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Hybrid PHEV - Empfehlung seitens BMW zum Verbrenneranteil bekannt?

BMW
Themenstarteram 4. April 2020 um 10:09

Entweder finde ich nichts oder habe es überlesen.

Ich habe seit gestern einen X3 30e und könnte, insbesondere bei der aktuellen Corona-Krise, meine Fahrten rein elektrisch durchführen. Fahrten finden bis auf weiteres nur im Ort statt oder bis in die benachbarte Kreisstadt.

Nun frage ich mich ob es schädlich ist, wenn der Verbrenner über mehrere Wochen oder gar Monate nicht verwendet wird.

Gibt es da Vorgaben oder Hinweise seitens BMW, wie bei einer derartigen Nutzung zu verfahren ist?

Beste Antwort im Thema

Beim i3 Rex nennt sich das "Wartungslauf" und kommt ca alle 30 Tage.

Normalerweise sagr man beim Verbrenner: Wenn er nach dem kompletten Warm fahren auch für länger abgestellt wird macht das gar nichts. Ungünstig ist immer wieder nur kalt kurz laufen lassen und dann abstellen.

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So viele Neuwagen, Ausstellungsfahrzeuge, Gebrauchtwagen, Oldtimer stehen wochen- und monatelang herum, ohne dass ihr Motor davon Schaden erleidet.

Wenn der X3 30e genauso "programmiert" ist wie mein 225xe, wirst du aber merken, dass die Steuerung ca. alle 7-10 Tage sowieso den Verbrenner startet, obwohl man ihm gar nicht braucht. Und obwohl man gar nicht will - denn die meisten, die mal elektrisch gefahren sind, wollen auch gar nicht mehr ohne Not mit dem Verbrenner fahren.

Der automatische Motorstart hat aber nicht als Hintergrund, dem Verbrenner etwas gutes zu tun, sondern es geht wahrscheinlich eher um die Benzindämpfe im Drucktank und die Spülung des Aktivkohle- Filters am Tank.

Dazu passt auch, dass es von BMW in der Bedienungsanleitung tausend Hinweise gibt, aber kein einziger davon fordert den Verbrenner regelmäßig zu nutzen.

Beim i3 Rex nennt sich das "Wartungslauf" und kommt ca alle 30 Tage.

Normalerweise sagr man beim Verbrenner: Wenn er nach dem kompletten Warm fahren auch für länger abgestellt wird macht das gar nichts. Ungünstig ist immer wieder nur kalt kurz laufen lassen und dann abstellen.

Es gibt von BMW diesbezgl. keine Empfehlung, die der Verbraucher aktiv umsetzen muss.

Mit meinem 530e bin ich von 44.000 km 22.000 km elektrisch gefahren. Oft wochenlang ohne Verbrenner, nur längere Fahrten mit. Es gab nie Probleme. Da ich bei meinem 30e Maxedrive als Standard gesetzt habe, glaube ich nicht, dass der Motor in gewissen Zeitabständen automatisch gestartet wird. Ich habe es zumindest noch nicht erlebt.

Ich finde die Sorgen um die Motoren ja immer wieder hoch unterhaltsam.

Gesagt wurde aber schon alles relevante.

Keine Sorgen, alles kein Problem. Mein Tankwart kennt mich schon nicht mehr.

Was ich halt blöd finde das trotz hohem Elektroanteil, wird bei mir sicher auch 2/3 rein elektrisch, spätestens alle 2 Jahre Öl gewechselt werden muss, da wird mein Verbrenner ca 5-6000km gelaufen sein.

Womöglich ist die Vorgabe von BMW mit den zwei Jahren etwas konservativ, vielleicht ginge etwas mehr - aber das ist eben der Preis, den wir gegenüber dem reinen E- Auto bezahlen müssen, um Langstrecken ohne Bedenken und aufwendige Planung fahren und an jeder Tankstelle "schnellladen" zu können.

Zitat:

@Nicimaki schrieb am 5. April 2020 um 19:06:14 Uhr:

Was ich halt blöd finde das trotz hohem Elektroanteil, wird bei mir sicher auch 2/3 rein elektrisch, spätestens alle 2 Jahre Öl gewechselt werden muss, da wird mein Verbrenner ca 5-6000km gelaufen sein.

Naja, irgendwann gibt's den Punkt, wo man sich mit dem eigenen Fahrprofil auch überlegen kann, ob ein reines BEV für den eigenen Einsatz nicht doch irgendwie besser geeignet ist.

Das wären ja dann 2500-3000 Verbrenner-km im Jahr.

Selbst bei "nur 200 km" BEV-Reichweite wären es also um 12-15x laden im Jahr.

Das sollte doch dann zu verschmerzen sein, sich da die Ladesäule mal zu suchen, paar Ladekarten dabei zu haben und selbst mal mit ner Ladepanne irgendwie klarzukommen.

Zitat:

@Nicimaki schrieb am 5. April 2020 um 19:06:14 Uhr:

Was ich halt blöd finde das trotz hohem Elektroanteil, wird bei mir sicher auch 2/3 rein elektrisch, spätestens alle 2 Jahre Öl gewechselt werden muss, da wird mein Verbrenner ca 5-6000km gelaufen sein.

Gerade deswegen ist es auch wichtig. Der Benziner wird ja selten auch mal richtig durch warm gefahren.

Daher hat das Öl viel Kondensat und Säure zu puffern. Es macht durchaus Sinn das Intervall nicht länger als 24 Monate zu machen. Manche Hersteller haben sogar nur 25.tkm, oder ein Jahr - je nach dem, das zuerst erreicht wird - jährlicher Ölwechsel auch bei 1000km binnen eines Jahres.

Vielleicht wird es interessanter, wenn bessere Batterien mit anderem, als Hubkolbenmotoren verbunden werden - z. B. Brennstoffzellen.

Zitat:

@Nicimaki schrieb am 5. April 2020 um 19:06:14 Uhr:

Was ich halt blöd finde das trotz hohem Elektroanteil, wird bei mir sicher auch 2/3 rein elektrisch, spätestens alle 2 Jahre Öl gewechselt werden muss, da wird mein Verbrenner ca 5-6000km gelaufen sein.

Ob das gewechselt werden muss, ist ja lediglich beim Leasing eine Frage der Werksvorgabe. Alles darüber hinaus kannst du völlig frei entscheiden und vom tatsächlichen Nutzungsprofil abhängig machen.

Es wird noch Wechselwirkungen mit der Herstellergarantie geben (bei BMW "Gewährleistungsverlängerungs-Pakete" oder "Anschlussgarantien"), die auch an den Inspektions- und Regelwartungsumfang eben Bedingungen stellt.

Zitat:

@Grasoman schrieb am 5. April 2020 um 23:22:53 Uhr:

Es wird noch Wechselwirkungen mit der Herstellergarantie geben (bei BMW "Gewährleistungsverlängerungs-Pakete" oder "Anschlussgarantien"), die auch an den Inspektions- und Regelwartungsumfang eben Bedingungen stellt.

So isses.

Bei MB ist die Einhaltung der Wartungsvorschriften auch sehr stark beeinflussend auf Kulanzleistungen. Ich vermute das wird bei BMW nicht viel anders sein.

Das ändert wenig daran, dass man das selbst entscheiden kann, wann man was wie wartet.

Zitat:

@FWebe schrieb am 6. April 2020 um 07:10:44 Uhr:

Das ändert wenig daran, dass man das selbst entscheiden kann, wann man was wie wartet.

Absolut richtig!

Nur: Leider gibt es immer wieder "Sparfüchse", die nur die eine Hälfte lesen und dann über die Nachteile dieser eigenen Entscheidung jammern und böse über die unkulanten Hersteller und die unfairen Garantiebedungugnen herziehen... (zu oft schon hier bei MT gelesen).

Deshalb lediglich der Hinweis... "there's no free meal..."

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