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Funktionsweise Einspritzdüse Ottomotor

Themenstarteram 19. Februar 2013 um 10:57

Hallo Leute!

Mich würde interessieren wie der Benzin an der Einspritzdüse zu seinen Einspritzdruck kommt?

Die Benzinpumpe (Druckregler) liefert den Benzin zur Einspritzdüse, und was passiert dann?

Der Diesel hat eine Hochdruckpumpe die den Diesel in die Einspritzdüse drückt und so gegen eine Feder arbeitet usw. Was macht der Benziner das der Kraftstoff zerstäubt wird die Düse macht ja nur auf zu.

Oder reicht bereits der Druck der Benzinpumpe?!

Mfg xorgx

Beste Antwort im Thema

Hi..

Das ihr hier immer gleich Stress machen müßt.. Tztztz.. :)

Durch fragen solcher Leute lebt doch dieses Forum.. Und ich finde es Persönlich auch ziemlich Frech wenn sich hier jemand weiter bilden möchte und dann solch patzige Antworten bekommt. Und wenn er auch unklarheiten über Diesel hatte.. das ist doch i.o. Und wenn er jetzt unklarheiten über Beziner hat ist das auch i.o.

Ihr solltet auch mal überlegen warum diese Forum existiert..

Ich möchte ihm nichts unterstellen, aber vielleicht ist er gerade am Anfang seiner Ausbildung und möchte einfach nur was dazu lernen.. !

 

LG

iguana

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Der Druck der Spritpumpe reicht aus. Ausnahme bilden hier nur die Direkteinspritzer die mehr Druck brauchen.

MfG

Mike

Der Ottomotor kommt beim Einspritzen mit deutlich niedrigerem Druck aus.

Das liegt an den Unterschiedlichen Funktionsweisen von Diesel- und Ottomotor im Verdichtungstakt.

Beim Diesel wird im Verdichtungstakt ja zunächst reine Luft im Kolben komprimiert und erst kurz vor dem OT der Diesel eingespritzt. Um hier bei dem schon hohen Kolbendruck eine ordentliche Zerstäubung zu gewährleisten muss mit mächtig viel Druck eingespritzt werden (bis zu 2500 bar bei Common Rail Systemen).

Beim Benziner wird bereits ein "fertiges" Benzin/Luft Gemisch in den Kolben gefüllt, dann erst Verdichtet und kurz vorm OT durch die Zündkerze entzündet. Dadurch kommt der Benziner mit deutlich niedrigeren Einspritzdrücken aus.

~5 Bar bei der Saugrohreinspritzung.

unter 200 Bar bei der Direkteinspritzung.

bei saugern reichen z.t. unter einem bar über normaldruck (also z.b. 1,8 absolut). da packt dann schon die pumpe nicht mehr als 2-3bar:D

5-6 bar brauchen nur die alten 'mechanischen' einspritzdüsen a la k-jettronik

Es gibt permanent einspritzende Anlagen (also mit Mengenregelung über den Einspritzdruck, z.B. K - Jetronic) und nicht permanent einspritzende Anlagen (also mit Mengenregelung über die Länge der Einzeleinspritzungen, z.B. aktuelle Motronic - Anlagen oder die älteren L - Jetronicanlagen). Die erstere Ausführung braucht keine elektrische Ansteuerung der Einspritzventile, die zweite Version jedoch schon.

Zitat:

Original geschrieben von xOrgx

Hallo Leute!

Oder reicht bereits der Druck der Benzinpumpe?!

Mfg xorgx

Na, jetzt nachdem das Dieselthema erschöpft ist, kommt der Benziner drann:

Antwort: ja , reicht aus.

Man muß noch dazu sagen das die Kraftstoffpumpe alleine nicht für den Kraftstoffdruck verantwortlich ist.. An der Einspritzleiste sitzt dazu noch der Kraftstoffdruckregler.. Dieser ist auch mit dem Ansaugrohr verbunden. Dadurch verhält sich der Einspritzdruck Proportional zum Saugrohrdruck..

Zitat:

Original geschrieben von wiri

Na, jetzt nachdem das Dieselthema erschöpft ist, kommt der Benziner drann:

Antwort: ja , reicht aus.

Die Antwort ist nicht nur sehr knapp, sondern auch irreführend, denn neuere Motoren öffnen ihre Einspritzventile elektromagnetisch, wie Common Rail - Dieselmotoren.

Themenstarteram 19. Februar 2013 um 18:57

Zitat:

Original geschrieben von wiri

Zitat:

Original geschrieben von xOrgx

Hallo Leute!

Oder reicht bereits der Druck der Benzinpumpe?!

Mfg xorgx

Na, jetzt nachdem das Dieselthema erschöpft ist, kommt der Benziner drann:

Antwort: ja , reicht aus.

Wie ich sehen konnte hast du dich aber beim Dieselthema nicht beteiligt!! Ein Forum ist dazu da um Wissensstände zu tauschen, und nicht um dumme Äußerungen von sich zu geben.

Mfg

 

Zitat:

Original geschrieben von xOrgx

Zitat:

Original geschrieben von wiri

 

Na, jetzt nachdem das Dieselthema erschöpft ist, kommt der Benziner drann:

Antwort: ja , reicht aus.

Wie ich sehen konnte hast du dich aber beim Dieselthema nicht beteiligt!! Ein Forum ist dazu da um Wissensstände zu tauschen, und nicht um dumme Äußerungen von sich zu geben.

Mfg

Ich muss mich ja auch nicht im Dieselthema bewegen, und für meine Antwort hier hab ich ein Danke bekommen, da kanns ja mit einer dummen Aussage nur weit von weg sein.....

Ausserdem glaube ich dir kein Wort, denn du hast ja erst im VW Forum die Frage gestellt.

Themenstarteram 19. Februar 2013 um 19:35

Zitat:

Original geschrieben von wiri

Zitat:

Original geschrieben von xOrgx

 

Wie ich sehen konnte hast du dich aber beim Dieselthema nicht beteiligt!! Ein Forum ist dazu da um Wissensstände zu tauschen, und nicht um dumme Äußerungen von sich zu geben.

Mfg

Ich muss mich ja auch nicht im Dieselthema bewegen, und für meine Antwort hier hab ich ein Danke bekommen, da kanns ja mit einer dummen Aussage nur weit von weg sein.....

Ausserdem glaube ich dir kein Wort, denn du hast ja erst im VW Forum die Frage gestellt.

Ich meinte ja auch nicht die Antwort, die war ja gut genau das dass ich wissen wollte. Ich hab nicht gewusst wie ich das mit dem " jetzt wo das Dieselthema erschöpft ist gehts mit Benziner weiter" auffassen soll. Was glaubst nicht?

Hi..

Das ihr hier immer gleich Stress machen müßt.. Tztztz.. :)

Durch fragen solcher Leute lebt doch dieses Forum.. Und ich finde es Persönlich auch ziemlich Frech wenn sich hier jemand weiter bilden möchte und dann solch patzige Antworten bekommt. Und wenn er auch unklarheiten über Diesel hatte.. das ist doch i.o. Und wenn er jetzt unklarheiten über Beziner hat ist das auch i.o.

Ihr solltet auch mal überlegen warum diese Forum existiert..

Ich möchte ihm nichts unterstellen, aber vielleicht ist er gerade am Anfang seiner Ausbildung und möchte einfach nur was dazu lernen.. !

 

LG

iguana

Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen iguana57.

Ich finde diese technischen Fragen und auch die daraus resultierenden Diskussionen immer sehr spannend. Habe auch im Diesel-Thread einen Haufen gelernt. Und dazu sind wir ja hier, oder?

Moin

 

Wobei die Diesel bei den Benzinern geklaut haben. Ein Diesel hatte früher keine Einspritzventile sondern Düsen. Der Unterschied ist einfach, ein Ventil wird durch Fremdeingriff geöffnet, eine Düse öffnet durch den eigenen Druck. So wird bei einem Diesel (Ich nehme mal der einfachheit halber den Bulli) bei z.B. 155 bar der Öffnungsdruck der in der Düse verbauten Feder erreicht, die Düse öffnet und spritzt ein. Klaro muß die Pumpe einen weit höheren Druck erzeugen, zum einen öffnet die Düse erst ab 155 bar, zum anderen baut sich der Druck ja sofort wieder ab, wenn die Düse sich öffnet. Würde die Pumpe also nur 155 bar erzeugen, dann würde die Düse nur kurz öffnen und gleich wieder schließen weil der Druck wieder unter 155 bar ist. Die Düse öffnet also langsam und spritzt dabei wenig ein, die Pumpe erhöht den Druck weiter, die Düse öffnet immer weiter bis sie voll geöffnet ist. Jetzt baut die Pumpe den Druck wieder ab , die Fördermenge wird weniger, die Düse schließt langsam wieder

Die Pumpen damals lagen bei um 300 bar. Es gab aber leider nur wenig Eingriffsmöglichkeiten auf das Einspritzverhalten, man konnte es nur ein wenig früher oder später schieben, das Verhalten bleibt immer gleich. (Früher)

 

Beim Benziner lief das anders. Er baut einen "Kreisverkehr" auf mit 5 bar. (Beispiel aus einer Digijet) Die Benzinpumpe fördert also einfach ganz viel Sprit mit eben xx bar. Das Druckdrossel hält diesen recht konstant auf 5 bar. Dieser Druck liegt an einem Ventil an, welches elektrisch geöffnet werden kann. Anders als beim Diesel der damaligen Zeit liegt nach dem öffnen der Ventile der volle Druck und die maximale Fördermenge an. Da die Pumpe ebenfalls mehr Druck aufbauen kann als die 5 bar, und hierbei wesentlich mehr fördert als die Ventile abgeben können, bleiben die 5 bar zu jedem Zeitpunkt konstant. Hier kann ich also nicht nur den Zeitpunkt des Einspritzens bestimmen sondern auch noch deren Menge über die Öffnungsdauer. (Nicht nur über den Druck wie bei der Dieselpumpe, da einhergehend mit einem schlechteren Spritzbild) des weiteren ist es fast garantiert das alle Zylinder die gleiche Menge Sprit bekommen. Einspritzdüsen können unterschiedlich verschleißen, die eine öffnet dann schon bei 150 bar und spritzt mehr ein als die andere mit 155 bar.

 

Das hat man sich dann beim Diesel irgendwann zu nutze gemacht. Man entwickelte Ventile, welche die hohen Drücke sauber schalten können und die dabei entstehenden Temperaturen verkraften. Und plötzlich wurde die Eierlegende Wollmilchsau daraus. Über eine gemeinsame Leitung (Commonrail) wird ein hoher Druck vor den Ventilen aufgebaut, ähnlich dem Benziner nur eben deutlich höhere Drücke bis weit über 1000 bar. Jetzt öffnet man die Ventile nach bedarf, es wird sofort mit dem vollen Druck eingespritzt, es wird garantiert auf allen Zylindern gleich viel eingespritzt, und wichtiger, ich muß nicht alles auf einmal einspritzen, ich kann es titrieren. Zu erst ein wenig zum zünden, dann etwas mehr für die Hauptzündung und dann noch mal ein wenig hinterher um den Gleichdruck aufrecht zu erhalten.... Pro Zündung spritzen diese Systeme bis zu 7 oder mehr mal ein. (Nagelt mich da nicht fest)

 

Moin

Björn

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