Fragen zu Hybridfahrzeugen
Guten Tag,
ich kenne mich leider auf dem Gebiet der Elektronik nicht wirklich aus, deshalb könnten manche Fragen "blöd" klingen.
1) Toyota verbaut im Prius Plug in ein Zusatzakku, der eine rein elektrische Fahrt bis ca. 25 km ermöglicht. Würde es bei einem Auris auch funktionieren?
2) Kann man mit einem Zusatzakku die Leistung des Elektromotors steigern, wenn man z.B. die Spannung erhöht oder würde der Elektromotor einfach durchbrennen?
3) Der Honda CR-Z hat einen Elektromotor mit nur 14 PS. Wird die Leistung nur durch die Batterie bestimmt oder muss der E-Motor auch bestimmte Kriterien erfüllen?
4) Könnte der Honda mit einer Zusatzbetterie rein elektrisch fahren?
MfG
40 Antworten
Das ist noch eine Gute Nachricht.
Das mit dem kaltem Motor und 5000 Umdrehungen hat mich schockiert.
Aber nochmals meine Frage: wäre es sehr dramatisch für den ganzen HSD Konzept wenn das Auto im E-Modus so an die 80 km/h fahren würde?
Ich würde gerne das Auto einfach in den meisten Fällen vollelektrisch mit einem Zusatzakku fahren.
Da reichen die 55 km/h nicht immer aus aber die 80 würden vollkommen alle meine Fahrstrecken abdecken.
MfG
Zitat:
Original geschrieben von tobistenzel
So ein Verhalten wäre natürlich beim Prius total abstrus und das wirst du dir auch denken können 😉
Das ist kein Plugin, der fürs elektrische Fahren gedacht ist, 6km elektrisch schafft man höchstens bergab. Der Motor wird nach dem Start auch angeworfen, so nach ca. 10 Sekunden, wenn man nicht den EV-Modus erzwingt.
Aber nichtmal bei einem Plugin wird man so einen Unsinn machen. Hältst du die Entwickler für komplett blöd? 😉
Sorry, bin von einem Plugin-Hybrid ausgegangen mit dem man Kurzstrecken eben rein elektrisch fahren kann.
Der große Vorteil gegenüber einem E-Auto ist ja dass man bei Überschreiten des Aktionsradius nicht am Straßenrand liegen bleibt sondern problemlos weiter fahren kann, und dann wird es eben öfter mal zu der geschilderten Situation kommen.
Die Entwickler (sind sicher nicht blöd😛) könnten natürlich vom Fahrer verlangen dass er beim Start seine gewünschte Distanz eingibt um dann z.B. den Motor rechtzeitig (aber eben auch nicht unnötig) zu starten um ihn nicht schlagartig voll belasten zu müssen.
Wäre aber auch wieder eine Einschränkung gegenüber dem angeblich überholten Verbrenner. Da setzt man sich einfach rein und fährt los, so einfach ists bis jetzt.😛
Zitat:
Original geschrieben von Noris123
Die Entwickler (sind sicher nicht blöd😛) könnten natürlich vom Fahrer verlangen dass er beim Start seine gewünschte Distanz eingibt...
Die intelligenteren entwickeln allerdings sprachgeführte Zieleingabe-Navigation und kalkulieren auf dieser Basis den optimalen Mix anhand des berechneten Streckenprofils.
Zitat:
Original geschrieben von e-car
Ich würde gerne das Auto einfach in den meisten Fällen vollelektrisch mit einem Zusatzakku fahren.
Da reichen die 55 km/h nicht immer aus aber die 80 würden vollkommen alle meine Fahrstrecken abdecken.
MfG
das kann der Prius nicht, da wird es wohl der Ampera werden müssen, genau dafür ist der gebaut: 80km Reichweite, ab da mit Reach-Extender. Der kann natürlich auch schneller als 50 km/h elektrisch.
Toyota hat sich mit dem Thema eben mal 13 Jahre Vorsprung geholt, dazu den Keller voll Patente. Auf Autoscout wird einer angeboten mit über 400.000km, die Deutschen haben da nichts ähnliches, weder mit "technischem Vorsprung", "Freude am Fahren" noch mit "das Beste oder nichts" 😉
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Na gut, aber was bringt mir dann ein Akkupack mit dem man theoretisch reinelektrisch 50 km fahren könnte?
würde das Auto dann mit 50 ständig elektrisch fahren können wenn die Akkukapazität es zulässt?
MfG
@e-car 😉 :
Wenn Du mit einem Prius reinelektrisch eine Reichweite von 50 Km willst und diese Strecke mit 50 KmH fahren möchtest brauchst Du rund 10 kWh, um den Akku nicht vollständig entladen zu müssen.
Heizung und Klima hast Du dann aber noch nicht 😉
Hilft das?
Grüße!
Zunächst bringt es beim Prius gar nichts, das muß dann auch zur Steuersoftware passen. Das Enginer-Kit jedoch bildet bei vollem Zusatzakku eine höhere Spannung ab und spielt dem Prius einen vollen Ladezustand vor. Mit dem größten Akkupaket kannst du somit etwa 20km rein elektrisch fahren, über 55km/h schaltet aber dennoch der Verbrenner mit zu. Dumm nur, daß die Ladung des Zusatzakkus während der Fahrt nicht möglich ist, damit hat es wieder was von Bastelei. Für die üblichen Kurzstrecken (Stadtverkehr, stop&go bis 20km) jedoch ist es optimal. Wenn der Zusatzakku leer ist, fährt der Prius eben wie im "Werkszustand", aber eben auch 600km am Stück, wenns not tut.
Zitat:
Original geschrieben von e-car
ok, aber was bringt dann denn genau der Einbau eines Zusatzakkus?MfG
Vielleicht verstehe ich Deine Frage nicht?!
Der Zusatzakku bringt eine größere elektrische Reichweite, wenn er vom Management erkannt und entsprechend eingebunden wird. Aber das ist doch selbstredend 😉
Also kann man doch in der Stadt mit Zusatzakku mit 50 Km/h rein elektrisch fahren?
Kann der Prius Plug in auch nur 55Km/h rein elektrisch oder hat er eine ganz andere Software?
Was heisst" Dumm nur, daß die Ladung des Zusatzakkus während der Fahrt nicht möglich ist, damit hat es wieder was von Bastelei."?
Kann man den Akku sorglos jeden Tag an die Dose hängen oder wäre der Memoryeffekt zu groß?
MfG
Zitat:
Original geschrieben von e-car
Also kann man doch in der Stadt mit Zusatzakku mit 50 Km/h rein elektrisch fahren?
Na klar, kann man das, konnte man auch schon ohne plg-in- Allerdings eben nur ca 2km und mit "Pedal spreicheln"
Zitat:
Kann der Prius Plug in auch nur 55Km/h rein elektrisch oder hat er eine ganz andere Software?
der Plug-in hat natürlich eine andere Software, denn er soll ja auch die größere Batterie managen (PriusIIIplug-in), beim "enginer-Umbau" wird das System ja nicht groß angefaßt, eben ein paar kWh in den Kofferraum, zum Akku parallel geschaltet- fertig.
Zitat:
Was heisst" Dumm nur, daß die Ladung des Zusatzakkus während der Fahrt nicht möglich ist, damit hat es wieder was von Bastelei."?
Wenn der Prius eben 20km elektrisch gefahren ist, dann eine Überland fahrt macht, wird der plug in-Akku eben nicht geladen, der Verbrenner läuft eben bei v>55km/h. In der nächsten Stadt ist dann wieder maximal nur zwei km elektrisch möglich -das mein ich mit Bastelei
Zitat:
Kann man den Akku sorglos jeden Tag an die Dose hängen oder wäre der Memoryeffekt zu groß?
3000 Ladungen bei 70% Entladungen bringen etwa 10 Jahre Einsatzzeit bei (fast) täglicher Ladung - das sollte für eine Weile reichen. Einen Memory-Effekt gibt es bei Li-Technik nicht.
Plug-in- heißt ja "Ich will an die Dose und dort meinen Saft rausziehen.