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Gebrauchte leasen für 3 Jahre?

Themenstarteram 12. November 2013 um 20:38

Hallo,

habe vorhin mal die zeitung aufgeschlagen und überall wird geredet von finanzieren, leasen etc. wovon ich null ahnung habe und mich ehrlich gesagt auch nie wirklich dafür interessierte.

Ich habe bisher immer schöne gebrauchte bar bezahlt, allerdings werde ich ab april ´14 mindestens 2x die woche einen weg von knapp 300km fahren müssen und liege somit dann im bereich ~700km die woche, weshalb ich mich dann schon als vielfahrer bezeichnen würde. Hab mal aus reiner neugierde nachgeguckt im internet wo die "wichtigsten modelle" wie ratenkauf, leasing, finanzierung, und ASS erläutert wurden. Den Kommentaren zu dem artikel konnte ich entnehmen, dass jeder eine andere meinung hatte aber ein kommentar hat mich dazu bewegt hier mal nachzufragen. Sinngemäß hat er gesagt, dass er von barkauf nichts halte, da er vielfahrer ist und für 3 jahre, 2-3 jahre alte gebrauchte kaufe und wenn diese nach ablauf der frist noch top in schuss wären und nicht durchgenudelt er den vertragt auf 4 jahre leasing erhöht. Hört sich wirklich gut an und ich würde mich freuen wenn hier mal ein paar leute, die sich damit schon auseinander gesetzt haben melden würden :)

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14 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von MrZylinder

Sinngemäß hat er gesagt, dass er von barkauf nichts halte, da er vielfahrer ist und für 3 jahre, 2-3 jahre alte gebrauchte kaufe und wenn diese nach ablauf der frist noch top in schuss wären und nicht durchgenudelt er den vertragt auf 4 jahre leasing erhöht.

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wie Du das meinst. Du schreibst, dass ein Vielfahrer zwar nichts von Barkauf halte, aber dann 2-3 Jahre alte Gebrauchte KAUFEN würde ... und dies für drei Jahre ... dann kommt im Jahr 4 der Begriff Leasing hinzu ...

Falls Du meintest, der Vielfahrer würde Gebrauchtwagen LEASEN, wird das Ganze trotzdem nicht verständlicher. Ein Leasingvertrag wird immer über eine bestimmte Leasingdauer abgeschlossen. Eine Verlängerung im vierten Jahr zu gleichen Konditionen wird im Regelfall nicht möglich sein.

Ob das Leasen von Gebrauchtwagen überhaupt günstig ist, weiß ich nicht. Neuwagen (wozu leasingtechnisch häufig auch Vorführwagen zählen) werden meist zu sehr günstigen Leasingkonditionen angeboten, da viele Hersteller dies subventionieren. Ein Gebrauchter wird deshalb nicht viel günstiger sein können als ein Neuwagen.

Allgemein kann man dazu nicht viel sagen, ohne dass man konkrete Angebote vergleicht.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 14. November 2013 um 17:39

Sorry! Meinte natürlich 2-3 Jahre leasen!

Also nochmal von vorne ..er least sich 2-3 jahre alte gebrauchte, weil da der wertverlust zum größten teil durch ist und man scheinbar ja den wertverlust zahlt pro monat. Er aber lässt dann pro gefahrenen kilometer abrechnen ..geht das?

Zitat:

Original geschrieben von MrZylinder

Sorry! Meinte natürlich 2-3 Jahre leasen!

Also nochmal von vorne ..er least sich 2-3 jahre alte gebrauchte, weil da der wertverlust zum größten teil durch ist und man scheinbar ja den wertverlust zahlt pro monat. Er aber lässt dann pro gefahrenen kilometer abrechnen ..geht das?

Wie schon gesagt - ein echter Vergleich ist nur anhand konkreter Angebote möglich.

Im Prinzip stimmt das schon, dass man beim Leasing im wesentlichen den Wertverlust bezahlt. Allerdings wird Neuwagenleasing von den Herstellern z. T. erheblich subventioniert. Ob daher Gebrauchtwagenleasing wirklich soviel günstiger ist, sei dahingestellt.

Gruß

Der Chaosmanager

ich kann Chaosmanager nur Recht geben.

in meinem Fall war es so, dass der Neuwagen im Leasing deutlich günstiger war, als der Vorführwagen mit deutlich schlechterer Ausstattung.

wie Chaosmanager schon sagte, werden die Neuwagen deutlich höher subventioniert.

Themenstarteram 17. November 2013 um 17:01

Aber wenn man im internet mal nachguckt soll das halt die totale schuldenfalle sein leasing von neuen autos ..nicht dass die mir ne riesige rechnung aufs auge drücken anschließend. Bzw. kann man es auch so mache, dass man z.b. 3 jahre den wagen least, und anschließend wieder n neuen nimmt für 3 jahre also, dass ich den wagen praktisch leihweise fahre und monatl. dafür zahle ohne ihn anschließend zu übernehmen?

Zitat:

Original geschrieben von MrZylinder

Aber wenn man im internet mal nachguckt soll das halt die totale schuldenfalle sein leasing von neuen autos ..nicht dass die mir ne riesige rechnung aufs auge drücken anschließend. Bzw. kann man es auch so mache, dass man z.b. 3 jahre den wagen least, und anschließend wieder n neuen nimmt für 3 jahre also, dass ich den wagen praktisch leihweise fahre und monatl. dafür zahle ohne ihn anschließend zu übernehmen?

Genau das ist Sinn und Zweck von Leasing und ich praktiziere dies seit langem so.

Bei keiner meiner Leasingrückgaben - und es waren immerhin schon sieben - wurde mir eine riesige Rechnung "aufs Auge gedrückt". Bei der letzten Rückgabe waren es 180 € für eine Delle, deren Beseitigung mich wahrscheinlich gleich viel gekostet hätte.

Ich schließe nur Kilometerleasing ab - da rechnet man am Ende die tatsächlichen Mehrkilometer ab und das wars ....

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 17. November 2013 um 19:59

Das klingt wirklich gut, dankeschön!

Aber warum gibt es dann leute die ein auto für 3 jahre leasen und eine anzahlungs- und schlussrate zahlen und sich damit verschulden wenn man doch alle 3 jahre n neuen haben kann?

Würde dann auch über kilometer abrechnen lassen bei meinen ~600-700km die woche. Irgendwelche tipps auf was man sich nicht einlassen sollte oder so? Wenn man so im internet guckt muss man ja aufpassen, dass man da nicht übern tisch gezogen wird oder ist es einfach nur eigene dummheit in den fällen?

Zitat:

Original geschrieben von MrZylinder

Das klingt wirklich gut, dankeschön!

Aber warum gibt es dann leute die ein auto für 3 jahre leasen und eine anzahlungs- und schlussrate zahlen und sich damit verschulden wenn man doch alle 3 jahre n neuen haben kann?

Würde dann auch über kilometer abrechnen lassen bei meinen ~600-700km die woche. Irgendwelche tipps auf was man sich nicht einlassen sollte oder so? Wenn man so im internet guckt muss man ja aufpassen, dass man da nicht übern tisch gezogen wird oder ist es einfach nur eigene dummheit in den fällen?

Mit Kilometerleasing ist im Gegensatz zum Restwertleasing gemeint, dass eine fixe jährliche Kilometerleistung vereinbart wird und die Mehr- oder Minderkilometer dann bei Rückgabe abgerechnet werden. Man zahlt natürlich eine feste monatliche Rate - unabhängig davon, ob man während der Leasingdauer mal mehr oder weniger fährt. Die Endabrechnung erfolgt bei Rückgabe.

Ich weiß nicht, was Du mit "über den Tisch ziehen" meinst, vielleicht kannst Du das mal präzisieren.

Gruß

Der Chaosmanager

Du solltest bei der Versicherung darauf achten, dass du eine Vollkasko mit GAP-Deckung abschliest.

Je nach Fahrzeughersteller gibt es auch gute Angebote, bei denen Wartung und Verschleiß mit inbegriffen.

Rechne dir aber bitte mit aus, was bei den Werkstätten die Inspektionen kosten, damit es sich für dich auch rechnet.

Eine Anzahlung bei einem Leasing machen einige, um die Leasingrate zu drücken.

Im Autohaus bekommst du auf Nachfrage auch eine Übersicht, wie bestimmte Schäden am Leasingende bewertet werden.

Themenstarteram 17. November 2013 um 21:02

Naja ich meine halt versteckte kosten. Man liest doch immer wieder, dass leute n vertrag abschließen über 3 jahre und "bumm" stecken die mit dem hals in schulden aufgrund der abschlussrate, welche ja dann für mich nicht anfallen würde aber halt was schäden, reperaturen, inspektionen etc. angeht, welche man dann alle selbst zahlen müsse. Aber im grunde hört sich es einfach so an als wenn diese sich halt nicht wirklich informiert haben und nur irgendwelche idioten sind, die einfach nur n dickes auto wollen und wenn ich das hier alles lese dann scheint es mir schon eine wirklich vernünftige option obwohl sonst überall nur drauf geschimpft wird, dass es sich für privatleute gar nicht lohnen würde etc.

Zitat:

Original geschrieben von Spassteufel

Eine Anzahlung bei einem Leasing machen einige, um die Leasingrate zu drücken.

Und um notwendige Abschreibungen zu realisieren.

Zitat:

Original geschrieben von MrZylinder

Naja ich meine halt versteckte kosten. Man liest doch immer wieder, dass leute n vertrag abschließen über 3 jahre und "bumm" stecken die mit dem hals in schulden aufgrund der abschlussrate, welche ja dann für mich nicht anfallen würde aber halt was schäden, reperaturen, inspektionen etc. angeht, welche man dann alle selbst zahlen müsse. Aber im grunde hört sich es einfach so an als wenn diese sich halt nicht wirklich informiert haben und nur irgendwelche idioten sind, die einfach nur n dickes auto wollen und wenn ich das hier alles lese dann scheint es mir schon eine wirklich vernünftige option obwohl sonst überall nur drauf geschimpft wird, dass es sich für privatleute gar nicht lohnen würde etc.

Zu 90% ist es tatsächlich so dass Menschen nicht lesen was sie unterschreiben oder es nicht verstehen.

P.S. Autofahren lohnt sich nie, außer man verdient damit Geld. Und immer dran denken, dass der Leasinggeber nicht das Rote Kreuz ist, sondern grundsätzlich Geld verdienen möchte und muss.

Zitat:

Original geschrieben von Bim Bam Boris

Zitat:

Original geschrieben von Spassteufel

Eine Anzahlung bei einem Leasing machen einige, um die Leasingrate zu drücken.

Und um notwendige Abschreibungen zu realisieren.

... was bei Privatleasing nicht relevant ist und bei Selbstständigen nur für solche, die ihren Gewinn mittels EÜR ermitteln.

Gruß

Der Chaosmanager

Ich "reanimiere" dieses Thread, weil ich eine Frage hätte, die in ähnliche Richtung geht. Mein Anliegen ist: ich bin ein Autobekloppter, der am liebsten jedes Jahr was Neues hätte (OK, das geht wirklich nicht) und durchaus bereit bin, dafür bissl Geld auszugeben. Jetzt grade fängt bei mir die Suche nach was neuem an und die generelle Frage lautet - Privat-Leasing, oder Finanzierung mit Rückgaberecht am Ende?

Hier noch die Eckdaten:

- Laufzeit 3-4 Jahre bei ca. 20.000 km/Jahr

- Anzahlung in Größenordnung von 20% des Neuwagenwertes

- am Ende will ich das Auto definitiv NICHT übernehmen, sondern zurückgeben.

Vor allem wegen der dritten "Bedingung" bietet sich die Frage, was günstiger ist? Oft sind die Monatsraten bei einer Finanzierung bissl niedriger, nur frage ich mich - warum? Gibt's da irgendwo einen Haken, den ich übersehe???

Gruß, Bartik

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