota RAV4 Gen2 (2000-2006) Allrad permanent

Toyota RAV4 Gen3 (2006-2013) Allrad automatisch zuschaltend

Honda CR-V 2001-2006 und 2006-2011 Allrad automatisch zuschaltend

Suzuki Grand Vitara bis 2005 Allrad zuschaltbar

ab 2006 Allrad permanent

Mitsubishi Outlander - 2001-2006 Allrad permanent

2006-2012- Allrad zuschaltbar oder meist automatisch zuschaltend

der Citroen C-Crosser und Peugeot 4007 sind direkte Ableger davon

Subaru Forester - Allrad permanent

Kia Sportage - bis 2002 Allrad zuschaltbar

ab 2005 Allrad permanent

Mitsubishi Pajero Pinin 1.8 - Allrad permanent; der ist aber mal schön klein

Nissan X-Trail - 2001-2005 Allrad zuschaltbar, ab Modelljahr 2007 automatisch zuschaltend

Nissan Qashqai - 2.0 Benziner, Allrad permanent

der Vollständigkeit halber:

Mercedes ML - Allrad permanent, und dann 230 oder 320 - einfach zu durstig

Gerade, wer nicht so eine Wuchtbrumme will, sollte den Nissan Qashqai mit einbeziehen. Der ist im Mittel auch etwas jünger. Und war schon damals günstiger.

Auch recht jung (ab 2010): Dacia Duster 1.6 4x4, auch Allrad permanent und recht sparsam. Aber dafür natürlich auch überschaubar in der Anhängelast beim Ziehen. Aber nicht jeder muss was ziehen.

Zitat:

@MajoSteines217 schrieb am 9. September 2020 um 23:46:23 Uhr:

Ich habe zwar keine große Ahnung von beiden Kandidaten, dachte aber, aufgrund der genannten Kriterien passen sie vielleicht auch ins Portfolio:

Zum einen ein Mitsubishi Pajero:

Mitsubishi Pajero 1.8

Erstzulassung: 06/2004

Kilometerstand: 77.900 km

Kraftstoffart: Benzin

Leistung: 84 kW (114 PS)

Preis: 4.699 €

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Das ist ein Pajero Pinin, der kleine Bruder. Der große Pajero ist ne andere Nummer, da hängen ab 2000 nur noch dicke V6 Ottos drin. Auch der Nissan Murano hat nur so dicke Otto-Motoren.

Der Murano hat nur einen dicken Otto-Motor, es gab nur den 3.5er V6 aus dem 350Z (und den 2.5er Diesel des Pathfinder, war aber nicht gefragt) ;).

Ja, sie sind günstig in der Anschaffung. Nein, sie sind nicht günstig im Unterhalt, verglichen mit CR-V, RAV und co. Der 3.5er ist in Verbindung mit der CVT (ein anderes Getriebe gab es nicht) und dem relativ geringen Gewicht des Murano zwar sparsam - aber das sind dann 10-13 Liter /100 km, verglichen mit den ab 13 Litern aufwärts der Konkurrenz (Tribeca, CX-9, RX350 ohne h). Die CVT möchte alle 60000 km frisches Öl haben (was gerne übersehen wird), ist ziemlich untauglich zum Ziehen von Anhängern und natürlich im Alter ein teurer Risikofaktor. Der andere, teure Faktor ist die Tatsache, dass der Motor keine Hydrostößel hat. nach ~120000 km ist die Ventilspielkontrolle vorgesehen, und Einstellen geht nur durch Ausbau der Nockenwellen - da wechseln dann auch vierstellige Summen den Besitzer. Ersatzteile sind Nissan-exklusiv, und entsprechend teuer. Aber es ist halt die Unterhaltsklasse eines X5, ML, Touareg etc. - natürlich fährt man solch ein Fahrzeug nicht zu den Kosten eines RAV.

Die sparsamste Variante in dieser Gruppe ist immer noch der RAV, zweite Generation - der 2.0er (150 PS) lässt sich trotz Allrad mit 8 Litern bewegen, wenn's auf der Autobahn nicht gerade 180 Sachen sein müssen. der CR-V liegt eher bei 9-10 Litern, X-Trail, Grand Vitara und Pinin ebenfalls. Die beiden letztgenannten haben noch Leiterrahmen, Starrachse hinten und Untersetzung (im Pinin nur in Verbindung mit GDI-Motoren), sind insofern Geländewagen - mit entsprechenden Nachteilen beim Fahrkomfort, und alleine durch die kurzen Übersetzungen höherem Verbrauchspotential. Beim alten Grand Vitara kann's gleich der 2.5er V6 sein, braucht eh kaum mehr als der Vierzylinder, macht aber erheblich mehr Spaß. Beim New Grand Vitara gab es den 3.2er V6, dieser ist aber sehr selten und liegt dann wieder in den Verbrauchsregionen eines Murano. Der 2.4er braucht genauso viel wie der 2.0er, gibt also wenig Gründe für den 2.0er - außer, dass es ihn früher gab, und er daher günstiger zu finden ist.

Anmerkung am Rande: Der Allrad vom X-Trail (T30, T31) ist automatisch zuschaltend, man kann aber das Zuschalten der Hinterachse unterbinden - was ziemlich sinnlos ist, da der komplette Antriebsstrang dennoch mitläuft, und auch der Verbrauch sich nicht ändert. Es ist kein zuschaltbarer Allrad wie im Grand Vitara (bis 2005), der die Vorderachse tatsächlich stillegen kann, dafür aber mit Allrad nicht auf trockener Straße fahrbar ist.

Den CR-V inklusive Allrad hatte ich hier mal beschrieben (Allrad ist in der zweiten Generation identisch). In der "für Bastler kein Problem"-Ecke gäbe es noch den Land Rover Freelander I und Renault RX4 (Beispiel) - kann man mit glücklich werden, wenn man sich mit der Technik auskennt und einen Guten erwischt. Die Chancen stehen aber nicht sehr hoch.

Gruß

Derk

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