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Fragen zu verschiedenen VW-Motoren

VW
Themenstarteram 5. Febuar 2011 um 17:13

Hallo zusammen,

ich selbst fahre (noch)einen Passat mit einem AJM-Motor,PD mit 85KW TDI.Man hört ja ansich nix gutes von den Motoren mit dem MKB.Von kurzen Intervallen beim Zahnriemen bis hin zu Motorschaden wegen Verschleiss der Lager an den Kurbelwellen.Jetzt stell ich mir die Frage ob es ab Baujahr 2005 wieder solche, ich nenn sie mal "Murksmotoren" gab oder ob solche Dinge mittlerweile kein Thema mehr bei VW sind.Klar,die Kinderkrankheiten gibt es immer.Aber das man bei bestimmten Motoren erwarten kann das sie Schaden bekommen find ich schon derbe.Gibts vergleichbare Probleme auch bei den DSG-Getrieben?

Danke für eure hoffentlich zahlreichen Antworten.

eddie83

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19 Antworten

Probleme gibt´s mit allen PD-Motoren generell.

Die ersten 16V Diesel (z.B. BKD) hatten sehr oft gerissene Köpfe.

Die Zweiventiler fallen durch Verschlissene Ölpumpenantriebe auf, mit der Folge eines Motorschdens. Auch intern undichte Tandempumpen mit Ölverdünnung durch Dieselkraftstoff sind schon relativ häufig, genauso wie in die Köpfe eingearbeitete PDE´s. Dies sind die ganz groben und teuren Schäden, die auftreten KÖNNEN. Desweiteren gibt es z.B. bei den BMR-Motoren gehäuft Verkokungen an den PDE´s, so daß sie oft alle 30000km demontiert und gereinigt werden müssen.

Aber deshalb kann man nun nicht sagen, daß die alle NIX taugen....

Von den BKD würde ich wirklich die Finger lassen, da sind schäden äußerst häufig. Die BLS und BMP haben häufiger Kopfdichtungsundichtigkeiten, wenn sie sehr häufig auf der Autobahn mit Vollast betrieben werden.

Wenn man vorsichtig ist, und regelmäßig den Ölstand kontrolliert (und am besten von Longlife wieder auf feste Intervalle wechselt!!) kann man Ölverdünnung durch die Tandempumpe relativ schnell erkennen und Schäden vorbeugen. Gegen die Kopfschäden durch PDE´s kann man leider nichts machen, und relativ häufiges Demontieren zum Reinigen ist da auch nicht gerade dienlich...

Auf die große Massen an Motoren betrachtet, ist die AUsfallquote dann doch eher gering. Aber das war sie beim AJM auch...  Die Zahnriemenwechselintervalle sind bei allen Motoren inzwischen mindestens 90000, 120000 oder neuerdings sogar 1500000. Da fallen eher die Wasserpumpen vorzeitig aus...

 

DSG sind ein Kapitel für sich. Bei hoher Belastung, z.B bei TAxis oder Behörden (Polizei etc.) fallen sie übermäßig oft durch Anfahrruckeln und Lastschläge beim Schalten auf. Liegt daran, daß der Ölkreislauf, der die Lamellen umspült, gleichzeitig auch durch die Mechatronik mit den MAgnetventlen strömt, wo der Abrieb Schäden anrichtet.

Bei Normalfahrern sind diese Probleme eher selten.

Besser sind die neuen Trockenkupplung-7GAng-DSG, die es allerdings nur in leistungsschwächeren Fahrzeugen bzw. Benzinern gibt. Dort sind 2 Getrennte Ölkreisläufe, so daß Abrieb nicht mehr in die Schaltventile gelangen kann.

 

Das war erstmal ein kurzer Abriß, es gibt dazu unzählige weitere und ausführlichere Threads...

Einfach mal Suchfunktion nutzen;)

Themenstarteram 6. Febuar 2011 um 0:49

Supe vielen Dank.Echt toller Beitrag :)

Ich versuch mal etwas konkreter zu werden.Ich will den AJM abstossen und will nicht wieder in den selben Mülleimer greifen.Deshalb die Fragen.Wenn ich das richtig versteh sollt ich auf das 7Gang DSG achten.Zumindest auf getrennte Ölkreisläufe.Pumpe Düse wird es sicherlich nicht mehr.Ich frag mich nur ob die jetzige Technik nicht auch diese Krankheiten hat.

Themenstarteram 6. Febuar 2011 um 19:55

Gibts es noch Pumpe-Düse in den heutigen Motoren oder wurde mittlerweile auf Commonrail umgestellt?In welchen motoren wurde was überhaupt verbaut?Mich intressieren speziell die 140PS´ler.

VW hat endlich gelernt, und PD eingemottet. Mit den Common-Rail Dieseln gabs bis jetzt überhaupt keine Probleme, gibt´s aber auch erst seit Einführung Tiguan und dann folgend auch im Passat. Müßtest also ein recht neues Auto erwerben.

Die CR-Diesel gibt es aber nicht im Verbund mit 7-Gang DSG, die gibt´s wiederum nur in den kleineren Polo-Modellen. Ob es die später auch im Passat geben wird, ist fraglich, da die Konstruktion auf niedrigere Drehmomente ausgelegt ist.

Themenstarteram 6. Febuar 2011 um 21:54

Gabs ne Generation der PD-Motoren die nicht mehr so anfällig waren wie die der ersten Schule?Ab wann wurde CR eingeführt?

ich habe einen 170 ps cr diesel in meinem octavia rs. bei 15000 km war der turbolader hin ( sehr lautes pfeifen ). wurde auf garantie gewechselt. ich fahre mein auto immer warm und immer kalt... (dem turbo zu liebe...) ist aber wohl ein einzelfall gewesen. jetzt habe ich 40000 km auf der uhr ohne motorprobleme!.

lg

Zitat:

Original geschrieben von eddie83

Gabs ne Generation der PD-Motoren die nicht mehr so anfällig waren wie die der ersten Schule?Ab wann wurde CR eingeführt?

Ich würde echt lieber eine Weile sparen, und dann einen CR kaufen... Die wurden ab 2009 angeboten.

Wenn Du viel fährst, und auch dem Motor öfters mal Leistung abverlangst, wirst Du mit PD nicht glücklich werden.

Ich würde auch nicht mal behaupten, daß die AJM Motoren bezüglich der Motorschäden besonders aufgefallen sind, da sind die späteren Motoren sogar noch erhablich auffälliger...

(bezogen auf Deine Aussage, daß die AJM so sehr an Kinderkrankheiten leiden)

Die AJM Motoren kenn ich auch nicht als besonders anfällig, da sind andere PD viel schlechter!

 

Insbesondere von den 16V PD Motoren wie dem BKD würde ich die Finger lassen!

Zitat:

Original geschrieben von Kieferan

ich habe einen 170 ps cr diesel in meinem octavia rs. bei 15000 km war der turbolader hin ( sehr lautes pfeifen ). wurde auf garantie gewechselt. ich fahre mein auto immer warm und immer kalt... (dem turbo zu liebe...) ist aber wohl ein einzelfall gewesen. jetzt habe ich 40000 km auf der uhr ohne motorprobleme!.

lg

Habe nun mit meinem 1.9 TDI PD 90.000 km auf der Uhr. Null Probleme.

Die CR-Diesel gibts noch nicht so lange wie die PD.

Somit würde ich drauf schließen, dass auf Grund von weniger Entwicklungszeit die CR-Motoren anfälliger sind. Habe auch mal irgendwo aufgeschnappt, dass gerade das Hochdruckkraftstoffleitungssystem anfällig sei. (beim CR)

Von PD-Motoren (hier der 1.9 TDI im Skoda Octavia) hab ich schon gehört und gelesen, dass die über die 500.000 km Marke und weiter liefen ...

Man braucht nur mal in mobile.de nach den Autos mit dem Motor schauen ...

CRs findet man mit diesen Laufleistungen nicht/kaum (hab keine gesehen).

Also halten die nicht so lange (weit her geholt) oder es gibt noch zu wenige mit den Laufleistungen jenseits der 200.000 oder 300.000 km Marke ... (und somit auch wenig Erfahrung)

Dafür gibts die CR Motoren noch nicht lange genug, um solche Laufleistungen zu haben! ;)

 

 

Zitat:

Original geschrieben von the-padman

Dafür gibts die CR Motoren noch nicht lange genug, um solche Laufleistungen zu haben! ;)

Hatte ich ja gemeint ...

Also kann man da noch keine festen Urteile drüber abgeben.

Zumindest nicht im Vergleich zum PD.

Wir haben als Kunden einen großen Reifenhersteller, der mehrere CR-Fahrzeuge auf der Teststrecke betreibt, um Dauertests durchzuführen. Die haben schon über 200000km runter, bei 150000 Zahnriemen bekommen. Keine Auffälligkeiten.

Weiterhin haben wir sehr viele Außendienstler als Kunden, die permanent auf der BAB Kilometer spulen, und nur EIN Motorschaden- das war, weil der letzte Servicepartner die Ölablaßschraube nicht festgezogen hat;)

Sonst- NIX!!

ehrlich, mit den BKD und BLS und BMP und wie sie alle heißen gibt´s wirklich Ärger am laufenden Band und laaange vor den erstrebten 100000km... da waren selbst die AJM unauffällig gegen, bis auf die paar Motorschäden durch festgegangene Wasserpumpen oder Lappalien wie eingelaufene Nockenwellen...

Und das Problem der eingearbeiteten PDE´s zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche PD-Motoren.

Tja, die 16V PD sind echt Rotz!

 

Hab erst wieder zwei Kunden mit nem BKD bzw BRD Motor drauf hinweisen müssen, daß da wohl ne teure Reparatur auf sie zukommen wird, beide um die 100.000km und Zylinderköpfe defekt!

Habe grade einen BKD, der hatte wohl schon länger Wasserverlust. Eine Freie Werkstatt hat dem Kunden geraten, einfach weiterzufahren und ab und zu Wasser aufzufüllen:rolleyes:

Na ja, ein Riesen Wasserschlag hat dem jetzt ein Ende bereitet, ein Kolben glatt weggebrochen, Zylinderwand zerfressen und Kolbenüberstand extrem ungleichmäßig...

Leider hatte die "Freie" noch nicht so viele Erfahrungen sammeln können...;)

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