Französische Reifenreparatur
Ich war vor kurzem in Frankreich in Urlaub. Auf der Rückfahrt dann ein klackern von den Reifen, geschaut und eine Schraube im Profil entdeckt. Ich bin dann direkt in die nächste Werkstatt. Was ich da sah hat mich etwas erstaunt, der Monteur kamm mit einer Feile damit machte er nach dem ziehen der Schraube das Loch größer mit einem andern Eisen schob er eine art Schaumgummi ins Loch und Fertig. Das wäre in Frankreich ganz normal und OK so, sagte er. Ich bin dann auch ohne Probleme nach Hause gefahren. Wenns mir einer vorher gesagt hätte, hätte ich meine zweifel gehabt. Ich habe aber jetzt im Internet gelesen das diese art von Reifenreparatur bei uns nicht erlaubt ist. Meine meinung ist, wenn das so einfach ist wäre das ja eine schöne und günstige Sache und die Fransosen sind ja auch nicht alle Lebensmüde.
Hat jemand schon mal erfahrung damit gemacht ???
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von mediaan
Es ist erlaubt und funktioniert NUR wenn der FADEN der Gürtels zerstört ist darf man es nicht machen.
versteh ich nicht ?
mfG
32 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Opelowski
Also immer legal wenn jemand behauptet es wurde innen angesehen 😉Zitat:
Original geschrieben von nanimarc
Nach Paragraph 36 StvO ist eine Reifenreparatur fachgerecht wenn der Reifen zur genauen Begutachtung des Schadens von der Felge abmontiert wird
Na die Tinte hätten sie sich aber auch sparen können, entweder man beschriebt wie es nach der Reparatur beschaffen sein soll, oder man lässt es ganz, mangels Zeitmaschine kann niemand die so definierte Legalität überprüfen, dann sagt schlicht jeder "ja ja wurde innen angesehen".
Hier wird es genau beschrieben:
http://www.rei-pa.com/.../Richtlinie-Instandsetzung-von-Luftreifen.pdf
Diese Richtlinien C13/C14
gehören als Anhang 6
zur Vorschrift § 36 (1a) StVZO
Zitat:
Original geschrieben von 19pit66
Ich war vor kurzem in Frankreich in Urlaub. Auf der Rückfahrt dann ein klackern von den Reifen, geschaut und eine Schraube im Profil entdeckt. Ich bin dann direkt in die nächste Werkstatt. Was ich da sah hat mich etwas erstaunt, der Monteur kamm mit einer Feile damit machte er nach dem ziehen der Schraube das Loch größer mit einem andern Eisen schob er eine art Schaumgummi ins Loch und Fertig. Das wäre in Frankreich ganz normal und OK so, sagte er. Ich bin dann auch ohne Probleme nach Hause gefahren. Wenns mir einer vorher gesagt hätte, hätte ich meine zweifel gehabt. Ich habe aber jetzt im Internet gelesen das diese art von Reifenreparatur bei uns nicht erlaubt ist. Meine meinung ist, wenn das so einfach ist wäre das ja eine schöne und günstige Sache und die Fransosen sind ja auch nicht alle Lebensmüde.
Hat jemand schon mal erfahrung damit gemacht ???
Hallo ins Land ,
nicht nur die Franzosen nutzen Seafty Seal , nein die Amis auch . Hier in DE muss alles hyper - genau und schweine teuer an den Verbraucher gebracht werden . Selbst Geistreiche möchtegern Profis sehen diese Reparatur als Teufelswerk an und man wird stantepede beim Vatikan angeschwärzt ;-)"
Schau mal in mein Threat von 2012 . Bei den Streifen handelt es sich um Naturkautschuk . Ich habe gesehen wie in Peru der LKW Fahren seinen Reifen mit einem KONDOM geflickt hat und ist sofort weitergefahren . Die haben leider keine andere möglichkeit unterwegs dort . Ja ja ich weiss , andere Länder , andere Sitten :-)
http://www.motor-talk.de/.../...reparatur-safetyseal-t4228298.html?...
Mit dem als Not - reparierten Reifen bin ich noch ca 12000 km ohne irgendwelche Probleme gefahren . Der Monteur sagte mir ebenfalls , den Reifen bis zur Verschleissgrenze abzufahren .
Bei der neumontage der Reifen habe ich mir den alten geflickten Reifen angeschaut und festgestellt , das es keinerlei Probleme mit dem Stopfen/Flicken gab .
Da mein Fahrzueg nur ein Notrad besitzt , habe ich mir ein Set Seafty Seal in den Wagen gelegt .
Hallo, ich habe gerade den Fall.
Ich habe ein Jahreswagen Cupra Formentor 310 PS von einem Cuprahändler in Balingen gekauft.
Dieses FZ hatte Allwetterreifen Pirelli 10300 KM montiert, einen Deal mit Sommer oderWinter lehnte er ab.
Also fand ich jemand im Internet der Winterreifen von seinem Leasing Cupra 310 PS hatte, den aber nur mit Allwetterreifen wieder abgeben dürfe.
Also Tauschten wir die Reifen aus (Illox Spedition).
Sein Reifenhändler weigerte sich meine verkaauften Pirelli 245/40 W19 zu montieren da ein Reifen mit der Französischen reparatur geflickt sei ! Ich wusste nichts von alledem trage aber jetzt die Kosten !
Mein bisher für gutgegabten Cuprahändler aus Balingen interessiert das wenig !!!!!
Zitat:
@Walterbeck schrieb am 3. Oktober 2024 um 15:39:52 Uhr:
Mein bisher für gutgegabten Cuprahändler aus Balingen interessiert das wenig !!!!!
Was sollte ihn das auch interessieren? Einer seiner Kunden findet im Internet einen Dritten, der mit ihm die Reifen tauscht, die dann wiederum ein anderer Reifenhändler nicht montieren will. Was soll das den Cupra-Händler interessieren?
Zunächst mal ist das ein Problem deines Tauschpartners. Der soll seiner Firma sagen, dass sie die Reifen montieren sollen, anderenfalls soll er den Betrieb wechseln. Du selbst hast ja nicht mal den Nachweis, dass es stimmt, was dir dein Tauschpartner da erzählt.
Dein Problem wäre es nur, wenn man diese Reparaturmethode als nicht fachgerecht ansehen würde und du somit einen mangelhaften Reifen getauscht hättest. Selbst dann wäre es aber noch nicht rechtlich relevant, wenn du den Mangel nicht arglistig verschwiegen hast.
Du kannst jetzt versuchen, dich mit dem anderen irgendwie zu einigen oder du bleibst stur und wartest, was dann passiert.
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Stell dir vor du wärst der Betroffene ! Abwarten ist nicht die feine Art, aber leider immer mehr angewandt
Zitat:
@Walterbeck schrieb am 3. Oktober 2024 um 17:34:38 Uhr:
Stell dir vor du wärst der Betroffene !
Für mich wäre das Problem recht einfach zu lösen. Ich würde einen Betrieb finden, der diese Reifen montiert und das wär's dann gewesen.
Reklamiert denn der andere nur, dass er die Reifen bis jetzt nicht montiert bekam? Würde er also alles akzeptieren, wenn jemand die Reifen montiert? Oder ist er jetzt so verunsichert, dass er den Reifen für mangelhaft hält?
Der Reifen ist nicht sachgerecht geflickt. Der Reifen ist somit mangelhaft.
Aber wer sich auf solche Tauschgeschäfte auf Distanz ohne vorherige Begutachtung einlässt, der riskiert eben auf die Schnauze zu fliegen. Man könnte daraus lernen, denn nur das ist es am Ende wert.
Es sind Reifen die eine Zulassung bis 300 km haben, diese Reifen sollten auf ein Leasingauto, das demnächst einen neuen Käufer findet.
Ich finde es sollte doch auch noch ein bisschen Anstand und verantwortungsgefühl haben, oder einfach gesagt Anstand
Meinst du damit deinen Cupra-Händler oder dich selbst? Es spricht doch gar nichts dagegen, dass du deinem Tauschpartner aus Gründen von Anstand und Verantwortungsgefühl einen neuen Reifen bezahlst oder den Tausch rückgängig machst.
Spielt überhaupt keine Geige. Der Händler der wissentlich einen Reifen montiert, der nicht den gültigen Vorschriften entspricht und mit einem derart verstecktem und gefährlichen Mangel behaftet ist, der steht schon mit einem Bein im Gefängnis..
Zitat:
@Gummihoeker schrieb am 3. Oktober 2024 um 20:18:39 Uhr:
Spielt überhaupt keine Geige.
Doch, natürlich. Denk doch den Fall mal konsequent zu Ende, und zwar in beiden möglichen Varianten:
a) ohne juristische Argumentation, nur auf der Grundlage von Anstand und Verantwortungsgefühl
b) mit rechtlicher Würdigung, also der Frage, wer wem schadensersatzpflichtig ist, was voraussetzt, dass die Reifenreparatur rechtlich bewertet wird, was wiederum eine technische Würdigung voraussetzt, also in der Regel ein Sachverständigengutachten, das die Frage beantwortet, ob das "Stopfen von außen" fachgerecht ist, ob es vom Geschwindigkeitsindex des Reifens und der Vmax des Fahrzeugs abhängt usw.
SI und Vmax waren noch nie (rechtliche) Grundlage für die Instandsetzung von Luftbereifung.
Rückabwicklung und die Sache ist vom Tisch.
Gut dass du "rechtlich" dazu geschrieben hast, denn viele deiner Kollegen sehen das ja anders. Ich würde aber auch nicht annehmen, dass sich ein Sachverständiger in seinem Gutachten auf etwas anderes beruft als auf die Richtlinie für die Beurteilung von Reifenschäden und die Richtlinie für die Instandsetzung von Luftreifen.