Karfreitag = Car-Freitag ? :(

VW Polo 3 (6N / 6N2)

Nach Polizei-Angaben der Polizei war ein 21-jähriger Autofahrer am Freitag mit seinem frisierten Kleinwagen in eine Menschengruppe am Straßenrand gerast. In Osnabrück, Rheine und Frankfurt/Main verhinderte die Polizei in der Nacht zum Samstag weitere illegale Rennen.

Der 21-Jährige hatte sich ein Rennen mit einem 19-jährigen Cabrio-Fahrer geliefert. Dabei berührte das Cabrio den Kleinwagen leicht und brachte ihn ins Schleudern. Der Wagen raste ungebremst in die Zuschauer. Nach dem Unfall flüchtete der 19-Jährige zunächst mit seinem Auto, wurde aber später ebenso festgenommen wie sein 21-jähriger Kontrahent.

Mehrere Notärzte und Rettungssanitäter versorgten die Opfer, von denen einige lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Für die 25-jährige Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie starb im Krankenhaus. Dem 21-jährigen Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Die überwiegend jungen Leute hatten sich mit ihren hochgerüsteten Autos an einer Tankstelle getroffen, um sich das illegale Rennen anzusehen. Ein Augenzeuge berichtete anschließend: "Ich habe plötzlich einen lauten Knall gehört, ich dachte erst, es wären Autoteile, dann habe ich gesehen, es waren Menschen."

Nach Angaben der Polizei verabreden sich die jungen Leute aus der Auto-Tuning-Szene regelmäßig im Internet, um ihre hochgerüsteten Autos vorzuführen und sich Rennen zu liefern. Als besonderer "Höhepunkt" gilt der Karfreitag, der in der Szene "Car-Freitag" genannt wird.

Im münsterländischen Rheine verhinderte am späten Freitagabend ein großes Polizeiaufgebot ein Rennen mit getunten Autos. Dabei wurden insgesamt drei Strafanzeigen und 81 Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben sowie 223 Verwarnungsgelder erhoben. Drei Autos legten die Beamten wegen gravierender Umbauten an Ort und Stelle still.

In Osnabrück waren 200 Beamte gegen das dort alljährlich wiederkehrende Spektakel im Einsatz. Elf Fahrzeuge seien sichergestellt und sechs Fahrverbote erteilt worden. Ebenfalls in der Nacht zum Samstag unterband die Polizei in Frankfurt am Main ein Rennen. Unter anderem seien 72 Platzverweise ausgesprochen worden. Ein Radiosender habe die Lage verschärft, weil er eine Reportage angekündigt und die Hörer aufgefordert habe, zum Ort des Rennens zu kommen - auf diese Weise seien 400 Schaulustige zusammengekommen.

17 Antworten

Für solche Zwecke führt der schlaue Mensch grundsätzlich einen Klappspaten mit sich - damit kann man das Gesindel nicht nur mit relativ leichter Hand direkt vor Ort von seinem Leiden erlösen, sondern ist auch noch in der Lage, den Schwachmaten der Wahl gleich umwelt- und sozialverträglich zu verbuddeln;-)....

hart aber wahr^^

der satz könnte aus einem Lehrbuch stammen 🙂

das Leben ist hart...
einerseits sind es wirklich einige der "Tuner" selbst schuld.
Ich lass meist sehr viel von meinem Geld bei Leuten die Ihr Handwerk verstehen.
nur wenn ich dann die "Kiddis" oder mittlerweile "unreife" Menschen sehen die sich da Dinge einbauen oder verändern, was 100 pro nicht zugelassen wird.... da hab ich kein Mitleid mehr mit.
Genau wie für die Gaffer.... wenn ich mir hochgezüchtete Autos und 2 Kämpfe ansehen möchte, dann fahr ich zum Nürburgring und schau mir da die Profis an.

Es ist auch nicht das erste mal das ich auf verdacht aus dem Verkehr gelozt wurde. Nur da alles legal eingebaut ist, kann mir da keiner was 😉

Also sollten sich die Jungs und Mädels mal überlegen ob man diese Rennen nicht auf einen Legalen Boden verlegt.
Es gibt ja nun auch ein deutsches RaceWars.

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