Golf 4 - Welcher Motor -

Hallo zusammen,

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir hier Rat geholt im Bezug auf den Kauf eines Golf 3 oder Golf 4.
Die Entscheidung fällt nun auf den vierer.

So nun zu meiner nächsten Frage :

"Welchen Motor könnt ihr mir empfehlen?"

Die 1.4 kommen nicht in Frage, los gehen soll es ab dem 1.6.
Auch hier gibt es wieder verschiedene Varianten
1.6 16V / 1.6 SR, welcher Motor ist hier zu empfehlen?

Der 1.8T soll sehr Wartungsintensiv sein und er 1.8 125 PS soll auch nicht das gelbe vom Ei sein.
(habe ich gelesen, wissen tu ich das nicht)

Also mein Hauptaugenmerk liegt somit auf dem 1.6er Motor oder der 2.0 115PS Motor.
Kann mir hier Jemand seine Erfahrungen mitteilen und eine Empfehlung aussprechen?
Wichtig ist mir die Haltbarkeit und worauf ich achten muss.

Bitte auch nicht darüber diskutierern welcher 1.6er nun der schnellere ist. Das ist mir egal, der eine hat 101 der andere 105PS, mit beiden fährt man sich auf einem Kaugummi fest das ist mir bewusst.
Es geht mir hier rein um Zuverlässigkeit und vor und Nachteile.

Ich danke euch und noch einen schönen Rosenmontag

Beste Antwort im Thema

also wenn ich müsste und wählen könnte, würde ich hier den 1.6er mit Saugrohreinsprizung und 101 / 102 PS nehmen. Motorkennbuchstaben: AEH, AKL, APF für 101PS und AVU, BFQ mit Motoren mit 102PS

55 weitere Antworten
55 Antworten

Zitat:

@brumbrum89 schrieb am 26. Februar 2020 um 21:48:29 Uhr:


Abend, besten Dank schon Mal. Lese raus das der 1.6 SR wohl der zuverlässigste im golf 4 ist.
Jetzt poppt hier oft auf das der golf 4 allgemein nicht zuverlässig sein soll.
Aber ich lese immer das der genau so gut sein soll wie die dreier oder noch besser. Abgesehen vom Rost her waren die golf 3 ja Recht gut.

Du wirst immer beides hören. Im Vergleich zum Golf III war der IV ein großer Fortschritt. Viele der großen Baustellen wie Rost sind geschlossen worden. Allerdings kamen neue, besonders im Bereich Elektronik (Fensterheber, Zentralverriegelung usw) hinzu. Insgesamt gilt der IV aber als weitgehend solide. Beim Kauf also die Elektrik und Elektronik genau prüfen.
Ähnliches gilt übrigens für den V. Auch der gilt insgesamt als solide. Das Thema Rost hängt angeblich am Produktionsort (ich hatte Pech, der Rost war stärker als der Tüv. Kam aus dem Werk Mosel). Das Problem bei dem waren dann eher die Benziner außerhalb des 1.6 SR.

In dem Alter ist das aber sowieso simpel: Wenn der Wagen rostet, hat er längst angefangen. Die ungepflegten Fahrzeuge sind längst von den Straßen verschwunden. Was jetzt noch bleibt sind die gepflegten Modelle.

Den G4 1 als 1.6 SR fuhr ich über 17 Jahre und er läuft jetzt mit > 230 Tsd km ohne bisherige größeren Revisionsarbeiten an Motor und Getriebe in Rumänien, nachdem nach 15 Jahren Alltagseinsatz im bayerischen Oberland massiver Rostbefall an Teilen der Karosserie einsetzte. Der Golf wurde aber auch nur 5-6x im Jahr gewaschen und parkte draußen auf dem Hof. Die Servicevorgaben wurden allerdings durchgängig eingehalten.

Vor einem Jahr wäre HU nur noch nach Schweißarbeiten am Schweller und mit neuen Bremsen vorne sowie neuem Auspuff möglich gewesen. Daher wurde er auf den Balkan verkauft.

Mein G4 kostete ùber gefahrene 200tkm durchschnittlich knapp 40 Cent/km Unterhalt (inkl. Wertverlust). Damit war ich zufrieden, zumal der G4 nie eine größere Panne hatte und Touren nach Südfrankreich, Italien, Dänemark und Spanien ohne Defekt absolvierte.

Kostentreiber waren aber viele kleine techn. Defekte und der unzeitgemäße Benzinverbrauch in der Stadt und bei schnellerer BAB-Fahrt (130-150 km//h). Da waren ca. 10 l/100 km Super 95 die Regel. Allerdings hatte das Fahrzeug die antiquierte, jedoch robuste 4-Gangautomatik. Den 5-Gangghandschalter, welchen ich mehrfach als Ersatzfahrzeug fuhr, brauchte bei gleichem Fahrprofil ca. 1 l/100 km weniger.

Nur mal so zum Vergleich, was state of the art beim Verbrauch von PKW in der Klasse 4-4,3 m ist:

Der Nachfolger für unseren G4 wurde ein fast gleich großer Audi A1 1.4 TFSI mit 125 PS und 7-Gang DSG (Leasing-Rückläufer). Der verbraucht auf gleicher Fahrtstrecke und gleichem Fahrstil gute 3 l/100 km Super 95 weniger als der Golf 4 1.5 SR Automatik.

Macht bei 15 tkm pro Jahr ca. 650 € Ersparnis beim Benzin. Dazu ist die Kfz-Steuer gut 100 € und die Versicherung (HF und VK mit 500 SB) 150 € pro Jahr preiswerter.
Diese Ersparnisse verbrennt man allerdings wohl auch noch in den nächsten 5 Jahren beim Wertverlust, den ich noch (EZ 2015) bei 700-800 € p.a. sehe. Allerdings fährt man das modernere, sichere, komfortablere, erheblich schnellere und deutlich spaßfreudigere Auto.

Eigentlich kann man es ganz weit runterbrechen, nimm das bessere Auto, dann ist auch egal welcher Motor unter der Haube steckt ... Kannst ja einige varianten favorisieren, aber wenn es dann doch die eine gepflegte stecknadel im Heuhaufen ist und den 2.0 Motor hat, wär man ja blöd nicht zu kaufen ...

Persönlich würde ich bei den Anforderungen aber nicht ein bestimmtes Modell sondern markenübergreifend suchen ...

Zitat:

@tartra schrieb am 28. Februar 2020 um 13:42:13 Uhr:



Persönlich würde ich bei den Anforderungen aber nicht ein bestimmtes Modell sondern markenübergreifend suchen ...

Das mache ich auch. Suche auch noch nach golf 3 und BMW E36.
Habe auch nichts dagegen noch etwas in ein Auto zu investieren. 1000€ kaufen und nochmal 1000€ reinstecken ist für mich jetzt auch nicht so wild.

Danke an alle schon Mal für eure Beiträge

Ähnliche Themen

Bedenke 3er Golf und e36 gehen stramm Richtung 30 Jahre, beim e36 werden die Ersatzteile bereits unter ClassikParts geführt = teurer ... Verlasse dich auch nicht auf Aussagen von Leuten, die selbige Wagen mal vor 10 Jahren gefahren haben, da waren das durchaus brauchbare altags Autos ... Beim e36 bekommste für 1000 EUR im grunde nur schrott der gerade mal noch mit Blechflicken 1 HU Periode schafft ... 1000 EUR RepInvest ist auch nur ein tropfen auf den heißen Stein.
Gepflegte Wagen, dann sind 1000 EUR aber nur eine Anzahlung, oder halt Wagen wo man praktisch vor einer Vollrestauration steht ... Kommt natürlich auch auf die eigenen Ansprüche an, irgendwie fahrbar halten kann man billigst, aber so ein ausgelutschtes Fahrwerk fährt sich mies und kritisch ....hängender Dachimmel , teildefekte Zentralverriegelung nervig, spinnende Lüftung, jaulendes Diff nur einige Beispiel... und der größte Fein, wenn man es beim Wagenheber ansetzten im Gebälk knirschen hört ....

Zitat:

@brumbrum89 schrieb am 29. Februar 2020 um 12:17:45 Uhr:


Das mache ich auch. Suche auch noch nach golf 3 und BMW E36.
Habe auch nichts dagegen noch etwas in ein Auto zu investieren. 1000€ kaufen und nochmal 1000€ reinstecken ist für mich jetzt auch nicht so wild.

Ich muss mich da @tartra anschließen. Mir bleiben da auch zweifel ob du da wirklich glücklich wirst. Du suchst da nach sehr alten Autos die eigentlich schon von den Straßen verschwunden sind. Da musst du ziemliches Glück haben noch ein gut erhaltenes Modell zu bekommen - die haben dann wiederum oft deutlich höhere Preise. Golf 3 und E36 erreichen in Kürze das H-Kennzeichen. Das preisen die Verkäufer bei den gut erhaltenen Modellen ein. Bei den nicht so gepflegten Modellen lohnt der Kauf nicht mehr. Es gibt einfach viel modernere Autos für wenig Geld. Selbst der Golf IV ist schon 17 - 23 Jahre alt und wird immer seltener (man sieht ihn nur noch, weil er einst so extrem häufig war). Selbst noch neuere Autos wie Golf V oder z.B. Astra H sind mittlerweile für wenig Geld zu bekommen. Insbesondere bekommst du da an jeder Ecke Ersatzteile. Beim E36 oder Golf III ist das keineswegs der Fall.

Verschleißteile ´, wie Bremsen, Radlager, Zündkerzen etc. ... bekommt man durchaus noch in großer Auswahl günstig ... aber bei solch alten fahrzeugen verabschieden sich Teile, die eigentlich ein "Autoleben" halten, einfach Beispiel, man benötigt eine Türdichtung, damit es einfach wieder trocken im Inneraum wird , Alternative Schrottplatz ist meistens nichts, weil genauso alt und rissig und beim Teiletresen im Glaspalst muss man sich ersteinmal hinsetzen, wenn der Preis aufgerufen wird ... dann gilt knallhart friss oder stirb ...😁

Moin,

Und wenn es ganz blöd läuft - dann sagt einem der Teiledealer ... Sorry entfallen. Und das meistens bei Teilen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Wobei es da bei den jeweiligen Modellen und Herstellern durchaus arge Unterschiede gibt.

LG Kester

Solange man kein Fanatiker ist, sollte man als Alltagswagen eh die Finger von ~30 Jahre alten Autos lassen. In den allermeisten Fällen sind die nicht günstiger zu bewegen als ~15 Jahre alten Autos.

Und die Kaufpreise unterscheiden sich auch nicht so riesig.

Das erste und letzte mal, wo ich mir einen Golf 3 als 1.9 TDI gekauft hatte, ist knapp 10 Jahre her und damals kostete es schon nur 300€ mit paar Monate Resttüv.
Nachdem ich es exakt 10 Tkm benutzt habe, flog mir dann auf der Autobahn die Felge hinten rechts wegen einer durchgerosten Radnabe weg.
War mit weiteren 3 Kollegen auf dem Rückweg von der Reeperbahn Hamburg nach Ruhrgebiet, Sonntag morgens um 5 und somit fast kein Verkehr. Glück gehabt.
Muss ich nicht nochmal haben.

Es gibt so viele Autos die <10 Jahre alt sind und unter 3K kosten. Lieber sowas, anstatt einen 30 Jahre alten Golf 3.
Muss aber jeder selber wissen.

BMW E36 würde ich vermeiden. Was da für 1000 Euro angeboten wird ist Schrott, die guten sind viel zu gefragt als Youngtimer und als Drifttool. Ich würde eher Richtung Golf V schauen, der erreicht langsam den Tiefststand im Wert, da noch viele Exemplare vorhanden sind und er aber noch keinen großen Sammelwert hat. Auch weil es da keine populären Sondermodelle mit Klassikstatus gab. (beim, Golf IV sind ja der Sport Edition und der Pacific sehr gesucht)

Und meistens haben die SE und Pacific den FSI Motor drin...

Deine Antwort
Ähnliche Themen