Fragen zum vollaktiven betrieb des FS
Hallo, ich muss euch mal fragen ob ich mit meinen Komponenten aktiv fahren kann und ob es so Sinn macht.
HU: Alpine 9885R
FS: Helix Esprit E136
Verstärker: Audiosystem MX60.4
Sub Verstärker: kommt noch...
Sub:AS Radion 12
Ich möchte nix weiter kaufen, ausser dem Verstärker für den Sub, mit dem FS bin ich soweit zufrieden nur würde ich gern versuchen noch etwas mehr rauszuholen.
Lohnt es sich überhaupt aktiv zu fahren ohne zusätzliche Komponenten????
P.S. ich hab weder nen EQ noch LZK!!!
Beste Antwort im Thema
aufgrund der asymetrischen verhältnisse im auto und der unzähligen faktoren ist es in vielen fällen sinnig einfach mal alles zu probieren. das argument mit der membranauslenkung zählt daher nicht, denn die wellenberge/täler kann man nicht einschätzen, da die laufzeiten von links und rechts unterschiedlich sind. erlaubt ist, was gefällt!
da die verpolung beider nichts bringt, würd ich mal einen versuchen😉
zum thema klang "lernen"... die ansprüche steigen meist immer weiter. da ich in letzter zeit sehr viel mit heimanlagen arbeite und immer tiefer in die materie einsteige, steigen auch meine ansprüche immer weiter. leider wird es langsam echt unbezahlbar. wusstet ihr, dass es mal einen riemengetriebenen cd spieler von burmester gab? never ending story😁😁😁 ich sehe schon kommen, dass auch bei mir irgendwann zuhause was im 6-stelligen bereich steht... echt krank das hobby...
mfg
42 Antworten
@clio... : Ich hab beim Einstellen hilfe von meinem Carhifi-Händler, der wird, wenn alle Komponenten verbaut sind, die Anlage einmessen und ich denke dann werden wir alles so gut wie möglich einstellen.
Eines weiß ich jetzt : Klang kann man lernen!!!! Ich hätte nie gedacht das ich mal auf so viele feinheiten höre wie jetzt. Ich wollte ja garnicht so weit gehen aber es könnte immer noch etwas besser sein!!!😁
Zu den TMT, ich hab die mal verpolt aber bringt nichts, naja vielleicht tausche ich sie auch, das wird ja dank vollaktiv nicht so teuer!!!😛
lasse erst mal die anlage einmessen und da wird mann schon sehen was sache ist. willkommen im club der klangvedischisten😁 schreibe dir die werte einfach mal auf nach dem einstellen, und dann probiere es selber einmahl. es ist keine hexerei. viel spaß.
aufgrund der asymetrischen verhältnisse im auto und der unzähligen faktoren ist es in vielen fällen sinnig einfach mal alles zu probieren. das argument mit der membranauslenkung zählt daher nicht, denn die wellenberge/täler kann man nicht einschätzen, da die laufzeiten von links und rechts unterschiedlich sind. erlaubt ist, was gefällt!
da die verpolung beider nichts bringt, würd ich mal einen versuchen😉
zum thema klang "lernen"... die ansprüche steigen meist immer weiter. da ich in letzter zeit sehr viel mit heimanlagen arbeite und immer tiefer in die materie einsteige, steigen auch meine ansprüche immer weiter. leider wird es langsam echt unbezahlbar. wusstet ihr, dass es mal einen riemengetriebenen cd spieler von burmester gab? never ending story😁😁😁 ich sehe schon kommen, dass auch bei mir irgendwann zuhause was im 6-stelligen bereich steht... echt krank das hobby...
mfg
Zitat:
Original geschrieben von cliofreak
aufgrund der asymetrischen verhältnisse im auto und der unzähligen faktoren ist es in vielen fällen sinnig einfach mal alles zu probieren. das argument mit der membranauslenkung zählt daher nicht, denn die wellenberge/täler kann man nicht einschätzen, da die laufzeiten von links und rechts unterschiedlich sind. erlaubt ist, was gefällt!da die verpolung beider nichts bringt, würd ich mal einen versuch machen.
das ist in der praxis aber ganz anders. theoretisch mag das alles so sein und du kannst das auch schön erklähren, aber probiere das mal im auto aus und du wirst merken , das du immer eine auslöschung hast. also immer nur paar weise die phase drehen, außer bei den hochtöner da kann das manchmal ganz gut funktionieren. und das mit der laufzeit ändert sich ja weil mann sie ja auch noch einstellt.
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ne😉 habs schon unzählige male in der praxis(auch bei mir!) erlebt, dass die polung der chassis ganz individuell ermittelt werden muss. ich fang immer an einem punkt in der anlage an und passe dann alle anderen chassis daran an. sicher hat man immer irgendwo auslöschungen, aber man muss unterscheiden, ob diese am einbau oder der polung liegen. ich orientiere mich am bereich zwischen (ca werte) 60-250 hz und vermesse diesen bereich aber auch, wobei man schon mit einer mono männerstimme ganz klar sagen kann, welche polung die richtige ist. sieht man aber bei sehr vielen anlagen, dass da immer gleich mit der lzk bis zum erbrechen korrigiert wird, wobei der fehler meist ganz einfach zu beheben wäre. ist halt meine philosophie - ich probier immer erstmal aus den basics das maximum zu erzielen, sprich pegel, trennung und polung(nach gutem einbau versteht sich) bestmöglich einzustellen. erst dann kommen lzk und eq und die obligatorische überprüfung aller einstellungen(also wieder phasen ändern, trennfreq etc...)
aber gut, jeder machts, wie er es für richtig hält. sicher bin ich nicht allwissend😉 lasse mich gerne eines besseren belehren. verwunderte mich aber, denn viele der wirklich "großen" der szene machen das seit x-jahren so und meine erfahrungen haben halt auch genau das gezeigt.
mfg
Was nehmt ihr eigentlich für "Musik" zu einstellen??? Habt ihr spezielle Aufnahmen oder nehmt ihr ganz normale Lieder????
Ich persönlich höre da noch keinen Unterschied wenn ich was verpole, aber das kann ich ja noch lernen.😉
Nicht nur CDs, sondern auch ein Schallpegelmessgerät und Messequipment. Dann versuch ich mal mein Vorgehen in Worte zu fassen.
1. Alles in einen jungfräulichen Zustand versetzen - bedeutet: Eq flat, lzk null, Gain linksanschlag, Fader/Balance 0, etc...
2. Trennfrequenzen grob einstellen(halt so typische Erfahrungswerte)
3. Pegelabgleich zwischen rechts und links, jeweils die Ls einzeln
4. Frequenzgangmessung und Ermittlung der einzelnen Frequenzgänge der Lautsprecher, um möglichst gute Trennfrequenzen und Flankensteilheiten zu ermitteln UND die korrekte Polung zu finden. Hier sieht man nämlich schon, ob sich die Bereiche addieren oder subtrahieren(nicht wörtlich nehmen, aber ein deutlicher Pegelunterschied ist zu sehen)
5. Zwischendurch mal ein bisschen Musik hören und alle Einstellungen per Gehör verifizieren
6. Wenn die Grundeinstellungen so passen gehts zur LZK, hier verwende ich meist CDs mit Monostimme, Hörspiele eignen sich auch teils oder ich bemühe die liebe Katie Melua mal mit Pictures. Begonnen wird beim HT links, der steht natürlich auf 0cm. Alle Ls aus bis auch die zwei HTs und jetzt den rechten solange verzögern bis die Stimme fokussiert. Das ganze ein paar mal wiederholen um die Messung zu verifizieren(Augen zu beim einstellen! NUR das Gehör entscheidet).
7. Jetzt nur die linke Seite des FS. Hier funzt die CD der Autohifi bei mir am besten. Monostimme anwählen und den TMT verzögern, bis die Stimme wirklich oben auf der Bühne steht. Vorher brummselt ein Teil der Stimme weiter unten, beim Einstellen wird die Bühne auch merklich nach links aufgefächert.
8. HTs aus, rechten TMT mit der Monostimme und Katie verzögern bis es fokussiert.
9. Musik hören und Feintuning
10. Jaaanzzz wichtisch: Gaffeeee drinken gehen😉!!!😉 Ruhige Ecke suchen und Zeitung lesen.
11. Einstellungen nach ca. 1/2 - 1 Stunde überprüfen und evtl nachbessern
12. Frequenzgangmessungen, Test mit verpolten LS, Trennfrequenzen nochmal prüfen.
13. Frequenzgangmessungen von links u. rechts und Korrektur der Frequenzgangfehler(möglichst wenig anheben) und beide Kanäle möglichst angleichen.
14. LZK und Fokussierung überprüfen, jetzt kommen bei mir oft die CDs von Aya(besonders die techn. Stücke zu Bühnenbreite und -tiefe und das Klavierstück) und meine lieblings CDs zum Einsatz. Darunter sind Dire Straits, Sara K., Audiophile Records, Eagles, Rebecca Pidgeon, Michael Jackson, Black Eyed Peas, American Beauty Score, Katie Melua, Tracy Chapman, Yello, Carla Bruni, ZZ Top, Jan Delay, Santana... ja, hab viele😉
15. Kaffee und Zeitung😉
16. nochmal ab 14.(dann aber 16. überspringen😁😁wollen ja nicht in einer Endlosschleife hängen)
17. Subwoofer grob per Gehör nach Pegel und Trennfrequenz/steilheit einstellen.
18. Frequenzgang messen, umpolen, messen...
19. Hören, LZK/Pegel/Trennung/etc. einstellen, Hören, Hören, Hören...
so läuft grob bei mir die Einstellung ab. Bitte nicht als absolutes Rezept verstehen. Zum Vergleich zieh ich auch oft einen Kopfhörer (Denon AH-C 252, In ear) heran. Einzelne Songs zu benennen finde ich recht schwierig, da man die Stücke wirklich gut kennen sollte und einfach mit der Zeit ein Gefühl entwickelt. Problematisch ist natürlich die Einstellung in ruhiger Umgebung bei Lautstärke x, da unser Ohr bei leisem Pegel anders hört als bei lautem, daher macht es Sinn bei dem durchschnittlich gehörten Pegel einzustellen. Mancher Prozessor(bspw. der bit one) kann auch eine dynamische Anpassung aus interpolierten Werten vornehmen...Ausnahme. Werkssysteme machen das fast alle. Hoffentlich verstehen das auch bald mehr Hersteller.
aber gut, jeder machts, wie er es für richtig hält. sicher bin ich nicht allwissend😉 lasse mich gerne eines besseren belehren. verwunderte mich aber, denn viele der wirklich "großen" der szene machen das seit x-jahren so und meine erfahrungen haben halt auch genau das gezeigt.
mfgok wölfinger,brauneis und co machen das nicht und ich auch nicht. schreib mir halt mal wer von denn wirklich großen das so macht.😉
Zitat:
Original geschrieben von Mr_X82
Was nehmt ihr eigentlich für "Musik" zu einstellen??? Habt ihr spezielle Aufnahmen oder nehmt ihr ganz normale Lieder????Ich persönlich höre da noch keinen Unterschied wenn ich was verpole, aber das kann ich ja noch lernen.😉
wenn du ein 2wege system hast und die tmt in den türen und den hochtöner oben macht mann in der regel eine verpolung am tmt. also höre dier ein stück an was du ganz gut kennst, und höre mal nur auf denn tiefton anteil. ist er ein bischen dünn dann schließe plus und minus bei beiden tmt anders an . sollte meistens dann besser werden.
wieso willst du etwas so kategorisch ausschließen? jetz mal rein von der überlegung. nehmen wir an, du hast genau eine schwingung. die wellenberge bewegen sich nun von beiden membranen auf dich zu. da du aber eine differenz in der entfernung irgendwo um die 60cm hast, erreicht dich das signal des näheren lautsprechers viel früher, als das andere. bei tiefen frequenzen um 80 hz ist eine wellenlänge 4,25m lang. 4,25m auf 360 grad bezogen, bedeutet für 60cm etwa 50grad phasenunterschied. erhöht man die frequenz, so steigt auch der phasenunterschied, da die wellenlänge mit steigender frequenz abnimmt. überschreitet der wert 90 grad beginnen sich die signale bis 270° zu subtrahieren, bevor wieder der bereich zwischen 270° bis 90° additiv wirkt. mit anderen worten subtrahieren sich zwei "korrekt" gepolte tmts im bereich zwischen 140 und 378hz bei 60cm entfernungsdifferenz, da hier die phasenlage zwischen 90 und 270° grad liegt. steigt der abstand, sinkt auch das frequenzband zwischen den 90 und 270° punkten. aus diesem grund lehne ich es nicht grundsätzlich ab, sondern halte es mir einfach als EINE mögliche option offen. nicht jedes radio hat ja auch eine lzk, daher bleibt einem nicht immer das elektronische "schieben". letztlich bleibt sowieso das gehör letzte kontrollinstanz und entscheidungsträger.
@clio das ist ja ein langer Weg, ich hab das so verstanden das du alle LS ausschaltest bis auf die die du einstellst, ist doch so richtig oder?
Für den Anfang werd ich das mal mit guten Musik CD´s testen. Das Messen werd ich mir dann beim Händler mal genau anschauen, der wird sich sicher mal etwas Zeit für mein Auto nehmen.
Mir sind halt mehrere Meinungen wichtig, sonst kann man ja nicht wirklich abschätzen wie kompetent jemand ist.😉
Gut das es das Forum gibt😎!!!!
Zitat:
Original geschrieben von cliofreak
wieso willst du etwas so kategorisch ausschließen? jetz mal rein von der überlegung. nehmen wir an, du hast genau eine schwingung. die wellenberge bewegen sich nun von beiden membranen auf dich zu. da du aber eine differenz in der entfernung irgendwo um die 60cm hast, erreicht dich das signal des näheren lautsprechers viel früher, als das andere. bei tiefen frequenzen um 80 hz ist eine wellenlänge 4,25m lang. 4,25m auf 360 grad bezogen, bedeutet für 60cm etwa 50grad phasenunterschied. erhöht man die frequenz, so steigt auch der phasenunterschied, da die wellenlänge mit steigender frequenz abnimmt. überschreitet der wert 90 grad beginnen sich die signale bis 270° zu subtrahieren, bevor wieder der bereich zwischen 270° bis 90° additiv wirkt. mit anderen worten subtrahieren sich zwei "korrekt" gepolte tmts im bereich zwischen 140 und 378hz bei 60cm entfernungsdifferenz, da hier die phasenlage zwischen 90 und 270° grad liegt. steigt der abstand, sinkt auch das frequenzband zwischen den 90 und 270° punkten. aus diesem grund lehne ich es nicht grundsätzlich ab, sondern halte es mir einfach als EINE mögliche option offen. nicht jedes radio hat ja auch eine lzk, daher bleibt einem nicht immer das elektronische "schieben". letztlich bleibt sowieso das gehör letzte kontrollinstanz und entscheidungsträger.
alles schön geschrieben.( und theoretisch auch blausibel) aber was machst du auf der rechten seite im wettbewerb. da hören die juoren auch? und du bist mir noch eine antwort schuldig. welche der wirklich großen machen das auch so ?
hmm, ich glaub, du verstehst mich nicht oder willst auf irgendwas rumreiten, was du siehst, ich aber nicht. also welcher händler verpolt denn nicht mal einen ls? denke, dass auch der dirk mal die schnell die phase links-rechts tauscht oder die ht verpolt. die namensliste ist also beliebig. bisher hat keiner, mit dem ich gesprochen habe, eine überprüfung der phase abgelehnt. ich denke, dass kann man auch im netz in jedem 3. thread lesen. überdies bleibt auch eine gewisse unsicherheit zwecks anschluss durch den verbraucher und obendrauf noch eine winzige unsicherheit über die beschriftungen. gabs ja schon häufiger, dass weichen, amps und chassis falsch beschriftet waren. ich weiß echt nicht, auf was du hier hinaus willst. wie gesagt, es ist EIN mittel. das hat auch nix mit der emma und ihren wettbewerben etc zu tun. wenn deine tmt nicht vernünftig in phase laufen klingt es rechts und links bescheiden. mal abgesehen davon halte ich das hochgesteckte ziel der emma - auf beiden seiten sehr gut zu klingen - zwar für erstrebenswert, aber realistisch betrachtet nicht erreichbar. und nochmal: es gibt so viele faktoren, dass ich nichts kategorisch ablehnen würde. einfach mal probieren!