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Käfer Bj 65 Export Wert? Verkauf?

Themenstarteram 17. September 2005 um 13:18

Hallo

Besitze einen VW Käfer Bj. 1965, 1200ccm 34 PS

Export Modell- was auch immer das ist.

Laut Werkstatt kein Rost und Keine Schweissarbeiten zu sehen-Note 2

Kann mir jemand sagen was der Käfer wert ist und wie man so was am besten verkauft?

Danke im voraus

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10 Antworten

VW I-1200E/1965

 

1965 lag sein Neupreis bei 5,0 TDM/15,2 T€.

Ohne seine Lebensgeschichte bis zur aktuellen Kilometer-Laufleistung in Auszügen zu kennen, halte ich bei Zustand 2 bis 5,0 T€ für angemessen. Im begründeten Einzelfall sind auch annähernd 6,0 T€ denkbar. Ein Gutachten (~80 €) gibt Sicherheit und Empfehlungen für Verkaufsplätze ...

... mit Grüssen, FrankWo.

NS.: Beim Export-Modell gab es mehr (Sonder-)Ausstattung gegenüber der Standardausführung, auf Wunsch zähle ich sie Dir auf ...

Themenstarteram 20. September 2005 um 12:49

Hallo

Daqs wäre nicht schlecht.

Vor allem woher weiss man das das wirklich ein Exportmodell ist.

Habe ihn bei Ebay mal reingesetzt, kannst ihn dir ja mal ansehen.

Auktionsnummer

Artikelnummer: 4576389612

Danke und Gruß

Peter

VW Typ I --> A : E - Unterschiede

 

Den 1200A gab´s von 11/1964 > 08/1966, ab 08/65 mit dem E-Motor .Dann kam der 1300A.

Die letzte 1200E-Ausführung wurde von 08/1964 > 08/1966 angeboten, dann gab´s ihn als 1300.

Die Unterschiede zwischen den 1200A- & E - Modellen 1964>66:

grössere, links anliegende Scheibenwischer

seitlich schwenkbare Sonnenblenden mit zweiter Halterung

Heizungsregulierung mittels Hebeln statt Drehknopf

Als Gepäckablage vorklappbare Rücksitzlehne

Motorhaube mit Druckknopfverschluss statt Knebelgriff

Der A-Grundpreis lag 700;--DM/2.100;-- € unter dem E(xport)-Modell. Das aktuell häufiger gefragte E-Modell wird gegenwärtig bis zu 800;--€ höherwertig geschätzt.

Mit Grüssen, FrankWo.

Währungsrechner

 

Hallo FrankWo,

woher hast Du die Information, wieviel die Deutsche Mark von 1965 heute in Euronen wert ist? Nur interessehalber.

Viele Grüße

Leo

Währungsumrechnung

 

Ich verarbeite(te) die jährliche Inflationsrate für Mengengebrauchsgüter, zu welchen auch Kfz gehören. Dann muss(te) ich noch die Wertberichtigungen bei Währungsumstellungen (GM bis 1918, RM-I bis 1923, RM-II bis 1948, DM bis 2001, € ab 2002+) einarbeiten. So habe ich mir eine 1890 beginnende Aufstellung entwickelt, welche ~halbjährig aktualisiert eine Fehlerquote von 3 - 8 % für die Jahre 1890>1948 beinhaltet, sowie bis zu 3 % für die Zeit ab 1948, da der tatsächliche Kaufkraftschwund ja nicht an Kfz-Preisen gebunden ermittelt wurde/wird. (Zudem runde ich die Preise auch immer auf volle 100er-Werte auf/ab, um die Ergebnisse nicht allzu zwanghaft wirken zu lassen.)

Weil viele Nicht-Zeitzeugen keine genauen Wertvorstellungen von (Kfz-)Preisen vergangener Jahrzehnte haben, biete ich mit den Vergleichsdaten eine Orientierungshilfe und gebe aktuellen €-Zahlen einen Bezug zur Vergangenheit.

Mit vielen Grüssen an Dich -Danke- für Dein Interesse an meinen Zahlenwerten,

FrankWo.

@ FrankWo

Dein Zahlenwerk würde mich genauer interessieren. Kann man da eine Wertetabelle o. Ä. erhalten?

Was m. E. für Kfz.-Preise noch aufschlussreicher ist, ist das Verhältnis des durchschnittlichen Arbeitslohnes zum Kfz.-Preis. Oder anders ausgedrückt die Anzahl von Arbeitsstunden, die ein Durchschnittsverdiener zum Kauf eines Autos arbeiten musste. Das zeigt den damalig wirklichen Aufwand zum Erwerb des Fahrzeuges realistischer im Vergleich zu heute.

@ q258963

Zu deinem Käfer:

Im Classic Data Marktspiegel ist der Käfer 1200 Export, EZ 64 - 65 (1,2 ltr. 34 PS) Zustand 1 mit 7.300,- EUR notiert, Zustand 2 mit 4.900,- EUR und Zustand 3 mit 3.200,- EUR. Der Käfer 1200 A , EZ 64 - 65 (1,2 ltr. 30 PS) Zustand 1 ist mit 7.200,- EUR, Zustand 2 mit 4.600,- EUR und Zustand 3 mit 3.000,- EUR notiert. Der Käfer Export von 1960 bis 1964 (1,2 ltr. 34 PS) hingegen ist im Zustand 1 mit 10.700,- EUR notiert, im Zustand 2 mit 8.500,- EUR und im Zustand 3 mit 4.800,- EUR.

Die Werte wurden von Fa. Classic Data per Marktbeobachtung ermittelt und können als Anhaltspunkt zum Verkauf deines Wagens dienen. Ein Verkauf zu den genannten Preisen kann sich etwas hinziehen. Je günstiger der Preis ist, desto schneller geht es natürlich. Wenn es also eilt, muss man preislich meist Abstriche hinnehmen.

Nun habe ich gerade noch dein Auto in eBay angesehen. Die von dir geforderten 3.900,- EUR würden nach Classic Data (interpoliert) stimmen für ein Fahrzeug der Zustandsnote 2,6.

Auf den Fotos kann man das Auto natürlich niemals genau genug ansehen, um es sicher einstufen zu können. Du erwähnst aber selbst Rost am Chrom und Gebrauchsspuren an den Sitzen (wie stark? fleckig? abgewetzt? durchgesessen?). Auch die Teppiche / Fussmatten sehen zumindest auf den Fotos etwas komisch unoriginal aus, während man die Sitzoberflächen - weil mit Schonbezug versehen - nicht sieht. Wie kannst du die 25.000 km Laufleistung beweisen?

Will sagen: Vielleicht ist Note 2,0 etwas optimistisch, die deinem Preis entsprechende Note 2,6 wohl eher realistisch (sofern mit deinen Angaben und Fotos festzustellen). Außerdem solltest du etwas genauer in der Beschreibung und Dokumentation wichtiger Punkte (Mängel wie Vorzüge) sein. Dann klappts bei etwas Geduld auch mit dem Verkauf.

Viel Glück!

Preis Export

 

Das mit dem Preis ist halt beim Kauf/Verkauf immer so eine Sache.

Man erzielt selten den Wert laut Gutachten.

Wenn du nicht unbedingt verkaufen mußt, warte lieber noch ein wenig.

@ Autoskl...:

 

Hallo an Dich,

Als Privatier habe ich ledeglich eine grobe Tabelle erstellt, weil ich, wie Du, auf jahrzehntelange Zeitzeugenschaft (Jhg. 1959) zurückgreifen kann. Wenn Du die Aufstellung ab 1890+ beruflich nutzen magst, muss ich sie ausführlicher gestalten und Dir mindestens jährlich eine Wert(e)berichtigung übermitteln. Im Wesentlichen ist es für jedes Jahr ein Faktor, mit welchem die seinerzeitige Preisziffer zu multiplizieren sein wird. Ihre Errechnung hatte ich bereits angesprochen.

Noch eine Frage zu Deinem beruflichen Umfeld: Ich bin (seit 1964) auf der Suche nach Strassenverkehrsunfallfotos bzw. VU-Foto-Berichten der Jahre ~1935 > 2005+, gerne auch als s/w-Foto-Kopien. Weisst Du AnsprechpartnerInnen?

Ich habe zwar bereits eine Sammlung von ~50.000+, um zeitgeschichtliche Werte (Aufklärung/Forschung/Historie) damit zu erarbeiten, ist es jedoch bei weitem nicht ausreichend.

Frage und Grüsse sendet FrankWo.

@TS-Bremen:

Jeder Schriftsatz (Gutachten) und alle sonstigen literarischen Führer bieten ledeglich Hinweise auf Vergangenheitserkenntnisse. Zukünftige Schwankungen/Abweichungen im 30%-Bereich sind allgegenwärtig, die Gründe bekannt.

Bei I-Net-Versteigerungen empfehle ich den halben Marktwert als Eröffnungspreis einzumelden, alles Weitere ergibt sich aus der Qualität des Fahrzeuges bzw. dessen Beschreibung sowie der ergänzenden Lichtbilder, welche (bei Altwagen erkennbar original-aktuell sein sollten, also keine Archiv-Fotos.

Mit Grüssen, FrankWo.

@ TS-Bremen

Es war nirgends die Rede von einem Gutachten. Die angegebenen Werte sind Notierungen, die sich aufgrund von Marktbeobachtungen am Händler- Privat- und Auktionsmarkt durch die Fa. Classic Data ergeben. Die Notierungen basieren also auf real getätigten Verkäufen bzw. den dabei tatsächlich erzielten Preisen. Sie sagen nichts darüber aus, wie lange der Verkäufer dazu brauchte, den Erlös zu erzielen. Die Erfahrung zeigt, dass Verkäufer dazu neigen, ihr Fahrzeug mit rosaroten Augen zu sehen und besser im Zustand einzustufen, als es tatsächlich ist. Entsprechend überhöht ist oft der Angebotspreis, der dann sukzessive nach unten korrigiert werden muss, bis der dem tatsächlichen Zustand entsprechende Marktpreis in etwa erreicht ist. Je "günstiger" das Angebot ist, desto schneller erfolgt der Verkauf. Sog. Schnäppchen sind natürlich gleich weg. Das ist ganz normale Marktwirtschaft.

Noch was zu Gutachten: Ein seriöses Wertgutachten (ob Oldtimer oder aktuelles Fahrzeug) gibt auf Basis von Marktbeobachtungen (Classic Data, Inter Classic, Schwacke, DAT, Internetrecherchen) und unter Einbeziehung des Fahrzeugzustandes den aktuellen Marktwert des Fahrzeuges an. Wissentlich oder aus Unvermögen von manchen Kollegen erstellte Gefälligkeitsgutachten oder fehlerhafte Gutachten verursachen oder begünstigen zumindest den allgemein schlechten Ruf von Gutachtern und deren Gutachten, den du mit deinem Beitrag auch zum Ausdruck bringst. Wenn man z.B. liest "Wertgutachten 25' EUR, abzugeben für 10' EUR", dann kannst du eben davon ausgehen, dass das sog. Wertgutachten das Papier nicht wert ist, auf dem es steht.

@ FrankWo

Mach dir deshalb keinen Stress. Deine grobe Tabelle würde als überschlägiger Vergleich schon interessant und ausreichend sein.

Zu den Fotos: Mich selbst interessieren derartige Fotos ebenfalls. Ich habe mich aber bisher aus Zeitmangel nicht wirklich sammlerisch dahingehend betätigt. Natürlich hat sich auch aus dem Tagesgeschäft das eine oder andere interessante Foto von Unfallwagen angesammelt. Ich habe aber mal davon gehört, dass es in der Schweiz einen (mittlerweile pensionierten) Polizisten gibt, der alle Unfälle in seinem Einzugsbereich tags wie nachts fotografiert hat und wohl auch ein Buch mit den besten Fotos herausgegeben hat. Ein paar von den Fotos habe ich irgendwo. Das sollten wir aber glaube ich unter uns ausmachen, da es absolut nichts mehr mit der ursprünglichen Frage des Threads zu tun hat.

@ Autoskl...:

 

Ich danke Dir für Deine Antwort.

Das Buch von Arnold Odermatt mit den ~400 Fotos der Jahre 1948 > 1985 habe ich bereits. Ich kenne seinen Sohn Urs O. seit 1984. Er ist Fotograf und Filmaufnahmeleiter in CH sowie privat Altwagensammler und -Fahrer, vorrangig Volvo 122. Ich habe ihm häufig Teile vermittelt, welche in CH wesentlich teurer waren/sind.

Am Wochenende habe ich die neuen Zahlen zum Monats-/Quartalsende und kann eine aktualisierte Liste erstellen ...

... mit Grüssen, FrankWo.

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