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Fragen zur KFZ-Steuer

Hallo zusammen,

ich hoffe, ich habe das passendste Forum erwischt - wenn nicht dann bitte verschieben.

Es geht um die Frage, ob bei der KFZ-Besteuerung wirklich rein nach dem Erstzulassungstag geht oder es vielleicht doch Ausnahmeregelungen gibt.

Ich fahre ein 330D Cabrio mit EZ 28.10.2008. Entsprechend wird mir der hubraumbasierte Steuersatz von 15,44€ angerechnet.

Wäre das Fahrzeug eine Woche später zugelassen worden würde ich nur 369€/Jahr bezahlen anstatt 463€/Jahr.

(Quelle: steuerberaten.de "Fahrzeughalter, die ihren Wagen in der Zeit vom 05.11.2008 bis 30.06.2009 zugelassen haben, können ebenfalls von der neuen Steuer profitieren")

Das Fahrzeug hat den Facelift-Motor (N57) mit Euro 5 und DPF ab Werk wie die Fahrzeuge in den darauffolgenden Jahren auch, es geht also rein um das Datum.

Dass es hier Stichtage gibt ist mir klar, so ärgerlich das auch ist.

Meine Frage ist nun, ob auch das "Datum zu K", d.h. EG-Typgenehmigung im Fahrzeugschein eine Rolle spielt. Dieses ist nämlich auf den 22.01.2009 datiert (komischerweise nach Erstzulassung).

Für die EG-Typgenehmigung maßgebliche Schadstoffklasse (Zeile V.9) ist die 715/2007*692/2008A.

Für jeden Hinweis wäre ich dankbar. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass sich die zuständige Behörde irrt und fragen kostet erstmal auch nichts.

Grüße und einen schönen Sonntag noch.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Linksfahrer64 schrieb am 29. Nov. 2017 um 01:29:28 Uhr:

Tja, am besten in einem Land anmelden, wo es keine KFZ-Steuern gibt, denn wo es keine KFZ-Steuern zu bezahlen gibt, braucht man auch nichts umschlüsseln, und sich keine Sorgen um & wegen Schadstoffklassen zu machen.

Wieder so eine typisch komplett unnützer Kommentar. Einfach leise sein wenn nichts sinnvollea zustande kommt.

 

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Zitat:

@DeMarquesAMG schrieb am 27. Oktober 2017 um 00:20:39 Uhr:

Lol Kabrio-Limousine

Was für Pfeiffen arbeiten denn da in der Zulassungsstelle

Du hattest die Deiner Meinung Pfeifen der Zulassungsstelle für den Eintrag angepisst.

Der Wortlaut zu der FahrzeugKlasse wird von den Pfeifen nicht angefasst. Ist so in der EU gültigen Liste hinterlegt. M1 AE

 

Und dem TE ging's um seine Kfz Steuer nicht um die Schreibweise seiner FahrzeugKlasse

Gruß m

Zitat:

@Bopp19 schrieb am 27. Oktober 2017 um 10:18:23 Uhr:

 

,aber in D erstmal am 02.03. 2009 zugelassen.

 

B 19

Das ist falsch, EZ in D am 28.10.08.

Ein Reimport war auch mein erster Gedanke, ist definitiv in 10/08 in D erstmal in Verkehr gebracht.

Mit paar Connection's beim Freundlichen bekommt der TE auch raus um was für ein Fzg es sich genau handelt.

Gruß m

Danke für die umfangreichen Rückinfos.

Dass es sich hierbei um ein Vorserienfahrzeug handelt war mir nicht bekannt. Der BBG Aufkleber am Motorkabelbaum (=Bestätigungsbaugruppe; Prototypenphase bei BMW) macht jetzt aber viel mehr Sinn.

Zum Glück war die Karrosserie und das Verdeck schon serienreif (Start in 2007), die Prototypenphase kann sich eigentlich nur auf Motor und Navi beziehen da die beiden Sachen um den Zeitraum umgestellt wurden (soweit mir bekannt).

 

D.h. das Mysterium um Zulassungsdatum und Datum der Typgenehmigung wäre einigermaßen geklärt. Bzgl. der eigentlichen Frage (Besteuerung wie Fahrzeuge ab 11/2008) werde ich wohl einfach mal beim Zoll anrufen müssen. Denke aber wenn die sich auf stur stellen wollen hab ich wenig Argumentationsspielraum.

 

Falls jemand dazu doch noch eine Idee hat wäre ich natürlich dankbar.

 

Grüße,

Julian

Kann dir da BMW nicht direkt weiter helfen?

BMW selbst wird das kaum interessieren ;)

Habe mittlerweile an den Zoll geschrieben:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

im August habe ich mein Fahrzeug zugelassen.

Korrekterweise wurde hierbei die alte Besteuerung angewandt (EZ am 28.10.2008); d.h. 310€ auf 8 Monate KFZ-Steuer (Saisonkennzeichen).

Meine Frage ist jetzt, ob es eine Möglichkeit gibt das Fahrzeug in die neue Besteuerung umzuschlüsseln (dann noch ca. 240€/8 Monate).

Es handelt sich scheinbar um ein Vorserienfahrzeug, da das Datum zur EG-Typgenehmigung auf den 22.01.2009 datiert ist.

Die Emissionsdaten entsprechen somit auch Fahrzeugen ab diesem Datum

(Zeile 14 im Schein: Euro5; A; PI/CI; M, N1 I).

Kann in diesem Ausnahmefall statt der Erstzulassung das Datum der EG-Typgenehmigung zur Besteuerung herangezogen werden?"

Antwort:

"Hallo,

bezugnehmend auf die Frage der Umschlüsselung des Fahrzeuges muss ich Sie auf Ihre zuständige Zulassungsbehörde verweisen.

Die Kraftfahrzeugsteuer bezieht sich einzig auf die erfassten Daten der Zulassungsstelle.

Mit freundlichen Grüßen"

Also dann die Frage an die Zulassungsstelle weitergeleitet.

Antwort:

"Hallo,

bzgl. ihrer unten gestellten Frage kann ich Ihnen nur mitteilen, dass von unserer Seite weder das Erstzulassungsdatum noch das Datum der EG-Typengenehmigung geändert werden kann.

Bei weiteren steuerrechtlichen Fragen bitten wir Sie sich an das Hauptzollamt Schweinfurt zu wenden."

 

A verweist auf B, B verweist auf A - vereiern kann ich mich auch selbst.

Naja, einen Versuch war es wert...

Normale Vorgehensweise.

Das Hauptzollamt kann nur die Daten verarbeiten, die sie übermittelt bekommen. Und in der Zulassungstelle sitzen keine Techniker.

Mit einer Bescheinigung des Herstellers, welche EMI Klasse das Fahrzeug tatsächlich hat, kann Dir ein Gutachter evtl. ein Gutachten erstellen, auf Grundlage dessen die Zulassungsstelle die EMI Klasse ändert. Evtl. genügt der Zulassungsstelle auch die Herstellerbescheinigung. Müsste man sehen, was BMW schreibt.

Nächstes mal kein Vorserienfahrzeug kaufen, weiß man eh nicht was die bei der Erprobung alles veranstaltet haben.

Gruß Martin

Danke für den Hinweis - ich werde mal bei BMW anfragen.

Das hieße ja dann im Umkehrschluss, dass die EMI(ssions?) Klasse in meinem Schein nicht der entspricht, die bei baugleichen Fahrzeugen der darauffolgenden Baujahre eingetragen ist? Ich hab leider nicht den Vergleich.

Bin jetzt bisher davon ausgegangen, dass hier stur nach EZ vorgegangen wird und sonst nichts.

Wäre nett wenn du das nochmal kurz erläutern könntest, du kommst ja scheinbar aus der Branche.

Danke und einen schönen Abend.

Hab noch mal geschaut. Der Grund für die Erhebung der geringeren Steuer ist die GünstigerPrüfung. Diese scheint aber wohl erst ab Zulassungsdatum 01.01.09 angewendet zu werden

Ab 01.07.09 wurde ja grundsätzlich der CO2 wert zur Besteuerung herangezogen.

Sieht wohl so aus,als ob Du nicht in den Genuss der geringeren Steuer kommst.

Ich hatte einige vergleichbare Fahrzeuge abgeprüft,die hatten Teilweise noch Euro 4.

Deine EMI Klasse ist ja schon 35A0,dass war zu dem Zeitpunkt schon die günstigste.

Gruß m

am 29. November 2017 um 1:29

Tja, am besten in einem Land anmelden, wo es keine KFZ-Steuern gibt, denn wo es keine KFZ-Steuern zu bezahlen gibt, braucht man auch nichts umschlüsseln, und sich keine Sorgen um & wegen Schadstoffklassen zu machen.

Zitat:

@Linksfahrer64 schrieb am 29. Nov. 2017 um 01:29:28 Uhr:

Tja, am besten in einem Land anmelden, wo es keine KFZ-Steuern gibt, denn wo es keine KFZ-Steuern zu bezahlen gibt, braucht man auch nichts umschlüsseln, und sich keine Sorgen um & wegen Schadstoffklassen zu machen.

Wieder so eine typisch komplett unnützer Kommentar. Einfach leise sein wenn nichts sinnvollea zustande kommt.

 

am 29. November 2017 um 1:57

Zitat:

@Didi95 schrieb am 29. November 2017 um 01:52:43 Uhr:

Zitat:

@Linksfahrer64 schrieb am 29. Nov. 2017 um 01:29:28 Uhr:

Tja, am besten in einem Land anmelden, wo es keine KFZ-Steuern gibt, denn wo es keine KFZ-Steuern zu bezahlen gibt, braucht man auch nichts umschlüsseln, und sich keine Sorgen um & wegen Schadstoffklassen zu machen.

Wieder so eine typisch komplett unnützer Kommentar. Einfach leise sein wenn nichts sinnvollea zustande kommt.

Unnütz ist oder wäre, wenn es kein Nutzen hat.

Es gibt aber tatsächlich Länder in Europa, wo die Autofahrer den nutzen haben, keine Kfz Steuer bezahlen zu müssen. Warum soll man darauf nicht hinweisen? Es gibt doch auch genug Firmen in Deutschland, die gerade deswegen, und um und Kosten runter zu fahren, ganze Fahrzeug flotten im Ausland anmelden, um so keine Kfz Steuer bezahlen zu müssen.

Zitat:

@Linksfahrer64 schrieb am 29. November 2017 um 01:29:28 Uhr:

Tja, am besten in einem Land anmelden, wo es keine KFZ-Steuern gibt, denn wo es keine KFZ-Steuern zu bezahlen gibt, braucht man auch nichts umschlüsseln, und sich keine Sorgen um & wegen Schadstoffklassen zu machen.

Würde dem TE auch nicht lange helfen. Einfach mal die FZV lesen.

Zitat:

Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV)

§ 20 Vorübergehende Teilnahme am Straßenverkehr im Inland

(1) In einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassene Fahrzeuge dürfen vorübergehend am Verkehr im Inland teilnehmen, wenn für sie von einer zuständigen Stelle des anderen Mitgliedstaates oder des anderen Vertragsstaates eine gültige Zulassungsbescheinigung ausgestellt und im Inland kein regelmäßiger Standort begründet ist. 

Und einige Landkreise und Hauptzollämter sind da sehr aufmerksam,was den regelmäßigen Standort betrifft. Und dann bekommst ein Aufforderung das Fahrzeug in D zuzulassen.

 

Gruß m

Hi ihr Lieben, vor allem an den Windel Express gerichtet noch weitere Nachfrage! Ich habe im November mein Kraftfahrzeug zugelassen mit der Einstufung Euro zwei – da es aber ein Amerikaner ist habe ich trotzdem sehr viel KFZ-Steuer zu bezahlen – ich habe nicht mal einen Monat später das Kfz auf einen Oldtimer um Schlüsseln lassen – welches Datum zählt jetzt zur Berechnung – das Datum ab dem es ein Oldtimer sein könnte? Das Datum wo ich auf der Zulassungsstelle war und es geändert habe – nach drei Anläufen da die EDV in ganz Deutschland gesponnen hat? Oder das Datum vom Gutachten der Dekra? Vielen Dank für eure Hilfe! Ich hoffe es ist besser ein altes Thema wieder aufleben zu lassen!?

Die Änderung der Steuer erfolgt zu dem Tag, wo Du das H Kennzeichen beantragt hast.

Danke dir, für die rasche Antwort, auch wenn das jetzt etwas unzufriedenstellend ist – denn dann gehen ja die fünf Tage die bis zur erneuten Antragstellung wo die EDV ging – zu meinen Lasten!

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