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Hilfe! Mitarbeiter vom Händler fährt mit meinem grad gekauften Auto rum!

Themenstarteram 26. Januar 2013 um 16:59

Hallo Motor-Talker,

ich hoffe ich bekomme hier ein paar Rückmeldungen zu meiner Frage.

Habe mir gestern in einem VW-Autohaus" einen 4 Jahre alten Passat B6 gekauft bzw. den Kaufvertrag unterzeichnet. Vereinbart wurde, dass das Fahrzeug nun noch aufbereitet, die Bremsen erneuert werden, dann im Laufe der nächsten Woche ausgeliefert wird und dann der Kaufpreis zu entrichten ist. So weit so gut. Heute sehe ich zufällig genau einen PAssat wie den, den ich gestern gekauft habe auf dem Parkplatz eines in unserer Region stark frequentierten Lebensmittelmarktes stehen. Der Kofferraum inklusive Rücksitzbank voll mit Holzpaketen aus dem Baumarkt...

Und siehe da, es ist das Fahrzeug, für welches ich gestern den Kaufvertrag unterschrieben habe und kurze Zeit später kommt mir mein Gebracuhtwagenverkäufer - MA des Autohauses - entgegen. Ich stellte ihn zur Rede warum er mit "meinem" Auto seine Baumarkteinkäufe durch die Gegend kutschiert. Er gab mir zur Antwort, dass vor Auslieferung der Fahrzeuge immer noch einmal eine längere Fahrt gemacht wird um Mängel, die erst bei längerem fahren bemerkt werden können zu erkennen um dem Kunden ein wirklich mängelfreies Auto übergeben zu können. Er habe das dann halt mit dem Besuch im Baumarkt verbunden und spielte die Situation herunter. Allerdings ist heute Samstag mittag und es davon auszugehen, dass der Verkäufer auch den Rest vom Wochenende mit dem Fahrzeug fahren wird. Seines steht ja im Autohaus, ca. 15 km von seinem Wohnort entfernt.

Meine Frage nun ist, ob das so gängige Praxis ist, da sich das Fahrzeug ja noch im Besitz des Autohauses befindet, da ich den Kaufpreis noch nicht entrichtet habe? Das er mit dem Fahrzeug fährt um es zu überprüfen, halte ich an den Haaren herbeigezogen, aber gerade noch nachvollziehbar, aber das er damit seine Baumarkteinkäufe transportiert, und den Kofferraum so vollknallt, dass das Heck in die Knie geht halte ich für sehr fraglich.

Was meint ihr? Ich reg mich aktuell tierisch auf, bin mir jedoch unsicher ob ich Recht habe... Hoffe auf eure Kommentare und eure Hilfe.

Gruß Jupp

Beste Antwort im Thema

Auch wenn es vom rechtlichen Standpunkt "in Ordnung" ist, dass der Händler damit gefahren ist...es gibt Dinge die macht man einfach nicht.

Und wenn die Ausgangslage mit Kaufvertrag und Co. auch so durchgeführt wurde und das Auto an sich schon verkauft ist und alles eingetütet....dann fahre ich doch als Händler damit nicht zum Baumarkt und nehm das Kundenauto als Lasthure.

 

Auch wenn der ein oder andere ein Auto als puren Gebrauchsgegenstand ansieht...der Käufer wird sich freuen wenn der Wagen an der Kofferraumverkleidung ggf. Krätzerchen/Macken bekommt, welche durch sowas entstehen. Am besten die Pakete noch schön über die Plastik-Ladekante schieben.

 

Auch wenn es nach euren Aussagen rechtlich legitim ist...sowas macht man einfach nicht.

 

Bei sowas wird ein Kundenauto nur noch "so wenig wie möglich und soviel wie nötig" angefasst und bewegt...und nicht die Schiene "Hach der VW ist ja viel größer wie mein Auto, dann fahr ich mit dem gleich noch zum OBI und rammel denn voll"...

 

Absolutes Unverständnis meinerseits.

 

 

 

 

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Diese Woche erst in der Rechtsvorlesung gehabt, ich hoffe ich krieg das noch zusammen :D

Es hat noch kein Eigentumsübergang stattgefunden, da die Bedingung (bezahlter Kaufpreis) noch nicht erfüllt ist. Von daher: Das ist ein Auto, kein rohes Ei. Anders wäre der Fall, wenn dir das Auto schon gehören würde, er aber damit herumfährt. Dann wäre das unerlaubte Nutzung.

Zitat:

Original geschrieben von JuppSG03

Er gab mir zur Antwort, dass vor Auslieferung der Fahrzeuge immer noch einmal eine längere Fahrt gemacht wird um Mängel, die erst bei längerem fahren bemerkt werden können zu erkennen um dem Kunden ein wirklich mängelfreies Auto übergeben zu können.

Dazu gehört auch eine Überprüfung des Fahrwerks. Daß das nur unter Belastung funktioniert, liegt auf der Hand.

Themenstarteram 26. Januar 2013 um 17:16

Ja gut.Das ich noch nicht der Besitzer bin,ist mir bewusst... Steht ja im Kaufvertrag.Trotzdem danke für die Bestätigung.Also seht ihr es so,dass es g

anz normal ist oder waren eure Antworten eher ironisch gemeint... Klar ist ein Auto kein rohes Ei.Aber hiebei handelt es sich um eine komplette private Nutzung und nicht um eine Probefahrt,oder?

Gruß Jupp

Zitat:

Original geschrieben von JuppSG03

...oder waren eure Antworten eher ironisch gemeint...

Meine Antwort war vollkommen ernst gemeint.

Themenstarteram 26. Januar 2013 um 17:22

Gut,Naja muss ehrlich sagen das ich es aus diesem Blickwinkel nich nicht gesehen habe.Naja ich werde den Verkäufer beim nächsten Gespräch mal fragen ob die Stossdämpfer hinten in Ordnung sind.Er müsste es ja jetzt wissen :-) Danke dir Drahhke

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von JuppSG03

...oder waren eure Antworten eher ironisch gemeint...

Meine Antwort war vollkommen ernst gemeint.

Meine auch.

Zur Kundenzufriedenheit könnte das das Autohaus vorher mitteilen, damit keine Missverständnisse aufkommen. So wirkt es fast so wie erwischt werden, ohne dass jetzt wirklich was falsch gemacht wurde.

Auch wenn es vom rechtlichen Standpunkt "in Ordnung" ist, dass der Händler damit gefahren ist...es gibt Dinge die macht man einfach nicht.

Und wenn die Ausgangslage mit Kaufvertrag und Co. auch so durchgeführt wurde und das Auto an sich schon verkauft ist und alles eingetütet....dann fahre ich doch als Händler damit nicht zum Baumarkt und nehm das Kundenauto als Lasthure.

 

Auch wenn der ein oder andere ein Auto als puren Gebrauchsgegenstand ansieht...der Käufer wird sich freuen wenn der Wagen an der Kofferraumverkleidung ggf. Krätzerchen/Macken bekommt, welche durch sowas entstehen. Am besten die Pakete noch schön über die Plastik-Ladekante schieben.

 

Auch wenn es nach euren Aussagen rechtlich legitim ist...sowas macht man einfach nicht.

 

Bei sowas wird ein Kundenauto nur noch "so wenig wie möglich und soviel wie nötig" angefasst und bewegt...und nicht die Schiene "Hach der VW ist ja viel größer wie mein Auto, dann fahr ich mit dem gleich noch zum OBI und rammel denn voll"...

 

Absolutes Unverständnis meinerseits.

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von manudrescher

Auch wenn es vom rechtlichen Standpunkt "in Ordnung" ist, dass der Händler damit gefahren ist...es gibt Dinge die macht man einfach nicht.

Das mag sein, aber ich als Kunde lege z.B. großen Wert darauf, daß der Händler (bzw. seine Mitarbeiter) das Gebrauchtfahrzeug, welches ich von ihnen kaufe, vorher gründlich auf Mängelfreiheit prüfen.

Ich will ja nicht neugierig sein , aber wie lang die  " Probefahrt " war , würd` mich

dann schon mal interessieren . Km -Stand  Kaufvertrag   und bei der Fahrzeug-

übernahme .Bei Werkstatttest nehmen sie es ja sonst auch nicht so ganau mit der

Probefahrt . Nicht das man für Überprüfung , ob das Fahrzeug mängelfrei ist

hunderte von KM gefahren ist .

Die für die Prüfung gefahrenen Kilometer sollte man jetzt als Käufer aber wirklich nicht überbewerten. Es geht um ein Kraftfahrzeug und nicht um eine chinesische Ming-Vase....

Probefahrten durch Kaufinteressenten vor dem Kauf können ja auch immer nicht ausgiebig genug sein (was ich ja auch in Ordnung finde).

ich würde da nicht mitspielen und normal ist sowas auf gar keinen fall. eine probefahrt gerne aber nicht als bauhure oder privatfahrten, wo gibts denn sowas? hättest dir mal den km stand merken sollen.

Zitat:

Original geschrieben von infuso

hättest dir mal den km stand merken sollen.

Wenn ich einen Kaufvertrag für ein Auto unterschreibe ,steht der Kilometerstand mit

drin und eine Durchschrift nehme ich sofort mit .Der TE wird es sicher auch so

gemacht haben .

Hehe!

Geile Begründung des Verkäufers :-D

Evtl. möchte er noch im Voraus das Fahrzeug einem Crashtest unterziehen, um auf die Nummer sicher zu gehen, dass die Sicherheit des Käufers gewährleistet ist :-D

Das war jetzt ironisch gemeint.

Ich finde es schon äußerst interessant, was so ein Thread alles offenbart.

Etliche Zeitgenossen scheinen ihren Gebrauchtwagen lieber nach dem Kauf öfters mal in die Werkstatt zur Mängelbeseitigung bringen zu wollen als daß sie ihn vor der Übernahme mal richtig auf Herz und Nieren prüfen lassen.

Das hätte ich jetzt nicht erwartet.

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