Interessantes Urteil des OLG Koblenz bzgl. Radfahrern

http://www.n-tv.de/.../...all-haftet-Radler-allein-article3738561.html

Bemerkenswert, wie ich finde, neigten die Gerichte bislang doch dazu grundsätzlich dem Kraftfahrer die Schuld zuzuschreiben, woraus sich auch die sehr optimistische Forderung des Unfallverursachers ableiten lässt.

Beste Antwort im Thema

Und es gibt ihn doch noch, den mit Herz und Verstand agierenden Richter.

Gut zu wissen! 🙂

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Zitat:

Original geschrieben von Counderman



Zitat:

Original geschrieben von 3L-auto-ja


Sind denn die radfahrer gezwungen zum staender zu fahren, oder koennten die die paar meter auch schieben?

3L

ich schmeiss meinen Müll ab jetzt auch einfach auf den Boden

ich mein was kann ich dafür das sie genau da wo ich meinen Müll loswerden wollte keinen Mülleimer aufgestellt haben 😁

genau 🙂

Hauptsache die _anderen_ sind schuld, irgendwie geht das immer... 🙂

3L

Zitat:

Bei der Benutzung des Fußgängerüberweges zur Straßenquerung wäre das auf jeden Fall ratsam.

Servus,

Recht hast Du - deshalb fahre ich an solchen Stellen auf der Straße. Was sowieso sicherer ist, denn dann übersehen die Autofahrer (selbst solche mit Hartz4-Bezug) einen beim Abbiegen nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke



Bei der Benutzung des Fußgängerüberweges zur Straßenquerung wäre das auf jeden Fall ratsam.

Schafft doch auch keiner, egal ob 10 Jahre oder 90 Jahre alte Radfahrer. Selbst die Eltern leben es den Kindern so vor.

Ja, leider. Die mangelnde Vorbildfunktion ist ein fundamentales Übel unserer Gesellschaft.

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Zitat:

Original geschrieben von FirstFord


Radl-Rambos sollen für ihr vorsätzliches, rücksichtsloses und dazu noch andere gefährdendes Tun endlich entsprechende Verantwortung tragen.

Seh ich auch als Radfahrer genauso 🙂

Gilt umgekehrt aber genauso für Autofahrer die beim Abbiegen nicht gucken, viel zu dicht überholen usw.. 😉

Wer vorsätzlich Mist baut und andere gefährdet muss einen auf den Deckel bekommen. Fertig. Egal ob Auto, LKW, Motorrad, Fahrrad oder mit was auch immer unterwegs.

Womit wir wieder bei dem Thema sind, grade bei dem verantwortungslosen Handeln des Großteils der Fahrradfahrer hier in Köln: Kennzeichnungspflicht für Fahrräder. Dann würde nicht mehr so lapidar gegen Verkehrsregeln wie Rote Ampeln, gegen die Einbahnstrasse, mitten in den Verkehr reinziehen, von Fußgängerwegen auf die Strasse fahren, Beschimpfungen verstoßen.

Zitat:

Original geschrieben von abts3a5


Womit wir wieder bei dem Thema sind, grade bei dem verantwortungslosen Handeln des Großteils der Fahrradfahrer hier in Köln: Kennzeichnungspflicht für Fahrräder. Dann würde nicht mehr so lapidar gegen Verkehrsregeln wie Rote Ampeln, gegen die Einbahnstrasse, mitten in den Verkehr reinziehen, von Fußgängerwegen auf die Strasse fahren, Beschimpfungen verstoßen.

Da Autofahrer trotz Kennzeichen nichts besser sind wird sich damit wohl nichts ändern. Bin dann doch einfach zu faul jeden der mir die Vorfahrt nimmt, mich schneidet usw. anzuzeigen.

Zitat:

Original geschrieben von abts3a5


Womit wir wieder bei dem Thema sind, grade bei dem verantwortungslosen Handeln des Großteils der Fahrradfahrer hier in Köln: Kennzeichnungspflicht für Fahrräder. Dann würde nicht mehr so lapidar gegen Verkehrsregeln wie Rote Ampeln, gegen die Einbahnstrasse, mitten in den Verkehr reinziehen, von Fußgängerwegen auf die Strasse fahren, Beschimpfungen verstoßen.

Immer nur Parksünder aufschreiben ist wohl zulangweilig?

Da wirklich gefährliche Fahrweise eines Radfahrers diesen zu allererst selbst immobilisiert kann es sich hier wohl nicht um vernünftige Gedankengänge handeln.

Zitat:

Original geschrieben von abts3a5


Womit wir wieder bei dem Thema sind, grade bei dem verantwortungslosen Handeln des Großteils der Fahrradfahrer hier in Köln: Kennzeichnungspflicht für Fahrräder. Dann würde nicht mehr so lapidar gegen Verkehrsregeln wie Rote Ampeln, gegen die Einbahnstrasse, mitten in den Verkehr reinziehen, von Fußgängerwegen auf die Strasse fahren, Beschimpfungen verstoßen.

Zusätzlich noch eine Haftpflichtversicherung!

Servus,

jetzt taucht in der Diskussion endlich das deutsche Moment der Regel-, Ordnungs- und Dokumentationssucht auf 🙂

Da mögen die Anti-Radler noch so meckern, wie sie wollen, Fakt bleibt, dass ich mit meinem Rad noch nie (!) das Leben eines Autofahrers gefährdet habe, umgekehrt ist die Zahl Hundert kaum eine Übertreibung.

Zitat:

Original geschrieben von dbeka


, Fakt bleibt, dass ich mit meinem Rad noch nie (!) das Leben eines Autofahrers gefährdet habe, umgekehrt ist die Zahl Hundert kaum eine Übertreibung.

Und wie oft schon ausgebremst? Die Gefährdung geht in erster Linie von euch aus.

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Und wie oft schon ausgebremst? Die Gefährdung geht in erster Linie von euch aus.

Diese Aussage dürften wohl beide Seiten für sich beanspruchen…

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Original geschrieben von abts3a5


Womit wir wieder bei dem Thema sind, grade bei dem verantwortungslosen Handeln des Großteils der Fahrradfahrer hier in Köln: Kennzeichnungspflicht für Fahrräder. Dann würde nicht mehr so lapidar gegen Verkehrsregeln wie Rote Ampeln, gegen die Einbahnstrasse, mitten in den Verkehr reinziehen, von Fußgängerwegen auf die Strasse fahren, Beschimpfungen verstoßen.
Zusätzlich noch eine Haftpflichtversicherung!

Die Pflicht zu einer umfassenden Haftpflichtversicherung sollte eigentlich für jede geschäftsfähige Person bestehen, die grundsätzlich haften muss.

Von einer Kennzeichnungspflicht für Fahrräder halte ich prinzipiell gar nichts. Erst mal zu großer bürokratischer Aufwand und dann, ich sehe keine vernünftige technische Lösung um ein Kennzeichen gut erkennbar und für Dritte leicht und gut lesbar am Fahrrad anzubringen. Etwa so wie beim Mofa oder Moped, nein danke.

Sollen dann im nächsten Schritt auch Fußgänger entsprechend gekennzeichnet werden? Da sind ja auch ein paar grobe Rowdies dabei.

Zitat:

Original geschrieben von bits1011



Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Und wie oft schon ausgebremst? Die Gefährdung geht in erster Linie von euch aus.
Diese Aussage dürften wohl beide Seiten für sich beanspruchen…

Finde ich nicht, denn wenn ich so Sätze lese wie : Fahre lieber auf der Straße, denn einen benutzungspflichtigen Radweg mag ich nicht, dann sehe ich die Gefährdung beim Radfahrer, ebenso beim blinden Rüberziehen am Zebrastreifen.

Zitat:

Original geschrieben von FirstFord



Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Zusätzlich noch eine Haftpflichtversicherung!

Die Pflicht zu einer umfassenden Haftpflichtversicherung sollte eigentlich für jede geschäftsfähige Person bestehen, die grundsätzlich haften muss.

Und wie soll die Person haften, wenn sich der Radfahrer unerkannt aus dem Staub macht?

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