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Hat Toyota riesige Rostprobleme? (modellübergreifend!)

Toyota
Themenstarteram 11. Oktober 2020 um 17:12

Hallo zusammen

Aufgrund der sehr guten Kritiken in Autozeitungen, vom Tüv-Report und der ADAC Pannenstatistik

kaufte ich für meine Frau einen Yaris als Winterauto.

Soweit, so gut, von Außen topp, keine Kratzer, kein Rostpickel, sauberes Auto, Werkstattpflegt und TÜV im Mai 2020 neu.

Heute, beim Wechsel von Sommer auf Winterreifen traf mich der Schlag!

Achsträger, Bremssättel und Unterboden total verrostet! Der schafft vielleicht noch gerade den nächsten TÜV, aber dann kommt er in die Presse.

Ich will ihn zurückgeben und das war dann der erste und letzte Toyota!

Jetzt habe ich etwas gegoogelt (hätte ich besser vorher getan) und gesehen das wohl Toyota allgemein sehr stark rostet, was ich nicht gedacht hätte.

Nichts ist unmöglich Toyota? Und doch!

https://www.youtube.com/watch?v=yPk2oncuVpY

https://www.youtube.com/watch?v=xFrn68I4SEo

Rost nach 7 Jahren scheint bei Toyota Stand der Technik zu sein. Das gab es in den 70er bei Opel und Fiat.

Gruß

 

Querlenker
Achsträger
Bremssattel
Beste Antwort im Thema

Ich habe jetzt schon einige hundert Yaris von unten gesehen. Rostschutztechnisch garantiert nicht die besten Autos, aber wenn deiner so aussieht, hat der im Leben nicht eine Unterbodenwäsche, dafür umso mehr gesalzene Straßen gesehen. Stand vielleicht auch noch auf einer feuchten Wiese...

"Ich frage mich nur, wo kommen die guten TÜV Bewertungen von Toyota her?"

Von der Tatsache, dass auf deinen Yaris einige hundert kommen, die besser dastehen. Was willst du da auch zurückrufen? Soll man das halbe Auto austauschen? Der Spruch mit der DUH zieht den ganzen Beitrag dann komplett ins Lächerliche.

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Japan hat übrigens als Inselwelt auf jeden Fall viel mehr Küsten als Deutschland. Also auch viel mehr Salzwassergeschwängert Luft... und was die dann mit Stahl macht, kann sich jeder selbst überlegen. Mit ist jedenfalls noch kein Japaner untergekommen, der bei normaler Behandlung massive Rostprobleme bekommen hat. Bei meinem Bluebird war dafür die hintere Auspufftopf regelmäßig durchgerostet. Alle 2 Jahre wurde der neu gemacht. Der Rest vom Auto sah nach 10 Jahren noch Tipptopp aus!

Zitat:

@JonyW639 schrieb am 7. November 2020 um 14:21:02 Uhr:

Japaner rosten am Unterboden generell schneller und stärker, wann haben die denn auch Schnee, Salz usw...?

Wenn ich frei erfundene "Fakten" lesen wollte würde ich Donald Trump auf Twitter folgen. :D

Ich empfehle "James May: our man in Japan" auf Amazon Prime. James May (bekannt von Top Gear und Grand Tour) reist darin von einem Ende zum andere Ende Japans und liefert auf gewohnt humorvolle Weise viele schöne Eindrücke von Japan. Sicher nicht allumfassend, aber ausreichend informativ. Die verschiedenen Klimazonen Japans sind schon in der ersten Folge ein Thema, da fegt er nämlich mit einem Hundeschlitten durch den Schnee auf Hokkaido.

Zitat:

Im Gegensatz zu den dt. Autos haben die Japaner keine große Rostvorsorge, dafür hält dein Japaner aber auch viel länger als ein dt. "Premiumprodukt".

Im Gegensatz zu welchen Deutschen Autos? Soll ein Yaris bei der Rostvorsorge mit einem BMW oder Mercedes mithalten können oder reicht ein Corsa oder Polo?

Ist Yaris zu verlassig, oder Rostprobleme ist wieder aktuell?

Rostprobleme waren nie aktuell und der Yaris ist in jeder Variante (vom P1 zum XP13) sehr zuverlässig.

Mir ist kein Toyota Model bekannt welches mal derart schnell wegrostete wie einige Golf oder frühe Audi Modelle. Meine Opel hatten auch empfindliche Radhäuser. Oder Mercedes eKlasse um die Jahrtausendwende oder die damalige S-Klasse unter den Beplankungen und unteren Türfalze. Rostet ein Toyota? Klar, aber nicht auffällig. Eher unter Durchschnitt. Mein Daihatsu wurde in salzreichem Gebirge auch im Winter rangenommen. Nach 3 Jahren ohne Rostansätze Problemlos verkauft. Er fuhr noch sehf viele Jahre in der Nachbarschaft. Mein letzter hatte nach 14 Jahren noch die erste Abgasanlage komplett drauf und ohne Probleme neuen TÜV. Sorry, eine Lambdasonde wurde mal gewechselt. Der aktuelle ist nocv zu jung um ein Gedanken daran zu verschwenden. Toyotas haben nach meiner Erfahrung eher eine sehr positive sehr geringe Rostproblematik. Ausnahmen wie Hochwasser oder Schlammschäden gibts bei allen Hersteller.

Bei meinem RAV BJ 2012 ist das Tankeinfüllrohr/ Tankeinfüllstutzen so gammelig, dass mir der Wechsel im Frühjahr empfohlen wurde.

Kann man wohl auch nicht verallgemeinern aber das hatte ich, auch bei anderen Marken, so noch nie.

Es kann also auch "japanisches" Blech rosten.

Nichts ist unmöglich .... ;-)

Sagt niemand, dass das unmöglich ist. Aber von vergammelten Tankstutzen hört man bei vielen Herstellern gelegentlich mal, scheint ein vereinzelter Montagefehler zu sein. Und sonst kann praktisch jedes Auto mal rosten. Aber von grundsätzlichen Problemen bei Toyota würde man viel öfter was lesen, wenn es so wäre.

Und der Themenersteller ist doch den Beweis schuldig geblieben, dass es außer einem Einzelfall bei ihm, irgendwelche Nachweise für ein grundsätzliches Problem gibt! ...

Ich denk es gibt solche und solche. Hatte einen Lexus GS 300 BJ 99, der hatte null, aber auch wirklich NULL Rost als er 2012 verkauft wurde. Danach hatte ich einen Toyota Previa BJ 2006, der war 2018 ein wirtschaftlicher Totalschaden wegen Rost.

Zitat:

@gabbagand0lf schrieb am 5. Februar 2021 um 12:21:58 Uhr:

Ich denk es gibt solche und solche. Hatte einen Lexus GS 300 BJ 99, der hatte null, aber auch wirklich NULL Rost als er 2012 verkauft wurde. Danach hatte ich einen Toyota Previa BJ 2006, der war 2018 ein wirtschaftlicher Totalschaden wegen Rost.

12 Jahren...wow!! Ich bin nicht mehr gewohnt zu lesen diese "Dauerzeit" LOL

Zitat:

Nach wie vor nur Blödsinn. Wäre die Rostvorsorge ab Werk so mies, würden der Yaris und der Corolla in unserer Familie wohl nicht mehr durch den TÜV kommen oder gar gar nicht mehr fahren. Aber beide erfreuen sich jedoch bester Gesundheit, der eine ist nun 11 Jahre alt, der andere 16. Einsatz im Allgäu, also viel Salz. Keine zusätzliche Versiegelung und keine Pflege.

Ich überlege gerade den Kauf eines RAV 4 aus 2002 2.0 Automatik 4x4.

 

85000 km 7500€.Ist das Zuviel?

 

Wie wird der Spritverbrauch sein bei normalem Fahrstil?

Probiers doch mal im RAV4-Forum, dort findest du eher Leute, die genau dieses Modell fahren und davon berichten können.

Den Verbrauch findest du bei spritmonitor.de.

Zitat:

@Boy schrieb am 5. November 2020 um 15:42:04 Uhr:

Nach einem Corolla von 2004 und einem Aygo von 2007 fahre ich zur Zeit einen Auris von 2015.

Den Corolla habe ich mit 12 Jahren mit ca 180 000 Km in Zahlung gegeben. Außer narmalem Verschleiß hatte ich in dieser Zeit Reparatukosten von ca 300Euro. Roststellen waren nirgendwo an der Karosserie zu sehen.An ......

Ich gehe normal pfleglich mit meinen Autos um. Eine besondere Rostschutzbehandlung habe ich noch nie machen lassen. Alle 3 Monate Waschanlage, zwischendurch mal innen saugen und abstauben ist alles.

Ich hatte noch nie solch problemlose Autos.

ROST IST ÜBERHaupt KEIN THEMA.

Seit 1990 habe ich verschiedenste Toyota- und Lexus-Modele zwischen Baujahr 1984 und Baujahr 2020 gefahren; manche waren gebraucht, viele waren neu. Ernsthaften Rost hatte ich nicht mal an dem 1984er Corolla (was ist schon ein punktuell schadhafter Radlauf nach 9 Jahren, im Vergleich zu der Misere bei gleichaltrigen zeitgenössischen Kadett und Escort).

ABER: eine Sache ist mir bei allen Modellen aufgefallen: Anbauteile am Fahrwerk, also Querlenker, Streben, Stabis usw., oder auch Komponenten im Motorraum, sind augenscheinlich wirklich etwas dürftiger beschichtet als bei anderen Herstellern. Unser 2009er Avensis sah beim Verkauf 2020 an diesen Stellen aus wie eine Pizza. HU gab es trotzdem, weil es halt objektiv nur ein kosmetischer Mangel ist. Fazit: sieht kacke aus, macht aber nichts. An der restlichen Substanz gab es weder am Avensis noch an den anderen Autos etwas zu meckern.

Dem kann ich ebenfalls nur zustimmen. Mein Corolla ist jetzt 15 Jahre alt. Es gibt keinerlei Rost an der Karosserie, null komma null.

Etwas ernüchtert/erschrocken war ich nur damals, dass nach 2 Wintern die Achsen und Aufhängungen bereits aussahen, als wären sie 20 Jahre alt. Das ganze sah bei anderen Herstellern dann aber insgesamt auch nicht viel besser aus. Also habe ich das mittlerweile als "Stand der Technik" akzeptiert. Diese Bereiche werden nur noch mit schwarzer Farbe angenebelt, das wars. Sieht nach ein paar Jahren als optischer Mangel recht hässlich aus, aber das Material ist in den Bereichen so massiv, dass da auch nach über 15 Jahren keine Probleme entstehen.

Ansonsten passe ich im täglichen Straßenverkehr immer extra auf, wenn ich alte Toyotas sehe, um den Zustand zu sehen. Und das schon seit vielen Jahren.

Ich behaupte daher als Fazit einfach mal ganz dreist: ich habe bisher noch keinen Yaris, Corolla, Avensis, RAV4 ab Baujahr 2000 im Straßenverkehr mit sichtbarem Karosserierost gesehen... noch nie, never ever. Ausnahmen wie Rost nach Unfallschäden natürlich ausgenommen.

Ich sehe sogar noch ab und zu Corolla E11 (ab Baujahr 1997, noch die mit den Rundscheinwerfern, vor dem Facelift) herumfahren, meistens mit makelloser Karosserie. Türunterkanten, Radläufe.... nix zu sehen. Davon gibt es allerdings auch gelegentlich einige Exemplare mit gammelnden hinteren Radläufen zu finden.

Manchmal steht auch mal ein Yaris P1 neben mir an der Ampel (also erste Generation, ab Baujahr 1999, vor dem Facelift, noch ohne die "Tropfenscheinwerfer"). Auch da... nix zu sehen.

Das sieht bei einigen, hierzulande besonders gehypten "Qualitätsprodukten" schon anders aus. Die ersten mittlerweile deutlich sichtbar gammelnden Golf V sind mittlerweile im Verkehr zu entdecken: Kotflügel vorne, Schweller vorne. Der Touran mit wegbröselnder Heckklappenkante.

Beim Golf Plus meines Vaters das gleiche Bild: Austausch beider Kotflügel vorne nach 7 Jahren, wegen Blasenbildung/beginnender Durchrostung.

Und das sind alles Fahrzeuge, die deutlich jünger als die o. g. Toyotas sind.

Bilder im Anhang von einem Yaris XP9f, 12 Jahre und rund 300.000 km im Ganzjahresbetrieb im schnee- und damit salzreichen Allgäu. Ausschließlich oberflächlicher Rost an Aufhängung und in den unverkleideten Radhäusern, alles völlig unkritisch, das halt locker nochmal 12 Jahre und länger.

Karosserierost ist aufgrund der rostfreien Bleche (bei unserem Corolla E12 2004 - bis zum Verkauf 2019 ebenfalls ohne Rostprobleme unter dem gleichen Einsatzbedingungen - hießen die Excelite, ob exakt diese auch heute noch verwendet werden, weiß ich nicht) grundsätzlich kein Thema.

Pxl-20210822
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