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Führerschein bestanden, was jetzt?

Themenstarteram 14. September 2004 um 16:14

Moin Leute,

hoffe ein wenig Hilfe von Euch zu bekommen.

Letzte Woche war es endlich soweit und ich habe meine praktische Prüfung erfolgreich absolviert und besitze nun den Führerschein der Klasse A (bes.).

Wollte mir nun als bald eine Maschine holen. Dabei sollte sie nicht mehr als 1500,-€ kosten.

Da mir meine Fahrschulmaschine, eine CB500, äußerst gut gefallen hat, soll sie "eigentlich" auch meine erste Maschine werden.

Tjah, nun sind mit der Zeit Fragen aufgekommen, die ich versuchen will mit Eurer Hilfe zu klären, damit mir der Kauf ein wenig leichter fällt:

 

1. Honda CB500 oder doch eine Kawa ER-5 Twister / Suzi GS 500 E?

(Würde mich ja "eigentlich" auf die CB500 festlegen, aber bekommt man für 1500,-€ was ordentliches? Im I-Net habe ich schon gesucht, naja, die Angebote sind net so dolle, bei den anderen Herstellern gibt's für dieselbe Summe meist bessere Angebote.)

 

2. Kennt jemand Motorradhändler in und um Hamburg?

 

3. Ist es sinnvoll so "kurz" vor der kalten Jahreszeit ein Motorrad zu kaufen? Haben nur einen Carport, also müsste die Maschine draußen stehen lassen.

 

4. Bei der CB500 gibt's unterschiedliche Varianten, einige mit, einige ohne Scheibenbremse hinten. In der Fahrschule hatte ich eine mit. Aber fast alle Maschinen in meinem Preissegment haben eine Trommelbremse hinten. Ist die Kluft zwischen Vor- und Nachteilen so groß, dass es besser wäre eine Maschine mit Scheibenbremse hinten zu holen?

 

5. Sollte man bei der CB500, vor dem Kauf, auf besondere Teile achten, die, bei der für den Preis, oft hohen Laufleistung, anfällig für Verschleiss sind?

 

6. Da ich nur beschränlt auf 34PS fahren kann...sollte man eine bereits beschränkte Maschine kaufen? Ist es schädlich für den Motor eine Maschine nachhaltig zu beschränken?

 

7. Versicherungs- und Steuertechnisch...wieviel kostet das Motorrad mit 34PS für ein Saison (ganzjährig?) ? Ist die offene Maschine mit 58PS wesentlich teurer als die mit 34PS?

 

So, mehr fragen fallen mir im Moment nicht ein. ^^

Ich hoffe auf zahlreiche Antworten und Eure Meinungen und Tipps.

 

Mfg

Eugen

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27 Antworten
Themenstarteram 19. September 2004 um 21:15

Nabend,

wollte fragen, ob jemand weiß, wieviel ein Drosselsatz für die CB 500 an sich kostet und wieviel der Einbau.

Sollte man nach dem Einbau auch gleich den Vergaser (wegen dem geringeren Luftdurchsatz) "kalibrieren" lassen?

Sind nach dem Einbau weitere Kosten für irgendwelche Eintragungen nötig?

 

MfG

Eugen

PS: Habe ein Angebot für eine CB500 bekommen, die technisch Einwandfrei ist, sieht auch ziemlich gut aus, lediglich die Federbeine haben leichten Flugrost. Wie schlimm ist das? Kann man dem entgegenwirken oder wird's teuer und man muss sie auswechseln?

Re: Führerschein bestanden, was jetzt?

 

Zitat:

Original geschrieben von mOnO_MC

3. Ist es sinnvoll so "kurz" vor der kalten Jahreszeit ein Motorrad zu kaufen? Haben nur einen Carport, also müsste die Maschine draußen stehen lassen.

Vielleicht zu diesem Punkt noch einen Tipp:

Meine CB 500 steht seit über drei Jahren vollständig draussen. Meist mit einer "Allwetterplane" aussen gummiert und innen filzbeschichtet. Hat der Maschine bisher nicht geschadet. Also kann ein Carport nur besser sein!

Und ansonsten nach über 72.000 km CB Kilometern kann ich diese nur wärmstens empfehlen. Bis auf die Verschleißteile ( Reifen, Kette, Öl etc.) keine Reparaturen.

Falls Du Dich für eine CB entscheidest, versuche eine "S" zu bekommen: Das ist die Variante mit Halbschale und Scheibe oder baue nachträglich eine Scheibe an, das nimmt enorm viel Fahrtwind vom Körper! Sonst wird AB fahren ziemlich unangenehm!

Viel Spaß dann beim Mopedkaufen!

Alternative zur Honda

 

Ich halte die Yamaha XJ600 für eine ebenfalls preiswerte und eigentlich unkaputtbare Alternative. Ich selbst fahre die 900er, kenne aber von den Treffen einige, die mit der kleinen unterwegs sind....

Insgesamt nichts besonderes, aber zuverlässig bis zum Umfallen. Und da gerade in den ersten Jahren vermehrt damit zu rechnen ist, dass die Kiste auch mal auf der Seite liegt, wäre etwas teureres unklug -wie du selbst schon festgestellt hast-

ich habe eben mal nur so für den Überblich mei mobile.de geingeschaut. Da wird man durchaus unter 1500 Euro fündig.

Hallo Eugen,

Also der Vergaser braucht wegen der Drosselung nicht extra eingestellt zu werden, soweit er vorher korrekt eingestellt war.

Die Drosselung wird meist über Reduzierscheiben und eventuell über längere Gasrückholfedern realisiert, selten auch über andere Vergaserdeckel oder -schieber.

Der Einbau ist nicht sonderlich aufwendig und ich schätze ihn mal so auf 100 bis 150 Öre, Arbeit und Material inklusive.

Danach ist eine Eintragung in den Fahrzeugpapieren erforderlich, weil ja die veränderte Leistung auch Auswirkungen auf die Versicherung hat. Bei der DEKRA kostet so eine Eintragung € 30,- beim TÜV wird's ziemlich dasselbe kosten. Dazu kommt aber noch die Gebühr auf der Zulassungsstelle, wo die Änderung ja in den Brief und den Schein eingetragen wird.

Mein Tip hierzu: erst Kiste kaufen, dann gleich drosseln und DANN erst zulassen. Dann kostet die Eintragung auf der Zulassungsstelle wahrscheinlich nix extra (hängt aber von Deiner lokalen Zulassungsstelle ab, weil hier die Länder und Ämter Gebührenhoheit haben).

Und noch eins: beim Drosselsatz wird ein Teilegutachten nach §19.3 StVZO dabei sein. Diesen UNBEDINGT aufbewahren! Denn wenn Du die Kiste dann wieder entdrosselt haben oder verkaufen willst, dann brauchst Du das Teilegutachten nochmal zum entdrosseln!! (Da sind schon viele drübergefallen ...)

Zu den Stoßdämpfern: Flugrost auf den Federn ist eine rein optische Sache. Solange die Feder nicht gebrochen ist, kein Problem.

Beim Dämpfer selber gilt dasselbe das ich schon mal zur Gabelprüfung geschrieben habe: Öl auf den Kolbenstangen deutet auf verschlissene Simherringe hin, seltsame Geräusche beim Pumpen auf verschlissene Kolben, na und eine Wirkung sollten die Dämpfer ja auch haben (also das Heck der Kiste beim Eintauchen nicht öfter als 1x nachwippen).

 

Hope this helps,

kawa

Themenstarteram 23. September 2004 um 18:34

Moin Leute,

an dieser Stelle möchte ich Euch ganz herzlich für Euren zahlreichen Antworten danken.

Bin Anfang dieser Woche fündig geworden, sogar hier in Hamburg. Habe eine Honda CB 500 gefunden und gekauft.

Fehlt leider noch die Drosselung, aber das müsste in den nächsten Tagen auch der Vergangenheit angehören ;)

Jedoch ist es gar nicht mal so günstig, wie ich dachte. Niedrigster Preis war ca. 150,-€. Beim teuersten hat es mich fast aus den Socken gehauen, der meinte am Telefon, dass an Materialkosten etwa 100,-€!!! anfallen würden. Mit Einbau und Eintragung dann etwa 250,-€. Ich mein das ist doch nur ein Gummiring mit nem Stück Blech in der Mitte =/.

Nun ja, da lässt sich wohl nix dran ändern...ich persönlich find die 150,-€ für einen so geringen Eingriff ja völlig überteuert, naja, wie dem auch sei.

Ich wollte an dieser Stelle noch ein paar Fragen loswerden...

1. Diese Muster an der Seite hinten und auf dem Tank, bei den PC26er Modellen waren die noch dran, weiß jemand ob das Aufkleber sind oder ist das überlackiert? Ich hab jetzt eine schwarze Honda und das lila Muster passt mir da so gar nicht rein =/

2. Hatte vor die Maschine auch den Winter hindurch zu benutzen. Sollte ich da vorher bestimmte Sachen noch behandeln, ölen, etc.? Wollte an sich nach einer möglichen Entfernung der Muster den Lack polieren und dann versiegeln, mit Produkten für's Auto. Haltet ihr das für angebracht oder sollte ich da was "spezielles" benutzen, bzw. auf was sollte ich dann achten?

 

Soweit erstmal von mir. Vielen Dank im Voraus!

Schöne grüße

 

Eugen

Herzlichen Glückwunsch & Willkommen im Club !!

Wenn du im Winter durchfährst, dann hol dir CLS200. Das ist ein elektronischer Kettenöler. Im Gegensatz zum Scottoiler ist der auch wirklich gut und bringt ne Menge, vor allem, wenn du viel bei schlechtem Wetter unterwegs bist, verlängert der die Kettenlebezeit auf 250%. Ist leider aber auch recht teuer, aber für Vielfahrer lohnt sich das sofort. Ich bin jedenfalls begeistert.

wow. was hier so von sich gegeben wir--augenaufreiss. richtige klasse fahrer die nie oder nur selten hinten bremsen--ablach. scheinen ganz schöne witzbolde zu sein oder echt nich so viel ahnung zu haben. so dann zum thema nimm ne gs e die is unkaputtbar und günstig. ersatzteile ohne ende bei ebay und in der preisklasse bis 1500 kannste nix verkehrt machen, achja ne fifestarvollverkleidung wäre sehr gut..

austauschen solltest die gabelfedern gegen progressive.

alternativ, kannst dir ne pw-kaufen , da hat jemand im fzr-forum.de eine und is absolut zufrieden mit der kleinen.

griass ein hardy

Ey Hardy,

Nicht viel oder keine Ahnung hast ja wohl eher Du - sonst wüsstest Du dass hinten mitbremsen nur bei entsprechender Radlastverteilung Sinn macht. Und beim Fahrzeug entsteht durch die dynamische Radlastverteilung beim Verzögern durch das Kippmoment um den Fahrzeugschwerpunkt eine deutliche Verschiebung hin zur Vorderachse, weshalb die hinteren Bremsen immer wesentlich schwächer dimensioniert sind. Hauptaufgabe der hinteren Bremse ist vielmehr die Stabilisierung des Fahrzeuges beim Bremsen, damit das Heck nicht ausbricht sondern sozusagen von der Front "gezogen" wird. Dafür ist aber keine übermässig gross dimensionierte Bremse bzw. grosse Bremsleistung erforderlich, da die durch die Entlastung des Hinterrades übertragbare Reibkraft und damit das erzielbare Bremsmoment nicht besonders gross sind.

Das Ganze ist natürlich abhängig von der Lage des Schwerpunktes und der Fahrzeuggeometrie, aber da hier nicht von einem Chopper oder Cruiser vom Schlage einer Harley gesprochen wird, hat das bei den hier besprochenen Fahrzeugen absolut seine Berechtigung.

Solltest Du aber nochmal Nachhilfe in Sachen Fahrdynamik und Fahrzeugphysik brauchen, lass es uns wissen ...

 

In diesem Sinne,

kawa

Zitat:

Original geschrieben von kawa1962

Ey Hardy,

Nicht viel oder keine Ahnung hast ja wohl eher Du - sonst wüsstest Du dass hinten mitbremsen nur bei entsprechender Radlastverteilung Sinn macht. Und beim Fahrzeug entsteht durch die dynamische Radlastverteilung beim Verzögern durch das Kippmoment um den Fahrzeugschwerpunkt eine deutliche Verschiebung hin zur Vorderachse, weshalb die hinteren Bremsen immer wesentlich schwächer dimensioniert sind.

...naja, nicht so schlecht, aber dennoch nicht ok. Die Lastverschiebung auf das Vorderrad setzt erst ein, wenn man beginnt zu bremsen. Bis dahin hält Gewicht der Maschine und des Fahrers das Hinterrad schon ganz gut am Boden. Deshalb ist es effektiver BEIDE Bremsen zu benutzen.

Hi V70_TF,

Natürlich setzt sie erst ein wenn man bremst - hatt' ich ja auch so geschrieben. Andernfalls bräuchten wir ja auch garnicht erst da drüber reden. Denn dass das Hinterrad "einfach so" abhebt, hat ja auch wohl keiner geglaubt.

Das mit dem Benutzen beider Bremsen ist aber so 'ne Sache: da die Radlastverschiebung ja dynamisch ist, geht - ausreichender Grip und Bremsleistung vorausgesetzt - die Verschiebung hin bis zu 100% vorne und 0% hinten: nämlich dann, wenn das Hinterrad abhebt. (ist natürlich mit den von mir bereits erwähnten Zweiradtypen kaum möglich)

Dass man beide Bremsen benutzen sollte, hab' ich ja auch geschrieben, denn hinten sollte man schon zumindest aus Stabilisierungsgründen mitankern. Aber eine spürbare Verzögerung wird nur bedingt aufgebaut - auch wieder abhängig von der Maschine, deren Schwerpunkt, der Verteilung der Zuladung.

Mal ein Beispiel: selbst bei Pkw's, bei denen ja bekanntlich stets alle Räder bzw. Achsen zusammen gebremst werden, wird durchschnittlich 80% der Bremsleistung vorne erbracht, bei Moppeds sinds um die 90%. Und abhängig vom Beladungszustand und Aufbau des Fahrzeuges wird auch bei den Vierradlern bisweilen die hintere Bremswirkung zum reinen Stabilisierungsbremsen reduziert.

Das Problem das wir bei unseren Zweirädern aber zusätzlich haben ist, dass wir kein ABS oder auch nur lastabhängige Bremsdruck-Reduzierung haben, sondern uns auf unser Gefühl verlassen müssen; denn ein blockierendes Hinterrad neigt noch viel mehr zum Ausbrechen als ein rollendes.

Damit hast Du zwar Recht, dass man mit beiden Bremsen agieren sollte, aber dass man automatisch mehr Bremsleistung hat ist so nicht richtig. Soweit ich mich erinnere gab's sogar mal eine Studie, nach der weniger ambitionierte Biker dazu neigen zu stark auf die Hinterradbremse zu vertrauen, aus Angst, das Vorderrad rutscht weg und damit wertvolle Meter verschenken, was - bei entsprechend routiniertem Zupacken - dem reinen Vorderradbremser weniger passieren kann.

Es gibt übrigens eine Veranschaulichung dieser fahrphysikalischen Vorganges, den sogenannten Kamm'schen Kreis. Der zeigt die übertragbaren Kräfte beim Bremsen vorne und hinten über den zeitlichen Verlauf des Verzögerungsvorganges und damit die dynamische Verteilung. Solltest Du dir mal reinziehen. Denn wirst Du sehen dass es eben schon ok ist, was ich da so zusammengelabert habe ... ;)

 

Nix für ungut,

kawa

Hai Kawa,

da sind wir uns doch doch irgendiwe einig... :D

Die Geschichte mit dem Kamm'schen Kreis ist mir noch relativ gut aus dem Fahrsicherheitstrainig

hängengeblieben.

*klugscheiss on*

Allerdings geht es dabei eher um die Kraftverteilung zwischen Beschleunigung(positiv/negativ) und der Seitenführungskraft, aber nicht um die Verschiebung der Radlast... :p

*klugscheiss off*

Kamm'scher Kreis

 

nix für ungut

Gruß Frank

Hallo Frank,

<lol> Tja, da hätt' ich wohl nochmal in meine alten Unterlagen schauen sollen, ehe ich hier einen auf Wichtig mache ... ;)

Hast natürlich Recht. Das Diagramm das ich meinte heisst natürlich Tangentialkraftdiagramm, das im 1.Quadranten die Kraftschlussbeiwerte und damit die übertragbaren Bremskräfte darstellt. In der Grafik wird für einen bestimmten Beladungszustand die ideale Bremskraftverteilung aufgezeigt.

Und weil ich schon mein Gedächtnis aufgefrischt habe:

<klugscheiss on>

Die Bremskraft ist mit der Radlast linear gekoppelt (Coulombsches Gesetz).

Damit gilt beim Bremsvorgang, dass mit zunehmender Verzögerung und der daraus resultierenden dynamischen Radlastverteilung nach vorne die übertragbare Bremskraft vorne immer weiter zunimmt, während sie hinten entsprechend abnimmt.

<klugscheiss off>

:) Wie gesagt, ist nicht böse gemeint und war gut dass Du die Sache richtiggestellt hast.

Wann hattest Du denn Dein Fahrsicherheitstraining?

 

Ciao,

kawa

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