Kampagne gegen verdeckte Motorrad-Ermittler der Polizei

Hi Leute, wir sind eine Gruppe von engagierten Bikern, und haben ein Blog zu Verfolgungsfahrten durch Zivilfahnder der Polizei eingerichtet:
https://polizeihetztbiker.wordpress.com

Das Problem bei der Sache ist ja vor allem, dass die angebliche "Messung" durch das enge Hinterher-Fahren den Biker häufig erst zu einem Tempo-Verstoß drängt.
Das Blog ist mal ein Anfang, wie die Kampagne dann weiter geht, wird man sehen.

Diskussion hier im Forum, weitere Links usw. gerne als Kommentar ins Blog senden.

Beste Antwort im Thema

Fahr halt langsamer und lass dich überholen.
Mich drängt keiner zum schneller fahren.
Das ist doch nur ein vorgeschobener Grund.
Wer sich durch bloßes Hinterherfahren zum schnelleren Fahren genötigt fühlt, sollte vielleicht lieber auf ein Hollandrad umsteigen oder wenigstens nicht heulen.

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Captain Obvious strikes again...

Moin!

Ich bin da offensichtlich anders eingestellt: Wenn ich eine andere Maschine hinter mir habe, die sich mir gefühlt zu stark aufdrängt, nehme ich kurz den Zug vom Hahn, weiche nach rechts aus und winke vorbei, käme aber nicht im Traum auf die Idee deswegen plötzlich voll aufzureißen, auch wenn mein Hobel genug Dampf hat...

Ich halte die Argumentation ähnlich lächerlich, wie die die gegen Geschwindigkeitskontrollen ("Blitzer"😉 ingesamt vorgebracht werden. Da wird ein Verantwortlicher gesucht, weil man selbst nicht die Eier in der Hose hat, entweder zu seinem eigenen Versäumnis zu stehen (Begrenzung übersehen), zu seinem absichtlichen Fahrverhalten zu stehen oder dazu zu stehen, dass man sowieso der Meinung ist, dass man über den Regeln steht (wobei es unerheblich ist, dass es einige Begrenzungen gibt, die gefühlt ziemlich sinnfrei platziert sind). Schnell mal einen neuen "Streckenrekord" auf einer Heimroute aufzustellen - total cool, schnell noch das Video bei Youtube rein und ganz dicke Eier haben. Schnell mal dazu stehen, wenn man dann rausgefischt wurde, weil man eben vorsätzlich zu schnell war, weil man es cool und spaßig fand - da ist dann keine Ausrede zu dumm.

Ich habe kein Problem damit, wenn solchen Leuten der Führerschein entzogen wird. Ich kann mir eh vorstellen, dass es irgendwann zur Kennzeichenpflicht an der Frontseite bei Motorrädern kommen wird - wegen solchen Deppen wohl irgendwie auch zu Recht.

Wer sich beim Biken von dicht auffahrenden anderen Bikern bedrängt fühlt, schaut einfach zu häufig in die Rückspiegel...

Also mir sind (Ich im Auto) schon einige sehr dicht aufgefahren und aggressiv. Obwohl ich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gefahren bin. Da fahre ich immer normal weiter.

Ich mache erst nächstes Jahr meinen Motorrad Führerschein, aber kann mir schon vorstellen dass manche da Motorradfahrer da ins schwitzen kommen, eben weil sie auf einem Motorrad sitzen und es genug Idioten auf der Welt gibt und auch schon Berichte darüber wie manche gerammt wurden. Ist eine Ausnahme, schon klar.

Und ich glaube nicht dass die Polizisten so ausgebildet werden andere Fahrer zu bedrängen damit Sie Angst bekommen und die Höchstgeschwindigkeit überschreiten🙂. Oder besser gesagt ich weiß es und glaube es ist auch Außerhalb BaWü nicht der Fall.

Ausnahmen gibt es sicherlich, so wie überall.

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Verstehe ich das richtig, und es handelt sich durchweg um Polizei-Motorräder, die diese Messungen durchführen?
Dann verstehe ich die ganze Aufregung nicht: Einfach etwas runter vom Gas und möglichst rechts, dann kommt der locker vorbei. Auf keinen Fall zum weiteren Gasgeben nötigen lassen.
Anders schaut die Sache aus, wenn man von einem Auto von hinten (scheinbar) bedrängt wird:
Auch solche Fahrer lasse ich im Normalfall vorbei, wenn es von der Verkehrssituation her möglich ist, und fahre möglichst weit rechts und gehe ggf. noch etwas vom Gas. ABER: Manchmal ist es einfach unmöglich, es herrscht grade Gegenverkehr, oder das ganze spielt sich vor oder in einer Kurve ab, so daß weder der Fahrer hinter mir noch ich sehen können, ob ein Überholen möglich ist. Das ficht aber manche von diesen Psychopathenarschlöchern nicht an, und es wird superdicht aufgefahren... alles schon mal erlebt. 😠 Da kann ich verstehen, daß man echt Angst kriegt, von so einem W***er von der Straße geräumt zu werden, und in seiner Not halt versucht, durch Gas geben etwas Abstand zwischen sich und den zu kriegen.
Das hat aber offenkundig nix mit der Geschichte hier zu tun, so daß ich keinen Grund für diese Kampagne erkennen kann.

Wenn einer von hinten kommt winke ich ihn freundlich vorbei....
DANN schau ich mir den Frosch an und
dann entscheide ich was ich mache!

Fakt
ich bin dafür verantwortlich wie schnell ich fahre!

Ich persönlich hätte ja absolut nichts gegen ein Kennzeichen an der Front.

Es sollte nur ästhetisch genug sein, nicht die Form des Mopped zu misshandeln. Da müsste der Gesetzgeber mal nicht so rein auf die Funktion fokussiert sein.

Vielleicht etwas digitales das bei entsprechenden Radaranlagen dann schwupps die Daten übermittelt 😁

Was soll denn ein Kennzeichen vorne bringen? Wenn die Polizei Mopedfahrer die Kennzeichen heute schon erkennen will, kann sie das ganz einfach via Blitzen von hinten. Dazu muss Deutschland nicht das erste Land der Welt werden, dass sinnloserweise (!) Kennzeichen vorne anbringen muss.

Motorradfahrer werden gegenüber Autofahrern in sovieler Hinsicht schon benachteiligt, da muss man jetzt den Mopedfahrer nicht weitere sinnlose Kosten aufbürden. Zumal man Raser damit mit Sicherheit nicht vom Rasen abhält. Autoraser lassen sich ja auch nicht vom Blitzen abhalten.

Wenn man wirklich mehr für die Verkehrssicherheit tun wollen würde, müsste man ganz anders vorgehen und dürfte eben nicht unter dem Gesichtspunkt "Gewinnmaximierung" blitzen. Sondern müsste bereit sein, sogar noch Geld auszugeben.

Es ärgert mich z.B. tierisch, dass in der Nähe der Kita meines Sohnes ein stationärer Blitzer steht.

Warum mich das ärgert? Weil dieser Drecksblitzer schön von einem Baum verdeckt wird, damit er von heranfahrenden Fahrzeugen nicht erkannt wird. Damit hat der Staat wesentlich bessere Chancen, das mehr Fahrzeuge zu schnell fahren und mit dem Blitzer auch Geld verdient wird. Der Staat/ die Stadt sollte den Blitzer lieber ganz offen hinstellen und 500 m davor noch mit Schildern warnen, dass hier geblitzt wird. Dann würden sich wenigstens auch wirklich alle an die Geschwindigkeit halten, und nicht nur die, die den Blitzer schon kennen.

Und ich kann dieses dumme Gequatsche nicht mehr hören/lesen, dass die, die erwischt werden, es auch verdient haben. Natürlich haben sie es verdient. Aber Fakt ist, dass der Staat das Blitzen eben nicht unter dem Gesichtspunkt betreibt, wie man die Verkehrssicherheit erhöht, sondern eben mit dem Ziel der Einnahmenmaximierung. Wenn sich morgen alle an die Geschwindigkeit halten würden, dann würde die Neuverschuldung doch wieder ordentlich ansteigen!!!

Der Staat hat ein Interesse daran, dass die Leute zu schnell fahren!

Also wenn einer hinter mir schneller ist als ich, geh ich vom gas, fahr ein Stück rechts und winke ihn vorbei. Klappt meistens wunderbar und oft bedanken die sich, dass sie unkompliziert vorbeikommen. Ich kann da keine Probleme feststellen.
Und sollte echt mal ein Cop hinter mir sein und der will dann nicht vorbei, wirds ein interessanter Eiertanz bis wir letztendlich stehen 🙂
Wobei eine fette BMW im Rückspiegel ja auch wirklich verdächtig ist da bin ich immer vorsichtig 🙂

Moin!

Die lange Leidensgeschichte mit dem bösen Staat, der den mobilen Bürger nur schröpfen will, mag (vielleicht) richtig sein - gleichwohl spielt es im Kern überhaupt gar keine Rolle. Der Staat könnte auch alle 10 Meter einen Blitzer aufstellen - denn egal ob der Blitzer hinter einem Baum, zwischen den Brüsten einer Straßendirne oder ganz offen an der Straße steht: Du - darfst - dort - so - oder so - nicht - zu - schnell - fahren.

Damit erübrigt sich die ganze leidige Diskussion, ob der nun "heimlich und fies" positioniert war oder nicht, schon im Kern. Die Fragestellung welches die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist, hat nichts mit der Offensichtlichkeit der Blitzanlage zu tun.

Dass der leidgeplagte Motorradfahrer hingegen total benachteiligt ist, ist sowieso Schmarrn. Von mir aus können Sie jeden Fahrer verpflichten ein persönliches Kennzeichen breit auf den Rücken oder Helm zu tackern, damit - wenn geblitzt - die übliche Heulerei und Ausredensuche endlich ein Ende hat. Du fährst zu schnell? Ok. Dann steh aber auch dazu - inkl. der Konsequenzen. Alles andere ist pubertäres Rumgeqäuke.

Zitat:

@SoulBS schrieb am 19. Oktober 2014 um 14:57:19 Uhr:


Moin!

Die lange Leidensgeschichte mit dem bösen Staat, der den mobilen Bürger nur schröpfen will, mag (vielleicht) richtig sein - gleichwohl spielt es im Kern überhaupt gar keine Rolle. Der Staat könnte auch alle 10 Meter einen Blitzer aufstellen - denn egal ob der Blitzer hinter einem Baum, zwischen den Brüsten einer Straßendirne oder ganz offen an der Straße steht: Du - darfst - dort - so - oder so - nicht - zu - schnell - fahren.

Damit erübrigt sich die ganze leidige Diskussion, ob der nun "heimlich und fies" positioniert war oder nicht, schon im Kern. Die Fragestellung welches die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist, hat nichts mit der Offensichtlichkeit der Blitzanlage zu tun.

Dass der leidgeplagte Motorradfahrer hingegen total benachteiligt ist, ist sowieso Schmarrn. Von mir aus können Sie jeden Fahrer verpflichten ein persönliches Kennzeichen breit auf den Rücken oder Helm zu tackern, damit - wenn geblitzt - die übliche Heulerei und Ausredensuche endlich ein Ende hat. Du fährst zu schnell? Ok. Dann steh aber auch dazu - inkl. der Konsequenzen. Alles andere ist pubertäres Rumgeqäuke.

Amen Bruder, da reicht ein einfaches Danke-Klicken nicht aus.

Jipp, da häng ich mich einfach mal dran.

Weil immer wieder von Blitzer Abhocke die Rede ist .
So wie ich das sehe, stimmt das des öfteren bei den Städten. Da stehen die Blitzer oft an unnötigen, aber Einnahme trächtigen Stellen.
Die Polizei selbst, blitzt eher an sicherheitsrelevanten Stellen.
Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉

Gruß nighttrain

Zitat:

@nighttrain1 schrieb am 19. Oktober 2014 um 20:05:08 Uhr:


Weil immer wieder von Blitzer Abhocke die Rede ist .
So wie ich das sehe, stimmt das des öfteren bei den Städten. Da stehen die Blitzer oft an unnötigen, aber Einnahme trächtigen Stellen.
Die Polizei selbst, blitzt eher an sicherheitsrelevanten Stellen.
Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉

Gruß nighttrain

Wenn die Stellen Einnahme trächtig sind, stehen die ja perfekt und nicht unnötig🙂🙄

Zitat:

@attilarw schrieb am 19. Oktober 2014 um 20:32:23 Uhr:



Wenn die Stellen Einnahme trächtig sind, stehen die ja perfekt und nicht unnötig🙂🙄

Alter, was für hier ein selten dämlicher Blödsinn geschrieben wird. Also weil auf einer innerstädtischen, abgezäunten 4 spurigen geraden Straße die meisten nunmal 80 statt den erlaubten 50 fahren, ist es sinnvoller, dort zu blitzen, auch wenn dort jahrelang kein einziger Unfall passiert?

Während gleichzeitig in der Nähe einer Grundschule die allermeisten nur die vorgeschriebenen 30 km/h fahren, sodass sich ein Blitzer kaum rechnet, aber dort regelmäßig ein paar Vollidioten 60 fahren und somit jährlich ein bis zwei Menschen bei Unfällen sterben?

Wenn die hochgelobten Blitzer ach so viel zur Verkehrssicherheit beitragen, warum sterben dann jedes Jahr über 3000 Menschen (!) auf deutschen Straßen? Also jeden Tag 10 Menschen?

Und weil hier behauptet wird, Autofahrer werden keineswegs bevorteilt: Fast alle Todesfälle werden durch Autos, LKWs und Busse verursacht, die wenigen Motorradfahrer, die einsam auf der Landstraße gegen einen Baum rasen, kann man ruhig rausrechnen. Dagegen sind mehr als die Hälfte der 3000 Toten Nicht- autofahrer - also Moped - , Radfahrer oder Fußgänger.

Trotzdem müssen Mopedfahrer die gleiche Strafe zahlen, wenn sie zu schnell fahren wie Autofahrer - obwohl auch physikalischen und statistischen Laien sofort ersichtlich sein dürfte, dass die weitaus größere Gefahr von den tonnenschweren Dosen ausgeht.

Von daher ist es einfach nur dumm und primitiv, wie hier einseitig eine völlig ineffiziente staatliche Blitzpolitik in Schutz genommen wird und gleichzeitig auch noch allen Ernstes behauptet wird, dass Dosenfahrer nicht in vielerlei Hinsicht bevorteilt werden. Aber was erwartet man bei der Autonation Deutschland?

Im Übrigen dürfen Mopeds nicht in der gleichen Fahrspur Autos überholen - Autos dagegen dürfen Mopedfahrer in der gleichen Fahrspur überholen, obwohl das Risiko dabei hauptsächlich vom Mopedfahrer getragen wird.

Klar fahren manche Motorradfahrer riskant und zu schnell. Es tut mir auch nicht leid, wenn die erwischt werden und Strafe zahlen müssen. Aber deswegen entwickle ich noch lange keinen Untertanengeist und heiße alles gut, was Vater Staat macht. Denn Vater Staat hat nicht den Auftrag, mit Blitzern Geld zu verdienen. Vater Staat hat den Auftrag, die Verkehrssicherheit zu maximieren(!)

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