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Ford holt Europa-Modelle in die USA

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 21:28

gelesen bei KFZbetrieb.de

Zeitung: Ford holt Europa-Modelle in die USA

US-Autobauer will mit heimischer Produktion den teuren Euro umgehen

Der Ford-Konzern will laut einem Zeitungsbericht seine europäischen Modelle auch in den USA produzieren. Dafür sei geplant, einige US-Werke umzustellen, berichtete das «Wall Street Journal» am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen. Das Vorhaben könne am Donnerstag bei Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen bekanntgegeben werden, hieß es. Um welche Modelle genau es dabei geht, wurde nicht genannt.

Der Plan sei von Konzernchef Alan Mulally verfochten worden und sei intern auf Widerstand gestoßen, schrieb die Zeitung. Skeptiker bezweifelten, ob Ford den beabsichtigten Zeitplan von etwa 18 Monaten einhalten könne und ob die Modelle im US-Markt erfolgreich sein würden. Ein Vorteil der US-Produktion wäre, dass der Preis der kleineren Autos im US-Markt nicht von dem teuren Euro in die Höhe getrieben würde.

Die US-Autohersteller leiden derzeit schwer darunter, dass sich ihre großen Geländewagen und Pick-Ups in Zeiten hoher Spritpreise immer schlechter verkaufen. VW rechnet damit, Ford noch in diesem Jahr als weltweite Nummer drei beim Absatz zu überholen.

 

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15 Antworten
am 22. Juli 2008 um 21:37

Ich hoffe mal, das Ford USA die EU Modelle als Mercury's verkauft um so dem evtl. anstehenden Tod von Mercury in naher Zukunft zu vermeiden.

Siehe auch hier:

http://www.autoblog.com/.../

Zitat:

Original geschrieben von der-Chaker

Ich hoffe mal, das Ford USA die EU Modelle als Mercury's verkauft um so dem evtl. anstehenden Tod von Mercury in naher Zukunft zu vermeiden.

 

Siehe auch hier:

 

http://www.autoblog.com/.../

Hallo....

 

 

der Tod der Marke Mercury lässt sich glaube ich kaum noch aufhalten.

Bei GM und Chrysler startete es schon viel früher mit der Aufgabe der Marken Oldsmobile bzw. Plymouth.

 

Es scheint ein Trend zu sein...

 

sind wir mal ganz ehrlich......

 

 

Große Konzerne züchten sich ihre potentiellen Käufer zurecht. Da bleibt kein Platz für einen eigenen Geschmack.

Man merkt es auch in der Lebensmittelbranche.

Kinder kennen die eigentlichen Geschmacksunterschiede nicht mehr, weil alles mit Geschmacksverstärkern vollgepumpt ist. Der Einheitsgeschmack wird sich durchsetzen und die Vielfalt....egal in welcher Branche wird langsam dahinsiechen.

 

Was das alles mit Autos zu tun hat ?

 

Es wird künftig einige Marken geben, die wie einige tolle Lebensmittel die es nicht mehr gibt, dahinsiechen werden.

 

Heute ist das Streben nach Individualität in der Regel durch das Kopieren irgendwelcher Vorbilder oder Idole geprägt.

 

 

zugegeben...ein bischen weit ab vom Thema....

 

 

 

Ich hoffe Mercury bleibt

 

 

 

The Moose

 

Hi Swedishmoose

Dem kann man (leider eigentlich) nur zustimmen.

Der Vergleich mit der Lebensmittelbranche stimmt aber schon, da liegen auch die Erkennbaren Gründe, die man auf Die Autoindustrie übertragen kann, dort aber nach den Ursachen nicht so leicht ausschau halten kann.

Bislang gibts ja aber eine markensterben nur bei den US-Amerikanischen Konzernen. In Europa und im Fernen Osten glücklicherweise nich nicht und auch anscheinend nicht in absehbarer Zukunft.

Vieleicht einer der kleinen Chinesischen Firmen, aber da juckt es ja eh niemanden. Kennt niemand und bauen auch nur (nicht mal) innlandstauglichen murks. ;)

Ich hoffe auch mal, das Mercury durch die Euro-Ford Modelle noch am leben bleibt ;)

Hier habe ich noch einen Interessanten Artikel gefunden:

Zitat:

HOW FORD WILL SAVE MERCURY

When Alan Mulally came to the Ford Motor Company two years ago he finally forced the company to face reality. It wasn't going to go anywhere, he told his executive team, unless it put all its resources into resuscitating the Ford brand on a global basis.

So Jaguar and Land Rover were given the heave-ho, and Volvo was put "under review." The decision was made to let Mercury slowly die, and Lincoln's turn-around was put on the back burner until the Ford brand revived.

But as the company formulated its turn-around plan, it slowly dawned on everyone involved that there was a real opportunity to save Mercury. They figured out a way to give the brand a unique line-up of vehicles without breaking the bank. So in April of this year they took their ideas to Mulally, and after extensive studies they got the go-ahead in June to save it.

John McElroy is host of the TV program "Autoline Detroit". Every week he brings his unique insights as an auto industry insider to Autoblog readers. Follow the jump to continue reading this week's editorial.

Mercury was worth saving for a couple of reasons. Even though Mercury sales have been sinking for a decade, Lincoln-Mercury dealers still need the volume that the brand provides. Many, if not most, Lincoln-Mercury dealers couldn't survive without it. Second, Mercury brings in younger buyers than the Ford brand does, and a more diverse group of buyers at that, especially women.

Historically, Mercury's sales volume was never enough to justify the cost of tooling up unique models for the brand. Most Mercury models are nothing more than re-badged Fords. The fact that it's still alive shows there's a lot of power in that brand. But how to give it a terrific line-up of unique models?

Back to the plans to resuscitate the Ford brand. The company determined that it was going to build its product portfolio around C-segment vehicles. After all, it's the biggest segment in the world. And where there's volume, there's economy of scale. That's how mass marketers make money in this business.

Ford has a slew of C-segment vehicles in Europe. There's 3-door, 4-door, 5-door and station wagon versions of the Focus. Then there's the C-Max and Kuga that are built on the same architecture. Mazda and Volvo use that platform, and the B-class Fiesta shares a lot of it, too. With a little bit of modification they can bump it up to the C/D segment, where they have three different body styles of the Mondeo, plus the S-Max crossover and Galaxy people mover. Talk about manufacturing volume!

Up to now it didn't make much sense to build small cars in the U.S. Sky-high UAW labor rates were twice as much as Toyota or Honda had to pay their American workers. But last year's UAW contract changed all that. Now the Detroit Three have a fighting chance to build compact cars profitably in their home market, and Ford is going at it with a vengeance.

The plan is to retool a number of its U.S. plants with flexible manufacturing lines that can build just about any of these C-segment vehicles. The company is going to put six of these models (including the Transit Connect) in Ford showrooms in the next few years. But that leaves a lot of other models to choose from, and that's where the company realized it could sell some of them as Mercurys.

After all, if the cars are already designed and they've got the plants to build them in, the financials just became attractive enough to justify giving Mercury a unique line-up of models. For example, why not give Mercury dealers the 5-door version of the Mondeo, and the S-Max and the Kuga? OK, so they're still re-badged Ford's, but to most Americans they'll be completely different than anything they'll see on the lot at a local Ford dealership.

Ironically, the plan to save Mercury rose directly out of the plan to kill it off. And so a brand that was literally on its last legs will finally get a shot at proving what it can do.

Quelle: http://www.autoblog.com/.../

Liest sich so als ob sie die komplette PKW Modellpalette aus Europa rüberholen wollen.Ein Werk in Mexiko wird ja schon für den Fiesta umgerüstet.

Da sie keine Zeit ,und wohl auch kein Geld, haben um eigenständige moderne Modelle zu entwickeln bleiben auch nicht viele Alternativen.

Das man die Europäer dann möglicherweise unter dem Namen Mercury auf den Markt bringt wäre eine gute Möglichkeit anzutesten ob diese Modelle vom Markt angenommen werden ohne den Namen Ford zu beschädigen,zur Not könnte man dann den Namen Mercury einstampfen wenn es wieder erwarten ein Mißerfolg wird.

Das einzige Problem der europäischen Modelle könnten die Produktionskosten sein,aber lieber etwas weniger am Auto verdient als gar keines verkauft.Der größte Vorteil für Ford USA dürfte aber sein das schon praktisch alle relevanten Varianten auf nur wenigen Plattformen vorhanden sind und die Basis für eigene Modelle bilden könnten.

der Fiesta und der Focus MK1 werden schon längst in US gebaut. Nur nicht in Nordamerika, obwohl diese Autos momentan dort boomen. Ich denke es geht um die Plattform und die Motoren aus dem man einen D/E-Car bauen kann wie den Taurus der in der Größe auch dem Scorpio entsprach. Und dafür ist die Plattform auch geplant worden, um zur Not auch den Schritt aus dem SVC heraus wagen zu können. Schön fände ich wenn der Transit rüber käme, gegen den wehren sich die Amis schon seit Jahrzehnten, da er ihnen so ziemlich das Transportergeschäft zerstören würde. Bei der Entwicklung des Vorgängermodels unter ihrer Leitung, haben sie zumindest nichts dazu gelernt und es bei einem angstvollen Facelift gelassen.

Für den Focus II waren sie ja zu geizig,da haben sie lieber ein paar neue Falten in den Alten gebügelt und ihn als neues Modell verkauft wie es die großen Drei in den USA seit Jahrzehnten machen.Es hat auch lange funktioniert ein Modell über Jahrzehnte zu verkaufen ohne es zwischendurch komplett neu zu konstruieren und dem aktuellen Stand der Technik anzupassen.Dummerweise hat man dann ja gleich mit dem überarbeiteten Focus I 1/5 mit einem verherrenden Crashtestergebnis negative Presse bekommen.

Wenn sie die Autos dann wenigstens Qualitativ im Griff hätten....

Aber langfristiges Denken ist bei denen ja alles was über ein Quartal hinweggeht.Mit ihren sch... Quartalsberichten für die Börse haben sie sich unterm Strich nichts gutes getan.Jetzt sind sie in der dummen Lage viel Geld investieren zu müssen ohne es zu haben und das in einem wirtschaftlichen Umfeld das bedenklich ist.

Tja, Shareholder Value. Schau dir die Verweilzeit von Aktien an. In Europa liegen sie bei 3-5 Jahren, in US bei 6-12 Monaten. Dass die Modellpolitik da eine andere sein muss, ist logisch. Aus ähnlichem Grund hat Henry Ford in Europa auch FOE und FOG erst getrennt zugelassen. Nur sind die schnell europäisch geworden.

Für wieviel willst du denn einen Focus in US verscherbeln, wenn es den F150 schon für unter 20.000USD gibt? Die kleinen Autos haben genauso viele Teile wie die großen, halt ein bisschen mehr Material. Und trotzdem wollen die die Autos unterschiedlch teuer verkaufen? Wie denn bei den Billig-US-Fords.

Tja,die Quittung bekommen sie jetzt.Die Amis sind eben auch nicht mehr bereit minimal weniger für qualitativ und technisch deutlich schlechtere Fahrzeuge zu zahlen. Das Problem ist das die veralteten Amis zb 15000$ kosten und die im gleichen Segment angesiedelten Japaner aktuelle Modelle sind aber auch nur 1000-2000$ mehr kosten. Der Meister hat letztes Jahr mal die Gelegenheit genutzt und hat sich den Mustang den er sich für eine Ausstellung geliehen hat für eine Probefahrt gekrallt.Rein vom Feeling hat ihm die Kiste bis auf die zu schwammigen Reifen gefallen,nur die Verarbeitung...... Die Kiste hätte regulär in Europe kaum eine Chance und da sind wir beim Problem.Bisher war der US und einige andere Märkte groß genug um ihre Möhren in großer Stückzahl abzunehmen.Jetzt stehen sie vor dem Problem das sie mit den Massenmodellen auf den bisherigen Märkten keinen Stich mehr machen und die Modelle die sich noch gut verkaufen sind Nischenmodelle die zuwenig bringen.Neue Märkte kann man aber nicht erschliessen da die Möhren dazu zu schlecht verarbeitet sind.Man könnte sagen sie sind blind in die Sackgasse gerannt.Mal schauen wer es schafft wieder rauszukommen.

ich schätze auch, dass die europäischen Fahrzeuge wie BMW, Daimler und VW neue Masstäbe setzen und wieder zwischen billig und teuer unterschieden wird. Denn die laufenden Kosten der großen Europäer gegenüber den Amischlitten wird jetzt deutlicher. Ein Mercury wird da nichts mehr gegenhalten können, denn diesen Bereich spricht die Marke an. Bin gespannt was die Chinesen jetzt machen werden.

Der "Taction Avant" 11 CV machte ja die beste Reklame, weil keine Polizei mehr hinter den Verbrechern hinterherkam. Vielleicht macht das BMW und Co gerade auch im Amiland.

:D Ob ein VW aus dem mexikanischen Werk unbedingt Maßstäbe setzt?

Egal.

Um wieder Modelle in den profitablen Bereich zu bekommen müssen sie fast zwangsläufig welche nehmen die Qualitativ halbwegs an die asiatische und europäische Konkurrenz rankommen und da bleiben ja nur die europäischen Fordmodelle übrig.Da man die preislich vermutlich nie auf das Level von Ford Amerika runterbringen wird ohne das die Qualität deutlich sinkt bleibt ja nur die Möglichkeit sie unter anderem Markennamen im höheren Preissegment zu plazieren und da  Mercury zwischen Ford und Lincoln angesiedelt ist dürfte das am besten passen.Nicht zuletzt weil die dann eigenständige Modelle hätten.Ein Grund für den Niedergang ist ja das man immer versuchte den selben Schrott unter sämtlichen Markennamen zu verkaufen was ja nicht auf Dauer klappte.

Zitat:

Bin gespannt was die Chinesen jetzt machen werden.

Habe vor einigen Tagen mit einem gesprochen der öfter in China ist,der meinte nur das er mit jeder Geschäftsreise weniger Angst vor denen hat.So lange die nicht lernen das man auch verstehen muß weshalb etwas exakt so gebaut wurde wie es ist werden sie nichts wirklich brauchbares auf die Beine bekommen.In allen Firmen in denen er zu tun hat sind es Ausländer die den Laden am laufen halten.Die Handeln so lange die Geschäftsführung tagelang darüber philosophiert ob eine bestimte Änderung wirklich durchgeführt werden muß oder nicht und wenn wer es dann machen sollte.Auf diese Weise sei er schon mehrere Tage untätig rumgesessen und hat auf die Antwort gewartet wer den nun eine bestimmte Platine einbaut ohne die die Anlage nie funktionieren würde.Er hat sie dann letztlich selbst eingebaut und von einem Engländer anschliessen lassen und die Anlage in Betrieb genommen.1Woche dumm rumsitzen für eine Arbeit die effektiv in weniger als einem Tag erledigt war.Aber die Chinesen haben Zeit,er und sein Arbeitgeber aber nicht.Die müssen ständig weltweit Chaos beseitigen die örtliche Ingenieure angerichtet haben,die Schlimmsten seinen übrigens die Inder.Keine Ahnung aber extrem überheblich gegen jeden den sie in ihrem Kastensystem unter sich selbst einstufen.

:D Ich glaube ich muß nicht erwähnen das er in Asien nicht unbedingt viele Freunde gefunden hat,da er es hasst Zeit zu verschwenden trampelt der denen gewaltig auf den Füßen rum.

vertu dich nicht in China. Ein Volk das jetzt schon in Afrika investiert und sich damit einen riesen Stamm von Kunden und Partnern schafft ist mir jedenfalls unheimlich. Die mögen es getrietzt zu werden, geben einfach den Stress dem nächsten weiter. Und die Autos die da momentan in Eigenregie entwickelt und gebaut werden sind für den Anfang nicht übel. Das werden auch die Amis begreifen. Denn dann gibt es keinen Grund mehr einen Ami zu fahren. Statt Mercury den europäischen Ford und Lincoln wird durch Volvo ersetzt. Bleibt das Emblem und die Fertigungsstätten. Ein Knowhow inkl Entwicklung kostenlos. Und in Europa werden wieder Leute entlassen, weil diesmal dort kein Geld rein kommt.

So schlecht sind die Südamerikaner nicht. Denk mal an den Mexicokäfer, der T2 oder 3 wird dort heute noch gebaut. Ach da war doch noch der SUV von BMW.......

Bisher kennen wir von den Chinesen auch nur Autos die sie nachbauen und das nicht besser als es das alte Original war.Noch fehlt ihnen das Verständnis  weshalb ein Teil  so konstruiert wurde wie es ist und welche Funktion es hat.

Aber man wird sehen,man kann es eh nicht ändern.

Das Märkte auf denen eher einfache Fahrzeuge verkauft werden eher den Druck der Chinesen spüren werden ist klar.

 

 

Zitat:

So schlecht sind die Südamerikaner nicht. Denk mal an den Mexicokäfer, der T2 oder 3 wird dort heute noch gebaut.

:D Wenn man in Modell über Jahrzehnte so gut wie unverändert baut sollte man es auch mal im Griff haben,davon abgesehen das man zum Produktionsstart seinerzeit schon einen in langen Jahren optimierten Fertigungsprozess übernehmen konnte.

 

 

Zitat:

Ach da war doch noch der SUV von BMW.......

;) Wusste gar nicht das South Carolina in Südamerika liegt.

Spartanburg liegt im Norden obigen Staats der immerhin im Bürgerkrieg zu den Südstaaten gehörte.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Bisher kennen wir von den Chinesen auch nur Autos die sie nachbauen und das nicht besser als es das alte Original war.

Glaubst du das noch wirklich? :) Na, dann schau mal in meine Sig. ;) *schnellhiernochschleichwerbungmach*

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