Kaufberatung: 40.000km/Jahr, täglich 100km Autobahn, ca. 4.000€
Hallo zusammen!
Durch einen Jobwechsel bedingt, muss ich mir in den kommenden Wochen ein Auto zulegen. Ich habe einen täglichen Arbeitsweg von insgesamt 140km (davon 100km Autobahn, Tempo: entspannte 110-130km/h) und aufs Jahr gerechnet ungefähr 40.000-45.000km. Ich fahre allein, muss keine Familie transportieren und möchte sicher und zuverlässig mit möglichst wenig Verbrauch von A nach B und B nach A.
Ich suche einen Gebrauchtwagen für 3.500-4.500€ und wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, bin ich kein Experte im Bereich Automobile.
Und ich höre auch oft widersprüchliche Dinge:
"Mit Kleinwagen (z.B. Toyota Aygo) nicht regelmäßig lange Strecken auf der Autobahn, weil sie das überfordert." Der Nächste sagt, ist eigentlich egal, weil Kleinwagen mittlerweile viel besser und langlebiger sind, als früher.
"Lieber 4 statt 3 Zylinder, damit der Motor das langfristig überlebt." usw.
Ich weiß nicht, wem ich da vertrauen kann, aber der Gebrauchtwagenhändler ist ja im Allgemeinen nicht unbedingt die vertrauenswürdigste Beratungsperson.
Kann mir jemand von euch helfen und mir zu meinen Bedürfnissen passende Modelle nennen? Und wenn ja: auf welche zusätzlichen Werte sollte ich achten (Erstzulassungsjahr, Kilometerstand)?
In jedem Fall schon einmal vielen Dank für eure Hilfe!
Beste Antwort im Thema
Ich will dir da nicht reinreden (mache es aber trotzdem 😛) - 40.000km jährlich sind bei 25 Cent/km um die 10.000€ jährlich, die für das Auto draufgehen. Pendlerpauschale hin oder her, ist es das wert? Für das Geld würde ich lieber umziehen.
162 Antworten
Und noch eine Zusatzfrage: Ist der Dieselvorteil wirklich noch so groß? Benzin ist doch derzeit super-günstig und steuerlich ist der Benziner ja sicher klar vorn...
Ein Diesel verbraucht auch bei deinem Tempo noch fast 2l weniger, bei 40.000km im Jahr summiert sich das halt.
Autogas wäre wie gesagt noch günstiger.
Sparsamster Benziner wäre der Mitsubishi Space Star (ab 2012), aber der wird dir wohl zu unkomfortabel sein. (zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...)
Edit: Dacia Sandero als Gaser ist interessant für dich zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Edit 2: Oder Hyundai i10 zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Falls es komfortabler sein soll Opel Corsa zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Krass, das ist ja echt nicht viel für Neuwagen UND LPG!
Aber komme ich mit LPG denn auch ähnlich weit, wie mit Benzin?
Ist so ein Sandero für die Autobahn gemacht?
Wie weit du mit LPG kommst, kommt dort dann auch auf die Tankgröße drauf an. Normal ists aber schon so, dass man mit Autogas und/oder LPG zumindest deutlich öfter tanken muss als mit einem Diesel. Das lohnt sich dann meiner Meinung nach oft nur, wenn eine entsprechende Tankstelle direkt am Arbeitsweg oder dergleichen vorhanden ist. 2x pro Woche einen Umweg einplanen kann auf Dauer durchaus verärgern.
Ob ein Sandero deinen Ansprüchen genügt könnte eine Probefahrt klären. Ich würde bei 40.000km im Jahr jedenfalls von Kleinstwagen die Finger lassen (Hyundai i10 und dergleichen wurden hier erwähnt).
Auch ältere Kleinwagen sind oftmals noch sehr laut und unkomfortabel, aber bei dem von dir genannten Budget musst du Kompromisse eingehen.
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Mach mal eien Probefahrt mit dem Sandero, dann siehst du ja ob dir der gefällt. Das Modell ist nichts anderes als ein Renault ohne Schnickschnack der bei uns halt unter anderem Markenlogo vermarktet wird.
Hast du jetzt eigentlich schon geschaut, ob an deinem Arbeitsweg eine LPG-Tankmöglichkeit vorhanden ist?
Ich gucke heute auf dem Rückweg, aber da ich von Großstadt zu mittelgroßer Kleinstadt fahre, sollte das eigentlich kein Problem sein.
@Stratos: Komfort ist mir nicht so wichtig. Mein Vorgängerauto war ein Toyota Aygo - der hatte nix außer Klimaanlage.
Mir ging es bei der Nachfrage eher darum, ob der Sandero mit seiner verbauten Technik länger als 2 Jahre hält - ich weiß, dass man nicht nur auf den Preis gucken sollte, aber irgendwo müssen die ja sparen...
Zitat:
@Admiratio schrieb am 27. Juli 2016 um 12:31:07 Uhr:
Mir ging es bei der Nachfrage eher darum, ob der Sandero mit seiner verbauten Technik länger als 2 Jahre hält - ich weiß, dass man nicht nur auf den Preis gucken sollte, aber irgendwo müssen die ja sparen...
Natürlich hält der länger als 2 Jahre, erst recht wenn du großteils mit unter 130km/h auf der Autobahn fährst (ideal für Technik) - wie gesagt, das ist nichts anderes als ein Renault (wird in anderen Ländern auch mit Renault Logo verkauft).
Edit: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst und dich der schwache Motor nicht stört hol dir halt den Hyundai i10, meines Wissens hat der 5 Kahre Garantie - ohne (!) Kilometerbegrenzung, ideal für Vielfahrer wie dich
Schwacher Motor (PS) stört mich überhaupt nicht. Lange halten soll er und 5 Jahre Garantie klingen sehr gut!
Nur sind damit sicherlich häufige Durchsichten in Vertragswerkstätten verbunden!?
Wenn man sich die Verbrauchswerte für den Sandero anschaut, kann man von Spritkosten zwischen 4 und 5 Euro pro 100km ausgehen. Das ist auf niedrigstem Dieselniveau.
https://www.spritmonitor.de/.../1122-Sandero.html?...
Sind die Dacia nicht meist etwas weicher (unsportlicher) als die Renault abgestimmt? Das wäre für mich eher ein positiver Kaufgrund. Der Clio ist nämlich leider keine Sänfte.
Von Hyundai mit LPG sollte man die Finger lassen,
die Motoren sind nicht gasfest und Hyundai gibt
keine Garantie auf die LPG Anlage.
Man erkennt die Untaglichkeit sofort daran das
hier ein Schmiermittel für die Ventilsitze
eingestzt wird (Flash oder V Lube).
Soetwas braucht kein tauglicher Motor.
http://www.hyundai.de/Services/Immer-fuer-Sie-da/LPG-Umruestung.html
Das kleingedruckte unten ist lesenswert.😉
Hier mal eine Übersicht der
Neuwagen mit LPG:
http://www.greengear.de/vergleich-autos-mit-autogas-lpg/
Dacia, Ford und Opel sind empfehlenswert,
da hier die Ventilsitze gehärtet sind der Zylinderkopf
ist ein anderer wie bei den Benzin Modellen.
Aber auch Auto mit nachträglicher eingebauten LPG ist
eine Option, wenn wiegesagt der Motor gasfest ist.
Danke für die Aufklärung, dann rate ich vom i10 natürlich vehement ab, das wusste ich nicht. Das ist ja eine Frechheit seitens Hyundai.
Edit: Hyundai i20 als Diesel bleibt aber interessant