Immer getreu der STVO --> Ja oder Nein?

Hallo liebe MT´ler,

hier mal ein Umfrage zu eurem Verhalten im Strassenverkehr. Es geht dabei, wie der Titel schon erahnen lässt darum, ob sich jeder immer an die STVO hält oder auch mal "alle Fünfe gerade sein lässt". Jeder kennt Situationen wo es eigentlich sinnfrei ist, die Regeln korrekt zu befolgen und keinem durch Missachtung derselben ein Schaden entstehen würde. Beispiel: mitten in der Nacht in der Pampa eine Baustellenampel, die Baustelle 100 m lang, weit und breit keiner zu sehen; das Ding leuchtet natürlich "Rot". Im Prinzip gibt es keinen Grund dort stehenzubleiben und auf "Grün" zu warten. Oder: am hellen Tage irgendwo in der Wallachei, ebenfalls kein Mensch bis zum Horizont zu sehen, ihr wollt abbiegen. Nun sollte man ja eigentlich Blinken, nur in diesem Falle wozu?

Das waren nur zwei Beispiele, aber ich bin mir sicher Ihr versteht was ich meine. So also würde ich mich über eine rege Teilnahme an der Umfrage freuen und darum bitten, sachlich zu bleiben.

mfg

invisible_ghost

Beste Antwort im Thema

Jeder der die erste Antwort "Ja, ich befolge die STVO stets korrekt" auswählt, lügt sich selbst an. Denn sogar der penibelste 80 Jährige Sonntagsfahrer fährt hin und wieder mal 5km/h zu schnell, und spätestens auf der Autobahn wird die Mittelspur blockiert und die Regel gebrochen.
Was ich damit sagen möchte ist, dass wir alle Menschen und keine Roboter, sogar auch die mal aus der Reihe tanzen 😉 , sind.

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,,Nein`` von mir auch. Auch wenn hier immer gerne Moralapostel gespielt wird wenn einer was falsch gemacht hat (Ich auch hin und wieder😁). Ist es fast unmøglich mit ,, Ja`` zu stimmen. Wer das tut versucht høchstens die STVO ein zu halten. Glaubt mir! Bei dem Versuch wirds bleiben😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Michael Gehrt


Apropos: Die Standspur nutzen, wenn die Beschleunigungsspur endet ist lt. STVO erlaubt, wenn man im Verlauf der Beschleunigungsspur nicht auf die Bahn kommt.

..bei Wiki steht was anderes. Ich werde nun langsam unsicher.

..siehe auch Wiki :

"Entsprechend der Straßenverkehrsordnung § 2.1 ist der nachfolgende Seitenstreifen kein Bestandteil der Fahrbahn, somit gilt: Gelingt es dem Fahrzeugführer nicht, sich bis zum Erreichen der weißen Linie in den Verkehr einzugliedern, so muss er von Rechts wegen anhalten (um nicht den Seitenstreifen als Fahrbahn zu benutzen) und auf eine Lücke im Verkehrsstrom warten, die groß genug ist, um sich nun aus dem Stand in den Verkehr eingliedern zu können."

Genau weil das aus dem Stand auf die Autobahn fahren eigentlich unmöglich ist, wurde diese (uralte) Regelung gekippt. Nicht alles was im Wiki steht, entspricht unbedingt der Wahrheit. 😉 Allerdings muß ich aus persönlicher Erfahrung sagen, daß ich bislang noch nicht in der Verlegenheit war, dies zu tun.

Hätte ich aber in einigen Situationen (z.B. der vor mir bremst auf 50% der Beschleunigungsspur bis fast auf 0 und fährt langsam wieder an) ein deutlich schwächer motorisiertes Auto gehabt, wäre ich vielleicht in diese Verlegenheit gekommen. Aber so bin ich bislang davon verschont geblieben.

Ich frage mich, wie krank man sein muss auch nur darüber nachzudenken, am Ende eines Beschleunigungsstreifens anzuhalten, wenn es einen Standstreifen gibt.

Ich habe auch mit "Nein" gestimmt. Vor allem in Sachen Geschwindigkeit genehmige ich mir einen "Zuschlag" von ca. 10km/h, weil das im Prinzip jeder so macht. Und das soll keine Ausrede sein, denn in der Praxis ist es wirklich so, dass gedrängelt, gelichthupt und an gefährlichen Stellen überholt wird, wenn man "Strich 50" oder "Strich 70" fährt.

Und wenn es mir auf der Autobahn bei einem echt zu blöd wird, fahr ich auch mal so "unauffällig wie möglich" rechts vorbei, aber das kommt in zwei Jahren vielleicht einmal vor. So blieb es bisher auch bei 4 gebührenpflichtigen Verwarnungen in 16 Jahren, Bußgeld oder Punkte gab es keine 😉

Ansonsten halte ich mich aber schon an die Regeln und bin auch gerne mal zuvorkommend, z.B. halte ich wenns eng wird auch mal an um den Entgegenkommenden vorbeizulassen.

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Zitat:

Original geschrieben von citius


Ich frage mich, wie krank man sein muss auch nur darüber nachzudenken, am Ende eines Beschleunigungsstreifens anzuhalten, wenn es einen Standstreifen gibt.

Von der Sorte (Überfordete und/oder Sonntagsfahrer) gibts leider eine Menge. Leute, die vielleicht in 10 Jahren 1 x auf die Autobahn fahren.

Nur daß sie ein Gefährdungspotential darstellen wollen sie partout nicht wahrhaben.

Ich vermute mal, denen fehlt wahrscheinlich das Gespür für die Geschwindigkeitsanpassung an den fließenden Verkehr und das Gefühl wann und wo man gefahrlos in den laufenden Verkehr einfädeln kann, ohne jemanden zu behindern oder gar zu gefährden.

Das zu realisieren auf dem Stück Beschleunigungsspur bekommen sie nicht auf die Reihe. Vielleicht sind sie auch nicht in der Lage, in der Zeit ihr Umfeld und den Verkehr voll wahrzunehmen. Nur dann wären sie eigentlich nicht mehr fahrtüchtig.

Ich denke auch, daß insbesondere bei den älteren Leuten eine Nachschulung bzw. besser Auffrischung gut täte. Insbesondere für Situationen wie solche: Wie fahre ich auf eine Autobahn auf ? Wie verhalte ich mich bei einem Fahrspurwechsel bzw. wie verhalte ich mich im Falle eines Reißverschlußsystems (z.B. Wechsel von 2 Fahrspuren auf 1). Das sind oft Mankos. Oder die unsichere Fahrweise an sich. Unsteter Fahrstil, wo man nicht weiß "Was macht der vor mir eigentlich jetzt ?".

Z.B. Grüne Ampel und jemand hält an oder blinkt, obwohl er gerade aus weiterfährt oder unkoordinierte, nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitssprünge oder Bremsmanöver, wo ich sehr gern sofern es der Verkehr erlaubt ganz schnell überhole, um das Gefährdungspotential nicht vor mir herumschippern zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Ich habe auch mit "Nein" gestimmt. Vor allem in Sachen Geschwindigkeit genehmige ich mir einen "Zuschlag" von ca. 10km/h, weil das im Prinzip jeder so macht. Und das soll keine Ausrede sein, denn in der Praxis ist es wirklich so, dass gedrängelt, gelichthupt und an gefährlichen Stellen überholt wird, wenn man "Strich 50" oder "Strich 70" fährt.

Und wenn es mir auf der Autobahn bei einem echt zu blöd wird, fahr ich auch mal so "unauffällig wie möglich" rechts vorbei, aber das kommt in zwei Jahren vielleicht einmal vor. So blieb es bisher auch bei 4 gebührenpflichtigen Verwarnungen in 16 Jahren, Bußgeld oder Punkte gab es keine 😉

Ansonsten halte ich mich aber schon an die Regeln und bin auch gerne mal zuvorkommend, z.B. halte ich wenns eng wird auch mal an um den Entgegenkommenden vorbeizulassen.

Du musst öfter und vor allem offensichtlich an den Leutchen rechts vorbei.

Würde ich für jedes rechst überholte Fahrzeug eine Kerbe ins Lenkrad schnitzen, ich hätte kein Lenkrad mehr.

Wobei ich das aber vornehmlich dann mache, wenn sich mal wieder sture Rudel mittiglinks bilden und die rechte Spur fast ausschließlich von LKW befahren wird.

Dabei kann ich sogar beobachten, das regelwidriges Rechtsüberholen den Verkehrsfluß fördert (Schwedenstudie). Ich für meinen Teil fließe da wesentlich schnller durch solche Knäuel.😁

Ich habe bislang nur 1 einziges mal rechts überholt. Dreispurige Autobahn. Geschwindigkeit freigegeben. Alles frei außer mir und ein Golf II mit Opa. Als ich auf ihn aufschließe und überholen will, schießt der auf die Überholspur und bleibt dort und fährt brav seine 90. Kein weiteres Auto zu sehen. Und er muß mich bemerkt haben. 0 Reaktion. Da bin ich auf die äußerste rechte Fahrspur und hab ihn rechts überholt.

Als Dank bekam ich eine Lichterkanonade von hinten. 😮

Zitat:

Original geschrieben von Michael Gehrt



Zitat:

Original geschrieben von citius


Ich frage mich, wie krank man sein muss auch nur darüber nachzudenken, am Ende eines Beschleunigungsstreifens anzuhalten, wenn es einen Standstreifen gibt.
Von der Sorte (Überfordete und/oder Sonntagsfahrer) gibts leider eine Menge. Leute, die vielleicht in 10 Jahren 1 x auf die Autobahn fahren.

Nur daß sie ein Gefährdungspotential darstellen wollen sie partout nicht wahrhaben.

Ich vermute mal, denen fehlt wahrscheinlich das Gespür für die Geschwindigkeitsanpassung an den fließenden Verkehr und das Gefühl wann und wo man gefahrlos in den laufenden Verkehr einfädeln kann, ohne jemanden zu behindern oder gar zu gefährden.

Das zu realisieren auf dem Stück Beschleunigungsspur bekommen sie nicht auf die Reihe. Vielleicht sind sie auch nicht in der Lage, in der Zeit ihr Umfeld und den Verkehr voll wahrzunehmen. Nur dann wären sie eigentlich nicht mehr fahrtüchtig.

Ich denke auch, daß insbesondere bei den älteren Leuten eine Nachschulung bzw. besser Auffrischung gut täte. Insbesondere für Situationen wie solche: Wie fahre ich auf eine Autobahn auf ? Wie verhalte ich mich bei einem Fahrspurwechsel bzw. wie verhalte ich mich im Falle eines Reißverschlußsystems (z.B. Wechsel von 2 Fahrspuren auf 1). Das sind oft Mankos. Oder die unsichere Fahrweise an sich. Unsteter Fahrstil, wo man nicht weiß "Was macht der vor mir eigentlich jetzt ?".

Z.B. Grüne Ampel und jemand hält an oder blinkt, obwohl er gerade aus weiterfährt oder unkoordinierte, nicht nachvollziehbare Geschwindigkeitssprünge oder Bremsmanöver, wo ich sehr gern sofern es der Verkehr erlaubt ganz schnell überhole, um das Gefährdungspotential nicht vor mir herumschippern zu haben.

vielleicht denkst du auch mal andersrum. es soll Leute geben die fahren am tag 20 mal auf die Autobahn. Da kann es schon mal klappen einmal im jahr das es nicht klappt mit dem einfädeln. nicht immer gleich alle als dumm hinstellen. Weist du wie oft ich am tag in Berlin die stadtautobahn hoch und runterknalle. da gibt es Beschleunigungsspuren die verdienen ihren namen nicht so kurz sind sie.

Sorry, wer bei 50% der Beschleunigungsspur auf 0 abbremst hat 0 Ahnung.

Natürlich kann man mit einem Öko-Fahrstil vergessen, auf die Autobahn aufzufahren. Deshalb heißt es ja Beschleunigungsspur. Und in bisher 100% der Fälle die ich selbst miterlebt habe, lag es eindeutig am Unvermögen des vor mir fahrenden, auf die Autobahn aufzufahren. Man muß sich halt dem Fluß anpassen. Es kann sein, daß man nur mit 100 auf die Autobahn kommt, weil man nur so in die Lücke kommt. Es kann sein, man muß halt 140 und manchmal halt auch nur 80 fahren. Wo ist das Problem ??

Klar gibt es starken Verkehr. Aber bislang bin ich ohne anzuhalten immer auf die Autobahn gekommen. Und wenn die Beschleunigungsspur halt nicht ausreichen sollte, muß halt die Standspur (sofern vorhanden) mitgenutzt werden.

Manchmal fahre ich bereits nach 1/3 der Spur auf die Autobahn auf, weil es gerade paßt, manchmal nach 3/4 der Strecke. Es ist immer individuell. Das meine ich mit flexibel denken. Bin ich in Höhe einer ausreichend großen Lücke und so schnell wie der fließende Verkehr, fahre ich auf die Autobahn auf, egal wie lang der Rest der Beschleunigungsspur noch ist (es sei denn ich komme vorn komplett frei raus).

Anders ist die Lage natürlich, wenn keine Beschleunigungsspur existiert und man knall auf Fall auf die Autobahn auffahren muß (gibt es auch stellenweise). Dann ist die Sache natürlich eine andere.

PS: Und nur weil einer viel auf die Autobahn auffährt heißt das noch lange nicht, daß er ein guter Autofahrer ist. 🙄

Ick glaub', ick hab DieDicke noch nie recht gegeben. Hier tu ick's.
Hier ist eine kurze Auffahrt, auch wenns nicht so aussieht.
Hier auch. Und auch wenn da Limit 60 ist und man mit 70 ankommt. Versuch da mal, in die 20 Meter zwischen zwei 80 fahrenden LKW rein zu rutschen.
Beim ersten Streifen hatte ich mal einen Reisebus am Ende stehen sehen.

Ach ja. An beiden Stellen endet der Streifen an der Betonwand.😉

Ick hätte heute mal aufs Navi hören sollen, als es wegen der Überschreitung der eingestellten Warnschwelle "Achtung" krakelte. Ham die mich doch heute glatt geblitzt.😁
Mit 140 oder so bei Limit 120 auf der A12. Dabei war nichmal Verkehr.

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:

Der §1 der StVO wird von mir immer und überall eingehalten und auf das genaueste befolgt. Der zum größten Teil überflüssige Rest hingehend wird soweit möglich ignoriert und mißachtet - insbesondere die fast immer völlig realitätsfern gewählten Geschwindigkeitsbegrenzungen werden schon aus Prinzip überschritten.

Auch für nein gestimmt. Gründe wurden ja schon mehrfach genannt.

Zitat:

Original geschrieben von patti106


Ick glaub', ick hab DieDicke noch nie recht gegeben. Hier tu ick's.
Hier ist eine kurze Auffahrt, auch wenns nicht so aussieht.
Hier auch. Und auch wenn da Limit 60 ist und man mit 70 ankommt. Versuch da mal, in die 20 Meter zwischen zwei 80 fahrenden LKW rein zu rutschen.
Beim ersten Streifen hatte ich mal einen Reisebus am Ende stehen sehen.

Ach ja. An beiden Stellen endet der Streifen an der Betonwand.😉

Du sprichst hier von 2 Extrembeispielen, die Du nicht auf das bundesweite Autobahnnetz ummünzen kannst. 🙄

Mir gehts um die üblichen Beschleunigungsspuren. Daß es Ausnahmen gibt, habe ich ja bereits erwähnt.

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian


Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:

Der §1 der StVO wird von mir immer und überall eingehalten und auf das genaueste befolgt. Der zum größten Teil überflüssige Rest hingehend wird soweit möglich ignoriert und mißachtet - insbesondere die fast immer völlig realitätsfern gewählten Geschwindigkeitsbegrenzungen werden schon aus Prinzip überschritten.

Es ist schon traurig was die Anonymität im Internet für Blüten trägt.

Das Du den §1 genauestens einhältst ist lobenswert. Aber den Rest Deiner Aussage verstehe ich nicht wirklich. Aber das liegt sicherlich auch an meinem , von Dir persönlich diagnosdizierten, geistig nicht so fitten Zustand.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Hadrian


Um mal wieder zum Thema zurückzukommen:

Der §1 der StVO wird von mir immer und überall eingehalten und auf das genaueste befolgt. Der zum größten Teil überflüssige Rest hingehend wird soweit möglich ignoriert und mißachtet - insbesondere die fast immer völlig realitätsfern gewählten Geschwindigkeitsbegrenzungen werden schon aus Prinzip überschritten.

Es ist schon traurig was die Anonymität im Internet für Blüten trägt.

Das Du den §1 genauestens einhältst ist lobenswert. Aber den Rest Deiner Aussage verstehe ich nicht wirklich. Aber das liegt sicherlich auch an meinem , von Dir persönlich diagnosdizierten, geistig nicht so fitten Zustand.

Ich würde dazu gerne was Lustiges sagen, aber ich trau mich nicht so recht, es wäre ein kleiner persönlicher Scherz den man mir krummnehmen könnte, es sei denn Mod. und Kaiser würden es zulassen (oder sollte ich der guten Ordnung halber sagen Kaiser und Mod.?)

Deshalb zur Sachlichkeit. Es ist mir wirklich schleierhaft, wie man `immer und überall den §1 auf's Genaueste befolgt´, und den zum größten Teil überflüssigen Rest (der StvO) sozusagen konterkariert - schon aus Prinzip.
Dat is der Hammer schlechthin!!!

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