Harakiri macht man normalerweise mit einem Messer

Alfa Romeo

und nicht so: www.kleinezeitung.at/allgemein/automotor/1735623/index.do

🙁 Flavi

Beste Antwort im Thema

Hallo Leute!

Dies ist ein vermutlich schlauer Zug von Fiat. Am selben Tag als der neue Hoffnungsträger Obama vereidigt wird, wird die Beteiligung von Fiat bei Chrysler bekanntgegeben. Fiat bekommt diese Beteiligung für Lau und der US-Staat gibt Finanzspritze. Dem US-Konzern verhilft dies zu neuen Plattformen und man kann schneller in der Krise agieren. Das wird beide Konzerne voranbringen und damit auch Alfa. Den richtigen Weg hat man bei Alfa schon eingeschlagen.
Wenn der 159 dieses Jahr die neuen Motoren bekommt ist es ein klasse Auto, das locker mit Audi und Co. mithalten kann und auch somit für den US-Markt gut gerüstet ist. Ich würde ihn mir dann sofort kaufen, habe aber bereits den genialen MITO genommen. 😁

Nicht immer gleich negativ in die Zukunft blicken und schwarzmalen. Die selben Fehler wie Daimler wird man bestimmt nicht nochmal machen und nur auf Dickschiffe und viel PS setzen.

Gruß an alle und weiterhin schöne Autos aus Italien fahren 🙂

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Wenn das komplett durchgeführt ist (im Bericht steht ja nur vorläufig 35%), hat sich für mich die Bestellung eines 159 diesen Sommer erledigt......

Grüße
Ronny

Wieso Harakiri?

Für Alfa Romeo könnte dies mal ein entscheindender Tritt in den Hintern sein. Mit diesem Bündnis muss Fiat sich zu Alfa Romeo bekennen und zweifelsohne weiter dahinter stehen. Zudem wird die weitere Modellentwicklung zwingend notwendig sein.

Und das Händlernetz von Chrysler in den USA ist schon mal einiges Wert

Hallo Leute!

Dies ist ein vermutlich schlauer Zug von Fiat. Am selben Tag als der neue Hoffnungsträger Obama vereidigt wird, wird die Beteiligung von Fiat bei Chrysler bekanntgegeben. Fiat bekommt diese Beteiligung für Lau und der US-Staat gibt Finanzspritze. Dem US-Konzern verhilft dies zu neuen Plattformen und man kann schneller in der Krise agieren. Das wird beide Konzerne voranbringen und damit auch Alfa. Den richtigen Weg hat man bei Alfa schon eingeschlagen.
Wenn der 159 dieses Jahr die neuen Motoren bekommt ist es ein klasse Auto, das locker mit Audi und Co. mithalten kann und auch somit für den US-Markt gut gerüstet ist. Ich würde ihn mir dann sofort kaufen, habe aber bereits den genialen MITO genommen. 😁

Nicht immer gleich negativ in die Zukunft blicken und schwarzmalen. Die selben Fehler wie Daimler wird man bestimmt nicht nochmal machen und nur auf Dickschiffe und viel PS setzen.

Gruß an alle und weiterhin schöne Autos aus Italien fahren 🙂

Irgendwie hatte ich schon die Angst, Fiat könnte zu spät handeln... Und nun das.

Sicher sehr mutig und gewagt, man lehnt sich weit aus dem Fenster. Aber ohne einen solchen Zug wäre für zukünftige Alfas einfach kein Mark gewesen. Und man hätte die Entwicklungen wohl weiter vor sich hindümpeln lassen.

Ich frage mich nur, wenn Alfa untergehen würde, wo sollen dann die ganzen anderen Hersteller abkupfern? Bekommen wir dann nach der Wirtschaftkrise auch noch eine Designkrise?

Müsste Audi dann erstmals selbstständig ein Interieur designen? Würde man dann von Seat nicht mehr sagen "Ah, das Design kannte ich noch bei meinem Alfa vor 10 Jahren!", werden die gut gepflegten Alfa-Klassiker dann unbezahlbar, und nicht zuletzt, würden die Bewertungen in den Deutschen Autozeitschriften dann nur noch volle Punktzahlen beinhalten? Fragen über Fragen.

Ich hoffe nur, die Italiener sind niemals so dumm wie die Engländer (ja, DUMM) und lassen ihre Traditionsmarken sterben.

Wobei Alfa in den Staaten doch schon das eine oder andere Auto plazieren konnte. Hoffen wir mal, dass sich Fiat nich genauso verschluckt wie damals Daimler...

Der jetzige Chef von Fiat hat bisher so viele überlegte Entscheidungen getroffen, und da denke ich, das es ein seeeehr großer Vorteil für Fiat ist, sich Chrsyler zumindest für einen teil unter den "Nagel" zu reisen. Es war ja schon vor 2 Jahren wieder geplant, die Alfa Modelle auf dem Amerikanischen Markt zu platzieren und da ist das das beste Trittbrett. Sie können die Werke von Chrysler nutzen, und Chrysler kann sich die technik abschauen, die Fiat für ihre Kleinwagen verwendet. Wäre außerdem schade um Chrysler, wenn die Pleite gehen würden, sie haben zwar in letzter Zeit nur noch Mist raus gebracht, aber es ist einfach eine Marke, die das amerikanische Bild vom Auto mit geprägt hat. Warum soll es ihnen jetzt nicht sogar gelingen, den Amerikanischen Markt mit sparsameren Autos zu verosrgen, also einen Neuanfang zu starten. Ich bin jedenfalls gespannt was die beiden Marken da drauß machen!

Zuerst mal ein paar news:

Anscheinend hat Autocar berichtet, dass sehr wahrscheinlich ein Mito GTA mit 230-240 PS in Genf steht.

http://www.autoblog.it/.../...utto-in-vista-per-la-alfa-romeo-mito-gta

Wenn das wirklich wahr ist, dann gibt es ein Ave Maria von mir :-)

Ich habe gestern mal aus Neugier in amerikanischen Foren herumgeklickt, um die Meinungen über Fiat und Alfa Romeo zu sehen. Mein Eindruck: Fiat hat so in etwa dasselbe Image wie in Europa (gut; aber manch mal "fix it again, tony"😉. Aber von Alfa Romeo hält man durch die Bank viel. Das hat mich sehr positiv überrascht!

Hmm, die die ich kenne, kennen fiat und alfa gar nicht 😉 die sind da exoten von denen man kaum was kennt und hört

Zitat:

Original geschrieben von FighterOne


Hmm, die die ich kenne, kennen fiat und alfa gar nicht 😉 die sind da exoten von denen man kaum was kennt und hört

Das ist auch eine große Chance für den Konzern, seine Qualitäten zu zeigen.

Zitat:

Original geschrieben von cybersteak



Zitat:

Original geschrieben von FighterOne


Hmm, die die ich kenne, kennen fiat und alfa gar nicht 😉 die sind da exoten von denen man kaum was kennt und hört
Das ist auch eine große Chance für den Konzern, seine Qualitäten zu zeigen.

Ja, denn wer vorher einen Ami gefahren ist, kann von italienischer Qualität nur träumen😛

Sicherlich kein schlechter Schachzug von FIAT. Die Frage ist nur: Wann sehen wir die ersten Ergebnisse dieser "Ehe"?

Fiat hätte mit dem 500, Linea, GP, und dem Bravo durchaus Potential in Nordamerika. Der Sedici wird von Suzuki (als SX4) ja auch schon dort verkauft. ... Als "sparsamstes Allradauto in den USA".

Alfa könnten sie wohl sogar komplett dort positionieren. Da jeder Ami Ferrari und Maserati kennt muss man hier eben auf richtiges Marketing setzen. Das könnte sogar relativ fix gehen, denke ich. Sie würden auf jeden Fall aufs Design abfahren und der 500 hat auch da das Zeug zum Kult-Auto. Für Lancia seh ich allerdings ehrlich gesagt keine Chance. ... Aber die haben sie in dem Zustand der letzten 10 Jahre wohl nirgends mehr ...

Für Europa könnte Fiat dann die SUV- und Minivan-Plattformen von Jeep & Chrysler nutzen. Die haben da ja meines Wissens sogar Hybrid-Fahrzeuge am Start.

Chrysler hätte auf dem Heimatmarkt dann die Möglichkeit schnell Klein- und Kompaktfahrzeuge herzustellen.

Aber eine Frage stellt sich mir noch: Was fängt man mit Chrysler auf den sonstigen Märkten an?? Die sind ja quasi unverkäuflich. Miese Qualität, mittlerweile langweiliges Krawall-"Un-"Design und ausschließlich unvernünftige Motoren. ... Und einem Grande Punto einen Dodge-Stier vorne drauf zu kleben wird in Europa nicht funktionieren! ;-)

Eine Auto wird Fiat jedoch nicht mal in den USA los: ;-)

http://de.youtube.com/watch?v=L4WzsP22Evk

Ohne hier jemanden persönlich angreifen zu wollen: Ich lese hier haufenweise Betriebswirtschaftlergesülze 🙄

Ein Auszug einer mail eines Freundes:

Zitat:

I wouldn't get *too* excited just yet!
Fiat appear to have picked up 35% of Chrysler (which is, currently
dependent on government loans for its very survival) for no money. It
may well give Fiat access to the US (history suggests this might be
with Chrysler-rebadged small Fiats) and it might even give Chrysler
access to Russian and Brazilian markets.
The fly in the ointment is that a "Viability Plan" needs to be
presented to the US Treasury Department by 17th Feb. If they don't
like it, they *could* ask for their 4 billion USD loan back and cancel
a further 3 billion USD loan. Chrysler would then, likely, become
bankrupt.
Why might the USTD not like it? Well..Chrysler is now 19.9% owned by
Daimler AG and 35% owned by Fiat with all(?) the rest in the hands of
Cerberus Capital Management. As, essentially, now a foreign owned
company, the US might be less willing to help it and expect it's
(foreign) owners to do that. A precedent for this is in the UK where
the government appears to have adopted a hands off approach to
Jaguar-Land Rover. Here the owners TATA (India) have had to provide
quite substantial funding for that company after the UK government
insisted it was only a "lender of last resort".
I don't know exactly what the Fiat deal is, in terms of liabilities,
but if it now genuinely owns 35% of Chrysler then my first thoughts
are that it now is responsible for 35% of that company's liabilities -

I wonder how good *that* hand is?

...und über Cerberus braucht man wohl ebenfalls nicht weiter zu dozieren

Flavi

Übersetz mal! *lach*

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