Frage eines möglicherweise zukünftigen E-Klasse-Besitzers

Mercedes E-Klasse W210

Hallo, ich bin in Sachen Mercedes-Modelle sehr unwissend, möchte aber trotzdem mir einen zulegen. Der Grund dafür ist, das ich einen Langstreckenwagen brauch, also Diesel. Kombi muß es auch sein.

Da is mir denn mal ne E-Klasse T-Modell aufgefallen, war aber n E220. Hab dann mal geforscht und bin dann auf dem S210 geblieben, n E320 cdi von 2000 bis 2003 wär Ok für mich.

Nun bleibt bloß noch eine Frage offen, für die ich nicht extra zum MB-Händler möchte, nämlich, gab es den E320cdi T auch als 4MATIC???

Denn meine Suche bei diversen Online Autobörsen etc hat nix gebracht, daher dieses Thema.

Vielen Dank im voraus.

Beste Antwort im Thema

Hallo darkone79,

eine sparsamere Alternative zum 320 CDI:

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

http://www.autokostencheck.de/

Modellpflege:
Im März 1997 wurde eine kleine Modellpflege („kleine Mopf“) vorgenommen. Diese
umfasste motorenseitig die Einführung der neuen V6- (M112) Motorenbaureihe anstelle
der bisherigen Reihen-6-Zylinder. Zusätzlich gab es eine Reihe von speziell
sicherheitsrelevanten Neuerungen, etwa
• die Einführung des bartlosen Schließsystems (FBS 3 mit Funk-ZV, zuvor IR-ZV)
• des Brems-Assistenten (BAS)
• Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) serienmäßig
• Sidebags in den Vordertüren serienmäßig
• den Wartungs-Intervall-Rechner (Assyst) für verlängerte Inspektionsintervalle
• automatische Türverriegelung bei 8 km/h.
Im September 1997 wurde dann der E240 als Einstiegs-6-Zylinder (anstelle des 4-Zyl.-
E230) sowie der E430 V8 (Motorenbaureihe M113) (anstelle des E420 V8,
Motorenbaureihe M119) präsentiert. Der vorherige E420 hat, obwohl bis Herbst 1997
gebaut, die beschriebene kleine Modellpflege des Frühjahrs 1997 nicht mehr erhalten.

Im Herbst 1999 erfolgte zum Modelljahr 2000 eine umfangreiche Modellpflegemaßnahme
(„große Mopf“ bzw. Facelift). Diese umfassten folgenden Veränderungen:
• einen geänderten, flacheren Frontbereich
• geänderte Rammschutzleisten und Kennzeichenauflage
• teilweise neue Felgendesigns und neue Radkappen für Classic
• geänderte Front- und Heckschürze sowie neue lackierte Seitenschweller
• neue Heckleuchten
• lackierte Türgriffe
• neuer Kühlergrill
• Wie bei anderen Mercedes-Modellen heute üblich, wurden die seitlichen
Blinkleuchten vom Kotflügel in die Außenspiegel verlegt.
• Multifunktionslenkrad
• neue Türverkleidungen, z. B. Armauflagen der Türverkleidungen nun nicht mehr in
Kunststoff, sondern in Stoff ausgeführt
• neues Display im Kombiinstrument, wie bei der 1998 eingeführten S-Klasse W220
neue Materialien im Innenraum
• aufgewertete Serienausstattung
• Klapphaltegriffe anstatt starren Haltegriffen im Innenraum
• ESP serienmäßig in allen E-Klasse Modellen

Ausstattungsvarianten:
• Classic (Basisversion)

• Elegance (luxuriöse Version gegen Aufpreis, serienmäßig bei Achtzylindermodellen)
• Chromauflagen an Schutzleisten, Stoßfängern und Türgriffen
• Leichtmetallfelgen
• Sitzbezüge mit anderem Design
• Innenlichtpaket
• Holzdekor: Wurzelholz
• Geänderte Heckleuchten

• Avantgarde (sportliche Version gegen Aufpreis, serienmäßig bei den AMGModellen)
• Xenon-Scheinwerfer mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage
• Chromauflagen an Schutzleisten, Stoßfängern und Türgriffen
• Rammschutzleisten in Wagenfarbe lackiert statt gewolltem Farbunterschied wie
bei Classic oder Elegance
• um ca. 15 mm tiefergelegtes und strafferes Fahrwerk
• Leichtmetallfelgen
• Sitzbezüge mit anderem Design
• Innenlichtpaket
• Holzdekor: Vogelaugenahorn; bei modellgepflegtem (MoPf-) späteren Modell auch
Sapeli optional
• Kühlergrill mit mehr verchromten Querstreben
• geänderte Heckleuchten
• mehr Farben bestellbar, z. B. Violan, Amazonitgrün etc.
• Ferner wurde der W210 ab 1996 auch als E 50 AMG angeboten. Auch der schon
im Vorgänger eingesetzte Sechsliter-V8 wurde wieder als E 60 AMG angeboten.
Neben der höheren Motorleistung wurde auch das Fahrwerk modifiziert und einige
Karosseriedetails geändert. Ab 1999 wurden beide Modelle vom neuen E 55 AMG
ersetzt, der vom aktuellen V8 Typ M113 angetrieben wurde.
• Optional wurde das AMG-Optik-Paket, welches die Spoilerstoßstangen und
Schwellerverkleidungen der AMG-Versionen beinhaltete, auch für die schwächer
motorisierten Versionen des W210 angeboten.
• Bei den V6- und V8-Benzinmotoren (außer E 50 AMG) konnte zudem der
Allradantrieb 4MATIC geordert werden.

Häufige Defekte
Die Herstellungskosten des W210 lagen ca. 30 % unter dem des Vorgängers. Offenbar
schlug sich dieser Sachverhalt auf die Haltbarkeit des W210 nieder:
• Bei Benzinmotoren ergeben sich aus den folgenden Defekten häufiger Probleme
wie unrunder Lauf, absterbende Motoren im Leerlauf, fehlender Durchzug:
Luftmassenmesser, Leerlauf-Steller, Kurbelwellen-Sensor. Bei den ersten Modellen
mit CDI-Motoren traten Probleme auf. Die Zylinderköpfe bekamen Haarrisse, was
von Diagnosesystemen nicht erfasst wurde und nur gelegentlich durch Druckaufbau
im Kühlsystem bemerkbar wurde. Erst bei fortgeschrittener Laufleistung
200.000 km) wurde das Problem offensichtlich und erforderte dann den Austausch
des Zylinderkopfes. Die Dichtungen der Lucas-Verteilereinspritzpumpe des E 220
Diesel (70 kW) werden mit zunehmenden Alter häufig hart und in Folge undicht.
Ein Austausch der gesamten Einspritzpumpe ist sehr teuer, ein Wechsel der
betroffenen Dichtungen ist möglich. Die Steuerkette des M119 Motors E 420 und E
50 AMG gilt als anfällig und kann vor allem bei hohen Laufleistungen für Probleme
sorgen – bis hin zum Kettenriss. Bei den ersten Fahrzeugen (ohne Xenon) gibt es
Probleme mit häufig durchbrennenden Glühlampen. Bei den V-Sechszylindern zeigt
sich bei hoher Laufleistung meist ab ca. 170.000 km an den
Zylinderkopfhaubendichtungen Ölverlust. Das austretende Öl tropft auf den
Auspuff, ein unangenehmer Geruch ist die Folge. Produktionsfehler beim kleinen
V6 M112, E 240, der zu sehr hohem Ölverbrauch und wegen Ölschlag zu einem
Motorschaden führen kann. In einem Zylinderkopf kann sich beim Abguß eine
Gußhaut gebildet haben, die einen Ölablaufkanal verstopft, so daß das Öl nicht
ungehemmt in die Wanne zurückfließen kann. Verschiedene Umstände können
dazu führen, daß sich das Schaltsaugrohr im Fahrbetrieb mit Motoröl füllt.
Bei einer starken Leistungsanforderung kann es durch ein Umschalten im
Schaltsaugrohr dazu kommen, daß sich der Motor durch die hohen Luftströmungs-geschwindigkeiten Öl mit in die Zylinder saugt. Die ABS- und ESP-Warnanzeige
wurde häufig beanstandet, auch wurden die Lichtmaschinen ausgetauscht, diese
jedoch meist vor Ablauf der Garantiezeit. Der Bremslichtschalter erleidet bei vielen
Fahrzeugen einen Defekt und löst dann eine Warnmeldung „BAS/ASR“ aus. Ab
Modelljahr 2000 treten mit zunehmendem Fahrzeugalter vermehrt so genannte
Pixelfehler im Kombiinstrument auf (Uhr, Außentemperaturanzeige), die das
Ablesen stark erschweren oder teilweise gar unmöglich machen, da oft mehrere
Segmente der digitalen Anzeigen ausfallen. Ein Fehler, der sich durch einen
kostspieligen Austausch des gesamten Kombiinstruments zeitweise beheben lässt,
da Mercedes-Werkstätten hieran keine Reparaturen vornehmen. Es gibt aber
diverse Firmen im Internet, die diese Reparaturen günstig und dauerhaft
vornehmen. Es finden sich im Internet einige Anleitungen, wie man als
einigermaßen handwerklich Begabter die Reparatur selbst vornehmen kann. Die
Automatikgetriebe (ATG) sind wartungsbedürftig, wenn eine lange Lebensdauer
angestrebt wird. Man berichtet von Schaltrucken und Schaltproblemen, die aber
häufig durch Getriebeölwechsel zu beseitigen sind. Der Hersteller hat daher trotz
einer vormals propagierten Lebensdauerbefüllung der Automatikgetriebe (kein
Wechsel des ATFs notwendig) zurückgeändert auf einen einmaligen Wechsel des
Getriebeöls nach 60.000 km. In jüngster Zeit wird am Markt von einigen
Servicebetrieben für die Pflege des ATG auch eine Spülung und anschließende
Neubefüllung angeboten. Diese beseitigt das vorherige Problem, das beim reinen
Ablassen und Neubefüllen des Getriebeöls (ATF) modellabhängig nicht die gesamt
Ölmenge ausgetauscht wird. Der Zentralstecker des ATG wird an einer Dichtung
undicht, es zieht dann ATF durch die Kabel bis ins Steuergerät des
Automatikgetriebes, welches dann ausgetauscht werden muss. In allen Baujahren
treten häufiger Rostprobleme auf, es sind jedoch nicht alle Fahrzeuge betroffen,
vielmehr hängt dies stark mit den Nutzungs- und Unterbringungsbedingungen
zusammen (Salzreiches Gebiet; unbelüftete Garage etc.). Das Problem wurde seit
etwa 2000 durch die Motorpresse aufgegriffen. Der Hersteller gewährt bei
Fahrzeugen, abhängig von deren Gesamtzustand und bereits durchgeführten
früheren Kulanzarbeiten, Kulanz bei der Beseitigung von Rostschäden, dies
allerdings nur bis zum 8. Laufjahr und beginnend erst nach massivem Druck der
Medien ab 2001. Als Grund für die Korrosion werden u. a. Produktionsfehler beim
Einsetzen der Türdichtungs-Gummileisten genannt. Auch der verwendete
Wasserlack scheint, verbunden mit einer geänderten Konstruktion des
Blechbeschnitts der Werkzeuge, verantwortlich für dieses Rostproblem. Viele
Blechschnittkanten an der Karosserie sind scharfkantig und auch ausgefranst. Der Lack
trägt hier nicht rund, sondern spitz und dünn auf. Unterrostungen sind so leichter
möglich. Rostprobleme traten ebenfalls häufig schon bei recht jungen Fahrzeugen
auf. Sie können auch bei älteren, bislang rostfreien Fahrzeugen plötzlich auftreten.
Eine Untersuchung des Fahrzeugs auf Korrosion im Rahmen der regelmäßigen
Inspektion durch den Hersteller muss separat beauftragt und vergütet werden, was
viele Fahrzeughalter überrascht. Dies, sowie die stellenweise fehlende werksseitige
Wachskonservierung, z. B. am Unterboden, waren aber bei verschiedenen
Herstellern in diesen Produktionsjahren gegeben.

Betroffen von Korrosion sind etwa
• Türkanten unter den Dichtungsgummis
• Batteriefach unter der Rücksitzbank
• Federbeindom und obere Stoßdämpferaufnahme an der Vorderachse
• Vorderachsträger, Hinterachsträger, teilweise unter Verkleidungen nicht sichtbar
• Blechkanten an der Motorhaube sowie rund um den Kühlerbereich
• Hecklappe, Scharniertaschen der Heckklappe beim Kombi
• Blech um das Kofferraumschloss (Limousine) sowie Heckklappengriff (Kombi)
flächiger Rostbefall im Unterbodenbereich und Kantenunterostungen
• Kofferraumdeckel, unter dem Dichtgummi, insbesondere im unteren Bereich
direkt über dem Heck-Stossfänger
• Halterungen und Blechkanten unter den Innenkotflügel vorn und hinten, ohne
Demontage nicht sichtbar
• Halterungen der Stoßstange, ohne Demontage nicht sichtbar

http://picasaweb.google.de/.../...ungMitRostEntfernenWwwCarblastDe?...

LG, Walter

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37 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von neu2003


Hallo Walter,

woher kommt bloß das Image der unseriösen gewerblichen Altwagenverkäufer?
wenn sowas unsauberes schon vom Verband kommt, möchte ich nicht wissen, wass vor Ort für Schindluder mit der "offiziellen Bewertungsliste" gemacht wird... :X

Die heutigen Gebrauchtwagenverkäufer sind die früheren Pferdehändler.

Zitat:

Original geschrieben von oparudi



Zitat:

Original geschrieben von neu2003


Hallo Walter,

woher kommt bloß das Image der unseriösen gewerblichen Altwagenverkäufer?
wenn sowas unsauberes schon vom Verband kommt, möchte ich nicht wissen, wass vor Ort für Schindluder mit der "offiziellen Bewertungsliste" gemacht wird... :X

Die heutigen Gebrauchtwagenverkäufer sind die früheren Pferdehändler.

---------------------------

.....die früheren Pferdehändler waren ehrbare Leute! Das Geschäft wurde mit Handschlag besiegelt, das gab es nichts zu meckern. Vor dem Handschlag durftest Du dem Gaul in's Maul schauen, ob auch noch alle Zähne original vorhanden waren.

Heutzutage wird beim Autokauf der Tacho manipuliert etc., du brauchst eine Rechtsschutzversicherung und mußt das Kleingedruckte im Kaufvertrag bis zum Erbrechen durchackern....! Alleine das Outfit eines ehrbaren Pferdehändlers unterschied sich gewaltig vom Outfit eines hinterfor....igen Autohändlers...in feinstem Zwirn eingeschlagen und mit Krawatte bewaffnet lügt Dir Autohändler frech mitten in's Gesicht....;-))))....

Gruß

vielen Dank für die Antworten, auch wenn sie manchmal nicht wirklich hilfreich waren oder gar umsonst gewesen sind.

Wo fang ich an, am besten bei dem Thema Probleme mit dem Dieselmotor: Wenn es so ist, warum gibt es soviele Benz, die knapp ne halbe Million runter haben und immer noch laufen? Gerade wegen dieser Laufleistung hab ich mich für n Diesel entschieden. Ein Benziner mit Gasanlage, schön und gut, kann ich aber nicht gebrauchen. Von meinem Ort ist die nächste Gastanke 30km weg und zudem fahr ich regelmäßig aufgrund der Arbeit ins Ausland. Also bleib ich beim Diesel.
Zum Thema Wieviel ich fahre: Im Monat fahre ich etwa an 1 Tag etwa 600 km an einem Stück, das etwa 6-8 Mal, ansonsten steht das Auto. Dafür reicht auch n Benz der nicht mehr im Topzustand ist. Wenn er mal nicht anspringt, kommt der gelbe Engel oder ich hol aus der Werkstatt meiner Firma n Starterpack.
Zu dem Thema Hol dir kein Mercedes: Ich bin wählerisch und deshalb werd ich mir kein Modell aus der VW-Gruppe holen, außer vielleicht einen neuen Seat Exeo ST. Da ich vorher schon geschaut habe, sind neben der E-Klasse halt nur 2 andere europäische Marken geblieben, aber n Mercedes ist halt n Mercedes, damit kann man die Landeier am besten beeindrucken (hört sich dumm an, ich weiß).

Aber wenn die Premiummarke doch so schlimm dran ist, ehrlich gesagt, dann halte ich mich doch lieber an den Japanern. Denn die Zeit, etwaige Mängel zu beheben und seien sie Kleinigkeiten, hab ich nicht. Denn der Wagen soll fahren, wenn er gebraucht wird, um meine erste Autoliebe zu schonen, die mit 13 Jahren schon mehr Pflege und Aufmerksamkeit braucht.

mfg

Zitat:

Original geschrieben von 3,2 l sexzylinder



Zitat:

Original geschrieben von oparudi


Die heutigen Gebrauchtwagenverkäufer sind die früheren Pferdehändler.

---------------------------
.....die früheren Pferdehändler waren ehrbare Leute! Das Geschäft wurde mit Handschlag besiegelt, das gab es nichts zu meckern. Vor dem Handschlag durftest Du dem Gaul in's Maul schauen, ob auch noch alle Zähne original vorhanden waren.
Heutzutage wird beim Autokauf der Tacho manipuliert etc., du brauchst eine Rechtsschutzversicherung und mußt das Kleingedruckte im Kaufvertrag bis zum Erbrechen durchackern....! Alleine das Outfit eines ehrbaren Pferdehändlers unterschied sich gewaltig vom Outfit eines hinterfor....igen Autohändlers...in feinstem Zwirn eingeschlagen und mit Krawatte bewaffnet lügt Dir Autohändler frech mitten in's Gesicht....;-))))....

Gruß

Da besteht wohl Klärungsbedarf.

Offenbar hat nicht jeder meine Bemerkung so aufgefasst, wie sie gemeint war, nämlich als Scherz.

Da Verallgemeinerungen grundsätzlich unzulässig sind, war es aus meiner Sicht völlig klar.

Es gab sicher Pferdehändler, die ordentliche Arbeit geleistet haben, aber sicher auch andere.
So, wie es heute seriöse Autohändler gibt, und auch eben die anderen.
Allerdings habe ich mit einer Reihe von Verkäufern bei MB Top-Erfahrungen gemacht, wohingegen ich schon bei anderen Autohändlern den Laden verlassen habe, da sie zuviel Unfug erzählt haben.

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Zitat:

Original geschrieben von darkone79


Denn die Zeit, etwaige Mängel zu beheben und seien sie Kleinigkeiten, hab ich nicht...

mfg

dann ist ein 7-10jähriger S210 für Dich definitiv nicht das richtige Modell !

Da merkt mann, dass Du die Fahrzeuge dieser Marke im Alter nicht kennst (kein Vorwurf 🙂 ). Sie sind gut, auch im Alter, aber dafür braucht es die entsprechende aufwändige Instandhaltung und Zuwendung.

Dann solltest Du mal einen großen Japaner Kombi oder Van als Diesel prüfen - die haben auch wenig KM gelaufen und es gibt keinen Premium-Preisaufschlag! Ältere Mazda 626 oder Toyota, es gibt da ja die Gebrauchtübersichten, was extrem haltbar und zuverlässig ist.

http://suchen.mobile.de/.../search.html?...

oder wenns Allrad sein muss, dann den längeren RAV4 als entsprechend gebrauchten.

Und wenn das Sitzen das große Problem ist, bei Ebay gibts gebrauchte Recaro für 300 EUR...

....war letzte Woche mit meinem 11-jährigen W210 T beim TÜV. Nach langem Suchen (da muß doch irgendwo Rost ein...;-)))..) hat der Prüfer an den hinteren Bremsscheiben innen leichten Rost erblickt. Das war's auch schon. Plakette geklebt (jetzt nur noch eine Plakette hinten), und weg war ich.
Gruß 3,2 l sexzylinder

aber wenn er keine Zeit fürs Kümmern etc. hat, willst Du ihm mit der (schönen) Geschichte doch jetzt keine Hoffnunngen auf einen reparaturfreien Dauerbetrieb eines 10jährigen MB machen, oder? 😉

Zitat:

Original geschrieben von neu2003


aber wenn er keine Zeit fürs Kümmern etc. hat, willst Du ihm mit der (schönen) Geschichte doch jetzt keine Hoffnunngen auf einen reparaturfreien Dauerbetrieb eines 10jährigen MB machen, oder? 😉

--------------------

Ohne "Kümmern " geht alles kaputt.

Gruß

Hallo zusammen,
hallo darkone79,

wohl wahr ...
Der technische Zustand eines Fahrzeugs hängt heutzutage stärker von der
Laufleistung als vom Fahrzeugalter ab.
@darkone79
Mit etwas Geduld und viel Glück wirst du bestimmt ein gutes T-Modell mit der
von dir gewünschten Diesel-Motorisierung finden. Allerdings bevorzugen Pensionäre,
die wenig fahren, i.d.R. Limousinen mit Benzin-Motoren, aus diesem Personenkreis
stammt dann die Mehrzahl der gebraucht im neuwertigen Zustand angebotenén
210er, ich füge hinzu: Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
280/320 CDI 4-matic-Ausführungen wurden erst ab 07/2005, BR 211 angeboten:

http://www.e211.de/

@oparudi, 3,2-sexzylinder
Die beschränkte konstruktive Lebensdauer wurde der BR210 m. E. werksseitig in die
Wiege gelegt. Der damalige Umsätzrückgang in der Automobilindustrie Mitte der
90iger und der daraus erwachsene Kosten- und Rationalisierungsdruck und
die Anfänge des Elektronik-Zeitalters im Kfz. in Form von Materialauswahl und
Verarbeitung machen sich heute in unseren Portmonnaies empfindlich bemerkbar.
Der 210er ist längst nicht mehr beim Vertragshändler handelsfähig, der
Erhaltungszustand gebrauchter Fahrzeuge, die Privat oder beim Kiesplatzhändler
angeboten werden, schwankt von neuwertig (gekümmert) bis ruiniert (verbastelt).
@neu2003
Ich bin der Meinung, die für Oldtimer (älter als 30 Jahre) vortrefflich vorgenommene
Klassifizierung und Zustandsbeschreibung lässt sich nicht unbedingt auf
Gebrauchtwagen (nicht jünger als 1 Jahr) übertragen. Einerseits wird quasi der
Verfall durch Gebrauch gewürdigt, andererseits die Wiederherstellung des
ursprünglichen Original-Zustands. Ich würde sagen, beide Klassifizierungen
ergänzen sich, die für Gebrauchtwagen an den Anfang, die für Oldtimer zum Schluss.
Wenn die Gliederung für den "unveränderlichen Zustand" noch etwas
differenzierter ausfallen könnte, so gefällt mir doch dazu die klare Abgrenzung
mit den Inhalten für den "veränderbaren Pflege-Zustand" sehr gut.
Kritisch betrachtet wird hier wird deutlich, was ein Verkäufer tun muss, um aus
einer Ruine (Note 4) ein (nur) nach aussen hin beeindruckendes Premium-Auto
zu machen: Fahrzeugaufbereitung 😁

LG, Walter

ok, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Klar muß man sich drum kümmern und sei es nur, in dem man den Wagen einmal im Jahr zur Durchsicht bringt. Das hab ich bei meinen anderen Autos auch so gehandhabt und selten gehört, das und das und das muß auch noch gemacht werden. Meistens brauchte nur die Standartliste abgearbeitet werden, ohne das "böse" Überraschungen zu Tage kamen. Manchmal war es halt eher ärgerlich oder man ahnte es vorher schon selber.

Jetzt bei meinem Alten mach ich das meiste selbst, einmal im Jahr hab ich auch mal Urlaub.

Nun, die Zukunft wird schon irgendwas bringen, und sei es au ein S211 oder doch ganz was anderes, wer weiß das schon...

mfg

darkone79

wenn Du Dir einen vernünftigen S211 als Kombi, Diesel, Allrad leisten kannst, hast Du damit mit Sicherheit wesentlich weniger zum Kümmern als gerade beim 210er! Baujahre sollten aber ab 2005 sein, aber da fragst Du auch besser im dortigen Forum noch mal nach weg. Kaufberatung...

Und nicht vergessen: Wir sind hier schon fast in einem Youngtimer-Forum! Hier geht es oft schon etwas irrational zu ... manche kümmern sich (wie ich) bis zum abwinken ... manche fahren das Ding einfach zu Ende ohne viel zu machen.

Meine Meinung ist. Die guten 210er kriegst du kaum, ist eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Leider teile ich Walters Einschätzung nach Zustand und Laufleistung nicht ganz, meiner hat mit 180.000 km in 10 Jahren eher weniger Laufleistung und der Rost ist eine große Plage. Habe sicher schon 5.000 Euro in 5 Jahren investiert ... und "Investitionsraum" (Tank, Kofferraumentlüftung) für noch 2.000 Euro weiß ich auswendig ...

Es gibt noch "neue" W210er.
Zum Beispiel bei meiner MB- Niederlassung.
W210, E200 Classic, Bj. 2001, Original KM- Stand ca. 10Tausend.,
garantiert kein Rost, Neuzustand.
Preis 8 Mille.
Habe ich letztens zufällig bei meiner MB- Niederlassung gesehen.
 

Zitat:

Original geschrieben von FabJo


Es gibt noch "neue" W210er.
Zum Beispiel bei meiner MB- Niederlassung.
W210, E200 Classic, Bj. 2001, Original KM- Stand ca. 10Tausend.,
garantiert kein Rost, Neuzustand.
Preis 8 Mille.
Habe ich letztens zufällig bei meiner MB- Niederlassung gesehen.
 

ich kenne auch den einen oder anderen Familienvater, die sich für ca. 10tE einen 2002er Kombi E240 o.ä. mit wenig Laufleistung als Familienkutsche geholt haben. Die wollten halt keinen Passat Kombi, sondern was netteres. Bin mal gespannt, was die in 4-5 Jahren rückblickend sagen werden.

Für die Liebhaber ist der W210 so okay wie jede Baureihe, die man mag und wo man Mühe reinsteckt. Mit dem Vorteil, dass er technikbedingt ein idealer Youngtimer wird.
für die Abnutzungsfahrer ist der 210er sicher auch gut, sofern sie Glück mit dem Ausgangszustand haben und für 5tE einkaufen...

allerdings gibts hier auch einige Warnhinweise, z.B. Rost Hinterachsaufnahme oder durchgerosteter Längsträger, wo 10-12jährige keinen Tüv mehr bekamen. darauf müssen die Abnutzungsfahrer natürlich auch achten...
ich hab jetzt diesen Rost (beherrschbar) an der vorderen Hinterachsaufnahme, genau wie auf dem Foto:
http://www.db-forum.de/.../...ung-konservierung-des-w210-s210.html?...
Trotz Permafilmbehandlung durch Werkstatt (Druckbecherpistole) in 2006.

Durchrostung unter dem Unterbodenschutz wird sicher (wie in früheren Jahren) manchen W210 auf die Halde bringen in den nächsten Jahren, wenn auch nicht alle...

bei uns ist der E200 Bj.98 meiner Frau ein Beispiel für die guten, er hatte immer wenig bis keinen Rost. Mein E320 hatte mittel Rost, hat aber auch viel Salz gesehen. Beim E200 haben wir mit Mike Sanders Fett alles richtig gemacht, Glück gehabt. Beim E320 mit Permafilm leider aufs falsche Pferd gesetzt, jetzt nochmal 50% der Arbeit...

Zitat:

Original geschrieben von Austro-Diesel


Und nicht vergessen: Wir sind hier schon fast in einem Youngtimer-Forum! Hier geht es oft schon etwas irrational zu ... manche kümmern sich (wie ich) bis zum abwinken ... manche fahren das Ding einfach zu Ende ohne viel zu machen.

Meine Meinung ist. Die guten 210er kriegst du kaum, ist eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Leider teile ich Walters Einschätzung nach Zustand und Laufleistung nicht ganz, meiner hat mit 180.000 km in 10 Jahren eher weniger Laufleistung und der Rost ist eine große Plage. Habe sicher schon 5.000 Euro in 5 Jahren investiert ... und "Investitionsraum" (Tank, Kofferraumentlüftung) für noch 2.000 Euro weiß ich auswendig ...

.................................................

Ich habe meinen 11 Jahre alte W210 T in den letzten Wochen gründlich gecheckt, d.h., alle Türverkleidungen + Heckklappe, Seitenteile d.Schweller, Radhausverkleidungen, Stoßfänger etc. abgebaut und kaum Rost gefunden. Alle Hohlräume (auch die Längsträger + Benzinfilterbox) habe ich mit Flüssigwachs, bzw. flüssigem Unterbotenschutz auf Waxbasis, vorsorglich versiegelt, auch die Bremsleitungen, die Aufnahmen der Federn ...und!... die Federenden. Die Summen, die Du in Deinen Benz investiert hast, sind nicht ohne...da habe ich mit meinem Auslaufmodell 2000 anscheinend Glück gehabt.

Gruß 3,2 l...

Kuemmern-statt-kummer
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