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Fragen zum Minisattel

Themenstarteram 25. Dezember 2008 um 23:53

Hi

Ich bin absolut nicht aus der Branche interessiere mich jedoch sehr für das Transportwesen. Hierbei interessiert mich das Minisattel Konzept sehr. Wollte mal fragen wer von euch mit so einem Gespann sein Geld verdient und wie die Erfahrungen damit sind.

Wäre net von euch wenn ihr mir ein paar Fragen dazu beantworten könntet.

Hier mal meine Fragen.

Welches Zugfahrzeug habt ihr (Sprinter, Daily, LT/ Crafter, Mascott....) mit welchem Motor und wie seit ihr mit der Zugmaschine zufrieden?

Von wem Stammt der Aufbau / Umbau sowie der Hänger und wie seidt ihr mit dem zufrieden?

Wieviel tatsächliche Ladekapazität habt ihr in kg Länge / Breite / Höhe?

Welche Vorteile hat der Minisattel noch, ausser Mautfrei, kein Sonntags- & Feiertagfahrverbot, Eurovignettefrei?

Welche Nachtteile hat er? Grösserer Verschleiss der Zugmaschine!!!!

Was fahrt ihr haupsächlich mit ihrem Minisattel und wohin?

Wie gesagt es wäre sehr nett von euch wenn ihr mir die fragen beantworten könnt.

Noch ein frohes Fest und guten Rutsch und viel Erfolg für 2009

MFG Brian

Beste Antwort im Thema

Siehe auch hier.

Sprich:

-Zugfahrzeug als Sattelzugmaschine eingetragen: kein Sonntagsfahrverbot

-Zugfahrzeug als "LKW mit Wechselaufbau, wechselweise Sattelzugmaschine": Sonntagsfahrverbot?!?

Ansonsten ist das wie so oft. Irgendjemand hat geschaut, wie er gewisse Vorschriften, Regeln und Gesetze umgehen kann. Daraus ist dann der Minisattel entstanden.

Vorteile:

- fahrbar mit Klasse BE (billigeres Personal)

- kein Wochenendfahrverbot, keine Maut und ich glaube diesen Güterkraftverkehrkram braucht man auch nicht

=> kein Vorwissen/Nachweise erforderlich

- Zugfahrzeug/Sattelauflieger sind getrennt austauschbar. Beispielsweise bei Tausch oder zum laden, wobei dieser Vorteil von den wenigsten genutzt werden dürfte

- da der Anhänger zumeist (bei Neukauf) eine Sonderanfertigung ist, können spezielle Wünsche eingebracht werden. Bei den 'großen' LKW's gibt's zwar auch Spezialanfertigungen aber oftmals wird von der Stange bzw. über den Preis gekauft (siehe Kögel Foxx).

Nachteile:

- Umbau des Zugfahrzeugs. Hierzu zählen vor allem der Einbau der Druckbeschaffungsanlage und die Bremsanlage zu den Knackpunkten. Es gibt zwar auch elektronische Bremansteuerung des Aufliegers (v.a. in Amerika verbreitet) aber hier in D bekommt man das anscheinend nur schwer eingetragen. Normalerweise verbaut den Kompressor an den Nebenabtrieb des Fahrzeug's (sofern vorhanden), anscheinend gibt's mittlerweile aber auch E-Kompressoren. Zusätzlich muß man dann noch die Bremse von Zugfahrzeug und Anhänger miteinander verbinden. (Wie siehst's dann mit der Zugabstimmung aus?)

- Zugfahrzeug: Normalerweise nimmt man wegen der Hinterachslast einen Transporter in der 5t-Ausführung mit doppeltbereifter Hinterachse. Die vertragen dann (technisch) die bis zu 1,5t Sattellast. Außerdem wären passende Stabilisatoren und (für den Komfort) ein luftgefederte Hinterachse sinnvoll. Achso: Die Hinterachse sollte angetrieben sein, da auf der VA nicht immer genügend Last liegt.

-Hinterachslast: Technisch halten die Zugmaschinen das aus, allerdings bleiben bei Leergewichten der Zugmaschine von ca. 2t bis 2,8t (grob geschätzt) meist weniger als 1t Hinterachslast übrig. Von daher muß die Lastverteilung auf dem Auflieger stimmen. Ist aber nicht so schlimm, da 1. die Gesamtnutzlast des Gespanns nicht so hoch ist und 2. meist voluminöse Sachen gefahren werden.

Aufpassen sollte man aber auch auf die Hinterachslast bei Leerfahrten. Da ist wenig ziemlich wenig Gewicht auf der Hinterachse, ich glaube Iveco schreibt eine Mindestachslast von 25% des tatsächlichen Zuggesamtgewichts auf der HA vor.

-Kraftstrang: Bei den Transportern gibt's maximal rund 180PS und 350 bis 400Nm. Dazu gibt's dann normalerweise ein Sechsgangetriebe mit (mehr oder weniger) angepasster Hinterachsübersetzung. Damit gibt's dann jenachdem das Problem, dass der 1.Gang/Rückwärtsgang zum rangieren zu lang übersetzt sind. Das geht dann auf die Kupplung. Zum anderen kanns Probleme mit den großen Drehzahlsprüngen in den Oberen Gängen geben.

-Bremsen: Nur für den 6,5t-Iveco gibt's optional einen Telma-Retarder. Eine Motorbremse gibt's bei den Transportern nicht, somit werden die Bremsen stark beansprucht. Bei den Aufliegern gibt's oft nur Trommelbremsen und durch die kleine Bereifung passen auch nur kleine Bremsscheiben an den Zug.

-Aerodynamik: Die Standardbreite bei Transporter sind rund 2m. Wenn man da einen ~2,5m breiten Aufbau für die klassischen 2,4m Innenbreite dranhängt hat man schonmal eine schlechte Aerodynamik. Spoiler gibt's wohl nicht. Bei den Dachspoilern siehts genauso aus. Ab einer bestimmten Höhe müsste das eine Sonderanfertigung sein. Eine Abhilfe dafür können gerundete oder angeschrägte Kanten des Auflieger sein.

Natürlich braucht ein großer Aufbau (den man für's Volumen braucht) den Luftwiderstand und damit die Motorlast/Verbrauch.

Außerdem sollte der Abstand zwischen der Rückwand der Zugmaschine und der Stirnwand des Aufliegers möglichst gering sein, was oftmals durch falsche/nicht Lieferbare Radstände nicht passt.

Bei manchen Minisatteln scheint nur die Optik eine Rolle zu spielen. Da wird die Zugmaschine vollverkleidet (was i.d.R. wenig bringt), dahinter stehen aber die senkrechten Flächen des Aufliegers im Wind.

-Spiegel: Wenn wir schon mal bei den Aufbauten sind: bei einem 2,5m breiten Aufbau sieht man bei manchen Fahrzeugen viel (Aufbau) und wenig (von dem was man sehen möchte).

-Schlafgelegenheit: da gibt's vier Möglichkeiten. Quer über die Vordersitze (Doppelsitzbank Beifahrer bestellen), Hintersitze bzw. Doppelkabine mit Umbau (Hintersitze raus, Holzbrett mit Matratze rein) oder in Abwandlung dazu Hatcher's Deepsleeper oder ähnliches oder einen Topsleeper (Pony, Lamar).

Zusätzlich sollte man sich dann auch noch Isolierung und Standheizung gönnen.

-Beladbarkeit: normalerweise sind max. 1,2t Staplerachslast erlaubt (wie gemessen?). Die wird man aber in den seltensten Fällen benötigen, da die Standardrampen wahrscheinlich zu hoch sind.

-LaSi: Hier stellt sich wieder die Frage wie das Fahrzeug ausgerüstet ist. Wenn ich nur ein paar 400daN Zurrpunkte habe für dich ich dann auch noch spezielle Haken brauche, könnte das ganze interessant werden.

-Wartung/Reparatur: In D gibt es nur eine Handvoll Hersteller/Umbauer. Von daher könnten eventuelle Reparaturen kosten- und zeitintensiv sein. Ein Ausfall des Fahrzeug's dürfte sowieso der GAU sein, da man keinen schnellen Ersatz bekommt.

Und dann gibt's auch noch die Konkurrenz:

-den klassischen 7,5-Tonner

-den (aufgelasteten) Transporter mit Anhänger

-den 12-Tonner, ob jetzt als Solofahrzeug, 7,5-Tonner mit Anhänger oder 12t-Sattelzug

Hersteller von Minisatteln: Blomenröhr, Pagenkopf, Tang, Beck, Kuvvetli, Taxo, Saxas, H&K, Barthau, Harbeck, Ackermann, Butzen, Spier um mal einige zu nennen. Ansonsten könnte man noch in der Schweiz und in Österreich nach Herstellern schauen.

Fahrer von solchen gespannen dürfte es hier relativ wenige geben und ob die ihre Erfahrungen teilen wollen steht auf einem anderen Blatt.

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46 Antworten
am 26. Dezember 2008 um 0:12

naja Nachteil is ja schonmal dass der Komfort nicht der ist wie bei einem normalen Lkw sprich fv Hütte , ich weiss ja nicht wo du damit hinfahren willst ... ob national oder gar international aber mich würden keine 10 Pferde in so ein Ding rein bringen ( wenn ich mal fahr) also auf jeden die Doppelkabiene nehmen, da kann bzw muss man dann die Rückbach irgendwie als Bett benutzen....

Was ich mir auch no schlimm vorstell is der Geanke 7 0er 8 Stunden auf so einen Sprintersitz zu sitzten...

MfG Domi

Hallo,

die Teile sind schon sehr selten.

Ob es Spaß macht oder nicht mit so einer Kombination zu fahren hängt von dem Betrachtungswinkel ab. Tandem11 fährt einen Atego, da gibt es hier auch reichlich, denen so etwas auch zu klein wäre.

Sonntagsfahrverbot:

Sonntag gilt für die Kombination auch Fahrverbot. Die Zugmaschine ist hat eine LKW-Zulassung und damit dürfen an Sonn und Feiertage keine Anhänger gezogen werden. Egal wie klein der Hänger ist.

Servus

Frank

Zitat:

Original geschrieben von xl420

 

Sonntagsfahrverbot:

Sonntag gilt für die Kombination auch Fahrverbot. Die Zugmaschine ist hat eine LKW-Zulassung und damit dürfen an Sonn und Feiertage keine Anhänger gezogen werden. Egal wie klein der Hänger ist.

Servus

Frank

Sattelauflieger gelten nicht als Anhänger sondern werden zusammen mit der Zugmaschine als LKW betrachtet, somit ist der Minisattel wenn unter 7,5 to nicht vom Sonntagsfahrverbot betroffen.

am 26. Dezember 2008 um 12:50

Zitat:

Tandem11 fährt einen Atego

er fährt keinen atego er fährt nur MIT ... und wenn ihr jetzt nen unterschied zwischen ihm und mir macht .............

Matze,

du brauchst Dir keine Gedanken zu machen.

Wir wissen das du Auto fahrst, und Tandem11 mit Tonka Autos spielt.:D

Frohes Fest

Rudiger

Zitat:

Original geschrieben von Matze1390

Zitat:

Tandem11 fährt einen Atego

er fährt keinen atego er fährt nur MIT ... und wenn ihr jetzt nen unterschied zwischen ihm und mir macht .............

Zitat:

Original geschrieben von Matze1390

Zitat:

Tandem11 fährt einen Atego

er fährt keinen atego er fährt nur MIT ... und wenn ihr jetzt nen unterschied zwischen ihm und mir macht .............

Meine Meinung dazu, ist glasklar:

 

www.myvideo.de/watch/134590/Keineahnung

 

 

 

Zitat:

Fragen zum Minisattel

Hi

 

Ich bin absolut nicht aus der Branche interessiere mich jedoch sehr für das Transportwesen. Hierbei interessiert mich das Minisattel Konzept sehr. Wollte mal fragen wer von euch mit so einem Gespann sein Geld verdient und wie die Erfahrungen damit sind.

Die Frage war doch deutlich, der Mann möchte Erfahrungsberichte hören; und nicht wissen ob sich irgendein User in so einem Fz, wohl fühlt! Nicht gleich agressiv werden, war doch nur `n kleiner Wink. ;)

 

Siehe auch hier.

Sprich:

-Zugfahrzeug als Sattelzugmaschine eingetragen: kein Sonntagsfahrverbot

-Zugfahrzeug als "LKW mit Wechselaufbau, wechselweise Sattelzugmaschine": Sonntagsfahrverbot?!?

Ansonsten ist das wie so oft. Irgendjemand hat geschaut, wie er gewisse Vorschriften, Regeln und Gesetze umgehen kann. Daraus ist dann der Minisattel entstanden.

Vorteile:

- fahrbar mit Klasse BE (billigeres Personal)

- kein Wochenendfahrverbot, keine Maut und ich glaube diesen Güterkraftverkehrkram braucht man auch nicht

=> kein Vorwissen/Nachweise erforderlich

- Zugfahrzeug/Sattelauflieger sind getrennt austauschbar. Beispielsweise bei Tausch oder zum laden, wobei dieser Vorteil von den wenigsten genutzt werden dürfte

- da der Anhänger zumeist (bei Neukauf) eine Sonderanfertigung ist, können spezielle Wünsche eingebracht werden. Bei den 'großen' LKW's gibt's zwar auch Spezialanfertigungen aber oftmals wird von der Stange bzw. über den Preis gekauft (siehe Kögel Foxx).

Nachteile:

- Umbau des Zugfahrzeugs. Hierzu zählen vor allem der Einbau der Druckbeschaffungsanlage und die Bremsanlage zu den Knackpunkten. Es gibt zwar auch elektronische Bremansteuerung des Aufliegers (v.a. in Amerika verbreitet) aber hier in D bekommt man das anscheinend nur schwer eingetragen. Normalerweise verbaut den Kompressor an den Nebenabtrieb des Fahrzeug's (sofern vorhanden), anscheinend gibt's mittlerweile aber auch E-Kompressoren. Zusätzlich muß man dann noch die Bremse von Zugfahrzeug und Anhänger miteinander verbinden. (Wie siehst's dann mit der Zugabstimmung aus?)

- Zugfahrzeug: Normalerweise nimmt man wegen der Hinterachslast einen Transporter in der 5t-Ausführung mit doppeltbereifter Hinterachse. Die vertragen dann (technisch) die bis zu 1,5t Sattellast. Außerdem wären passende Stabilisatoren und (für den Komfort) ein luftgefederte Hinterachse sinnvoll. Achso: Die Hinterachse sollte angetrieben sein, da auf der VA nicht immer genügend Last liegt.

-Hinterachslast: Technisch halten die Zugmaschinen das aus, allerdings bleiben bei Leergewichten der Zugmaschine von ca. 2t bis 2,8t (grob geschätzt) meist weniger als 1t Hinterachslast übrig. Von daher muß die Lastverteilung auf dem Auflieger stimmen. Ist aber nicht so schlimm, da 1. die Gesamtnutzlast des Gespanns nicht so hoch ist und 2. meist voluminöse Sachen gefahren werden.

Aufpassen sollte man aber auch auf die Hinterachslast bei Leerfahrten. Da ist wenig ziemlich wenig Gewicht auf der Hinterachse, ich glaube Iveco schreibt eine Mindestachslast von 25% des tatsächlichen Zuggesamtgewichts auf der HA vor.

-Kraftstrang: Bei den Transportern gibt's maximal rund 180PS und 350 bis 400Nm. Dazu gibt's dann normalerweise ein Sechsgangetriebe mit (mehr oder weniger) angepasster Hinterachsübersetzung. Damit gibt's dann jenachdem das Problem, dass der 1.Gang/Rückwärtsgang zum rangieren zu lang übersetzt sind. Das geht dann auf die Kupplung. Zum anderen kanns Probleme mit den großen Drehzahlsprüngen in den Oberen Gängen geben.

-Bremsen: Nur für den 6,5t-Iveco gibt's optional einen Telma-Retarder. Eine Motorbremse gibt's bei den Transportern nicht, somit werden die Bremsen stark beansprucht. Bei den Aufliegern gibt's oft nur Trommelbremsen und durch die kleine Bereifung passen auch nur kleine Bremsscheiben an den Zug.

-Aerodynamik: Die Standardbreite bei Transporter sind rund 2m. Wenn man da einen ~2,5m breiten Aufbau für die klassischen 2,4m Innenbreite dranhängt hat man schonmal eine schlechte Aerodynamik. Spoiler gibt's wohl nicht. Bei den Dachspoilern siehts genauso aus. Ab einer bestimmten Höhe müsste das eine Sonderanfertigung sein. Eine Abhilfe dafür können gerundete oder angeschrägte Kanten des Auflieger sein.

Natürlich braucht ein großer Aufbau (den man für's Volumen braucht) den Luftwiderstand und damit die Motorlast/Verbrauch.

Außerdem sollte der Abstand zwischen der Rückwand der Zugmaschine und der Stirnwand des Aufliegers möglichst gering sein, was oftmals durch falsche/nicht Lieferbare Radstände nicht passt.

Bei manchen Minisatteln scheint nur die Optik eine Rolle zu spielen. Da wird die Zugmaschine vollverkleidet (was i.d.R. wenig bringt), dahinter stehen aber die senkrechten Flächen des Aufliegers im Wind.

-Spiegel: Wenn wir schon mal bei den Aufbauten sind: bei einem 2,5m breiten Aufbau sieht man bei manchen Fahrzeugen viel (Aufbau) und wenig (von dem was man sehen möchte).

-Schlafgelegenheit: da gibt's vier Möglichkeiten. Quer über die Vordersitze (Doppelsitzbank Beifahrer bestellen), Hintersitze bzw. Doppelkabine mit Umbau (Hintersitze raus, Holzbrett mit Matratze rein) oder in Abwandlung dazu Hatcher's Deepsleeper oder ähnliches oder einen Topsleeper (Pony, Lamar).

Zusätzlich sollte man sich dann auch noch Isolierung und Standheizung gönnen.

-Beladbarkeit: normalerweise sind max. 1,2t Staplerachslast erlaubt (wie gemessen?). Die wird man aber in den seltensten Fällen benötigen, da die Standardrampen wahrscheinlich zu hoch sind.

-LaSi: Hier stellt sich wieder die Frage wie das Fahrzeug ausgerüstet ist. Wenn ich nur ein paar 400daN Zurrpunkte habe für dich ich dann auch noch spezielle Haken brauche, könnte das ganze interessant werden.

-Wartung/Reparatur: In D gibt es nur eine Handvoll Hersteller/Umbauer. Von daher könnten eventuelle Reparaturen kosten- und zeitintensiv sein. Ein Ausfall des Fahrzeug's dürfte sowieso der GAU sein, da man keinen schnellen Ersatz bekommt.

Und dann gibt's auch noch die Konkurrenz:

-den klassischen 7,5-Tonner

-den (aufgelasteten) Transporter mit Anhänger

-den 12-Tonner, ob jetzt als Solofahrzeug, 7,5-Tonner mit Anhänger oder 12t-Sattelzug

Hersteller von Minisatteln: Blomenröhr, Pagenkopf, Tang, Beck, Kuvvetli, Taxo, Saxas, H&K, Barthau, Harbeck, Ackermann, Butzen, Spier um mal einige zu nennen. Ansonsten könnte man noch in der Schweiz und in Österreich nach Herstellern schauen.

Fahrer von solchen gespannen dürfte es hier relativ wenige geben und ob die ihre Erfahrungen teilen wollen steht auf einem anderen Blatt.

am 26. Dezember 2008 um 15:17

Zitat:

Zitat:

Original geschrieben von Matze1390

Zitat:

Tandem11 fährt einen Atego

er fährt keinen atego er fährt nur MIT ... und wenn ihr jetzt nen unterschied zwischen ihm und mir macht .............

Meine Meinung dazu, ist glasklar:

 

www.myvideo.de/watch/134590/Keineahnung

na dann wirds aber mal zeit

Ich fände diese Minisattel fahrzeuge Sehr interessant, und frage mich sehr oft warum es die so selten gibt... Ich meine es gibt doch so viele Mautfreie Schaumstoff LKW mit einem Gesamtgewicht von 12t und gerade mal 4-5t nutzlast. Hier wäre doch ein Sprinter mit doppelkabiene und hinten einem Bett sehr interessant. Wenn man dann den tattelauflieger vorne noch abrundet, was auch nicht auf kosten der ladefläche geht, sollte das mit der Aerodynamik auf jedenfall besser sein als bei herkömlichen Schaumstoff transportern mit Anhänger. Auch der Verbrauch sollte weitaus niedriger liegen als bei normalen LKW, da man ja auch weniger gewicht hat. Ich hätte kein Problem damit mich in so einen LKW zu setzen, und ich denke das diese Variante weitaus einfacher zu fahren ist als die Tiefgekuppelten LKW. Die Anhänger sehen ja immer aus als könnten die fahrer nciht fahren. Was auch an dem riesigen wendekreis liegt. Auch hier ist der vorteil bei den minisattel systemen. Der wendekreis ist nämlich weitaus geringer.

Die Motoren werden vermutlich nicht so lange halten wie die der normalen LKW, dafür haben sie ja auch wesentlich weniger Hubraum, und kosten auch weniger, hier kann man auch einfach nach 400.000km einen neuen einkalkulieren, auch wenn die LKW trotzdem länger halten, da sie ja auch weniger drehen müssen als vergleichbare sprinter die gewöhnlich immer gejagt werden, oder durch den Stadtverkehr geprügelt werden.

Was ich mich frage ist, was für eine Nutzlast man mit einer solchen kombination erreichen könnte? Welches Gesamtgewicht wird hier erreicht? Wenn man ein Gesamtgewicht von 12t hat, müsste doch eine nutzlast von 7t drin sein, oder?

um alles klarzustellen ich fahr noch kein Lkw... bin erst 16....

am 26. Dezember 2008 um 22:00

danielvanalst,

es handelt sich meist um 12t bzw um 11,99t ....

die eine länge von 18,75m haben eine höhe von 4m und eine breite von 2,55 das sin schaumstoff trucks, wir haben 2 solche scherbel in der firma, wehe es geht ein windchen dann fliegt der anhänger um

Da fällt mir die Firma "Storopack" in Eschenau ein, so etwa in Matze's Ecke bei Öhringen....

Ich denke auch das so ein Mini Sattel interessant sein kann, vielleicht meldet sich ja noch einer der sowas fährt?

am 27. Dezember 2008 um 4:11

Mini Sattel die fahren solche Dinger

 

Link von der Firma die dieBaut Klick

Nutzlastn von ca 3200 kg

Brian,

die Schweizer hatten diese Mini Sattel Kombinationen. Versuche ein CH board zu finden. Die konnen Dir alle benotigten Infos geben.

Rudiger

Zitat:

Original geschrieben von golf2tdi

Hi

Ich bin absolut nicht aus der Branche interessiere mich jedoch sehr für das Transportwesen. Hierbei interessiert mich das Minisattel Konzept sehr. Wollte mal fragen wer von euch mit so einem Gespann sein Geld verdient und wie die Erfahrungen damit sind.

Wäre net von euch wenn ihr mir ein paar Fragen dazu beantworten könntet.

Hier mal meine Fragen.

Welches Zugfahrzeug habt ihr (Sprinter, Daily, LT/ Crafter, Mascott....) mit welchem Motor und wie seit ihr mit der Zugmaschine zufrieden?

Von wem Stammt der Aufbau / Umbau sowie der Hänger und wie seidt ihr mit dem zufrieden?

Wieviel tatsächliche Ladekapazität habt ihr in kg Länge / Breite / Höhe?

Welche Vorteile hat der Minisattel noch, ausser Mautfrei, kein Sonntags- & Feiertagfahrverbot, Eurovignettefrei?

Welche Nachtteile hat er? Grösserer Verschleiss der Zugmaschine!!!!

Was fahrt ihr haupsächlich mit ihrem Minisattel und wohin?

Wie gesagt es wäre sehr nett von euch wenn ihr mir die fragen beantworten könnt.

Noch ein frohes Fest und guten Rutsch und viel Erfolg für 2009

MFG Brian

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