Kaufberatung f. Pendlerfahrzeug (Azubi) - 8.000 €
Hallo,
ich bin aktuell auf der Suche nach einem Auto womit ich meine Entfernungen zwischen Berufsschule und Ausbildungsstätte überbrücken kann. Leider sind aufgrund der unmöglichen Verkehrsanbindungen des Nah/Fernverkehrs keine Alternativen zum Auto möglich. Dies habe ich bereits berücksichtigt und es ist schlicht nicht möglich. Daher keine Ratschläge wie Umzug, Öffis etc. Mein Arbeitgeber unterstützt mich bei der Ausbildung mit einem Fahrtkostenzuschuss.
Nun aber zu den Fakten:
Fahrleistung
Pendeln 2x70 Km (Betrieb) - Landstraße
Pendeln 3x240 (Berufsschule) - Landstraße (5% Autobahn)
Fahrleistung pro Monat rund 3.500 Kilometer = pro Jahr etwa 42.000 Kilometer
(Es ist mir bewusst, dass die Berufsschule in den Ferien nicht stattfindet, jedoch werden zu diesem Zeitpunkt betriebsbedingte Workshops durchgeführt).
Finanzen
als Investitionssumme habe ich etwa 8000 Euro zur Verfügung, dies ist auch der Rahmen den ich etwa für das Auto ausgeben wollte. Maximal gingen 10.000, dass wäre aber die oberste Schmerzgrenze z.b. wenn die laufenden Kosten sich dadurch erheblich mindern würden.
Als Azubi hat man begrenzte Möglichkeiten der finanziellen Mittel. Dennoch gewährt mir mein Arbeitgeber im Monat 400 Euro Fahrtkosten + 100 Fahrtkosten für Sonderfahrten. In Summe also 500 Euro. Die Ausbildungsvergütung deckt die anderen Kosten ab.
Auto
Ja das Auto, ich erwarte im Grunde nicht viel. PS sollten Minimum 75 sein. Wichtig ist auch, das 4 Sitze vorhanden sein müssen. 2 Erw. + 2 Kinder (bis 12 Jahre). Eine Markengebundenheit habe ich nicht. Es sollte halt die 3 Jahre definitiv überleben 😉. In die Umweltzone muss das Fahrzeug natürlich auch dürfen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von John-Doe1111
wenn überhaupt, macht nur sowas sinn:http://suchen.mobile.de/.../177439123.html?...
dann hat er 7000€ rücklagen!
Solangsam nehmen diese "Audi 80 Empfehlungen" ein bisschen überhand ... wie kann man das dem TE bei seiner Situation empfehlen?!
Zu dem konkreten Angebot sage ich jetzt mal nichts ... .
62 Antworten
Dacia ist klar zu empfehlen. Das Image dieser Autos ist zwar nicht unbedingt gut, und mit dem kannste bei deinen Freunden und den Ladies nicht unbedingt punkten, aber das Auto an für sich gut 🙂
Da würde ich aber gucken, ob du gescheit drin sitzen kannst, das ist wichtig, wenn du so weit fährst.
Ein Freundin von mir hat für ihren Ford Fiesta (aktuelles Modell vor Facelift) 9000 bezahlt. Hatte 20.000km drauf. Und mit 95 Diesel PS sehr flott unterwegs.
Zitat:
Original geschrieben von John-Doe1111
da freut sich der TE, wenn nach nicht mal einem jahr der zahnriemen fällig wird.....
na gut, einmal wird er bei audi/vw bei den fahrleistungen eh dran glauben müssen. 😁
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Sonicz
Auto
Ja das Auto, ich erwarte im Grunde nicht viel. PS sollten Minimum 75 sein. Wichtig ist auch, das 4 Sitze vorhanden sein müssen. 2 Erw. + 2 Kinder (bis 12 Jahre). Eine Markengebundenheit habe ich nicht. Es sollte halt die 3 Jahre definitiv überleben 😉. In die Umweltzone muss das Fahrzeug natürlich auch dürfen.
Ich würde Dir nen Citroen C1 empfehlen mit maximal 50 tkm und ab BJ 2009.
Lobhymnen darauf hab ich schon genug geschwungen, deshalb verweise ich dabei auf ältere Themen.
In der Tschechischen Republik liefert sich Citroen derzeit Preiskampf mit VW/Skoda/Seat, da sind C1 immo am günstigsten zu ham (Neuwagen ohne Extras unter 6.000 Eus).
75 PS sind relativ. Mit meinem Standard-C1 (67 PS) hänge ich jeden Golf mit 85 PS ab - wenn derjenige Fahrer nich schalten kann, kann der Golf auch 150 PS ham. Spritverbrauch is trotz höherer Drehzahlen dann dennoch definitiv niedriger.
Komfort ist beim C1 niedriger einzustufen. Frage is, ob man mehr braucht...
Mit nem Standard-Golf wäre ich persönlich nich zufrieden, und die Extras kosten...
Bei nem C1 weiß ich, dass Technik ausgereift is und nix dabei (bzw Extras dann gleich Preis hochteiben)...
Etwa Preisgleiche up! oder Citigo haben keine besonderen Vorteile, der 60PS-Motor ist einfach zu träge. Wenn up! oder Citigo dann gleich 75-PS-Modell, und selbst dieser wird nur schwerlich mit nem C1 von 0 auf 100 km/h mithalten können.
Ich sehe das, wenn ich immer wieder hinter einem trägen Überholer herkriechen muss. Da macht Auto nich groß was aus, was es leisten kann, wenn der Fahrer es nicht zu nutzen weiß...
man muss schon masochistisch veranlagt sein um 42.000km im jahr in einem C1, Aygo oder 107 zu fahren....
die 42.000 km sind die reine Fahrleistung zur Arbeit. Sonderfahrten ala Besuch Eltern, Oma, Urlaub etc kommen da auch auch in begrenzten Umfang dazu. Das man sich als Azubi kein Traumauto sofort leisten kann ist mir bewusst. Denke aber das es mit dem Aygo mit 2 Erw + 2 Kinder plus ein bisel Gepäck eng wird. Da ist der Dacia schon alltagstauglicher.
Falls es ein Neuwagen wird, steht der schon mal weit oben.
An einen gebrauchten Diesel hatte ich an Honda (Jazz, Civic) gedacht. Oder einen Ford Focus. Alleine wegen etwas Platz und Komfort.
also 8000€ budget sind für einen azubi schon recht ordentlich.
bei einem gebrauchten kommt es, neben konstuktiv bedingten schwächen, immer darauf an wie der vorbesitzer damit umgegangen ist!
die autos werden natürlich auch gerne verkauft, bevor teure reparaturen und wartungen anstehen (z.b. zahnriemen)
durch die umwelt-zone bist du beim diesel gezwungen einem mit DPF zu nehmen.
da gab es auch gewisse probleme, weil die autos zu häufig im kurzstreckenbetrieb eingesetzt wurden.
ein neuer partikelfilter kann dann schon mal 2000€ kosten, aufbereitung ca. 500€
bei einem neuwagen solltest du während der garantiezeit die wartung beim vertragshändler mit einkalkulieren.
dafür hast du aber einen wagen bei dem alles neu ist:
zahnriemen (falls vorhanden)
auspuff
bremsen
reifen
...
alles dinge, die man erst mal nicht auf dem schirm hat, die aber mächtig ins geld gehen (wenn man es nicht selbst machen kann oder jemanden kennt der es günstig instandsetzt)
Zitat:
Original geschrieben von Sonicz
An einen gebrauchten Diesel hatte ich an Honda (Jazz, Civic) gedacht. Oder einen Ford Focus.
Wenn du eh schon mal ein Auge auf den Focus II geworfen hast, würde ich dir den 1.6 TDCi mit 90 PS oder den 1.8 TDCi mit 115 PS (gab es aber nur in Reimporten) empfehlen. Bei denen trifft nämlich diese Aussage:
Zitat:
Original geschrieben von John-Doe1111
durch die umwelt-zone bist du beim diesel gezwungen einem mit DPF zu nehmen.
nicht zu. Bei diesen Motoren wurde kein DPF verbaut, trotzdem wird Euro 4 erreicht. Wobei es bei den 1.6ern abhängig vom Baujahr ist.
Ansonsten würde ich dir noch zum 2.0 TDCi raten und vom 1.6er mit 109 PS abraten. Beim 2.0 TDCi ist der Wechsel des DPF deutlich günstiger als beim 1.6er. Wobei man den DPF auch nicht verteufeln sollte und eine Reinigung (die man wohl auch selbst machen kann) auch schon ausreichen kann.
Ein Dacia mit LPG-Umbau ab Werk ist sicherlich keine schlechten Empfehlung, mir hätte der aber bei der Jahresfahrleistung zu wenig Power.
Zitat:
Original geschrieben von Sonicz
Dennoch gewährt mir mein Arbeitgeber im Monat 400 Euro Fahrtkosten + 100 Fahrtkosten für Sonderfahrten. In Summe also 500 Euro.Ja das Auto, ich erwarte im Grunde nicht viel. PS sollten Minimum 75 sein. Wichtig ist auch, das 4 Sitze vorhanden sein müssen. 2 Erw. + 2 Kinder (bis 12 Jahre). Eine Markengebundenheit habe ich nicht. Es sollte halt die 3 Jahre definitiv überleben 😉. In die Umweltzone muss das Fahrzeug natürlich auch dürfen.
Meine Lieblingsmarke ist Dacia nicht, aber in diesem Fall schließe ich mich die Empfehlung für Sandero+LPG an.
Da für 3500km/Monat die 500€ vom Arbeitgeber sowieso nicht ausreichen (das sind nur 14ct/km), soll Kostensicherheit an oberste Stelle stehen. Die Diesellösungen bieten zwar mehr Leistung und Komfort, erkauft wird dies jedoch mit Risiken in Sache Reparaturen. Wenn eine solche Kiste nach Ablauf der Gebrauchtwagengarantie anfängt zu spinnen, dann wird es für der TE blöd. Da wären Reparaturkosten in 4-Stelliger Höhe nicht auszuschließen. Muss nicht passieren, aber kann.
Der Sandero ist hier mit Werks-LPG+Werksgarantie der sichere Lösung. Die Kosten sind vorher ziemlich genau kalkulierbar. Sprit, Versicherung und Wartung kann man recht genau abschätzen/ermitteln. Der Wertverlust ist einfach zu bestimmen: Kaufpreis - Verkaufserlös (nach 3 Jahre) : 3 = Wertverlust/Jahr.
Mehr als 3000€ kann das Auto pro Jahr nicht verlieren. Weil ein solches LPG-Auto nach 3 Jahre mit ~125tkm durchaus noch gut zu verkaufen ist, wird der Wertverlust vielleicht bei 150€/Monat liegen. Mit ~225€ Spritkosten ist zu rechnen und dazu noch Versicherung und Wartung/Verschleiß (Inspektion, Reifen , Bremsen usw.) als nennenswerte Kostenstellen.
Da reichen die 500€ vom Arbeitgeber fast noch, wenn der Versicherung nicht zu teuer ausfällt.
Irgendwelche super-duper-ich bin-schlauer-Lösungen um für so wenig Geld noch mit Mittelklassekomfort und Leistung unterwegs zu sein, beruhen immer auf Milchmädchen-Schönrechnen, und sind ein Azubi (mit Familie und Kinder?) in diesem Fall dringend abzuraten.
gruß
Nissan-Mann
einzige alternative:
preiswerten, robusten low-budget gebrauchten (benziner mit euro2), so was wie der audi 80.
brauchbare gibts schon für unter 1000€, säuft auch nicht die welt.
Oder vielleicht auch sowas?
*Klick*
macht einen soliden Eindruck und du hast noch 3000€ übrig, wenn mal was kaputt gehen sollte.
mit den 500€ im Monat vom Arbeitgeber für Sprit sollte das auch klappen.