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Industriemotor Typ 122

VW
Themenstarteram 18. November 2018 um 11:17

Hallo, ich habe ein kleines Problem an oben genannten Motor. Er ist verbaut in einer Tragkraftspritze 8/8 von 1962.

Das Problem ist folgendes:

Nach ca 1h unter Nennlast bei Wasserförderung geht der Motor aus und läßt sich nicht mehr ankurbeln.

Erst wenn er wieder kalt ist (so mehrere Stunden später) geht das ganze wieder, dann läuft er wieder einwandfrei.

Bis die nächste Stunde um ist...

Liegt das an dem verbauten Magnetzünder? Produziert der irgendwann keinen Funken mehr aufgrund der Wärme und abnehmender Magnetstärke?

Wie schaff ich abhilfe? Die TS wird nicht im Einsatz verwendet, soll aber aufgrund der niedrigen Betriebsstunden einsatzbereit bleiben.

Danke erstmal

Gruß

Michel

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23 Antworten

Hallo.

Was heisst "... Lässt sich nicht mehr ankurbeln ?

Der Motor ist dann fest oder der Motor lässt sich ohne Probleme drehn/kurbeln und springt nicht an ?

Gruss Marco

Themenstarteram 18. November 2018 um 14:34

Er läßt sich drehen und springt nicht an.

Drehe doch mal, bei heissem Motor, eine Zündkerze raus, stecke das Zündkabel wieder drauf, drehe dem Motor mit der kurbel und bericht, ob an den Elektroden Funken zu sehen sind.

MfG kheinz

Themenstarteram 18. November 2018 um 17:24

Dauert ne Weile, bis ich da dazu komme. Wenn das der Fall ist, was dann?

Wenn das nicht der Fall ist, auch was dann?

Ich will, daß die wieder zuverlässig ihren Dienst verrichtet, sofern das bezahlbar bleibt, weil aus privaten Mitteln instandgehalten wird.

Zündkerze rausnehmen wurde ja genannt. Wenn Funke zu sehen ist, Benzinschlauch am Vergaseroberteil abnehmen, Motor drehen, ob Benzin rausspritzt.

Das mit der Zündkerze ist wichtig, gibt ja nur 2 Möglichkeiten - entweder kein Funke, oder kein Sprit.

Ich habe mal vor ca. 40 Jahren ein ähnliches Problem mit einer Pumpe vom THW gehabt (der Motor sieht so aus wie vom VW Käfer). Die ging nach einiger Zeit auch aus, nach dem Abkühlen lief sie wieder einige Zeit. Ich habe den Vergaser auseinander genommen und gründlich gereinigt - danach lief sie wieder ohne Probleme.

Meine Vermutung: ab einer gewissen Temperatur klemmte der Schwimmer und verschloss das Nadelventil dauerhaft. Als ich den Vergaser zerlegt hatte, konnte man auch ziemlich viel Siff (das passiert schon mal bei wenig Nutzung) in der Schwimmerkammer sehen. Wie gesagt, nachdem ich den Vergaser sauber gemacht habe, lief das Ding wieder ohne Probleme.

Je nach dem, wie er gewartet wird/wurde. Ventilspiel ist beim Käfermotor auch wichtig (EV/AV 0,15 mm) Sind die zu stramm, dehnen die sich bei zunehmender Wärme aus, bleiben zu lange geöffnet, und der Motor läuft nicht richtig. Ventilteller können sogar Schaden nehmen (verformen, einreißen). Wie alt ist der Sprit im Tank?

Themenstarteram 18. November 2018 um 20:38

Sprit wird eigentlich jährlich gewechselt, inkl. Bleizusatz.

Ventilspiel passt, erst kontrolliert.

Schwimmerkammer im Vergaser ist sauber, Membran könnte mal neu, denk ich. War aber nicht porös, eher etwas "ausgedehnt".

Also muss ich mal warm laufen lassen.

Fast vergessen: ohne Last, d.h. ausgerückte Kupplung, Pumpe dreht nicht mit, dreht der Motor schlecht hoch.

mit Last, d.h. mit Wasser inner Pumpe und Saug/Druckbetrieb rennt die wie die Hölle.

Ist das Normal?

Industriemotoren haben eine Temperaturüberwachung sodass der Motor bei Überhitzung abschaltet. Hat er eine elektrische Abstellvorrichtung die den Vergaserhebel auf Nullförderung zieht? Oder ein mechanisches Dehnelement was die Kraftstoffzufuhr unterbricht.... Man müsste sich mal die Steuerung des Motors ansehen, nicht gleich auf den

Motor selbst losgehen....

Themenstarteram 19. November 2018 um 10:43

Denke nicht, luftgekühlt durch Ventilator, wen der nicht läuft, geht ne Warnlampe an.

Einem Industriemotor nützt ne "Warnlampe nix wenn niemand die Lampe sieht. Industriemotoren haben einen Abschaltmechanismus bei Überhitzung oder Ölmangel. Das mal grundsätzlich. Wie es bei deinem Industiemotor aussieht kann ich jetzt nicht sagen. Jeder Anlagenbauer strikt da eigene Sicherheitsmechanismen zusammen oder auch nicht. Auch schützen sich manche Industriemotoren gegen Überdrehzahl...

Wenn der Motor gekapselt ist kann ich mir noch vorstellen das der Vergaser zu heiss wird durch Abstrahlwäreme und im Benzin sich Gasblasen bilden.

Fotos wären hilfreich, Vergaser, evtl Drehzahlregelung (bei Stromaggregaten) und dem Verteiler. Der sollte als Magnetzünder auch Unterbrecherkontakte haben. Wann wurden die zuletzt gewechselt,bzw die Zündung kontrolliert?

Themenstarteram 20. November 2018 um 21:11

Unterbrecherkontakte gewechselt? Vermutlich nie, Bj 1962 und 63h auf der Betriebsuhr...

Werde bei gelegenheit mal mitoffener Abdeckung laufen lassen. Und die Spritleitung ersetzen, die sieht nicht gut aus...

Jetz musste ick doch mal schauen was das für ein Motor sein soll.... ein Käfermotor!

Ok, dann hätten wir dann den Verteilerfinger. Der ist bekannt für diese Faxen. Der Enstörwiderstand leitet bei kalt - warm einigermassen... wenner dann heiss wird wird er hochohmig und unterbricht.

Sonst Kontaktanstand einstellen. Der ist zwar nach 63 Betriebsstunden nicht verschlissen... der läuft aber auf dem Unterbrechernocken. Und wenn der nicht geschmiert wird wird der trocken. Bei wenig Benutzung rostet dann dieser Nocken an. Und wenn das Motörchen denn mal wieder läuft schmirgelt der Rost den bakelit vom Unterbrecherkontakt runter.. Bisser denn nicht mehr aufgeht...

Gruss,, Marco

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