Frage bezüglich gebrauchtem Elystar

Hallo zusammen,

ich hätte die Möglichkeit, eine Peugeot Elystar sehr günstig zu ergattern, jedoch muss ich mir das Ganze noch überlegen.

Der Punkt ist, dass der Roller die letzten zwei Jahr ungeschützt draußen stand und auch nicht bewegt wurde!!

Ein Blick auf das Moped hat gezeigt, dass..

- der Auspuff völlig durchgerostet ist
- die Scheibenbremse hinten ebenfalls völlig von Rost überzogen ist
- der Lack des Variogehäuses zur Hälfe abgeblättert ist
- der Sitz mit grünem Zeugs übersät ist (Pflanzen?!)
- es 5000 Kilometer runter hat

Der Roller sieht ziemlich ranzig ist, wäre aber von einem guten Bekannten für sehr wenig Geld zu haben.

Was meint ihr: Ist der Elystar ein solides Grundgerüst, kann man mit dem Moped noch was anfangen, kann man die beschriebenen Probleme beheben?

Danke euch!

195 Antworten

Moin,

schau mal hier http://www.easyparts-rollerteile.de/Oliekeerring-35-45-10_(Original%20Ersatzteile)-p7163896.html

Bremssattel beim entlüften drehen und da gegen klopfen

Dein Link geht nicht, aber vielleicht meiner:
http://www.easyparts-rollerteile.de/.../-Forks-And-Steering.html

..37,35€.. das ist heftig.

Die Maße müssten dann die Folgenden sein: 35-45-10.

Ich schau mich am besten erstmal in einigen Onlineshops um.

Das Entlüften des hinteren Bremssattels geht wieder in Richtung mission impossible.. Etwas Bremsdruck ist drauf, aber es ist zu wenig.

Könnt ihr mir ein paar Tipps zum Entlüften dieser unsäglichen AJP-Bremsanlagen geben?

Moin,
Laut Werkstatt Buch Bremssattel drehen und drauf klopfen. Also nicht verschraubt.

Ähnliche Themen

Moin,, was macht der Bremssattel? Wird langsam wärmer...

Und Roller wollen bewegt werden

Bisschen Druck ist drauf.. Bin dann später etwas gefahren und am nächsten Tag war dann ab der Hälfte des Hebels Druck. Vor dem Wechsel gings aber schon ab 3/4 los.
Naja, ich denke mal, etwas wird sich das von alleine bessern, ansonsten müssen wir es nochmal mit dem Entlüften versuchen.

Der Auspuff muss auf jeden Fall noch gekauft werden, dazu ein Reifen fürs Vorerrad und den Riemen würde auch noch gerne mal tauschen. Hat zwar erst 8000 runter, aber eben schon 7 Jahre. Das Vibrieren wird entweder an den Löchern in der Riemenscheibe liegen oder nur am Auspuff - das wird man dann sehen.
Dieses Pfeiffgeräusch, von dem man auch im Internet liest, hat der Roller leider auch - es ist drehzahlabhängig.

Ich hätte noch eine andere kurze Frage: Der Kolben der vorderen Bremspumpe war ja verrostet, daher haben wir den Dichtclip (Sprengring) ersetzt und den Kolben mit etwas Fett eingerieben.
Meine Befürchtung ist, dass sich das Fett vielleicht im ganzen Kreisverlauf verteilt - muss ich mir da Sorgen machen?

Habe ich etwas falsches gesagt?

Hallo,
jetzt erst die Frage gelesen. Fett an der Bremse hat da eigentlich nichts zu suchen. Kolben kann man mit Kupferpaste bearbeiten. Die kommt aber auch nicht in den Kreislauf von der DOT 5.

Bedeutet es, dass die Bremsflüssigkeit besser ausgetauscht werden sollte?

Zitat:

@eddy_mx schrieb am 3. April 2015 um 19:45:04 Uhr:


Bedeutet es, dass die Bremsflüssigkeit besser ausgetauscht werden sollte?

Hallo ich weiß jetzt nicht wie DOT 5 und Fett reagieren...

Kupferpaste soll man laut Ausbildung auch nicht benutzen. Da für gibt es spezielles Zylinderpaste

Aber ich nutze die Kupferpaste schon seit Jahren ohne Probleme.

Beim Fett würde ich stark beobachten und notfalls Bremsflüssigkeit wechseln.

Auf manchen Internetseiten zur Bremspumpen-Überholung wird auch beschrieben, den Bolzen/Zylinder einzureiben - meist wird da Silikonpaste erwähnt.
Ich schau mir die Bremsflüssigkeit im Behälter an und tausche sie dann einfach, das wäre wohl die beste Lösung.

Danke für deine Unterstützung in diesem Thema. Schöne Ostertage wünsche ich.

Ich hatte diesen Thread fast vergessen, aber hiermit melde ich mich nochmal zurück.
Bislang wurde ja lediglich der hintere Bremssattel getauscht, alle anderen Ersatzteile kriegt man ja problemlos aus dem Zubehör.

Zwei Zwischenfragen hätte ich:

Der Sitz bzw. der Schaumstoff in diesem riecht ziemlich stark. Ich vermute, dass du die lange Standzeit (fast 2 jahre) es da immer wieder reingeregnet ist. Ursache wird wohl der Spalt zwischen Sitz und diesem Rückenstützer sein.
Es riecht recht streng und ziemlich unangenehm, was mit Sicherheit durch diesen Schaumstoff kommt. Müsste der ausgetauscht werden oder wie kann man das Problem beheben bzw. ist es überhaupt ein Problem? Ich will ja auch nicht, dass sich da irgendwelche Bakterien wohlfühlen.

Ich habe je bereits zu Beginn von diesem Grünspan erzählt, welcher sich wohl auch im Tank abgelagert hat. Zumindest ist der Tankboden grün, wenn man reinschaut.
Würde es reichen, wenn ich einen geeigneten Reiniger kaufe und ihn zum Benzin kippte oder muss ich den Tank rausbauen und vernünftig säubern bzw. säubern lassen. Wie kann sowas ablaufen?

Ich hoffe, ihr seit hier noch dran 🙂

Hallo Eddy,

an der Unterseite vom Sitz sind 2 Schrauben. Damit wird die Lendenstütze gehalten. Raus schrauben Stütze abmachen und den Schmutz dort mal weg wischen. Da der Sitz komplett dicht ist kann der Geruch nur von dort sein. Wasser im Schaumstoff würde Geräusche machen.

Zum Tank
da der ja eigentlich zu ist und Benzin ein schlechter Nährboden wunder es mich das der verschmutzt ist. Der Roller stand ja schon länger so das E10 auch nicht mitwirken konnte. Rost kann es auch nicht sein weil der Tank aus Kunststoff ist. So nebenbei mein Winterroller stand länger als ein Jahr im freien. Nur unter einer Plane. Tank halb voll. Ich habe den damals gekauft ein paar mal den Kickstarter getreten und 68 Km nach hause gefahren.....

Bleibt nur reinigen. Benzin raus. Mit Seifenlauge auswaschen und zwar so lange bist keine Reste mehr raus kommen.. Austrocknen lassen und dann sollte der wieder zu nutzen sein.

Am Erstellt am 30. September 2014 um 22:24:17 Uhr schriebst du von Fahrbewegungen. Wäre der Tank da schon verschmutzt gewesen hätte der Benzinfilter ja schon da dicht sein müssen ! Das verstehe ich jetzt nicht so ganz.....

Schön, dass du noch da bist - danke.

Die Sache mit der Lendenstütze habe ich schon herausgefunden. Es ist dieser Sitzschwamm, der so abartig stinkt. Ich muss da etwas nachforschen, wie man den mal reinigen kann.

Der Roller fährt, das tat er ja von Anfang an. Nach der langen Standzeit haben wir erstmal die Batterie gewechselt und ihn ungefähr 40 mal gekickt, dann kam er langsam.

Von Anfang an war er aber auch komplett mit diesem Grünspan überzogen, das war nicht schön anzusehen.
Schaut man in den Tank, sieht man es grünlich schimmern. Wie der Benzinfilter aussieht, weiß ich nicht, da ich ihn mir noch nicht angeschaut hat.

Der Elystar war ja ursprünglich ein 25er und als mein Onkel damit noch fuhr, hatte er auch damals bereits Probleme mit der Gasannahme bzw. Startverhalten.
Auch damals rauchte er nach dem Kaltstart ziemlich stark und auch wenn er warm war, so dauerte es immer zwei Augenblicke, bis der Motor hochdrehte. Das ist heute und jetzt immer noch so.

Heute bin ich etwas gefahren. Er fährt genau 50. Was das Fahrverhalten angeht, so bin ich immer noch beeindruckt. Er lässt sich gut durch die Kurven fahren und ist auch für seine Größe, wie ich finde, sehr agil. Zumindest kann ich das im Vergleich zu einem Yamaha Neos sagen.
Der Auspuff macht schreckliche Rasselgeräusche und irgendwas, wahrscheinlich aus der Varioseite kommend, macht je nach Gasgriffstellung ein pfeifendes Geräusch. Ich vermute, es wird der Riemen sein. Wenn es böse kommt, dann wohl die Kurbelwellenlager.

Was mich aber immer noch immens ärgert ist diese bescheidene Gasannahme bzw. Losfahrverhalten. Man gibt Halb- oder Vollgas, dann kommt erstmal gar nichts, danach dreht er langsam hoch bzw. stottert und nach einem zweiten Augenblick gehts dann ab. Wenn er eine gewisse Drehzahl erreicht hat, dann spricht er auch gut an und hat Kraft, aber auch immer minimal verzögert. Ich vermute mal, dass er etwas zu fett läuft.

Der Kaltstart ist auch alles andere als optimal: Wenn es warm ist, so wie heute, dann springt er meist sofort an, stottert aber eine kurze Strecke und qualmt.
Ist es kühler, dann kann man den E-Starter eigentlich vergessen, dann muss man kicken und kicken. Wenn der Motor dann endlich anspringt und man etwas Gas gibt, dann geht er meist auch sofort aus.
Solch ein Fehlverhalten lese ist im Internet des öfteren, aber vielleicht kannst du mir sagen, was es sein könnte: Vergasereinstellung, Vergaserdüsen oder E-Choke.

Eine Frage noch zum Getriebeöl: Wir können die Ablassschraube nicht finden. Ich kann mich erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass bei dem Modell kein Getriebeölwechsel vorgesehen ist. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll, aber wenn es so ist, dann weiß ich auch nicht, woher ich wissen soll, ob genug Getriebeöl noch drin ist oder nicht. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen?

Zitat:

Die Sache mit der Lendenstütze habe ich schon herausgefunden. Es ist dieser Sitzschwamm, der so abartig stinkt. Ich muss da etwas nachforschen, wie man den mal reinigen kann.

Der Sitzbezug ist geheftet. Die Klammern kann man hoch drücken. Mach das nur von einer Seite! Dann Schaumstoff raus ziehen. Du kannst auch über einen Fachbetrieb neuen Schaumstoff zuschneiden lassen.

Wenn der als 25er zu gelassen war muss der erst mal frei gefahren werden. Falls der Auspuff innen verrottet ist hilft nur ein Nachbau ohne Kat. Der originale ist zu teuer.
Kurbelwelle bei 25 Km/h kaum. Riemen dürfte aber verhärtet sein. Neuen drauf und nicht den billigsten.

Zitat:

Was mich aber immer noch immens ärgert ist diese bescheidene Gasannahme bzw. Losfahrverhalten. Man gibt Halb- oder Vollgas, dann kommt erstmal gar nichts, danach dreht er langsam hoch bzw. stottert und nach einem zweiten Augenblick gehts dann ab. Wenn er eine gewisse Drehzahl erreicht hat, dann spricht er auch gut an und hat Kraft, aber auch immer minimal verzögert. Ich vermute mal, dass er etwas zu fett läuft.

Neue Zündkerze und neuen Filter. Dann mal richtig Langstrecke durchziehen. Wenn der trotz Kat stark qualmt liegt das zum eienm am kalten Motor. Typisch 2 Takter. Und an nicht Raucharmen billigen 2 Taktöl.

Nach langer Standzeit.Auch mal ein Wochenende ruhig den Kickstarter nehmen . Dir 4 A Batterien sind was zum Gewissen beruhigen. Ich habe 9A drin vom großen Roller. Dazu unten einfach den Plastiksatz raus nehmen.

Elystar hat beim Endgetriebe eine Dauerfüllung die nur bei Arbeiten am Getriebe erneuert wird. Das sind 120ml

Deine Antwort
Ähnliche Themen