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Hochwertige Austauschkatalysatoren

Themenstarteram 18. September 2020 um 20:27

Hallo,

kurz und knapp: Mein Kat sich verabschiedet. Auch wenn mein Auto 27 Jahre alt ist, ich habe keine Lust zwei Jahre später wieder einen neuen zu verbauen. Ich erwate zwar nicht, dass das Austauschteil auch knappe drei Jahrzehnte und knappe 500tkm mitmacht. Aber zumindest vernünftige 150-200tkm. Und ebenso bin ich nicht scharf auf zu hohen Gegendruck und damit Leistungseinbußen.

Was taugt da, was empfiehlt sich aus konkreter Erfahrung (Werkstattalltag oder selber verbaut usw.)?

Die Preisspanne ist ja enorm. Fängt an mit 111 € für einen IMASAF und endet bei dem doppelten, Eberspächer.

Dieses Zeichen mit dem blauen Engel haben beide nicht. Ist das Augenwischerei oder etwas brauchbares, dieses Zeichen?

Walker, Bosal, BM Catalysts, AS Katalysatoren, HJS usw. stehen ebenso zur Auswahl:

Portfolio

Gebraucht? Die Verwerter wollen auch 80-100 € für einen Kat :rolleyes:

Sehe ich nicht ein, wer weiß wie alt das Teil ist und wie gut der noch konvertiert... zahl ich lieber mehr, aber habe es neu.

Beste Antwort im Thema

Weil der TÜV einen Scheiss misst. Die AU kannste inhaltlich vergessen. Beim Otto ists nicht ganz so übel wie beim Diesel, aber irgendwo zwischen tief einstelligen Litern/h Brennstoffdurchsatz Leerlauf und irgendwas zwischen 20-40l/h leidlich Gas würdest du einen massiven Unterschied zwischen Billig-Kats und "ABE tauglichen" sehen.

Als ob die Hersteller auch nur ein paar hundert Milligramm Platin/Rhodium zu viel investieren so schon bei jedem Bauteil geschaut wird, ob das nicht noch etwas billiger geht. Egal ob das ein Plastikverbinder mit der Konsequenz "irgendwas klappert" oder die Steuerkette ist. Wo dann der ganze Motor für richtig viel Geld "klappert".

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21 Antworten

www. uni-kat.de

Zitat:

@Raver2014 schrieb am 18. September 2020 um 20:30:18 Uhr:

www. uni-kat.de

Ja, beste Adresse zum Thema!

Die Kats von Ernst scheinen auch zu taugen!

HJS, Eberspächer oder Bosal lauten die firmennamen, welche du konsultieren solltest...achte auf den ´blauen engel´, der garantiert eine ausreichende edelmetallbestückung, vermeidet ´fake kats´

...und ja, der blaue engel scheint brauchbare kriterien zu haben: https://www.blauer-engel.de/de/get/productcategory/155

Bei dem Alter wird deiner aus den 90er jahren vermutlich Euro-1 oder Euro-2 haben, da sind die Ansprüche an den Kat im Vergleich zu den heutigen Standards nicht hoch. Günstiger Universalkat, aber eben "Marke" sollte sowohl funktional wie zeitwertgerecht sein. Vermutlich ist ein heutiger Universalkat sogar besser als damals "neu ab Werk"

Der Euro-3-Kat von ATP für 80,- ist nun das dritte mal durch den TÜV und hat ca. 50.000 runter. Soweit zum Thema "billig".

Weil der TÜV einen Scheiss misst. Die AU kannste inhaltlich vergessen. Beim Otto ists nicht ganz so übel wie beim Diesel, aber irgendwo zwischen tief einstelligen Litern/h Brennstoffdurchsatz Leerlauf und irgendwas zwischen 20-40l/h leidlich Gas würdest du einen massiven Unterschied zwischen Billig-Kats und "ABE tauglichen" sehen.

Als ob die Hersteller auch nur ein paar hundert Milligramm Platin/Rhodium zu viel investieren so schon bei jedem Bauteil geschaut wird, ob das nicht noch etwas billiger geht. Egal ob das ein Plastikverbinder mit der Konsequenz "irgendwas klappert" oder die Steuerkette ist. Wo dann der ganze Motor für richtig viel Geld "klappert".

Entscheident ist eh die Oberflächengüte -umd nicht zu sagen die aktive Kontaktoberfläche. Ein massiver klumpen Platin, im Abgasstrang baumelnd, hätte kaum Wirkung.

Zitat:

@GaryK schrieb am 21. September 2020 um 22:55:19 Uhr:

Weil der TÜV einen Scheiss misst. Die AU kannste inhaltlich vergessen. Beim Otto ists nicht ganz so übel wie beim Diesel, aber irgendwo zwischen tief einstelligen Litern/h Brennstoffdurchsatz Leerlauf und irgendwas zwischen 20-40l/h leidlich Gas würdest du einen massiven Unterschied zwischen Billig-Kats und "ABE tauglichen" sehen.

Als ob die Hersteller auch nur ein paar hundert Milligramm Platin/Rhodium zu viel investieren.

Das obd - system (also per zweiter lambdasonde nach kat) ist bekanntlich nochmals lascher als die au. WEshalb wird hierbei nicht strenger agiert? Gibt es überhaupt einheitliche vorschriften?

Au Lascher? Glaube nicht.. Beim Fiesta gibt es oft die Meldung p0420, Kat defekt... Löscht man den Fehler macht eine au, besteht man die meist zu 99%...

Beschäftige dich mal mit der Regelstrecke. Lambdasonden messen den Restsauerstoffgehalt im Verhältnis zum "Rest-Brennwert" und prüfen, ob da Unstimmigkeiten sind. Im Kat ist u.a. neben Platin (Stickoxide, CO, HC) auch Ceroxid und Aluminiumsilikat als Trägermaterial. Erstes speichert Sauerstoff und letztes unverbrannte Kohlenwasserstoffe, vor allem Aromatische. Seit etwa Euro-5 ist auch Bariumnitrat enthalten, was NOx puffern kann. Eine Lambdaregelung schwingt immer um Lambda=1 herum. Die Oszillationen wiederum werden durch die Pufferfunktionen gedämpft und wenn der Kat durch verschleiß langsam zerbröselt, dann misst das die Diagnosesonde. Die verkürzt zunächst die Regelfrequenz der Schwingung und wenn das nicht mehr geht kommt der P0420.

Ja, Platin ist feinverteilt (tell me), aber es gibt auch natürliche Grenzen dieser Verteilung. Unendlich fein geht nicht. Und daher gibts nach dem besten Stand der Technik nunmal eine minimalmenge Platin, die für eine normgerechte Funktion notwendig ist. Platin kostet Geld, Ceroxid ist billig. Einen Kat einzubauen, der das Sauerstoffsignal so ausreichend verzögert, dass das OBD System nix merkt, aber eben bei den Stickoxiden nicht "viel" kann - das spart Geld. Die sind übrigens trotzdem noch sauberer als die EUro-5 Diesel. Das nebenbei.

Es gibt Sonden zur Messung der Stickoxide im Abgas erst seit etwa Mitte der 2000er überhaupt zu kaufen, da war OBD2 auch in Europa bereits Pflicht (die USA hatten das afaik seit 1998). Und was soll das bringen? Soll das Steuergerät automatisch einen untauglichen Kat erkennen können, der wissentlich nicht den Spezifikationen entspricht? Es geht darum wahrscheinliche Fehler des Serienzustands zu erkennen und zu melden und nicht darum Betrug unmöglich zu machen. Chiptuning ist ebenfalls eine illegale Veränderung des Serienzustandes, wieso prüft das Steuergerät nicht.... Der Skandal ist viel eher, wieso der TÜV nicht die Stickoxide und Partikelzahl stationär misst. Seit etwa Mitte der 2000er gibts die Messtechnik für relativ kleines Geld.

Zitat:

@vanguardboy schrieb am 22. September 2020 um 22:47:17 Uhr:

Au Lascher? Glaube nicht.. Beim Fiesta gibt es oft die Meldung p0420, Kat defekt... Löscht man den Fehler macht eine au, besteht man die meist zu 99%...

da is´was dran

Zu Billigkatalysatoren empfehle ich, mal das PDF in meinem Beitrag anzusehen:

https://www.motor-talk.de/.../...ge-ueber-den-diesel-t6526332.html?...

Da sind billige Nachrüstkats schlechter als das gealterte Original.

Hab mir aufgrund dessen, und weil ich sparen wollte, einen gebrauchten Originalkat vom Verwerter für den Passat geholt. Waren bei 60€ Kaufpreis sogar noch beide Lambdasonden drin.

Themenstarteram 23. September 2020 um 11:06

Hab mir einen neuen Originalkat bestellt.

Nicht soviel teurer wie ein Eberspächer oder Ernst, bzw. ein HJS. Dafür wird der bestimmt sehr gut passen & sollte was in der Garantie kaputt sein habe ich bei VW kaum Diskussion, die tauschen das sofort um.

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