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Grundsatzfrage: Fahrzeug für 100 TKm im Jahr?

Themenstarteram 19. Juli 2012 um 23:21

Moin Moin Motor-Talk Forum.

Ich fang gleich mal mit meinem Gedankenspiel an, und der daraus entstehenden Fragen:

Ich möchte meinen Arbeitsweg zukünftig mit dem Auto, statt mit der Bahn erledigen.

Da ich zur Zeit mit der Bahn fahre, und gelegentlich nur das Auto ( ca. 1 Mal im Monat) zur Arbeit benutze, möchte ich nun auf ein Auto wechseln.

Vorab warum? Mit dem Auto bin ich deutlich flexibler, kann losfahren wann ich will (nicht abwarten wann die Bahn kommt, Verspätung), Ruhe im Auto ( Keine Kinder-horden mit Geschrei, voll überfüllte Züge, nur noch Stehplätze), Nach der Arbeit noch ein Abstecher nach "A" oder "B" ohne erst das Auto von Zuhause holen zu müssen um dann los zu fahren. Bei den Ticket Preisen (alle Zusammen, da in der Stadt noch zusatz Tickets nötig sind) komme ich zwar nicht billiger weg, aber VIEL mehr ist es dann wohl doch nicht. Und für mehr Freiheit zahle ich gern mehr.

Zur Probe bin ich nun 3 Wochen am stück mit dem Wagen zur Arbeit gekommen und ich finde es perfekt.

Nun brauche ich aber einen anderen Wagen, den jetzige nutzt nämlich meine Frau innerhalb der Stadt und ist für Sie ausreichend.

Habe mir vorab die Themen " Erst lesen und dann posten" angeschaut und probiere mich mal ein wenig zu spezialisieren ohne auf Marken einzugehen ! :-)

Zu der Nutzung:

Ich habe einen Arbeitsweg von 130 Km (davon 127 Autobahn) . Das heist Pro tag 260. Zusätzlich noch ein paar fahrten hier und da, komme ich großzügig auf 100 .000 Km im Jahr. Würde gern gebraucht Kaufen da ich den Wert verlust im Ersten Jahr unverantwortlich finde. Dachte also an Maximal 2 Jahre mit Wunderschönen 30 Tausend Km ;-) Ihr wisst was ich meine.

Bei der Laufleistung weis ich nicht unter welchem Gesichtspunkt ich mir das Auto holen soll. 1 Jahr fahren dann verkaufen und einen Neuen Finanzieren? Oder lieber 300 Tkm auf die Uhr jagen und dann los werden. Oder besser das Auto bin zu seinem Tod fahren? Dann doch lieber Neu-wagen oder besser noch älter kaufen? Was halten die neuen Motoren aus, Lebenserwartung der anderen Teile? Zahnriemen oder Kette? Und so weiter .... oder alles irrelevant?

Fahrverhalten

Ich = Opa

Fahre gerade morgens vor- und Abends nach der Arbeit sehr gemütlich. Ich kann gut beim Autofahren entspannen und den Kopf frei kriegen. Deshalb ist Richtgeschwindigkeit schon eher die Ausnahme. Und auf dieser Strecke (viele Baustellen) geht sowieso nicht mehr als 100 Km/h. Also Tempomat -> 100, und laufenlassen. Geht sehr gut. Gefühlt bracuhe ich also zwischen 80 und 150 PS. Gern bei grossen Autos mehr als weniger. ( Es tut doch ganz gut "Drauf drücken" zu können wenns mal Knapp oder eng wird. )

Energieträger:

Hier fäng es schon an. Benzin Pur ist allein wegen der Laufleistung schon raus.

Bleiben -> Diesel, LPG, Erdgas

Bei Diesel kommen wohl auch nur die Sparmodelle in Frage. Bluemotion, BlueEFFICIENCY, Driv-E und wie sie alle heisen.

Aber welcher der Motoren hält hohe Laufleistungen aus wenn man sie für die "bis zum Ende" Methode entscheidet (siehe oben) ?

Die 2 Gas alternativen sind zwar billiger, aber zuverlässig? Im Schnitt tut sich glaube ich nicht viel von den reinen "Sprit"-Kosten ob

Diesel-Blue oder Gas.... Habe einen Rechner hinzugenommen (Dicker Daumen).

Diesel 1,40€ Verbrauch 5L zu 0,70€ Verbrauch 10 Einheiten (Kubik).

Größe:

Da die Strecke recht Lang ist würde ich schon mit ein wenig Komfor reisen. Also kein Smart, Fiat 500 oder Corsa. Eher die Größe

Golf bis Passat. Turan wäre zu Groß. Will nicht nur Masse bewegen. Auser er wäre trozdem sparsamer, zuverlässiger und "Besser" für die Zwecke, dann trotzdem diese Grösse vorschlagen. ( Sorry das Beispiel mit VW war nur auf die Größe bezogen da man die Grössen der "Klassen" kennt und weis wohl was ich damit meine. Muss also nicht VW sein ! :-) )

 

*erstmal Luft holen*

Hoffe ich konnte einen Eindruck vermitteln, was ich will und wo ich Rat brauche.

 

P.s naturlich vorab schonmal: Vielen Dank für eure Anregungen und Antworten

Gruß !

 

Beste Antwort im Thema

Du musst einen unglaublich hohen Verdienst haben, dass Du Dir das antust. Nicht nur die Zeit, die dabei draufgeht, aber unter 30.000€/Jahr pro Jahr NUR fürs Auto geht da gar nichts. Ist es an Deiner Arbeit so hässlich, dass Du nicht dort hinziehen kannst? ;)

Nur mal so als Überlegung, mir wäre es das nicht wert, in wenigen Jahren den Gegenwert eines Eigenheimes auf der Autobahn versenkt zu haben.

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Wenn er den Wertverlust mit reinrechnet, kann man sicher bei nem (halbwegs neuen) Oberklasse-Wagen mit 30T€ p.a. rechnen.

Wenn er sich aber nen günstigen Gebrauchten aus der Fahrzeugklasse (oder eben Mittelklasse) kauft kommen da bei weitem keine 30.000€ im Jahr zusammen.

Erst recht nicht, wenn er den Hobel halt einfach fährt bis er unwirtschaftlich wird.

Spritpreis, Wartung (inkl. Reifen), Versicherung, Steuer UND Wertverlust müssen zusammen erstmal auf 30.000€ kommen, wenn das Fahrzeug nur 15T€ gekostet hat.. ;)

Zitat:

Original geschrieben von flosen23

Spritpreis, Wartung (inkl. Reifen), Versicherung, Steuer UND Wertverlust müssen zusammen erstmal auf 30.000€ kommen, wenn das Fahrzeug nur 15T€ gekostet hat.. ;)

Klar, wenn man dann natürlich mit einer verkehrsunsicheren Schüssel durch die Gegend gurkt, wo alle Federn gebrochen und alle Stoßdämpfer am suppen sind, schafft man das bestimmt.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover

Zitat:

Original geschrieben von flosen23

Spritpreis, Wartung (inkl. Reifen), Versicherung, Steuer UND Wertverlust müssen zusammen erstmal auf 30.000€ kommen, wenn das Fahrzeug nur 15T€ gekostet hat.. ;)

Klar, wenn man dann natürlich mit einer verkehrsunsicheren Schüssel durch die Gegend gurkt, wo alle Federn gebrochen und alle Stoßdämpfer am suppen sind, schafft man das bestimmt.

Du faehrst doch selbst einen BMW von 1996? Von sowas haben wir doch gar nicht gesprochen? Ich weiß nicht was der TE für eine BahnCard zahlt, aber sicher keine 10.000€ im Jahr? Also weiter Bahn fahren!

am 20. Juli 2012 um 15:59

Zitat:

Original geschrieben von chuwbaka

Zur Probe bin ich nun 3 Wochen am stück mit dem Wagen zur Arbeit gekommen und ich finde es perfekt.

Es sind grad Ferien. Da brauch ich für meinen Arbeitsweg von ca. 50km ne halbe Stunde.

Zu Stosszeiten 2 Stunden. Für 50km. Bei 130km kannst du dir ja ausrechnen, wie da die Varianz ist.

Durchschnittsgeschwindigkeit über die letzten 60tkm (davon 80% Pendeln) .. 57km/h .. also fast 2 Stunden bei 100km *Gesamt*strecke.

Tip: Bahncard 100 1. Klasse.

6690 Euro pro Jahr. Keine Kinder in den Abteilen. Meistens ist man zu Pendelzeiten da sogar ganz alleine.

Ansonsten - näher zum Arbeitsplatz ziehen. Die Zeit bezahlt dir ja keiner, die du in der Gegend rumfährst und jeder Tag ist ein 12-13 Stunden Tag?

Zitat:

TE für eine BahnCard zahlt, aber sicher keine 10.000€ im Jahr? Also weiter Bahn fahren!

Die Bahncard 2. Klasse kostet nur 3990 Euro. Ist für so ne Strecke einfach unschlagbar günstig.

Selbst "Best Case" kaum mit nem Auto bei 60tkm Jahresfahrleistung zu unterbieten.

1500 für Reparaturen UND Reifen? Das Zahlst du für Inspektionen ODER Reifen bei der Fahrleistung!

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Du faehrst doch selbst einen BMW von 1996?

Der ist aber weder verkehrsunsicher noch verranzt, weil ich mich bei auftretenden Sachen immer darum kümmere. Und das kostet eben Geld - und ist auch bei 60.000km/Jahr nicht mit 10 Cent/km abgegolten. 25-30 Cent/km sind das absolute Minimum. Und damit landen wir wieder bei den 15.000€/Jahr.

Eine BahnCard100 kostet für die 1. Klasse übrigens ca. 5000€/Jahr (was, doch knapp 7000, gut zu wissen), und man kann damit eigentlich fast überall in Deutschland fahren, teilweise sogar mit dem ÖPNV in Großstädten.

Bahncard 100 erster Klasse 6.690€ udn 2. Klasse 3.990€. So billig kann man nicht Auto fahren, zumindest nicht bei 260km pro Tag!

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Zitat:

Original geschrieben von chuwbaka

Zur Probe bin ich nun 3 Wochen am stück mit dem Wagen zur Arbeit gekommen und ich finde es perfekt.

Es sind grad Ferien. Da brauch ich für meinen Arbeitsweg von ca. 50km ne halbe Stunde.

Zu Stosszeiten 2 Stunden. Für 50km. Bei 130km kannst du dir ja ausrechnen, wie da die Varianz ist.

Durchschnittsgeschwindigkeit über die letzten 60tkm (davon 80% Pendeln) .. 57km/h .. also fast 2 Stunden bei 100km *Gesamt*strecke.

Tip: Bahncard 100 1. Klasse.

6690 Euro pro Jahr. Keine Kinder in den Abteilen. Meistens ist man zu Pendelzeiten da sogar ganz alleine.

Ansonsten - näher zum Arbeitsplatz ziehen. Die Zeit bezahlt dir ja keiner, die du in der Gegend rumfährst und jeder Tag ist ein 12-13 Stunden Tag?

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Zitat:

TE für eine BahnCard zahlt, aber sicher keine 10.000€ im Jahr? Also weiter Bahn fahren!

Die Bahncard 2. Klasse kostet nur 3990 Euro. Ist für so ne Strecke einfach unschlagbar günstig.

Selbst "Best Case" kaum mit nem Auto bei 60tkm Jahresfahrleistung zu unterbieten.

1500 für Reparaturen UND Reifen? Das Zahlst du für Inspektionen ODER Reifen bei der Fahrleistung!

Du musst richtig lesen. So hab ich geschrieben: "Inspektionen 1.500 € + 1.500€ für Reifen u Reperaturen!

am 20. Juli 2012 um 16:55

Das war nicht auf deinen Beitrag geantwortet, sondern auf einen von der vorhergehenden Seite. Da wurd was von 1500 für alle "Reparaturen und Reifen" gerechnet.

Das reicht nicht, selbst wenn's nicht 100tkm, sondern "nur" 60 sind.

Ich pendel ja nicht mal die Hälfte und das Auto kost nur für's Pendeln realistisch seine 7000 EUR/Jahr.

Mit nem 4Zylinder wären's 5-600 weniger (da hab ich mir gesagt, kann ich auch gleich nen 6ender fahren).

Mit nem kleineren Auto, das ich vorher hatte ca. 1000-1500 weniger (je nach Reparaturen, allerdings haben die einfach nicht die Substanz für hohe Fahrleistungen - fährt man bis ca. 200tkm, dann isser platt).

Bei doppelter Fahrleistung verdoppelt sich nicht alles, aber selbst mit Kleinwagen kommt man nicht unter 10tEuro/Jahr.

Wie wäre es den mit einem Kleinwagen alla Seat Ibiza FR mit dem 2l Diesel oder einem Corsa 1.7 CDTI? Die kommen in den Anschaffungs- und Unterhaltskosten günstiger und sollten solche Strecken auch packen. Natürlich ist man vllt. nicht ganz so kompfortabel unterwegs wie in einem Dreier aber so riesig ist der Unterschied auch net. Natürlich sollte man dann nicht gerade die Kassen Version von so einem Kleinwagen nehmen sondern schon etwas mehr investieren.

Allgemein würde ich es mir aber 2 mal überlegen im Jahr 100000 km mit dem Auto fahren zu wollen. Bei den ganzen Knalltüten auf den Straßen.

Gruss Zyclon

am 20. Juli 2012 um 17:41

Der Corsa kostet bei der Fahrleistung halt schon 9tEuro/Jahr ohne Wertverlust - davon allein 6tEuro Sprit (und dabei ist der recht sparsam) und wenn nix gross kaputt geht.

Der BMW ca. 11,5tEuro.

Wertverlust gibt sich da erstaunlich wenig, weil ein gut ausgestatteter Corsa mit 200tkm auf der Uhr (also nach 2, max 3 Jahren) kaum noch was als Gebrauchter bringt - ca. so viel wie der BMW mit 300tkm auf der Uhr.

Der Restwert bei 200-300tkm ist so gering, dass hier die Unterschiede kaum mehr ins Gewicht fallen werden. Die paar hundert € die ein BMW evtl. mehr bringt spart man bei der Anschaffung beim Corsa mehrfach ein.

am 20. Juli 2012 um 17:45

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Der Restwert bei 200-300tkm ist so gering, dass hier die Unterschiede kaum mehr ins Gewicht fallen werden. Die paar hundert € die ein BMW evtl. mehr bringt spart man beid er Anschaffung beim Corsa mehrfach ein.

nur ein masochist würde freiwillig 300tkm mit einem corsa fahren:p

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

nur ein masochist würde freiwillig 300tkm mit einem corsa fahren:p

Von den " Masochisten" gibt es mehr als du denkst, kein Wunder auch bei der Kraftstoffersparnis z.B. bei 100 tkm/Jahr.;)

Im Anhang ein Tacho eines 450-er Smart Fortwo cdi.

Smart-rekord-laufleistung-cdi-bj-2000-702233818502586539

Was kann ein BMW so viel besser als ein Corsa. Er federt etwas besser und das Geräuschniveau ist niedriger. Weniger als 3000 Touren bei 180 wird er auch nicht drehen und Ausstattungsmässig kannst du einen Corsa auch so ausstaffieren das du nicht gerade in der Holzklasse unterwegs bist. Bloss das du dann als Jahrenwagen mal gut 15000 - 20000 € sparst. Je nach Tempo welches man meistens fahren möchte würde sich vllt. auch noch ein weniger stark motorisiertes Modell anbieten z.B. der Corsa mit 95 PS. Kostet weniger in der Anschaffung und im Unterhalt und verbraucht noch etwas weniger.

Habe gestern mal nachgeschaut. Meinen Corsa habe ich keine 2 Jahre und habe an reiner Fahrezeit aber schon 35 Tage und ein paar Stunden im Auto verbracht. Schlecht bekommen ist mir das nicht.

Viele Grüße Zyclon

Ich würde sagen evtl. sogar Neuwagen oder ähnliches. Da ja sehr schnell in 3-4 Jahren das Ende des Autos sein kann du aber evtl. sogar noch Garantie hast.

Kia Optima / Ford Focus !?

In die Kleinwagenklasse würde ich nicht gehen.. Oder vllt. einen Huyndai i30 cw oder sowas..

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