Fragen zu Umschalttemperatur und Benzinqualität

Hallo,

fahre nunmehr seit ca. 2 TKM mit Gas und bin begeistert - hätte ich schon viel früher machen sollen. Probleme so gut wie keine. Nächste Woche geht er nochmal zum Nachstellen, die Lambda-Sonde ist nicht mehr die neuste (Bj. 95).
Ich hab da noch zwei Fragen. Derzeit ist es so eingestellt, daß bei 50°C Kühlwassertemperatur auf Gas umgeschaltet wird. Welchen Sinn hat das eigentlich? Könnte man auch 30 oder 40°C nehmen, ohne damit dem Motor zu schaden? Die 50°C werden zwar recht schnell erreicht (so nach 1-2km), aber Gasfahrer sind ja "Sparfüchse"...
Macht es eigentlich Sinn, Super Plus statt Super zu tanken, zwecks Reinigungswirkung in der Benzinphase? Der Benzinverbrauch ist ja nur marginal, da kommt es auf die paar Cent mehr nicht an, wenn man dem Motor was Gutes tut.

Danke.

Beste Antwort im Thema

Wenn dein Verdampfer eine unendlich hohe Wärmeübergangszahl hätte, dann könnte der auch bei -20°C umschalten und würde trotzdem die zum Verdampfen erforderliche Leistung dem Kühlwasser entnehmen können. Nur sind wir nicht bei WünschDirWas 😉

Je stärker der Verdampfer und je niedriger dessen Betriebsdruck, desto niedriger kann diese Temperatur gewählt werden. Deswegen schaltet eine Venturi quasi sofort um (Arbeitsdruck = Ansaugdruck), die Sequenziellen etwas später (Arbeitsdruck = Raildruck + Ansaugdruck) und am Ende die Turbos (Ladedruck + Raildruck + Ansaugdruck).

Du kannst es ausprobieren, hängt auch vom Profil ab. Wer direkt neben einer Autobahnauffahrt wohnt wird bei der hohen Last später umschalten müssen wie jemand, der erst mal nen Kilometer bergab rollt bzw. Stadtverkehr hat und dem Motor kaum Leistung abfordert. Ich stehe nach 40°C ab Installation nun bei 20°C und hab keine Probleme. Schaltet auch um Null grad nach etwa 800 m um, das reicht mir. Schließlich will ich nicht meine Benzindüsen total versiffen lassen, die sollen ab und zu auch mal was tun.

16 weitere Antworten
16 Antworten

die umschalttemperatur kann soweit zurückgenommen werden wie es bei der kälte keine probleme macht.

bei mir sind es 32°C auch bei den gerade herrschenden aussentemperaturen. im sommer kann ich es auf 30°C runterstellen.

beim benzin tank einfach was dein gewissen beruhigt. wenn es gerade billig ist und ich tanken muss hau ich auch mal super plus rein. wenn es teuer ist kommt super rein.

Zitat:

Original geschrieben von Gastesa


beim benzin tank einfach was dein gewissen beruhigt. wenn es gerade billig ist und ich tanken muss hau ich auch mal super plus rein. wenn es teuer ist kommt super rein.

Ottokraftstoff ist IMMER zu teuer! 😁

Zitat:

Original geschrieben von stud_rer_nat


Hallo,

fahre nunmehr seit ca. 2 TKM mit Gas und bin begeistert - hätte ich schon viel früher machen sollen. Probleme so gut wie keine. Nächste Woche geht er nochmal zum Nachstellen, die Lambda-Sonde ist nicht mehr die neuste (Bj. 95).
Ich hab da noch zwei Fragen. Derzeit ist es so eingestellt, daß bei 50°C Kühlwassertemperatur auf Gas umgeschaltet wird. Welchen Sinn hat das eigentlich? Könnte man auch 30 oder 40°C nehmen, ohne damit dem Motor zu schaden? Die 50°C werden zwar recht schnell erreicht (so nach 1-2km), aber Gasfahrer sind ja "Sparfüchse"...
Macht es eigentlich Sinn, Super Plus statt Super zu tanken, zwecks Reinigungswirkung in der Benzinphase? Der Benzinverbrauch ist ja nur marginal, da kommt es auf die paar Cent mehr nicht an, wenn man dem Motor was Gutes tut.

Danke.

bei mir läuft es prima > eingestellt auf 25°C

Wenn dein Verdampfer eine unendlich hohe Wärmeübergangszahl hätte, dann könnte der auch bei -20°C umschalten und würde trotzdem die zum Verdampfen erforderliche Leistung dem Kühlwasser entnehmen können. Nur sind wir nicht bei WünschDirWas 😉

Je stärker der Verdampfer und je niedriger dessen Betriebsdruck, desto niedriger kann diese Temperatur gewählt werden. Deswegen schaltet eine Venturi quasi sofort um (Arbeitsdruck = Ansaugdruck), die Sequenziellen etwas später (Arbeitsdruck = Raildruck + Ansaugdruck) und am Ende die Turbos (Ladedruck + Raildruck + Ansaugdruck).

Du kannst es ausprobieren, hängt auch vom Profil ab. Wer direkt neben einer Autobahnauffahrt wohnt wird bei der hohen Last später umschalten müssen wie jemand, der erst mal nen Kilometer bergab rollt bzw. Stadtverkehr hat und dem Motor kaum Leistung abfordert. Ich stehe nach 40°C ab Installation nun bei 20°C und hab keine Probleme. Schaltet auch um Null grad nach etwa 800 m um, das reicht mir. Schließlich will ich nicht meine Benzindüsen total versiffen lassen, die sollen ab und zu auch mal was tun.

Ähnliche Themen

GaryK hat das ganz passend beschrieben.

ich hab nen turbo der auch bei 25° umschaltet, man merkt dabei allerdings im winter nen leichten ruck, stellt aber kein problem dar, laut programm hab ich auch nach dem umschalten kein temperatur"sturz" am/im verdampfer oder der gastemperatur an der rail.

müsste man in deinem fall austesten, aber 30-40° sollten schon machbar sein, vorallem weil die temperatur des motors ja weiter steigt, bis das thermostat aufmacht und die temp auf 90 (oder was auch immer) regelt.

Danke für die Antworten. Werde es mal auf 35-40°C runternehmen lassen. Ist eine Prins VSI und der Motor hat keinen Turbo.

@GaryK: Die Benzindüsen können also bei zu wenig Benutzung versiffen? Mein Umrüster hat mir empfohlen, ab und an mal einen halben oder kompletten Tank Benzin zu verfahren, um 1. die Benzindüsen vorm Versiffen zu bewahren und 2. das Benzin im Tank nicht ewig "gelagert" werden kann und sich quasi z.B. durch Verdunstung irgendwelche Stoffe anreichern können (so hat er es nicht erklärt, aber so hab ich es verstanden). Macht Ihr das auch?

Zitat:

Original geschrieben von stud_rer_nat


Danke für die Antworten. Werde es mal auf 35-40°C runternehmen lassen. Ist eine Prins VSI und der Motor hat keinen Turbo.

@GaryK: Die Benzindüsen können also bei zu wenig Benutzung versiffen? Mein Umrüster hat mir empfohlen, ab und an mal einen halben oder kompletten Tank Benzin zu verfahren, um 1. die Benzindüsen vorm Versiffen zu bewahren und 2. das Benzin im Tank nicht ewig "gelagert" werden kann und sich quasi z.B. durch Verdunstung irgendwelche Stoffe anreichern können (so hat er es nicht erklärt, aber so hab ich es verstanden). Macht Ihr das auch?

nicht regälmäßig aber wenn ich die Gelegenheit finde.... (als viel Stadtverkehr-Fahrer) fahre ich mal eine 100km Strecke Autobahn

Benzin volltanken tue ich nicht, immer 1/4 Voll

Das mit der Umschalttemperatur hängt auch stark vom Motor ab.

Bei unserem Omega mit der Prins VSI kommt man bei Umschalttemperaturen unter 45°C nicht hin. Selbst bei 40°C ruckelt es nach 'ner kurzen Weile nach dem Umschalten auf Gas.

"Optimiert" man den Kaltlauf, dann läuft er warm wie'n Sack Schrauben.

Es liegt also an der Gemischaufbereitung des Motor-STG.

@TE
Ich würde bei der Prins nicht unter 30°C gehen. Prins selbst empfiehlt jetzt mind. 50°C.
Nicht weil niedrigere temperaturen bei bestimmten Autos nicht funktionieren würden, sondern um Probleme mit versiften Membranen und Düsen zu vermeiden.
Bei vielen Prins-Verdampfern reißt die Membrane gerne, was zu großen teil daran lag, dass die Umschalttemperatur zu niedrig war.

Zum Benzin:
Ja, Benzin altert, aber so stark nu auch wieder nicht. Ich tanke ca. 2x im Jahr voll (bzw. wenn ich mal wieder in Österreich bin).
Selbst wenn der Sprit mehrere jahre nicht verbraucht wird, der Motor wird trotzdem damit laufen. Einzig bei Autos mit Metalltank würd ich das Benzin ab und an verfahren...

Gruß

Aha, das klingt schon wieder anders. Also wohl doch bei 50°C lassen. Ruckeln kann ich gar nicht brauchen, versiffte Membranen und Düsen auch nicht. Erfahrungsgemäß sind es meist solche Sachen, wo man denkt man kann noch ein Fitzelchen mehr sparen, die dann nach "hinten losgehen"...
Zwecks Kühlung der Benzinpumpe habe ich gelesen, daß man min. immer halbvoll haben sollte. Im Winter hab ich ihn ganz voll. Das ist ein schönes Zusatzgewicht für den Hecktriebler. Da kann ich mir die Zementsäcke sparen... 😁 Ist halt eine rollende Spritbombe (65 Liter benzin + 48 Liter Gas).

Zitat:

Original geschrieben von stud_rer_nat


Ist halt eine rollende Spritbombe (65 Liter benzin + 48 Liter Gas).

Das doch keine Spritbombe.

Ich fahre 120Liter Sprit und 240Liter Gas spazieren. hihi

ja. das kann natürlich herstellerabhängig sein ob die komponenten bei niedrigen umschalttemperaturen mit der zeit probleme machen.
meine zavoli alisein anlage läuft jetzt seit ca. 130 tkm mit diesen temperatureinstellungen ohne schäden. da scheint es also recht unempfindlich zu sein.

Zitat:

Original geschrieben von stud_rer_nat


Hallo,

Macht es eigentlich Sinn, Super Plus statt Super zu tanken, zwecks Reinigungswirkung in der Benzinphase? Der Benzinverbrauch ist ja nur marginal, da kommt es auf die paar Cent mehr nicht an, wenn man dem Motor was Gutes tut.

Danke.

also in deinem Prins bordbuch wird empfohlen, nach jedem gastanken einpaar kilometer auf benzin zu fahren um die anlage durchzuspülen.

des weiteren steht im bordbuch meines BMWs, dass der motor ab etwa 3500rpm selbstreinigende wirkung entfaltet.

pro tank etwa 10-20km strecke kontinuerlich mit 4000rpm auf benzin zu fahren wäre dann guter kompromiss 🙂

Zitat:

... pro tank etwa 10-20km strecke kontinuerlich mit 4000rpm auf benzin zu fahren wäre dann guter kompromiss 🙂

Moin,

da mach ich ja seit 30 Tkm alles falsch! 🙂

Kai

Zitat:

Original geschrieben von ThomasV6TDI



Zitat:

Original geschrieben von stud_rer_nat


Ist halt eine rollende Spritbombe (65 Liter benzin + 48 Liter Gas).
Das doch keine Spritbombe.
Ich fahre 120Liter Sprit und 240Liter Gas spazieren. hihi

Du hast aber auch eine dementsprechende Knautschzone... 😛

Deine Antwort
Ähnliche Themen