Felgen ohne Gutachten eintragen

Hallo !Habe einen gebrauchten Satz Alus von "US-Wheel" für meinen Dakota bekommen.Leider ohne ABE oder Teilegutachten.Wer kennt einen TÜV (mgl. Raum Berlin )der mir die Dinger trotzdem per Einzelabnahme einträgt?Habe schon die schärfsten Aussagen von Tüv-Prüfern bekommen,z.B.:"Besorgen Sie mal noch 6 davon damit wir die im Prüflabor für 2500€ zerbrechen und somit auf Festigkeit prüfen können."Außerdem wollte einer von universal Verbreiterungen im Labor den "Flammpunkt" feststellen lassen.Diese Sch.... muß man sich nun von gebildeten Leuten anhören -hab ich keinen Bock mehr drauf.Es muß doch irgendwo jemanden mit Sachverstand geben der nicht so`n Zirkus macht.Bin für jeden Tip dankbar.Im Anhang ein Foto-vielleicht hat ja jemand ein verwendbares Gutachten.(15x8,LK 114,3 bzw 4,5" x 6,ET -6,3)
mfg

Beste Antwort im Thema

@FSchuett
Jeder Betrieb eines US-Fahrzeuges auf deutschen Straßen ist genau genommen illegal, da KEIN Bauteil an diesen Autos eine KBA-Nummer, ECE-Prüfzeichen oder ähnliches hat.
Sicherheitsrelevante Teile sind bei neueren Autos mit DOT-Prüfzeichen versehen, die aber in Deutschland ebenfalls größteneils wertlos sind, da alles was nicht deutsch ist auch keine Existenzberechtigung hat.

Lediglich bereits umgebaute Scheinwerfer mit E-Zeichen oder mit Etwawirkung bestätigte und eingetragene Teile haben eine Betriebserlaubnis.
Die Amerikaner haben zwar auch einen ausgeprägten Sicherheitswahn bei Autos aber regeln das ganz praktisch. Bei älteren Fahrzeugen steht der Konformitätshinweis des Herstellers auf dem Doorsticker und in dem versichert der Hersteller, daß das Fahrzeug in seiner Gesamtheit zum Zeitpunkt der Herstellung den dann gültigen Vorschriften entsprach. Das muß für ein Serienfahrzeug reichen! Punkt.

Da habe ich dann auch NICHT DAS MINDESTE Verständnis dafür, wenn irgend so ein sicherheitsverliebter Armleuchter da eine eingestanzte Traglast auf der Felge sehen will. Die gibt/gab es halt nicht. Die Felge hält trotzdem seit 40 Jahren und wird es auch noch weitere 40 machen. Und nun? Stillegen? Ich werde sofort meine Autos abmelden. Das kann ich nicht mehr verantworten, mit lauter Teilen rumzufahren, die eine Gefährdung der Allgemeinheit darstellen, da keine deustche Nummer auf den Teilen steht.

Übrigens habe ich noch nie (außer im Rennbetrieb) eine gebrochene USA-Felge gesehen, wohl aber diverse geknackte Ronal und BBS-Produkte, die eindeutig ein Gutachten hatten. Hat jemand mal ein Bild einer durch erhöhte Traglast gebrochenen Cragar- oder Western-Felge? Ich würde so was gerne mal sehen.

Mir haben ein paar mal Reifenhöker beim Auf- oder Umziehen von Reifen gesagt, daß "die Ami-Felgen" alle nicht rund laufen oder einen Schlag haben und exorbitante Mengen an Wuchtgewichten benötigen. In jedem Fall stellte sich heraus, daß diese Leute die Teile falsch auf ihre Wuchtmaschine gepannt hatten und von Reifen und Felgen weniger Ahnung haben als meine Oma. Die meisten US-Räder werden bolzenzentriert gewuchtet und laufen nicht rund wenn man sie aus Dämlichkeit oder Ignoranz über einen Zentralkonus einspannt.

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Zitat:

Original geschrieben von DonC


Und ob eine Felge gut oder nicht gut ist, sieht der Profi beim ersten Blick - das hab ich selbst schon auf einer Messe gesehen bei einer Zollkontrolle - der schaut hin und sagt: Das ist gefälscht.

Hi,

naja ein Fälschung zu erkennen mag für jemanden der das täglich macht kein Problem sein. Aber einer Felge anzusehen ob sie nun der Belastung eines bestimmten Fahrzeugs standhält dürfte eindeutig zuviel verlangt sein.

Ich bin mir auch net sicher ob die Tüv Prüfer diese Freiheit wirklich wollen. Was ist wenn so eine per Augenschein eingetragene Felge dann doch bricht und bei dem Unfall sterben im ungünstigsten fall Menschen oder fast noch schlimmer sind Lebenslang ein Pflegefall.
Wird dann so mancher auf die Idee kommen den Tüv Prüfer zu verklagen,weil der hätte doch sehen müssen das die Felge nix taugt.

Früher war man froh das man sowas eingetragen hatte und wenn es dann hinterher schief geht hat man das halt auf die eigene kappe genommen.Aber heute will doch keiner mehr was davon wissen da wir immer einer gesucht dem man die Schuld zuschieben kann. Wenn ich allein die ganzen Spezialisten hier bei MT sehen die ihre Neuwagen chippen lassen und dann wenn was kaput geht wird schnell wieder das Originalprogramm aufgespielt und nach der Werksgarantie geschriehen anstatt selbst zu dem scheiß zu stehen den man fabriziert hat.

Reingucken kann der aber halt net und das Alugießen ist nun mal ne komplizierte sache bei der viele Fehler gemacht werden können die von außen aber nich sichtbar sind.

Gruß Tobias

Viele Felgen von US Herstellern werden in China gegossen - ebenso wie die namhafter Deutscher Hersteller - nur mal so am Rande😁

Hi,

was kommt heute net aus China😁

Es sind halt die extremen Qualitätsunterschiede bei der herstellung. Wenn da moderne Produktionsmethoden und Maschienen benutzt werden ist es fast egal wo und wer da dran steht. Das kann ein angelernter Chinesischer Tagelöhner (fast)so gut wie ein augebildeter Mitarbeiter in USA oder Europa.

Soll jetzt keine Abwertung des Amerikanischen oder Europäischen Facharbeiters sein die haben auf jeden fall ihre qualitäten aber solange eine Produktionsanlage gut eingerichtet ist und läuft braucht man eigentlich nur Knöpfendrücker.
Diese Produktion ist dann auch zertifiziert und produziert gleichbleibende Qualität.Das ganze hat dann auch seinen Preis!

bei den billig Kopien heiß halt niemand wo und wie die hergestellt werden und wenn da zwei unterbezahlte arbeiter die Felgen von Hand gießen sind diverse Gußfehler halt net auzuschließen. Auch das verwendete Rohmaterial spielt ne große Rolle,da wird halt eingekauft was gerade billig und am Markt verfügbar ist egal wie die Qualität ist.

Gruß tobias

Das wichtigste fehlt noch, die Felgen kommen aus der Usa, dem Land der Zivilklagen. Man stelle sich mal einen Felgenbruch mit Personenschaden vor, der Hersteller kann gleich zu machen.
P.S: Ich habe mit der Eintragung meiner Torq Trust D die gleichen Probleme. 🙁

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Moin moin,
ich sehe es wie Turbotobi28...
Es ist ähnlich wie in der Baubranche,
da ich aus der Tragwerkplanung komme,
kann ich das ewige "das haben wir immer so gemacht" oder "das hält schon" nicht mehr hören - alles Geschwätz...
Und wenn etwas schief geht, will plötzlich keiner die Verantwortung übernehmen und redet sich raus.

Mal ehrlich, wenn die nichtzugelassene Felge die Hufe hochreißt und dadurch eine Kindergartengruppe zum Pflegefall wird, dann wird wohl kaum jemand zugeben, das die Felgen nicht korrekt eingetragen sind - sondern es wird auf den TÜV Prüfer verwiesen, da dieser die Felgen (evtl. mit Augen zu) eingetragen hat . Ganz ehrlich, das ist alles dummes Gerede bzgl. das passt schon oder ich sehe das die halten...

Zitat:

Original geschrieben von FSchuett


Moin moin,
ich sehe es wie Turbotobi28...
Es ist ähnlich wie in der Baubranche,
da ich aus der Tragwerkplanung komme,
kann ich das ewige "das haben wir immer so gemacht" oder "das hält schon" nicht mehr hören - alles Geschwätz...
Und wenn etwas schief geht, will plötzlich keiner die Verantwortung übernehmen und redet sich raus.

Mal ehrlich, wenn die nichtzugelassene Felge die Hufe hochreißt und dadurch eine Kindergartengruppe zum Pflegefall wird, dann wird wohl kaum jemand zugeben, das die Felgen nicht korrekt eingetragen sind - sondern es wird auf den TÜV Prüfer verwiesen, da dieser die Felgen (evtl. mit Augen zu) eingetragen hat . Ganz ehrlich, das ist alles dummes Gerede bzgl. das passt schon oder ich sehe das die halten...

Und warum kann das nicht mit jeder Felge passieren? Auch die mit Gutachten? Ah Stimmt die Felge hatte ein Gutachten dann kann das gar nicht mehr passieren. Falls doch, dann ist der Schuldige jetzt der Herrsteller und nicht mehr der Prüfer. Schade das deswegen trotzdem die Felge zerbach und der halbi Kindergarten platt ist.

Für mich macht das Gutachten 2 Dinge, viel Kosten und die Schuld aufsich nehmen bei einem Schadenfall. Was ich aber viel wichtiger finde, ist ein Sicherheitsnachweis dass die Felge 100% in Ordnug ist und dies macht das Gutachten 100% nicht. Zum Glück wird jede Felge von renommierten Hertsteller geröngt auf Risse und Blasen überprüft. Und nur wenn diese Sicherheitsstandarts gewissensvoll ausgeführt werden kann eine Felge sorgenfrei benutzt werden. Mit oder ohne Gutachten ist hier Scheissegal!

Zitat:

Original geschrieben von tradem4ster



Für mich macht das Gutachten 2 Dinge, viel Kosten und die Schuld aufsich nehmen bei einem Schadenfall. Was ich aber viel wichtiger finde, ist ein Sicherheitsnachweis dass die Felge 100% in Ordnug ist und dies macht das Gutachten 100% nicht. Zum Glück wird jede Felge von renommierten Hertsteller geröngt auf Risse und Blasen überprüft. Und nur wenn diese Sicherheitsstandarts gewissensvoll ausgeführt werden kann eine Felge sorgenfrei benutzt werden. Mit oder ohne Gutachten ist hier Scheissegal!

Hi,

ein Gutachten kostet viel Geld,einfdeutig ja. Denn dabei werden nicht nur ein paar Felgen getestet und dabei zerstört. Dazu gehört heute auch eine Zertifizierung der produktion (ich glaub DIN Iso 9000). Dabei wird der gesammte Produktionsprozess auf Nachhaltigkeit geprüft. Das heißt ob der hersteller in der Lage ist die komplette Serie seines Produkts in derselben Qualität herzustellen. Je nach Produkt gehört dazu eben auch die Qualitätskontrolle jeder oder jeder 100. felge durch röntgen oder bruchtests.

Aber es stimmt natürlich 100% Sicherheit gibt es nicht,trotz allem kann eine Felge brechen,dann greift jedoch das Produkthaftungsgesetz.

Bei euch ist aber halt das Problem das Felgen,die wahrscheinlich Zulassungsfähig wären,eben nicht zugelassen werden nur weil das Gutachten fehlt. Die Hersteller existieren nicht mehr oder es lohnt sich für sie net das Europäische Zulassungverfahren zu abolvieren. Da kann man sich schon fragen ob es kein Abkommen geben könnte das Amerikanische Gutachten in Europa Gültig sind. Dann müßte man evtl. nur eine beglaubigte Übetzung und Umrechnung bezahlen!

So frei ist der Welthandel aber nicht,die Amerikanischen Behörden sind da mindestens genauso Stur bei Europäischen Firmen wie wir hier bei Amerikanischen 🙄

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von tradem4ster


Und warum kann das nicht mit jeder Felge passieren? Auch die mit Gutachten? Ah Stimmt die Felge hatte ein Gutachten dann kann das gar nicht mehr passieren. Falls doch, dann ist der Schuldige jetzt der Herrsteller und nicht mehr der Prüfer. Schade das deswegen trotzdem die Felge zerbach und der halbi Kindergarten platt ist.

Für mich macht das Gutachten 2 Dinge, viel Kosten und die Schuld aufsich nehmen bei einem Schadenfall. Was ich aber viel wichtiger finde, ist ein Sicherheitsnachweis dass die Felge 100% in Ordnug ist und dies macht das Gutachten 100% nicht. Zum Glück wird jede Felge von renommierten Hertsteller geröngt auf Risse und Blasen überprüft. Und nur wenn diese Sicherheitsstandarts gewissensvoll ausgeführt werden kann eine Felge sorgenfrei benutzt werden. Mit oder ohne Gutachten ist hier Scheissegal!

Natürlich kann es mit jeder Felge passieren,

aber eine Felge mit Gutachten wurde im Vorwege geprüft

und eine billige Chinafelge nicht, da müßte man ein wenig höhere Mathematik anwenden

wie z.B. die Wahrscheinlichkeitrechnung und bekommt dann eine nette Antwort.

Natürlich ist ein Sicherheitnachweis sicherer als ein nachträglich kopiertes Gutachten für eine ähnliche Felge - was wohl auch nicht der Sinn der Sache ist und blödsinnige Bürokratie.

Aber, ich stelle nochmal die Frage:
Würdest Du mir einer 747 in die USA fliegen mit irgendwelchen nichtzugelassenen Felgen drauf ?

Zitat:

Würdest Du mir einer 747 in die USA fliegen mit irgendwelchen nichtzugelassenen Felgen drauf

Das fliegen geht ja - aber das landen😁😁

zumindest ist sie dann schon mal unten😁

Wo will man denn da Grenzen ziehen? Alle alten Autos, die älter sind als 15 Jahre, aus dem Verkehr ziehen, da ihre Teile keine Zertifizierung haben, die damals halt keine Sau interessiert hat? Willkommen in einer durchnumerierten Vollkaskowelt mit vorgegaukelter Sicherheit!?
Wie gesagt, dann könnten wir alle gleich unsere Autos beim Verwerter abgeben, da kein einziges Teil eine korrekte Zulassungsnummer trägt. Weder DOT noch KBA oder ECE. Meine Autos haben noch nicht mal DOT-Kennzeichnungen, da auch das Procedere noch weit weg war als sie gebaut wurden.
Auch ich bin natürlich nicht lebensmüde und kaufe gern Qualitäts- oder Originalteile, wo es nur geht. Aber ebenso wichtig ist mir die Gediegenheit einer Sache und die wunderbare Vielfalt in den technischen Ansätzen, die so fasziniert und durch immer mehr Monopole langsam am sterben sind. Wo genormte und zertifizierte Weltautos sich breitmachen, gibt es keine Vielfalt und Gediegenheit mehr!

Wohl aber bin ich für Simplifizierung von Dingen. Wenn eine Behörde etwas geprüft hat, sollte das auch für die andere bindend sein. Punkt.

Ich weiß nicht wie viele Felgen aus China kommen. Hat jemand schon mal eine Felge made in China gesehen und näher unter die Lupe genommen? Ich muß zugeben, ich habe noch keine gesehen. Auch keine Raubkopie. Allerdings welche aus Taiwan und die waren durchaus so gut, daß sie über 20 Jahre gehalten haben. US-produzierte Felgen sind für mich wegen besagter Produkthaftung eh immer von guter Qualität gewesen und ich habe viele auf meinen Autos gehabt - von Cragar über Centerline, Wheel Vintiques, Weld oder Western Wheels. Keine gab jemals Ansatz zur Kritik. Sie sind nicht schlechter als Felgen von GM und Co. (die übrigens auch Western-Felgen verbauen)

Es ist immer einfach, was-passiert-wenn-Fälle zu erdenken und Horroszenarien mit unfallinvaliden Kindern heraufzubeschwören, aber wie real ist das? Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Felge bricht, scheint - da keiner den Gegenbeweis bringt - recht gering zu sein. Kinder verunglücken viel häufiger durch unachtsame Autofahrer oder ähnliches. Die Gallier fürchteten, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt und dachten sich allerlei aus um auch das als eine reale Alltagsgefahr erscheinen zu lassen. Wenn ich jetzt mal so aus dem Fenster schaue, ist der Himmel immer noch da, wo er hingehört...

Zitat:

Original geschrieben von spechti


Wo will man denn da Grenzen ziehen? Alle alten Autos, die älter sind als 15 Jahre, aus dem Verkehr ziehen, da ihre Teile keine Zertifizierung haben, die damals halt keine Sau interessiert hat? Willkommen in einer durchnumerierten Vollkaskowelt mit vorgegaukelter Sicherheit!?
Wie gesagt, dann könnten wir alle gleich unsere Autos beim Verwerter abgeben, da kein einziges Teil eine korrekte Zulassungsnummer trägt. Weder DOT noch KBA oder ECE. Meine Autos haben noch nicht mal DOT-Kennzeichnungen, da auch das Procedere noch weit weg war als sie gebaut wurden.
Auch ich bin natürlich nicht lebensmüde und kaufe gern Qualitäts- oder Originalteile, wo es nur geht. Aber ebenso wichtig ist mir die Gediegenheit einer Sache und die wunderbare Vielfalt in den technischen Ansätzen, die so fasziniert und durch immer mehr Monopole langsam am sterben sind. Wo genormte und zertifizierte Weltautos sich breitmachen, gibt es keine Vielfalt und Gediegenheit mehr!

Wohl aber bin ich für Simplifizierung von Dingen. Wenn eine Behörde etwas geprüft hat, sollte das auch für die andere bindend sein. Punkt.

Ich weiß nicht wie viele Felgen aus China kommen. Hat jemand schon mal eine Felge made in China gesehen und näher unter die Lupe genommen? Ich muß zugeben, ich habe noch keine gesehen. Auch keine Raubkopie. Allerdings welche aus Taiwan und die waren durchaus so gut, daß sie über 20 Jahre gehalten haben. US-produzierte Felgen sind für mich wegen besagter Produkthaftung eh immer von guter Qualität gewesen und ich habe viele auf meinen Autos gehabt - von Cragar über Centerline, Wheel Vintiques, Weld oder Western Wheels. Keine gab jemals Ansatz zur Kritik. Sie sind nicht schlechter als Felgen von GM und Co. (die übrigens auch Western-Felgen verbauen)

Es ist immer einfach, was-passiert-wenn-Fälle zu erdenken und Horroszenarien mit unfallinvaliden Kindern heraufzubeschwören, aber wie real ist das? Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Felge bricht, scheint - da keiner den Gegenbeweis bringt - recht gering zu sein. Kinder verunglücken viel häufiger durch unachtsame Autofahrer oder ähnliches. Die Gallier fürchteten, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt und dachten sich allerlei aus um auch das als eine reale Alltagsgefahr erscheinen zu lassen. Wenn ich jetzt mal so aus dem Fenster schaue, ist der Himmel immer noch da, wo er hingehört...

Moin Spechti,

das ist doch ein schönes Schlußwort...

Gruß
Frank

Vielleicht spielt mir da die Erinnerung einen Streich, aber ich meine mal gelesen zu haben, daß US Felgen der Norm SAE XYZ-NEU oder wenn die Felgen "älter" sind, der Norm SAE XYZ-ALT entsprechen müssen, wenn sie für den Straßenverkehr in den USA verwendet werden sollen.

Und die Norm SAE XYZ-Neu würde auch in Deutschland anerkannt, dummerweise entsprechen die meisten Felgen aber der alten Norm und die würde hier nicht mehr anerkannt.
Könnte mal im Street gestanden haben.

"Würdest Du mir einer 747 in die USA fliegen mit irgendwelchen nichtzugelassenen Felgen drauf"
das ist aber ein ganz schlechtes Beispiel, denke da gerade an Rolls Royce :-)

mfg

Zitat:

Original geschrieben von Z_28


"Würdest Du mir einer 747 in die USA fliegen mit irgendwelchen nichtzugelassenen Felgen drauf"
das ist aber ein ganz schlechtes Beispiel, denke da gerade an Rolls Royce :-)

mfg

Stimmt jetzt wo du es sagst!😁

Tja so ist das im Leben nunmal, das ist halt auch irgendwie höhere Gewalt meiner Meinung nach. Man kann die beste Felge von Rolls Royce oder sonstwo kaufen und am Ende hält doch die Chinafelge länger durch weil die Nobelfelge mit dem Gutachten den Geist plötzlich aufgibt.

Und gerade weil sich jeder, wie spechti bereits schrieb, ein furchbares "Was wäre wenn?" Szenario in den Kopf setzen kann, denke ich bleibt es hier bei Aussage gegen Aussage, Pro gegen Kontra und ich denke nicht dass sich da irgendwas mal irgendwann ändern wird weil man so eine Diskussion ewig weiterführen kann...denn was wäre wenn...richtig?!😉

Ich hab mich "etwas" geirrt.
Hab mir mal den Aritkel vom TÜV Hanse, aus "Street Magazine", Ausgabe Nr. 3/2008, rausgesucht und da steht das man bisher Felgen eintragen konnte wenn diese bestimmte SAE-Normen erfüllten, jetzt aber leider nicht mehr.

Der Lacher daran ist, daß in dieser Ausgabe ein paar Seiten (S. 45) vorher steht, daß man Felgen, die der SAE-J2530 entsprechen, eingetragen bekommt, wenn man einen TÜV-Ing. findet der sich mit den SAE auskennt.
Fragt sich nur, wo man den herbekommt.
Oder doch Alles nur eine Frage von $$$?

mfg

Seien wir doch mal ehrlich...

Wenn die Felgen ein Gutachten haben und ordnungsgemäss eingetragen sind und dann passiert was - was sagt dann der TÜV?

Zum Zeitpunkt der Abnahme...blabla...

Was sagt der Hersteller? Zum Zeitpunkt der Produktion....blabla....der Bruch ist auf eine Beschädigung nach dem Verkauf zurückzuführen.

Also egal wie man es macht - man ist immer der Depp.

Nur in o.g. Fall zahlt die Kasko in aller Regel ebenso wie die Haftpflicht.

DAS ist der grösste Unterschied und alleinig berechtigte Argumentation pro Gutachten.

In den USA fahren zigtausend Fahrzeuge mit Chromfelgen umher - sooo viele Probleme kann es gar nicht geben - wer schon einmal in L.A. gewesen ist....solche Strasse hat es hier noch nichtmal nach dem schlimmsten Winter wie nach einem Erdbeben in California.

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