Gebrauchte: Wieviele Kilometer sind noch ok?

Audi S5 8T & 8F

Hallo zusammen,
nachdem ich lange gerechnet habe, bin ich zum Ergebnis gekommen, dass es für mich relativ egal ist, welchen Motor vom 1.8 TFSI über den 2.0 TFSI über den 2.7 TDI bis hin zum 3.0 TDI mein zukünftiger A5 haben wird. Ich werd gebraucht kaufen und da gleichen sich die teuren Dieselaufschläge doch recht gut aus. Günstigere Treibstoffkosten beim Diesel heben sich in etwa mit höherer Versicherung + Steuer auf. Damit ist der Anschaffungspreis entscheidend. Bei +/- 35000 Euro Investition bekommt man hier wie da schöne Modelle.

Nicht sicher bin ich aber darüber, wieviele Kilometer mein Gebrauchter haben soll. Ich plane für etwa drei Jahre und 60000km. Was denkt ihr, ab wann beginnen die Probleme? Ein 3.0 TDI sollte doch 100000km locker wegstecken. Bei einem aufgeladenen Vierzylinder bin ich mir dagegen nicht so sicher. Natürlich fällt der nach dieser Strecke nicht auseinander, aber besser ist er bis dahin sicher nicht geworden.

Ich hatte mich deshalb bislang auf maximal 25000km für nen Benziner und 35000 für nen Diesel festgelegt. Könntet ihr das so in etwa bestätigen?

Fallen die Folgekosten, also Werkstatt etc., zwischen Vierzylinder-Benziner und Sechszylinder-Diesel sehr auseinander?

Bin für alle Anregungen und Korrekturen dankbar.

Viele Grüße und danke,
simon

Beste Antwort im Thema

um eine vergleichbare basis zu schaffen, muss ein fester, immer und überall identischer basispreis = 100%  geschaffen werden.

nimmst du nun also den tatsächlichen VK des neuwagens, erhälst du auch bei identischer ausstattung, je nach region, verhandlungsgeschick und kaufzeitpunkt/-umständen verschiedene neuwagenrabatte, also unterschiedliche neuwagenpreise und damit keine exakt vergleichbare basis.

deswegen sagt mir die mathematik, dass nur der laut konfigurator ermittelte listenneupreis sowohl in einem kuhdorf in bayern, als auch in einer metropole wie hamburg, einen nebeneinanderstellbaren ausgangswert ergibt.

ich gehe sogar soweit und sage, dass dies auch für re-importe aus z.b. england anwendung finden muss. denn es spielt im grunde genommen keine rolle, wieviel der wagen den erstkäufer in england tatsächlich gekostet hat. zum vergleich der ersparnis muss auch hier der listenneupreis des kfz-konfigurators herangezogen werden.

ich jedenfalls vergleiche jedes angebot mit dem listenneupreis. andere machen das anders. jeder wie er will

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Zitat:

Original geschrieben von mkleine


@willi: Entscheidend ist doch letztlich, was ich real durch einen Gebrauchten spare.
Für diesen Zweck taugt die "unverbindliche Preisempfehlung" nicht. Diese Preise
sind so ernst zu nehmen wie die beim Teppichhändler.

Wenn du vergleichbar bleiben willst, solltest du eher einen vernünftigen Standard-
Rabatt als Vergleichsbasis nehmen. 10% sind aktuell z.B. keine zu optimische
Annahme, die bekommt man mehr oder weniger auch ohne Verhandlung angeboten.

Grüße
Matthias

Öh, was macht das denn für einen Unterschied, ob ich fix den Bruttolistenpreis oder fix den Bruttolistenpreis - 10% annehme?

Bei einem "Standardrabatt" würde das Verhältnis doch identisch bleiben...

Jo,

dann mal allen vielen Dank. Viele Fragen sind beantwortet, nicht nur die, die ich gestellt habe. Ich bin weiter der Ansicht, dass 30000km an der Substanz eines A5 wenig machen. Wie die Sitze, Felgen und der Innenraum aussehen, ist wohl vom Vorbesitzer abhängig.

Werde sehen, wann mir ein passender A5 über den Weg läuft. Und wenn er B&O und die Y-Felgen hat, wirds mir vermutlich egal sein, welcher Motor drin ist.

Viele Grüße,
simon

Zitat:

Original geschrieben von crandler


Öh, was macht das denn für einen Unterschied, ob ich fix den Bruttolistenpreis oder fix den Bruttolistenpreis - 10% annehme? Bei einem "Standardrabatt" würde das Verhältnis doch identisch bleiben...

Wenn es mit Zahlen zu schwer fällt, rechne nochmal mit Äpfeln und Birnen durch.

machs nicht von den felgen abhängig. die werden ständig im net angeboten. die motorisierung mag dir zunächst egal sein, aber wenn die erste euphorie weg ist, würdest du dich über den "falschen" motor ärgern. ich hab diesbezüglich auch lange überlegt, gelesen und genervt hier. 

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Ich halte 30000km für nicht viel und kein Hindernis, ein Auto zu kaufen.
Viel wichtiger ist, wie vorher mit dem Fahrzeug umgegangen wurde - Kurz- oder Langstrecke, Vollgas mit kaltem Motor, Fahrweise usw.
Wie sieht das Auto von innen aus? Gebrauchsspuren? Wie viele?

Ich habe für meinen Bruder vor zwei Jahren eine C-Klasse gekauft: Mietfahrzeug, 1,5 Jahre alt, 27000km, die aber in nur 8 Monaten gefahren.
Eigentlich hört sich das furchtbar an, aber: das Fahrzeug war eine Langfristmiete mit nur einem Mieter.
Weder innen noch außen gab es auch nur eine sichtbare Gebrauchsspur. Kommentar einer Bekannten, die selbst mal mit Autos handelte: 'das Auto ist ja neu'.
Bis jetzt (80000km) gab es kein negatives Vorkommnis mit dem Auto.

Mein eigenes Auto hat gute 83000km, ist gute fünf Jahre alt und sieht innen wie außen besser aus als manch Zweijähriger mit 25000km.

Fazit: ich würde sowas nicht pauschalisieren. Du kannst Glück oder Pech haben, das kann bei einem Neuen aber auch so sein.
Wenn der Vorbesitzer aber z.B. einwilligt, die Reparaturhistorie herauszugeben oder du sie beim Händler einsehen kannst, hast du schonmal eine gute Grundlage.
Ich würde mehr Priorität auf Ausstattung und Motorisierung legen und weniger auf Zahlen wie Alter und Km, wenn das Auto gut aussieht.

Zitat:

Original geschrieben von mkleine



Zitat:

Original geschrieben von crandler


Öh, was macht das denn für einen Unterschied, ob ich fix den Bruttolistenpreis oder fix den Bruttolistenpreis - 10% annehme? Bei einem "Standardrabatt" würde das Verhältnis doch identisch bleiben...
Wenn es mit Zahlen zu schwer fällt, rechne nochmal mit Äpfeln und Birnen durch.

Habe aber eine Allergie gegen Äpfel... was nun? 😁

Zitat:

Original geschrieben von crandler


Habe aber eine Allergie gegen Äpfel... was nun? 😁

Bemüh dich nicht. Er ist es gewohnt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Vermutlich wohnt er auch nur deswegen in Pusebuckel, weil die Mieten in NY einfach zu teuer sind... 🙄 😉 😁

Ich muß meinem Vorredner da zustimmen.Wichtiger als der eigentliche Kilometerstand ist die Art und Weise, wie diese zustande gekommen sind.Mein A4 hat jetzt knapp 300TKM auf der Uhr, fährt sich aber bis auf das gelegentlich auftretende Kupplungsrupfen (wohl eine Audi Krankheit, die auch nur kurzfristig abstellbar ist) wirklich noch wie damals, als ich ihn neu gekauft habe.Ich habe schon Wagen mit weit unter 100TKM gefahren, die waren absolut ausgelutscht.Mir fällt da besonders der A4 von einem ehemaligen Kollegen ein, den ich mal nach einer Feier mit übermäßigem Alkoholgenuss seinerseits samt ihm zu ihm nachhause gefahren hatte.War das gleiche Modell wie meines, nur hatte damals erst etwa 40TKM drauf.Ich war ehrlich überrascht, wie fertig der sich fuhr.Und das mit so wenig Kilometern.

Es ist und bleibt wie es ist.Gebrauchtwagenkauf bleibt immer Glückssache.Auch wenn grobe Dinge vorab gecheckt werden können.Wie die Technik beansprucht wurde und ob unsachgemäß mit ihr umgegangen wurde, zeigt sich meist nicht sofort, hat aber mitunter entscheidenden Einfluß auf die Haltbarkeit dieser.Und der Kilometerstand ist mit Sicherheit nicht das einzige Kriterium zur Beurteilung der Langzeithaltbarkeit von PKW´s.

Garantien können zwar in einigen Fällen die finanziellen Folgen von Ausfällen mildern, nicht aber den Ärger, den man doch damit hat.

Ich würde meinen Wagen trotz seiner hohen Laufleistung auch heute sofort wieder kaufen, weil man einfach merkt, daß er absolut gesund ist und ich ja weiß, wie mit ihm umgegangen wurde.Leider ist das in den meisten Fällen eben nicht so, es sei den, du kaufst den wagen vom Großvater oder dem Nachbarn.Da weiß man dann schon recht gut, was da so lief.

Kurz gesagt, du kannst beim Kauf eines Wagens mit wenig Kilometern Laufleistung ebenso Pech haben, wie du mit einem mit hoher Laufleistung Glück haben kannst.Ist leider wie so oft im Leben viel Glück dabei, oder eben Pech!

Ich habe meinen A6 2,5 tdi avant quattro mit 70.000 km vom Vater meiner Freundin gekauft, der hat ihn äußerst gehegt und gepflegt und wollte mir bestimmt nichts Böses.Vier Wochen später kam der Torbolader, jetzt 5 Jahre später habe ich 240.000 km drauf und außer der Lichtmaschine war nichts mehr defekt.
Diesmal habe ich einen Neuen (A5 Cab) bestellt, wollte einmal selbst konfigurieren.
Wie die Vorredner schon geschrieben haben, man steckt nie bei einem Gebrauchten drin, wenn man sich den (privaten)Verkäufer ansieht und den Pflegezustand des Wagens kann man schon auf die Fahrweise schließen und hoffen ein vernünftiges Fahrzeug zu kaufen.
Die Kilometer sind nicht absolut entscheidend.
1 Jahr 20.000 Benziner / 30.000 Diesel sind m.E. ok.
Zur Berechnungsbasis würde ich immer den (ursprünglichen) Bruttolistenpreis heranziehen, und davon die tatsächliche Ersparnis zum tatsächlichen Kaufpreises heranziehen.
Ich habe auch schon 2 x Mietwagenrückläufer mit sehr wenig Kilometern gekauft und absolut keine Probleme gehabt, auch nicht beim Wiederverkauf, selber gut weiter gepflegt, war im EK immer eine Ersparnis von ca. 5.000 Euro, da kann man schon mal nachdenken und den besseren Motor nehmen.

Zitat:

Original geschrieben von baastscho



Zitat:

Original geschrieben von crandler


Habe aber eine Allergie gegen Äpfel... was nun? 😁
Bemüh dich nicht. Er ist es gewohnt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Vermutlich wohnt er auch nur deswegen in Pusebuckel, weil die Mieten in NY einfach zu teuer sind... 🙄 😉 😁

Oh je, willst du "mein Haus, mein Auto, mein Boot" spielen?

@crandler: Zahlen, Äpfel, ... wogegen bist du nicht allergisch?

Sag ich doch, dass man sich nicht bemühen braucht.... 😰

Zitat:

Original geschrieben von baastscho


Sag ich doch, dass man sich nicht bemühen braucht.... 😰

Ja, hab's schon längst aufgegeben... 😁

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