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Inhaltsfrage zur Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, Thema Programmierung

Themenstarteram 17. Oktober 2017 um 12:54

Ich hätte mal eine Frage zu Ausbildungsinhalten allgemein oder auch speziell für den Schwerpunkt Hochvolttechnik.

Wie weit ist die Programmierung von Steuergeräten oder auch Assistenzsystemen Bestandteil der Ausbildung? Bzw. worauf sollte man bei der Ausbildungstätte achten, wenn man gerne in dem Bereich Fertigkeiten erlangen möchte?

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10 Antworten

Was heißt "Programmierung" ? Die Software in den Steuergeräten sollte (=Gefahr)/kann(=nötiges Fachwissen)/darf(=Gesetzgeber) nur vom Fahrzeughersteller oder in dessem Auftrag geändert werden. Somit kommt wohl nur die Ausbildung bei einem Automobilhersteller oder eines großen Zulieferers (z.B. Bosch) in Frage, mit dem Ziel, in dessen Entwicklungsabteilung zu kommen...

Was Hochvolttechnik angeht : Seite 70 : https://www.bghm.de/.../200_005.pdf

Themenstarteram 17. Oktober 2017 um 13:56

Danke! Speziell die Ausbildungsthemen beim Schwerpunkt Hochvolttechnik im Rahmen der Kfz-Mechatroniker Ausbildung interessieren mich, um die richtige Wahl treffen zu können.

Da weder der Autohersteller noch die werkstätten etwas "programmieren", wird es schwierig, da was zu lernen.

Und ich denke, schon garnicht als Mechatroniker.

Die Steuergeräte kommen vom Lieferanten, fertig programmiert und werden im HIL (hardware in the loop) getestet.

Aber nur in der Entwicklungsphase.

Sicher werden da Fehler in der Software gefunden, die werden dem Lieferanten gemeldet und dort abgeändert.

In der Serie wird nix mehr programmiert, da wird alles eingebaut, dann getestet und fertig.

Bei einer Taktzeit von 2-3 Minuten (dann kommt das nächste Fzg) ist keine Zeit zum programmieren.

In der Werstatt wird auch nix programmiert, da wird das Steuergerät gewechselt, komplett über das Auto neue SW geflasht und fertig.

Mechatroniker lernen ist erstmal gut, dann kannst Du studieren und vielleicht kommst Du an den HIL zum Steuergerätetest.

Oder wenn du gut bist im programmieren, kannst Du Dich bei der Carmeq GmbH Carnotstraße 4, 10587 Berlin bewerben, die entwickeln Software fürs Auto. Oder dort wegen einem Ausbildungsplatz nachfragen.

E-Antriebe sind im Vergleich zu Verbrennungsmotoren so konzipiert, dass ich nicht damit rechne, das diese in den Werkstätten mehr als Komponententausch (Batterie,Motor,Steuergerät) zulassen.

Die Fachausbildung soll in erster Linie dafür sorgen, dass der Mensch, der austauscht, sich nicht und/oder andere gefährdet. Sowas macht man in der E-Technik schon lange mit Checklisten (5S) und erscheint mir nicht besonders "spannend"...

 

Wenn Du wirklich in die Hochvolttechnik tiefer einsteigen willst, gehe in die Industrie, die solche Komponenten herstellt, dann machst Du auch mal einen Motor oder ein Steuergerät auf ;-)

Die Batterie ist in erster Linie für Chemiker interessant...

programmieren im sinne von quellcode selber schreiben oder fertige herstellersoftware per mausclick in´s fahrzeug bringen?

Zitat:

@slv rider schrieb am 17. Oktober 2017 um 15:11:41 Uhr:

programmieren im sinne von quellcode selber schreiben oder fertige herstellersoftware per mausclick in´s fahrzeug bringen?

Fertige SW per Mausklick ins FZG bringen, wird sicher möglich sein, oder mit CANoe von Fa. Vector Simulationen der SW machen, habe ich auch schon gemacht.

Ich war auch schon am HIL und habe mein Steuergerät getestet, klar, geht alles.

Aber das macht man nicht als Mechatroniker und das ganze wird nur in der Prototypenphase gemacht.

Und man programmiert da nix um, man macht Steuergerätetests und wenn Fehler auftreten, trägt man das ins Protokoll ein und der Hersteller programmiert das dann um.

Ist ja auch klar, kann ja nicht jeder einfach was rumprogrammieren, da muss eine Änderungsmeldung geschrieben werden, die Kosten dafür genehmigt werden und alles dokumentiert werden.

Sonst weiß ja hinterher keiner, wer die "Schummelsoftware" veranlasst und programmiert hat.

Zitat:

@Lindwedler schrieb am 17. Oktober 2017 um 12:54:43 Uhr:

 

Wie weit ist die Programmierung von Steuergeräten oder auch Assistenzsystemen Bestandteil der Ausbildung? Bzw. worauf sollte man bei der Ausbildungstätte achten, wenn man gerne in dem Bereich Fertigkeiten erlangen möchte?

Es gibt externe firmen die ecu Schulungen anbieten, allerdings nicht ganz billig und man sollte Kfz technisch fit sein.

http://www.ecu-bp.de/ueber-uns/

Ich denke, ohne Hochschulabschluss wird das bei Carmeq nix :-(

https://recruitingapp-5052.de.umantis.com/Vacancies/604/Description/31

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 17. Oktober 2017 um 15:43:57 Uhr:

Zitat:

@slv rider schrieb am 17. Oktober 2017 um 15:11:41 Uhr:

programmieren im sinne von quellcode selber schreiben oder fertige herstellersoftware per mausclick in´s fahrzeug bringen?

Fertige SW per Mausklick ins FZG bringen, wird sicher möglich sein, oder mit CANoe von Fa. Vector Simulationen der SW machen, habe ich auch schon gemacht.

Ich war auch schon am HIL und habe mein Steuergerät getestet, klar, geht alles.

Aber das macht man nicht als Mechatroniker und das ganze wird nur in der Prototypenphase gemacht.

Und man programmiert da nix um, man macht Steuergerätetests und wenn Fehler auftreten, trägt man das ins Protokoll ein und der Hersteller programmiert das dann um.

Ist ja auch klar, kann ja nicht jeder einfach was rumprogrammieren, da muss eine Änderungsmeldung geschrieben werden, die Kosten dafür genehmigt werden und alles dokumentiert werden.

Sonst weiß ja hinterher keiner, wer die "Schummelsoftware" veranlasst und programmiert hat.

Hallo! "Schummelsoftware" ist gut ;-)). Dann kennt man jetzt auch diejenigen die das umsetzen, die Auftraggeber sowieso. Folglich sind wohl noch mehr involviert, als wohl Landläufig gedacht. Bosch/Siemens bspw.. Bei anderen Automarken ebenso, wie auch Zulieferer.

Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 28. Oktober 2017 um 12:25:44 Uhr:

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 17. Oktober 2017 um 15:43:57 Uhr:

 

Fertige SW per Mausklick ins FZG bringen, wird sicher möglich sein, oder mit CANoe von Fa. Vector Simulationen der SW machen, habe ich auch schon gemacht.

Ich war auch schon am HIL und habe mein Steuergerät getestet, klar, geht alles.

Aber das macht man nicht als Mechatroniker und das ganze wird nur in der Prototypenphase gemacht.

Und man programmiert da nix um, man macht Steuergerätetests und wenn Fehler auftreten, trägt man das ins Protokoll ein und der Hersteller programmiert das dann um.

Ist ja auch klar, kann ja nicht jeder einfach was rumprogrammieren, da muss eine Änderungsmeldung geschrieben werden, die Kosten dafür genehmigt werden und alles dokumentiert werden.

Sonst weiß ja hinterher keiner, wer die "Schummelsoftware" veranlasst und programmiert hat.

Sorry, für den Doppelpost!

 

Hallo! "Schummelsoftware" ist gut ;-)). Dann kennt man jetzt auch diejenigen die das umsetzen, die Auftraggeber sowieso. Folglich sind wohl noch mehr involviert, als wohl Landläufig gedacht. Bosch/Siemens bspw.. Bei anderen Automarken ebenso, wie auch Zulieferer.

P.S.: vom Themenstarter auch mal wieder nix mehr zu lesen. Schade!

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