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Günstiges zuverlässiges Anfängerauto, bitte um Rat

Themenstarteram 29. Febuar 2016 um 16:11

Hallo,

wir suchen gerade ein neues Auto für meine Freundin. Das erste Auto was Sie gerade mal 2 Monate gefahren hatte war ein Renault Twingo BJ 2004 75 PS und sind damit leider ziemlich auf die Schnauze gefallen, weil immer etwas neues dran war.

Daher suchen wir jetzt ein neues und wollen uns von euch Experten Rat und Hilfe einholen :)

Unsere Vorstellung zum Auto:

Preis max. 2500€

Laufleistung max 150.000

Beim Rest sind wir eigentlich erstmal relativ Offen.

Ich hatte jetzt mal ein paar Autos herausgesucht da uns der Ford Fiesta und der Citroen C2 recht gut gefallen.

Wie schaut es beim Fiesta aus? Gibt es bekannte Probleme und wie sind die Erfahrungen mit der Steuerkette?

Worauf sollten wir beim Kauf des Fiestas oder Citroen C2 achten?

Hier mal die Links zu den Autos was haltet ihr davon?

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

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10 Antworten

Moin,

Was ist denn am Twingo dran? Ist es nicht ggf. sinnvoller, diesen jetzt Fit zu machen, anstelle jetzt den nächsten potentiellen Problemfall zu kaufen? Denn eigentlich gelten die Twingos ab 2001er Überarbeitung als ziemlich solide.

Für 2500 Euro sind etwa 75% der Autos reif für den Müllhaufen, dabei ist es egal wo das Auto herkommt und wie gut sein Ruf als junger Gebrauchter oder als Neuwagen war.

Der Fiesta gilt ebenfalls als solide - aber ist mit der 60 PS Maschine gnadenlos untermotorisiert, ich würde speziell mit Klimaanlage zum 80 PS Motor raten. Der C2 ist mit 60 PS ebenfalls zu schlapp - äußert sich bei ihm sehr oft in einer defekten Zylinderkopfdichtung.

Dann solltest du ohne großes KnowHow und eigene SChraubererfahrungen auch ganz sicher kein Auto kaufen, dass nur noch ein paar Monate TÜV hat - wenn du da was teures Übersiehst - rächt sich das quasi sofort und du hast das gleiche Problem wie beim Twingo - und ihr werdet unter Umständen nicht sofort Freunde.

MFG Kester

Überspitzt gesagt muss man in der Preislage nehmen was taugt, selbst wenn es nicht gefällt. Diesen recht gepflegt ausschauenden Opel Astra würde ich mir mal ansehen. Scheckheft, TüV neu und 8-fach bereift.

Zitat:

@Railey schrieb am 29. Februar 2016 um 22:31:30 Uhr:

Überspitzt gesagt muss man in der Preislage nehmen was taugt, selbst wenn es nicht gefällt. Diesen recht gepflegt ausschauenden Opel Astra würde ich mir mal ansehen. Scheckheft, TüV neu und 8-fach bereift.

..und dennoch mit der einen oder anderen Reparatur rechnen..

Ist halt der "Zahn-der-Zeit" der an den Autos "nagt" und es hält halt "nuix" ewig.

Ergo, auch ein "neuer" gebrauchter, kann Dir schnelle die "Haare-vom-Kopf" fressen.

Was ist den überhaupt drann an Deinem Twingo ?

Sagt jetzt nicht, Reifen, Bremsen, Kupplung, etc. sind doch alles normale Verschleißteile..

Zitat:

@Rwest schrieb am 29. Februar 2016 um 16:11:42 Uhr:

Wie schaut es beim Fiesta aus? Gibt es bekannte Probleme und wie sind die Erfahrungen mit der Steuerkette?

Bei Ford bzw. beim Fiesta gibt es keine Probleme mit der Steuerkette.

Die beiden Fiestas kann man sich auf jeden Fall mal ansehen, wobei mir das Inserat des Blauen besser gefällt. Das andere enthält ja nicht gerade viel Informationen.

Moin, ich denke auch das es besser wäre erstmal zu wissen was mit dem Twingo los ist bevor man wirkliche Empfehlungen abgibt.

Den Ansich ist der doch recht solide und ich vermute das der einfach zum falschen Zeitpunkt eingekauft wurde und zwar genau dann wenn die ersten sachen fällig werden. (Bremsen/Fahrwerk/Zahnriemen)

Themenstarteram 1. März 2016 um 15:03

Was genau dran ist wissen wir leider nicht und auch der freundliche in der Werkstatt nicht er vermutet es sei die Zylinderkopfdichtung. Der Zahnriemen und Keilriemen musste auch gemacht werden und hatten den auch schon letzten Monat gemacht. Der Twingo macht zurzeit noch folgende Probleme:

- Sporadisches Pfeifen beim Rechts Lenken, aber auch nur in unregelmäßigen Abständen und nicht vorhersehbar

- Kühlwasser verlust auch in unregelmäßigen Abständen. Als wir Ihn gekauft hatten war Kühlwasser nach ca 2 Wochen unter min. dann Nachgefüllt wieder unter min, beim letzten Nachfüllen hat das ganze 1 Monat gehalten danach war gar nichts mehr im Behälter.

Der Wagen war schon auf der Bühne und es wurden nirgends Kühlwasserrückstände gefunden. Im Motorraum hat er auch geschaut auch nichts auffälliges gefunden. Luftfilterkasten abgebaut auch dort nichts gefunden, daher vermutet er es sei die Zylinderkopfdichtung allerdings weißt er nicht die typischen Anzeichen dafür auf. Er qualmt so gut wie gar nicht hinten raus. Am Ölstab keine Rückstände zusehen. Das einzige was zusehen ist ist weiß brauner Schleim am Öldeckel und oben an der Öffnung. Diesen hatte ich entfernt und war am nächsten Tag auch wieder da. Wir wissen einfach nicht weiter und möchten dort jetzt auch nicht weiter unmengen an Geld hineinstecken, weil wenns die Zylinderkopfdichtung ist wirds wohl teuer.

Wir finden das alles ziemlich merkwürdig und daher die suche nach einem anderen eventuell zuverlässigeren Auto für Sie.

Moin,

Der Zahnriemen ist ein Verschleißteil und beim Twingo günstig zu machen. Kommt halt irgendwann.

Klingt alles in allem nicht nach einem Auto, dass man schnellstens loswerden müsste. Es gibt Kühlmittel mit Fluorescin als Farbstoff - einfüllen und wenn dann Wasser weg ist mit Schwarzlicht/UV Lampe suchen - damit sieht man Lecks dann viel besser v.a. wenn es irgendwo ist, wo es quasi sofort abtropfen kann.

Das Pfeifen klingt nach Servolenkung oder Getriebe - klingt doof, aber naja ... schau mal nach was die Teile so kosten ;-) Nen Zylinderkopf bekommst du vom Verwerter je nach Motor zwischen 100 und 200€, nen ganzen Motor für 300-400€ usw. aktuell kannst du für 1000€ Motor, Getriebe und Anbauteile mit 45000km kaufen ...sprich - für 1000€ ist der Fit wie ein Turnschuh. Klar - dazu muss der Rest in ordentlichem Zustand sein. Es gibt aktuell kaum ein Auto, dass sich billiger reparieren lässt als nen Twingo ;-)

MfG Kester

..sind doch alles "kleinigkeiten" und wie Kester schreibt, selbst im "Worst-Case" biste mit

~ 1.000€ dabei.

Dann haste aber wieder ein 100% fittes Auto..

Bei einem gebrauchten weißte halt nie, was Du bekommst und, auch hier darfst Du bestimmt

in kürze den eine oder anderen "hunderter" versenken..

Von daher, ein Verkauf / Neukauf ist nicht immer die bessere Lösung..

Moin,

Trotzdem muss man das ganze nüchtern und sachlich analysieren. Gibt ja mehr, das an einem Auto Probleme machen kann. Also offenen Auges in die Katastrophe rennen ist sicherlich auch nicht die beste Lösung.

MfG Kester

Eine Wundertüte habt ihr jetzt seit 2 Monaten.

Wenn ihr die jetzt wieder verkauft, dann verbrennt ihr das meiste Geld, denn Autos in dem Preissegment haben fast ausnahmslos Wartungstau.

Kleines Beispiel, hab ich gerade von privat gekauft:

Renault Clio Bj. 2003 64 Tkm Frontscheibe und Winterreifen neu ansonsten recht ordentlicher Gesamtzustand.

Auf der Bühne und zur Vorbereitung der HU hab ich dann folgendes festgestellt:

- Feder v.l. gebrochen

- Traggelenk v.l. ausgeschlagen

- Querlenker v.l. 1 Gummilager defekt

- Spurstangenkopf v.r. ausgeschlagen

- Bremsscheiben innen stark eingelaufen (die Außenseite sah 1A aus)

- nach Zerlegen der Bremse zeigte sich noch der Sattelträger einer Seite extrem fest

- hinterer Auspuffhalter durch (Clio-Krankheit)

Sieht viel aus, sind aber gerademal 135 € Materialkosten und ca. 5 h Arbeit, dann noch ne Achsvermessung für 40 € und dann gehts zur Dekra.

Geschätzter Preis für alles in ner Werkstatt 600-800 €.

Was ich sagen will, bei solch alten Fahrzeugen ist es gut, wenn man selbst schrauben kann und auch will.

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