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Fleetboard ist kein Teufel

Themenstarteram 3. Oktober 2009 um 20:34

Seit 6 Monaten fahre ich mit Fleetboard und versuche meine Werte ständig zu verbessern (mein derzeitiger Wert liegt bei 9,5). Eigentlich war ich im Internet auf der Suche nach Tipps wie ich es noch besser machen kann und habe dieses Forum gefunden.

Um ehrlich zu sagen kann ich die ganze Aufregung hier nicht verstehen. Es sollte doch jedem daran liegen sparsam und sicher zu fahren. Es gibt bei uns ein Prämiensystem bei dem man je nach erreichten Werten, alle drei Monate eine Bonuszahlung bekommt. Von den Ersparnissen die der Chef also einstreicht, gibt er auch etwas zurück. Auf dieses Geld möchte ich nicht verziechten.

Mit der ganzen Überwachung muss man das auch nicht so streng sehen. Wenn man sich nicht zu schulden kommen lässt und nur seine Arbeit tut hat man doch nichts zu befürchten. Für Leute die lieber noch was anderes in ihrer Arbeitszeit machen als zu arbeiten, kann es natürlich mit Fleetboard problematisch sein.

Ein großes Problem hat sich bei mir auch noch in der Luft aufgelösst und zwar der Zeitdruck den ich früher hatte. Ständig durch die Republik gehetzt, mit 90 Sachen auf dem Tacho, Termine die schon gestern abgelaufen sind und ein gestresster man am Lenkrad einer 40 Tonnen schweren Waffe. Mit Fleetboard völlig unmöglich. Das musst ihr doch Leute verstehen, kein Disponent der Welt kann euch jetzt hetzen, ihr musst doch wirtschaftlich fahren um die Werte zu erreichen also musst die Dispo auch so planen, das ist jetzt die Priorität. Es ist eigentlich das beste was uns Kraftfahrern passieren konnte. Arbeit ohne Druck und Stress.

Seit dem ich mit Fleetboard fahre, macht mir die Arbeit schon wieder Spass. Jetzt haben die Leute Stress, die mir im Nacken sitzen um 5 Minuten vor mir am Ziel zu sein.

Gruss

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 3. Oktober 2009 um 21:56

Zitat:

Original geschrieben von Der Breiti

denk fleetboard soll nicht nur eine Kontrolle sein - sondern auch ein Gerät zur Selbstkontrolle sowie zur Unterstützung der täglichen Arbeit ...

 

bevor der disponent alle 30 min anruft - ... "wo bist du gerade" ... kann er via fleetboard den lkw orten ...

 

das ganze hat div. vorteile

- geringere telefonkosten

- minimalster zeitaufwand

 

für mich als disponent hab ich einen vorteil ...

z.b haben 20 lkw´s fleetboard, seh ich mit einem blick auf den monitor, wo stecken die gerade, wieviel zeit haben die einzelnen noch etc ..

 

dh ich kann, als beispiel ...

 

lkw a von berlin nach münchen, noch 7 std fahrzeit und lkw b von salzburg nach Leipzig ... fahrzeit 4 std ...

 

lkw b würde mit müh und not leipzig schaffen, ... ich kann sozusagen mit einem blick und 2 min überlegen die entscheidung treffen, das die beiden trucker sich treffen, der mit der längeren fahrzeit schnappt sich den salzburg auflieger für leipzig und der kollege mit der geringeren fahrzeit kann ohne zeitdruck gen münchen fahren, trucker b schafft leipzig innerhalb der fahrzeit ...

 

das ganze kann man mit entsprechender erfahrung kenntnis auf mehrere lkw´s ausdehnen ...

Ist ja auch gut so, es muss alles wirtschaftlich ablaufen. Ich habe nur versucht meinen Kollegen zu zeigen dass auch für Fahrer Vorteile im Fleetboard zu finden sind, man muss nur sie sehen wollen und nicht gleich alles verteufeln.

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Hallo Herr Disponent!

Denn ein Fahrer bist du nicht,der kann so einen Schwachsinn nicht schreiben.Ich fahre auch mit Fleetboard und kann deine Meinung garnicht teilen.

Das ist Kontrolle pur, die bei Aldi und Lidl nur durch Cameras noch verstärkt wurde,es wurde über diese Firmen tagelang geschrieben ,und bei uns heisst das LADUNGSVERFOLGUNG

Themenstarteram 3. Oktober 2009 um 21:28

Zitat:

Original geschrieben von opa111

Hallo Herr Disponent!

Denn ein Fahrer bist du nicht,der kann so einen Schwachsinn nicht schreiben.Ich fahre auch mit Fleetboard und kann deine Meinung garnicht teilen.

Das ist Kontrolle pur, die bei Aldi und Lidl nur durch Cameras noch verstärkt wurde,es wurde über diese Firmen tagelang geschrieben ,und bei uns heisst das LADUNGSVERFOLGUNG

Ich kann Dir versichern, dass ich seit 20 Jahren einen Lkw bewege und früher auch immer Stress mit Dispo hatte, jetzt nicht mehr. Du hast doch die beste Ausrede der Welt. Und mit der Überwachung? Was ist schon dabei dass die wissen wo Du bist, es ist doch Arbeit. Wäre doch was anderes in deiner arbeitsfreien Zeit. Mit Kameras würde das natürlich zu weit gehen. Ich finde nur man muss das alles für sich selbst nutzen können. Man kann doch nicht eben einen Termin einhalten weil man nicht so schnell fahren darf. Habe es am Anfang mit meiner Dispo so gehabt. Der wollte mich wie gewöhnlich von einem zum nächsten hetzten dann habe ich ihn gefragt ob er mir die Prämie bezahlt weil meine Werte im Eimer sind. Danach war Ruhe, jetzt disponieren die anders. Ich sehe für mich nur Vorteile mit dem Fleetboard zu fahren.

denk fleetboard soll nicht nur eine Kontrolle sein - sondern auch ein Gerät zur Selbstkontrolle sowie zur Unterstützung der täglichen Arbeit ...

 

bevor der disponent alle 30 min anruft - ... "wo bist du gerade" ... kann er via fleetboard den lkw orten ...

 

das ganze hat div. vorteile

- geringere telefonkosten

- minimalster zeitaufwand

 

für mich als disponent hab ich einen vorteil ...

z.b haben 20 lkw´s fleetboard, seh ich mit einem blick auf den monitor, wo stecken die gerade, wieviel zeit haben die einzelnen noch etc ..

 

dh ich kann, als beispiel ...

 

lkw a von berlin nach münchen, noch 7 std fahrzeit und lkw b von salzburg nach Leipzig ... fahrzeit 4 std ...

 

lkw b würde mit müh und not leipzig schaffen, ... ich kann sozusagen mit einem blick und 2 min überlegen die entscheidung treffen, das die beiden trucker sich treffen, der mit der längeren fahrzeit schnappt sich den salzburg auflieger für leipzig und der kollege mit der geringeren fahrzeit kann ohne zeitdruck gen münchen fahren, trucker b schafft leipzig innerhalb der fahrzeit ...

 

das ganze kann man mit entsprechender erfahrung kenntnis auf mehrere lkw´s ausdehnen ...

Themenstarteram 3. Oktober 2009 um 21:56

Zitat:

Original geschrieben von Der Breiti

denk fleetboard soll nicht nur eine Kontrolle sein - sondern auch ein Gerät zur Selbstkontrolle sowie zur Unterstützung der täglichen Arbeit ...

 

bevor der disponent alle 30 min anruft - ... "wo bist du gerade" ... kann er via fleetboard den lkw orten ...

 

das ganze hat div. vorteile

- geringere telefonkosten

- minimalster zeitaufwand

 

für mich als disponent hab ich einen vorteil ...

z.b haben 20 lkw´s fleetboard, seh ich mit einem blick auf den monitor, wo stecken die gerade, wieviel zeit haben die einzelnen noch etc ..

 

dh ich kann, als beispiel ...

 

lkw a von berlin nach münchen, noch 7 std fahrzeit und lkw b von salzburg nach Leipzig ... fahrzeit 4 std ...

 

lkw b würde mit müh und not leipzig schaffen, ... ich kann sozusagen mit einem blick und 2 min überlegen die entscheidung treffen, das die beiden trucker sich treffen, der mit der längeren fahrzeit schnappt sich den salzburg auflieger für leipzig und der kollege mit der geringeren fahrzeit kann ohne zeitdruck gen münchen fahren, trucker b schafft leipzig innerhalb der fahrzeit ...

 

das ganze kann man mit entsprechender erfahrung kenntnis auf mehrere lkw´s ausdehnen ...

Ist ja auch gut so, es muss alles wirtschaftlich ablaufen. Ich habe nur versucht meinen Kollegen zu zeigen dass auch für Fahrer Vorteile im Fleetboard zu finden sind, man muss nur sie sehen wollen und nicht gleich alles verteufeln.

dem ist auch so ... ich würde in alle lkw´s fleetboard wünschen ...

 

ich müsste weniger telefonieren - es ginge für alle stressfreier zur sache ...

wir betreiben unserren kompletten fuhrpark mit fleetboard, als wir damit angefangen haben hatten wir einen durchschnitts wert von 7,5 vom kompletten furhpark (immer voll beladener einsatz)

nach ca 1 jahr stieg das ganze auf 8.5 (wobei 10,0 die beste note ist),

vorallem das bremsen und das schalten kann man damit schön optimierren, und man kann die steuerrung der motorbremse/retarder gut überwachen und frühzeitig eingreifen wenn der fahrer etwas falsch macht und ggf mit einem eco training nachhelfen.

 

ich setz mit den vollbeladenen zügen keine 9,0 vorraus, nur eine stätige steigerrung sinkt die kosten des fuhrparks.

 

zusätzlich kann man auch noch die tachodaten (digitacho) darüber auslesen was sehr nützlich ist.

 

gruß

 

p.s wir sind gerade dabei die alten dispo-piloten gegen die neuen mit ddem neuen lkw-navi zu tauschen

Themenstarteram 4. Oktober 2009 um 7:48

Zitat:

Original geschrieben von Kipptransporteur

wir betreiben unserren kompletten fuhrpark mit fleetboard, als wir damit angefangen haben hatten wir einen durchschnitts wert von 7,5 vom kompletten furhpark (immer voll beladener einsatz)

nach ca 1 jahr stieg das ganze auf 8.5 (wobei 10,0 die beste note ist),

vorallem das bremsen und das schalten kann man damit schön optimierren, und man kann die steuerrung der motorbremse/retarder gut überwachen und frühzeitig eingreifen wenn der fahrer etwas falsch macht und ggf mit einem eco training nachhelfen.

 

ich setz mit den vollbeladenen zügen keine 9,0 vorraus, nur eine stätige steigerrung sinkt die kosten des fuhrparks.

 

zusätzlich kann man auch noch die tachodaten (digitacho) darüber auslesen was sehr nützlich ist.

 

gruß

 

p.s wir sind gerade dabei die alten dispo-piloten gegen die neuen mit ddem neuen lkw-navi zu tauschen

Eco training ist sehr hilfreich, wenigstens war es bei mir so. Auch andere Kollegen bei uns in der Firma haben sofort eine Verbesserung der Werte feststellen können nach einigen Fahrten mit enem eco Trainer. Die praktischen Tipps während der Fahrt sind eben die besten.

Also ich habe eine etwas kostengünstigere Alternative:

Von dem Spediteur für den ich fahre, habe ich ein TomTom 7000 Work bekommen. Das ist ein Navi und eine Blackbox. Der Disponent kann auch sehen, wo ich gerade bin und mir die Fahraufträge, als Textnachhricht aufs Navi schicken. Bin ich damit einverstanden, wird gleich die Strecke berechnet. Ich kann auch Textnachrichten zurück schicken, somit entfällt viel telefoniererei.

Ich halte persönlich schon viele Jahre, meine Lenk-u. Ruhezeiten ein, egal wie hach der Termindruck ist. Da sitzen wir Fahrer doch am längeren Hebel, denn es kann dir niemand was, wenn du deine Zeiten einhälst. Das sieht bestimmt auch jedes Arbeitsgericht so.

Außerdem fahre ich seit einiger Zeit freiwillig nur noch 85 km/h. Da fährt man viel entspannter, hat weniger Probleme mit dem Abstand und muß nicht andauernd überholen. Vermutlich spart man sogar noch einen Liter Sprit dabei. Sollen doch die ganzen armen Willi's und Terminsklaven mit 90+ über die Bahn knallen.... das geht so an mir vorbei.

,

Wir haben das TTW auch. Iss aber irgendwie sinnlos, wenn dann das Telefon klingelt und die Reiseleitung fragt, wo man grade ist.... *koppklatsch*

Bei uns (wir fahren fast immer diesselben Kunden) wurden das System nur eingeführt, um übertriebenen Mogeleien bei den Arbeitszeitaufzeichnungen auf die Schliche zu kommen sowie "Ausflügen" spezieller Fahrer zu ihrer Verwandschaft.

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