Feststellbremse schwach nach Bremsscheibentausch
Hallo zusammen,
habe heute hinten Bremsscheibe und Beläge getauscht.
Leider hat die Feststellbremse nun kaum noch Wirkung.
Die Backen der Feststellbremse habe ich nicht mit
getauscht (haben noch sehr gut ausgesehen)
und auch die Einstellung für die Feststell-
bremse habe ich erst mal nicht angerührt.
Nur alles ein wenig sauber gemacht mit Bremsen-
reiniger und anschliessend Druckluft.
Die Bremsscheibe, die zu Korrosionschutz-
zwecken mit einem harzigen Öl
überzogen war, habe ich natürlich auch innen
sauber gemacht.
Also habe ich doch mal die Einstellung überprüft
und etwas korrigiert.
Aber ausser, dass der Druckpunkt für die Feststell-
bremse nun etwas früher kommt, hat sich nichts getan.
Ich meine, man merkt deutlich, dass die Bremsbacken
anliegen, aber es kommt nicht genug Reibung auf.
Hatte jemand schon mal dieses Problem?
Muss die neue Scheibe auf die alten Backen
eingefahren werden?
Sind die alten Backen verglast?
Warum hatten dann die alten Scheiben genug Reibung?
Gruss
Micha
Beste Antwort im Thema
Dann lass ihn drin und steck den Kopf auch noch rein.😁 Ist doch aber erstaunlich das so viele meinen Du wärst nur auf Krawall gebürstet, oder nicht?
25 Antworten
Ich muss mit Entsetzen feststellen, dass manche überhaupt keine Ahnung von der hinteren Bremsanlage haben. Und dann noch daran selbst rumpfuschen wollen. Das ist ja fast schon kriminell. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Zitat:
Original geschrieben von NUR_ICH
Hallo,Zitat:
Original geschrieben von Ulli S210
Wieso? Ich denke, die Trommelbremse zur Feststellung existiert und wirkt unabhängig von der hinteren Scheibenbremse , also sind auch die Einstellungen unabhängig voneinander. Habe ich da einen Denkfehler? Bitte um Aufklärung.
Doch, doch so kann man. Einige verstehen halt nicht um was es geht. Fakt ist, das die Feststellbremse nach Einbau neuer Scheiben ( hinten versteht sich ) neu eingestellt werden müssen. Das ist halt so und wird auch durch die automatische Einstellung so bleiben.
im Bereich der hinteren Scheibenbremse wird nichts eingestellt. Wenn die Arbeit beendet ist, einpaarmal auf das Bremspedal treten, damit sich die Beläge "anlegen" können u. fertig.
Die Beläge der Trommelbremse (Feststellbremse), müssen manuell eingestellt werden. Auch bei Verschleiß müssen diese manuell nachgestellt werden.
Die Feststellbremse hat KEINE Automatische Nachstellung, das Teil unter der Rücksitzbank kann nur eine Längung der Bremsseile ausgleichen.MfG Günter
Hallo 4matic Guenni,
das stimmt so nicht.
Die Backen liegen auf zwei Seiten auf. Eine Seite liegt in der Einstellschraube, die andere Seite hängt am Seil.
Da ja die Seite mit der Einstellschraube in der Regel ja nicht mehr verstellt wird, sondern nur die Seite mit dem Seil, (Darum steht die automatische Einstellung schon mal auf Anschlag) nutzen die Beläge einseitig ab. Da hilft auch kein Nachstellen an der Einstellschraube. Die Bremswirkung ist futsch. Da hilft nur noch Wechseln.
Die Backen liegen ständig an der Trommel, zwar nur ein Hauch, dadurch auch ein Verschleiß. Ich Bremse nie mit der Feststellbremse und trotzdem durfte ich bei 250 000Km die Beläge wechseln. Der Verschleiß ist ja auch minimal.
Gruß Horny1
@ nur_ich, Deine Wortwahl ist halt manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber ansonsten muss ich dir bei diesem Post Recht geben.
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Zitat:
Original geschrieben von mcaudio
Immer schön locker bleiben.
Na du hast scho recht immer schön locker bleiben i bleib a schö locker aber scha dir mal die Beiträge von "Nur Ich" an, sagt ja schon der Name nur ich und kein anderer und i dacht hi wird nur geholfen u nicht gemotzt und nur ich weiß es und Der sabbelt von Schnee im Juni i hab koj Schnee in da Bremse ni ma im Winter, als dann grüß Gott u Dank
GHU 230
Zitat:
Original geschrieben von Horny1
Hallo 4matic Guenni,das stimmt so nicht.
Die Backen liegen auf zwei Seiten auf. Eine Seite liegt in der Einstellschraube, die andere Seite hängt am Seil.
Da ja die Seite mit der Einstellschraube in der Regel ja nicht mehr verstellt wird, sondern nur die Seite mit dem Seil, (Darum steht die automatische Einstellung schon mal auf Anschlag) nutzen die Beläge einseitig ab. Da hilft auch kein Nachstellen an der Einstellschraube. Die Bremswirkung ist futsch. Da hilft nur noch Wechseln.
Die Backen liegen ständig an der Trommel, zwar nur ein Hauch, dadurch auch ein Verschleiß. Ich Bremse nie mit der Feststellbremse und trotzdem durfte ich bei 250 000Km die Beläge wechseln. Der Verschleiß ist ja auch minimal.Gruß Horny1
Hallo Horny 1,
auf der einen Seite der Bremsbacken, ist die Nachstelleinrichtung, auf der anderen Seite sitzt das Spreizschloß zwischen den Belägen, an welchem das Bremsseil eingehängt ist.
Durch die unten zw. die Beläge eingehängte Zugfeder werden die Backen immer zusammen gezogen u. zwar auf das Spreizschloß als "Anschlag" bzw. wenn man genau hinsieht, steht dort auch noch ein teil des Achsschenkels vor, auf dem sich die Backen abstützen können (sonst würden die Bremsbacken beim Bremsen, ja mit der Trommel rotieren. Dieser Anschlag ist die Drehmoment Abstützung der Bremsbacken).
Mit der Nachstellung werden die Bremsbacken auf die Trommel "eingestellt" u. auch der eventuelle spätere Verschleiß manuell kompensiert, mehr nicht.
In "Ruhestellung" wird das Spreizschloß soweit wie möglich durch die Federkraft zusammen gezogen u. über das Sp. wird das Bremsseil zurück gezogen.
Nun wird das Sp. mit der Zeit mal gerne Schwergängig (rostet fest), so das die Federkraft nicht mehr reicht die Schwergängigkeit zu überwinden. Folglich wird auch das Seil nicht mehr zurück gezogen, es bleibt lose, der Seillängenausgleich "erkennt" das u. korrigiert das auch. ´
Wenn sich die Beläge nicht mehr richtig von der Trommel lösen können schleifen sie u. verschleißen dann auch entsprechend. Im Extremfall werden die Trommeln auch anfangen zu glühen, ist halt so als wenn man mit angezogener Feststellbremse fährt.
Dieses nicht mehr richtige ablösen/ frei werden, ist auch häufig Ursache von Geräuschen/ Vibrationen beim fahren oberhalb ca. 80km/h.
Habe ich sowohl an unserer E-Klasse, wie auch an meinem 190er gehabt.
MfG Günter
Ich habe gelesen und auch reagiert.
Ich habe nicht vor den Fred hier zu schließen.
Ich hoffe das geht jetzt hier in einem normalen Ton weiter.
Andernfalls ist dann Schluß.
Fakt ist:
Bevor man die Scheibe hinten abbaut, Feststellbremse zurückstellen, bis sich das Rädchen nicht mehr weiter drehen lässt (dieses Rädchen ist durch eins der löcher inner nabe zu erreichen, am besten mit einem großen schlitz-schraubendreher). danach kann die scheibe so abgenommen werden. den Belag von der Trommelbremse ,wie schon gesagt, mit schleifpapier anrauhen, neue scheibe aufsetzen. dann alles fertig machen (klötze und so). danach muss man dann das rädchen der feststellbremse ganz "fest" drehen, bis sich das rädchen und die beremsscheibe nicht mehr drehen lassen. jetzt nur noh 3-4 umdrehungen das rädchen zurückdrehen, fertig (je nach dem wie dr belag ist). schon 100 mal gemacht, klappt immer.
Wie löst man die Federhalterung für die Bremsbacken, wenn man das Spezialwerkzeug nicht hat? Das ist eine elende Fummelei! Wer hat einen Tipp!
Zitat:
Original geschrieben von joleb
Wie löst man die Federhalterung für die Bremsbacken, wenn man das Spezialwerkzeug nicht hat? Das ist eine elende Fummelei! Wer hat einen Tipp!
Hallo,
mit einer Spitzzange!. Radnabe, so drehen, das ein Loch über der Feder ist. Mit der Spitzzange in die Feder packen, Feder zusammen drücken, um ca. 90° drehen u. Feder heraus ziehen.
MfG Günter
Hallo erstmal,
also ich hab da einen konisch zulaufenden Schraubendreher...klappt immer einwandfrei ohne gefummel 😉