Hellbrauner Ölfilm

Mercedes C-Klasse S204

Guten Abend zusammen,

Ich habe bei einem routinemäßigen Ölstand-Check gesehen dass ein hellbrauner Film an einigen Stellen des Messstabs zu erkennen ist.
Mir ist das bisher nicht aufgefallen. Der Öldeckel, der obere Bereich des Stabes sowie der Kühlwasserbehälter sieht unauffällig aus - wie immer.

Motor ist der om651, sonst unauffällig und regelmäßig gewartet. Laufleistung ca. 150k und Ölwechsel vor ca. 7000km

Kann es sein dass es an dem Wetter momentan liegt? Der Wagen wird aktuell meistens nur morgens und abends für ca. 30km bewegt (davon 20km Autobahn mit ca. 120kmh).
Hat jemand ähnliche Erfahrungen/Probleme?

Vorab schon einmal vielen Dank für eure Hilfe

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23 Antworten

Beim Diesel wird das eigentliche "freimontierte" Ölmessrohr sicher auch 500-700mm lang sein. Wenn dann der O-Ring undicht oder das Hartplastik am Messstab auch noch ausgehärtet ist, wirkt das Rohr halt wie bei einem Kamin. Ein Teil der Dämpfe und Kondenswasser entweicht dann dort.

Solange kein Kühlwasser fehlt, also in dieser Jahreszeit alles normal.
Hat der CGIDRIVER doch bereits alles richtig am Anfang beschrieben.

Zitat:

@chip75 schrieb am 22. Januar 2021 um 10:19:44 Uhr:



Zitat:

@CGIDRIVER schrieb am 21. Januar 2021 um 19:58:43 Uhr:


Die Motoren heutzutage sind so effizient ausgelegt, auf einem so hohen Wirkungsgrad, das da nicht mehr viel Energie in Wärme umgesetzt wird. Es dauert eben recht lang bis der Motor seine Temperatur erreicht.

Rein informativ frage ich dich ob du das belegen kannst. Ich habe keine Ahnung würde aber behaupten dass die Hersteller alles dafür tun, dass der Motor schnellstmöglich auf die richtige Betriebstemperatur kommt, um effizient zu verbrennen und den Verbrauch zu senken . Heutzutage ist es durch moderne Steuerungsmethoden sicher einfacher als früher.
Vg

Stell dir mal vor es ist Winter. Es hat - 10 Grad.

Du startest den Motor und fährst los. Die vom Turbo angesaugte Luft wird komprimiert. Dadurch erwärmt sie sich etwas. Dann wird sie direkt durch den Ladeluftkühler gejagt der mit der Außenluft also - 10 Grad die Luft wieder abkühlt. Dann gehts in den Brennraum, Spritzer Diesel dazu und bums.

Was glaubst du wie lange es bei - 10 Grad dauert bis der Hobel auf Temperatur kommt. Wozu bauen die Hersteller Zuheizer ein.

Damit der Fahrer und seine Mitfahrer sich nicht den A.....

abfrieren bis die Mühle auf Temperatur kommt.

Zitat:

@CGIDRIVER schrieb am 22. Januar 2021 um 11:44:02 Uhr:



Zitat:

@chip75 schrieb am 22. Januar 2021 um 10:19:44 Uhr:


Rein informativ frage ich dich ob du das belegen kannst. Ich habe keine Ahnung würde aber behaupten dass die Hersteller alles dafür tun, dass der Motor schnellstmöglich auf die richtige Betriebstemperatur kommt, um effizient zu verbrennen und den Verbrauch zu senken . Heutzutage ist es durch moderne Steuerungsmethoden sicher einfacher als früher.
Vg


Stell dir mal vor es ist Winter. Es hat - 10 Grad.
Du startest den Motor und fährst los. Die vom Turbo angesaugte Luft wird komprimiert. Dadurch erwärmt sie sich etwas. Dann wird sie direkt durch den Ladeluftkühler gejagt der mit der Außenluft also - 10 Grad die Luft wieder abkühlt. Dann gehts in den Brennraum, Spritzer Diesel dazu und bums.
Was glaubst du wie lange es bei - 10 Grad dauert bis der Hobel auf Temperatur kommt. Wozu bauen die Hersteller Zuheizer ein.
Damit der Fahrer und seine Mitfahrer sich nicht den A.....
abfrieren bis die Mühle auf Temperatur kommt.

Das ja ok so. Aber ich frage nur nach ob heutige Motoren nach deiner Aussage wirklich langsamer warm werden als noch vor 10-30 Jahren. Eben weil vielleicht sogar ggf. Zuheizer drin sind.

Du schreibst, dass heutige Motoren so effizient sind, dass kaum "Energie in Wärme" umgesetzt werden und im nächsten Satz, dass Motoren halt lang brauchen bis die Betriebstemperatur erreicht werden. Somit verstehe ich dich so, dass die aktuelle Motoren länger brauchen als früher. Und das hinterfrage ich einfach, da ich es nicht glaube.

Der Wirkungsgrad der heutigen Motore ist größer. Es wird einfach aus 1Liter Kraftstoff mehr rausgeholt. Früher hatte ein Motor viel mehr Kühlwasser als heute. Die heutigen Motore haben 6 bis 8 Liter vor 20 Jahren waren das noch 10 bis 12 Liter. Insofern ist die Zeit des Aufheizens kein Maß für die Effizienz. Da wird heute losgefahren und die Wasserpumpe steht bis zum Erreichen einer bestimmten Temperatur. Da werden 3 Aufheizphasen gefahren nur um den Motor halbwegs warm zu bekommen.

Irgendwie kommen wir nicht auf einen Nenner 😉 Ich habe die Effizienz und Wärmeentwicklung eines Motors nicht in Frage gestellt. Vielleicht frage ich anders, sodass wir den von mir eingebrachten Offtopic Zweig beenden können.

Meine Frage:
Ist ein leistungsähnlicher Motor heute später auf Betriebstemperatur als ein Motor von vor 20+ Jahren?

Nein.

Zitat:

@CGIDRIVER schrieb am 22. Januar 2021 um 14:27:37 Uhr:


Nein.

Danke. Das ist auch mein Einschätzung.
Zurück zum topic.

Das nein zählt natürlich nur solange die eletrischen Systeme wie Kühlerjalousie, elektrisch geregeltes 3 Wege Thermostat, elektrisch geregelte Wasserpumpe, alle möglichen elektrische Fühler im Kühlkreislauf, die es früher nicht gab, funktionieren. Insofern kann ein Motor heutzutage ewig nicht warm werden, oder den schnellen Hitzetod sterben. Früher gab es den Motor den Kühler und ein mechanisches Bimetallthermostat.Und ganz früher noch ein Thermometer direkt auf dem Kühlerdeckel,und eine Kühlerjalousie mit Seilzug direkt ans Armaturenbrett. Da war der Fahrer gefragt.
Das waren noch Zeiten.

Also noch einmal eine kurze Rückmeldung. Ich habe etwas Öl abgepumpt und es sieht vorbildlich aus. Das Zeug scheint tatsächlich nur im Rohr zu sein. Ich werde deshalb erst einmal nichts unternehmen außer beobachten.

Vielen Dank nochmal für alle eure Tipps!

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