Festgefahren, Rad im Matsch dreht durch, Rad auf Strasse bewegt sich nicht
Hallo,
ich habe mich gestern in einem Seitengraben festgefahren. Das Auto (Meriva B Automatik) ist in einen Graben mit Matsch und Wasser seitlich wegerutscht. Ich habe das Auto nicht ohne fremde Hilfe aus dem Graben fahren können, obwohl ein Vorderrad noch auf der Strasse stand. Es drehte sich nur das Rad im Matsch, ohne dass das Rad auf der Strasse einen Mucks machte. Es war weder vorwärts noch rückwärts etwas zu bewegen. Auch nach Ausschalten der Traktionskontrolle keine Änderung. Erst nachdem ein Nachbar mit seinem Auto meinen Wagen rausgezogen hatte, kam mein Auto - Gott sei Dank ohne Schaden - aus dem Matsch. Ist das normal, dass wenn ein Rad keinen festen Grip hat, das andere überhaupt keinen Vortrieb mehr hat. Wenn dem so ist, fährt man sich also schon fest, wenn ein Rad auf weichem rutschigem Grund steht, obwohl das andere noch auf der Strasse steht? Geht das nur mit Autos mit Differentialsperre? Wenn dem so ist, wäre das ja fatal.
Über Hinweise zum Thema würde ich freuen.
15 Antworten
@mark29
Letztlich zählt doch nur, was Opel unter "Traktionskontrolle" versteht bzw. als solches vermarktet.
Und da gehört offenbar das Abbremsen eines einzelnen durchdrehenden Rades als Anfahrhilfe nicht dazu. Es sei denn natürlich das Steuergerät des Themenstarters wäre ohne weitere Symptome defekt.
Hardwaretechnisch ist jedenfalls alles an Bord und sehr wahrscheinlich auch schon die entsprechenden Softwareroutinen. Warum Opel die dann nicht nutzt, ist unverständlich.