Fragen zu E-Auto Förderung/BAFA-Prämie

Hallo zusammen!

Nachdem wir zwischen den Jahren eine Zoe probegefahren sind, wollen wir demnächst zuschlagen und eine leasen (ADAC-Angebot). Allerdings warten wir auf die Umsetzung der neuen Förderung. Dazu hört man irgendwie gar nichts mehr.

Beim BAFA war bis Ende 2019 auf dem Homepage zu lesen, dass man mit Hochdruck an der Umsetzung arbeitet und man bitte derzeit von Anfragen diesbezüglich absehen solle. Seit Anfang 2020 steht dort:

"Hinweis:
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen dem BAFA keine Informationen vor, wann und wie die Richtlinie zur Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen geändert wird. Bitte sehen Sie von telefonischen Anfragen ab. Sobald entsprechende Informationen zur Verfügung gestellt werden können, werden sie auf dieser Seite veröffentlicht. Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Auch in der Presse ist das Thema nach dem Hype damals verschwunden...

Weiss hier jemand mehr?

VG, vobbe

Beste Antwort im Thema

Es wird leider immer offensichtlicher, das die neue Prämie bewusst verzögert wird. Ich denke der Hauptgrund dürfte ein bestimmtes Fahrzeug aus dem Hause VauWeh sein.

Es würde mich echt nicht wundern, wenn der Verkaufsstart und Beginn der Prämie auf den gleichen Tag fallen.

Und da wundert sich die Regierung, das die Wähler scharenweise zu anderen Parteien überlaufen...

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Guten Morgen,

ich dachte, mein Hinweis wäre verständlich, sich hier bitte zur Bafa Prämie auszutauschen. Direkt im Anschluss wurde die Diskussion Ladezeiten eines Mercedes weitergeführt, als ob ich nichts geschrieben hätte.
Die entsprechenden Beiträge wurden entfernt.

Nochmals der Hinweis: bitte beachtet das Topic, ich möchte hier jetzt nicht erneut aufräumen müssen.

Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 31. Januar 2022 um 10:34:27 Uhr:


Guten Morgen,

ich dachte, mein Hinweis wäre verständlich, sich hier bitte zur Bafa Prämie auszutauschen. Direkt im Anschluss wurde die Diskussion Ladezeiten eines Mercedes weitergeführt, als ob ich nichts geschrieben hätte.
Die entsprechenden Beiträge wurden entfernt.

Nochmals der Hinweis: bitte beachtet das Topic, ich möchte hier jetzt nicht erneut aufräumen müssen.

Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator

In diesem Zusammenhang hatte es sehr wohl etwas mit der Förderung/Prämie zu tun…
Es kam ja die Idee auf, nur noch Fahrzeuge mit höheren Ladegeschwindigkeiten zu fördern.
Und damit ist die Mercedes C-Klasse ins Spiel gekommen.
Nun gut, wenn hier keine weiterführenden Ideen erwünscht sind finde ich dies sehr schade.
Trotzdem vielen Dank, dass du immer aufräumst, dies ist ernsthaft von mir gemeint.

ADAC fordert Reservierung für E-Auto-Prämie

31.01.2022
Quelle: dpa
"
Autokäufer müssen bei bestimmten Modellen lange auf einen Neuwagen warten. In Extremfällen könnte die Wartezeit richtig teuer werden, denn die hohe Förderung des Bundes ist nur bis Ende 2022 garantiert.

Käufer von rein elektrisch betriebenen Elektrofahrzeugen bekommen im Moment eine Förderung von bis zu 9.000 Euro.

Angesichts zunehmend langer Lieferfristen für bestimmte Elektrofahrzeuge hat sich der ADAC dafür eingesetzt, die Antragsmodalitäten für die Innovations- und Umweltprämie zu verändern. „Wer sich in diesem Jahr dazu entscheidet, auf Elektromobilität umzusteigen, sollte sicher sein können, dass er auch die für dieses Jahr zugesagte staatliche Förderung von bis zu 6.000 Euro erhält“, sagte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Wegen der Chip-Krise und anderer Probleme müssen Käufer eines neuen E-Autos derzeit teils über ein Jahr lang auf die Lieferung des Fahrzeugs warten. Die neue Bundesregierung hat nur noch für das laufende Jahr fest zugesagt, die bislang bestehende Förderung aus Umweltbonus plus Innovationsprämie unverändert zu gewähren. Für den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) muss der Wagen nicht nur in diesem Jahr bestellt, sondern auch ausgeliefert und zugelassen sein. Was bei Lieferterminen in „Kalenderwoche 49“ oder später eng werden könnte.

Lieferschwierigkeiten der Hersteller dürften nicht zum finanziellen Nachteil für Verbraucher werden, forderte Hillebrand. Der ADAC trete dafür ein, dass bei Abschluss eines Kauf- oder Leasingvertrags eine Möglichkeit zur Reservierung der Fördersumme eingeräumt werde, sagte er. Diese Zusage sollte für mindestens zwölf Monate gelten. Die Auszahlung sollte weiterhin erst bei Zulassung des Fahrzeugs erfolgen: „Nur so wird die Verunsicherung bei E-Auto-Interessenten vermieden und notwendiges Vertrauen geschaffen.“

Die alte schwarz-rote Bundesregierung hatte 2019 beschlossen, den Umweltbonus bis Ende 2025 zu verlängern und deutlich zu erhöhen. Wegen der Corona-Pandemie hatte Schwarz-Rot zudem im Sommer 2020 festgelegt, den staatlichen Anteil für die Förderung von elektrischen Fahrzeugen in Form einer Innovationsprämie befristet zu verdoppeln.

Schlechte Karten für Plug-in-Hybride
Die Ampel-Koalitionäre von SPD, Grüne und FDP wollen die Subventionsregelung der Vorgängerregierung nur noch bis Ende 2022 unverändert fortführen. Was danach kommt, ist ungewiss. Für manche Fahrzeugtypen könnte die Förderung deutlich abgeschmolzen werden oder komplett entfallen. Insbesondere die Anschaffung von Plug-in-Hybriden soll in absehbarer Zeit nicht mehr so umfangreich gefördert werden. Diese Fahrzeugklasse hat bei Umweltschützern einen schlechten Ruf, weil viele Käufer zwar die Elektroprämie einkassieren, im Alltag aber gar nicht oder nur selten elektrisch ohne CO2-Ausstoß fahren.

Nach 2022 will die Ampelkoalition nur noch Elektrofahrzeuge fördern, die nachweislich einen Klimaschutzeffekt haben. Als Maßstab bei Plug-in-Hybriden soll eine elektrische Mindestreichweite gelten sowie der Anteil, zu dem der Wagen rein elektrisch gefahren wird.

Die Aussage im Koalitionsvertrag bedeutet keine Komplettabsage an die staatliche Förderung. Das Ende der Innovationsprämie für E-Autos ist demnach erst für Ende 2025 geplant. Was aus dem ursprünglichen Umweltbonus wird, steht noch nicht fest. Doch die Worte „degressiv reformieren“ sind für potenzielle Käufer keine rosigen Aussichten, auch für die, die sich ein reines E-Fahrzeug anschaffen wollen.

Im Haus von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wird an Details der künftigen Förderung gearbeitet. Der überraschende Stopp der staatlichen Förderungen für energieeffiziente Gebäude hat gezeigt, dass der Vizekanzler auch zu unpopulären Einschnitten greift.

Experte: Förderung auch über 2025 hinaus nötig
Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY glaubt, dass die Koalition nicht voreilig den Subventionsstecker zieht: „Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung die Anschaffung eines E-Autos noch über 2025 hinaus unterstützen wird.“ Ohne diese Subventionen werde es für viele Menschen finanziell nicht darstellbar sein, ein E-Auto zu kaufen.

Um die Ziele des angekündigten „Green Deals“ zu erreichen, komme es aber nicht nur auf den Absatz der Autos an, sagte Fuß. „Die Industrie ist ja im Prinzip lieferfähig und fährt auf der Überholspur. Nur die Politik bewegt sich beim notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur noch auf der Kriechspur.“ Die Elektromobilität könne nicht alleine durch Subventionen der Fahrzeuge vorangetrieben werden. Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur müsse deutlich beschleunigt werden.

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../?...

Die Förderung der Hybrid PKW sollte auf die tatsächlich elektrisch gefahren KM ausgelegt sein.

Warum sollen die 100Km schaffen mit größeren und schwereren Akkus?
Die meisten haben einen Arbeitsweg um die 30-40km und da passt das super.

Laden zu Hause, 3,7kw reicht locker, ist ja in der Regel die ganze Nacht Zeit.

Wer nicht lädt bekommt keine Förderung.

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Zitat:

@Melmo33 schrieb am 31. Januar 2022 um 19:17:30 Uhr:


Die Förderung der Hybrid PKW sollte auf die tatsächlich elektrisch gefahren KM ausgelegt sein.

Warum sollen die 100Km schaffen mit größeren und schwereren Akkus?
Die meisten haben einen Arbeitsweg um die 30-40km und da passt das super.

Laden zu Hause, 3,7kw reicht locker, ist ja in der Regel die ganze Nacht Zeit.

Wer nicht lädt bekommt keine Förderung.

ja, je höher die elektrische Reichweite und je schneller das Laden, desto mehr fährt man ja auch elektrisch. Dies ist ja das Ziel. Da ist die geplante Förderung dann schon sinnvoll, wenn diese mindestens 70 km Reichweite verlangt. Ich würde als Gesetzgeber sogar Richtung 100 km Reichweite gehen. Die Akkus werden ja auch immer leistungsfähiger und nicht unbedingt viel schwerer/größer. Die Technik ist vorhanden.
Oft kann der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz nicht laden. 100 km elektrische Reichweite wären auch dort dann optimal. Einige können dann zu Hause abends mit 11 kW laden (manche auch im Home-Office tagsüber zwischendurch, da ist schnelleres laden auch sinnvoll). Bei einer Ladeleistung DC mit 55 kW lädt man gerne aber auch mal unterwegs während des Einkaufs 45 min an einer öffentlichen Ladesäule, das geht dann flott, und man hat wieder 100 km Reichweite. 2-3 mal die Woche…
Für die Handelsvertreter-Fraktion, welche täglich mehrere 100 km auf der Autobahn abspulen macht ein Plug-in-hybrid natürlich wenig Sinn. Egal ob 50 oder 100 km Reichweite. Da ist der Diesel einfach unschlagbar. Deshalb ist auch die geplante Regelung, welche einen Mindestanteil des elektrischen Betriebs von mind. 50% vorschreibt, sehr sinnvoll (Regelung für die Berechnung des geldwerten Vorteils 1% oder 0,5%).

Wer einen Hybriden kauft, möchte auch soviel wie möglich elektrisch fahren.
Kein Mensch kauft ein Hybridauto mit der Absicht, eh nur mit Benzin zu fahren.

Zitat:

@x5 france schrieb am 1. Februar 2022 um 12:43:44 Uhr:


Wer einen Hybriden kauft, möchte auch soviel wie möglich elektrisch fahren.
Kein Mensch kauft ein Hybridauto mit der Absicht, eh nur mit Benzin zu fahren.

Vielleicht nicht Menschen, aber Firmen durchaus.

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