Gehärtete Ventile Opel X16XEL lieferbar?
Hallo zusammen,
habe meinen Vectra B X16XEL bei 40tkm auf LPG umrüsten lassen. Mehverbrauch war in Ordnung (LPG 10 Liter/100 km - Benzin 7,8 Liter/100 km). Nun steht der Wagen seit Sonntag in der Werkstatt. Gelaufen hat er nun 174 tkm. Diagnos: Auslassventile des zweiten Zylinders komplett verbrannt. Zylinder weist keine Kompression mehr auf. Die anderen Ventile sind wohl auch schon angekokelt.
Da ich den Wagen behalten möchte, kommen nun neue Ventile rein. Meine Frage ist, ob es für diesen Motor gehärtete Ventile gibt, von denen man bei anderen Herstellern liest. In der Werkstatt konnten sie mir diese Frage nicht beantworten, wolltern sich aber noch mals bei Opel erkundigen. Wollte mich aber auch selbst schlau machen.
Danke Euch für Eure Antworten.
Gruß
heddi
Beste Antwort im Thema
Als ehemaliger OPEL- Mech. kann ich Dir sagen, dass Dein Schaden nicht vom gas kommen muss;
Diese Maschinen hatten oft oberhalb der 120.000 Km- Grenze speziell im Zylinderkopfbereich Probleme, auch mit Benzin!
13 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von heddi
Meine Frage ist, ob es für diesen Motor gehärtete Ventile gibt, von denen man bei anderen Herstellern liest.
Wichtiger sind jedoch die Sitzringe! Denn die verursachen den Ventilschaden.
Gruß,
R.
Zitat:
Original geschrieben von heddi
Gib es da andere als die original verbauten?
Bring den zylinderkopf zu einem guten Motoreninstandsetzer. Es müssen ja keine Opel-Ventile sein. Die Tuner-Szene hat da ausreichend Auswahl.
wenn Deine Werkstatt nicht mehr weiter weiß
wendet Euch mal hierher
http://www.zylinderkopf-pietka.eu/index.php?page=podstrony&id=9
meine Köpfe waren alle schon dort, immer prima
Arbeit und zuverlässiger Services
Jens
Ähnliche Themen
Naja,
man könnte die vom Turbo nehmen (Natrium gefüllt).
Aber es ist eigentlich nicht notwendig, da der X16XEL gasfest ist.
Wenn bei dem die Ventile verbrannt sind, liegt es fast immer an der Zündanlage.
Können natürlich auch defekte Injektoren sein...
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von hlmd
Naja,
man könnte die vom Turbo nehmen (Natrium gefüllt).Aber es ist eigentlich nicht notwendig, da der X16XEL gasfest ist.
Wenn bei dem die Ventile verbrannt sind, liegt es fast immer an der Zündanlage.
Können natürlich auch defekte Injektoren sein...Gruß
Erst mal danke für Eure Antworten.
Also sollte die Werkstatt auch mal die Zündanlage überprüfen? Und nach der Reparatur zum Umrüster und die Gas-Anlage überprüfen lassen.
@Heddi
Jo.
Wir hatten auch mal den X16XEL in unserem Vectra. Hier ist eine Kerze verbrannt und hat durch Glühzündung gleich auch einen Kolben gehimmelt (schönes Loch).
Ich würde bei dem Motor unter Gas andere Zündkerzen verbauen:
Kältere einpolige Zündkerzen.
Ich empfehle in dem Fall die FR7DC2 (GM Kerzen für den C20XE). Nur die original Opel nicht die Aftermarket Bosch (FR7DC+). Hier den Elektrodenabstand runter auf 0,7mm und es funzt.
Wenn das DIS Modul nämlich nicht mehr ganz fit ist, dann hat man mit den Serien FLR8LDCU (zweipolig) ab und an kaum bemerkbare Fehlzündungen. Diese haben bei unserem Gaser mal das Zündmodul und in Folge dessen den Kat gehimmelt... Seitdem ich die einpoligen ZK habe, habe ich Ruhe (seit 100000km).
Gruß
Danke für den Tipp. Die oroginalen Zündkerzen verwende ich seit Kilometerstand 40.000 nicht mehr.
Ich hatte kurz nach der Umrüstung ne Anfrage bei NGK gestellt, welche Kerzen für den X16XEL unter Gasbetrieb empfehlenswert wären. Antort war: Iridium-Platin BRkXX. Genaue Bezeichnung müsste ich nachschlagen.
Als ehemaliger OPEL- Mech. kann ich Dir sagen, dass Dein Schaden nicht vom gas kommen muss;
Diese Maschinen hatten oft oberhalb der 120.000 Km- Grenze speziell im Zylinderkopfbereich Probleme, auch mit Benzin!
Zitat:
Original geschrieben von bipperle
Als ehemaliger OPEL- Mech. kann ich Dir sagen, dass Dein Schaden nicht vom gas kommen muss;Diese Maschinen hatten oft oberhalb der 120.000 Km- Grenze speziell im Zylinderkopfbereich Probleme, auch mit Benzin!
Danke für diese Antwort. Defekte Injektoren würde ich mal ausschließen, da alle Ventile nicht mehr gut aussahen. Und kann mir nicht vorstellen, dass alle Injektoren defekt sein sollen. Zündanlage zu überprüfen wäre mal ne Überlegung wert.
Habe heute abend den Wagen aus der Werkstatt geholt. Der Motor läuft auf Benzin einwandfrei. Habe dann nach einigen km auf Gas umgeschaltet. Nach weinigen km schaltet die Anlage wieder ab und es kam der gleicht Piepston, als wenn der Gastank leer wäre. Umschalten auf Benzin war kein Problem. Als ich dann probehalber wieder in den Gasmodus wechseln wollte, kam das "Gepiepe" sobald die Gasanlage einsetzte. Werde die Woche mal zum Umrüster fahren. Bin mal gespannt, woran es liegt.
Zitat:
Original geschrieben von redstar18
Hi,ist der Absperrhahn am Gastank zu? Falls ja, mach ihn auf und das Gepiepe ist weg.
Gruß,
R.
Ich weiß, ist ne doofe Frage, aber wo finde ich diesen Absperrhahn? Habe den Gastank in der Reserveradmulde verbaut. Kann es sein, dass die Werkstatt diesen Hahn geschlossen hat?
Er meint das Sicherheitsventil am Tank.
Ich nehme an, Du hast einen sogenannten "Ringtank/ Donut" in der Mulde verbaut.
Dieser hat in der Mitte einen Deckel, den man entfernen kann. (Rändelschrauben oder so).
Nach Entfernen siehst Du das Sicherheitsventil des Tanks, irgendwo daran müsste
auch einen Art Rändelrädchen sein, welches mit einem Schnappring (zu Dir schauend)
abgesichert ist. Dieses Rädchen mal "AUF" drehen (Entgegen dem Uhrzeigersinn),
ruhig bis Anschlag.
Sollte dies schon geöffnet gewesen sein, mal prüfen, ob die el. Sicherheitsventile auf Befehl öffnen
(1 Ventil am Sicherheitsventil/ Tank, 1 im Motorraum, Lage musst Du selbst lokalisieren).
Diese müssen beim Freischalten der Gasanlage deutlich vernehmbar "klacken".
Vielleicht von der Reparatur noch die Stecker des Ventils im Motorraum abgenommen?