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fehlende Zulassungsbescheinigung Oldtimer - evt. bereits vergeben

Themenstarteram 31. Dezember 2020 um 9:01

vor ca. 5 Jahren wurde ein teilrestaurierter Oldtimer erworben und nach Jahren erst aus Platzgründen abgeholt. Der Eigentümer und auch der ursprüngliche Restaurtor waren längst verstorben. Der Wagen stand bei den Erben circa 5 Jahre herum und hatte schon wieder Patina angesezt.......

 

Papiere existierten nicht mehr und auch die Anfang der 60er Jahre "angenieteten" Fahrgestell- und Firmenschilder waren nicht mehr auffindbar. Im Rahmen der Restauration wurden diese vermutlich entfernt, um alle Bereiche zu lackieren. Verbleib danach - unbekannt.

Im Rahmen meiner weiteren Teilsammlung + Restauration wurde aktuell von einem Experten dieses Modells anhand der Werksunterlagen die FIN des Rahmens und die Fabriknummer der Karosse ermittelt. Jeder Hersteller markiert anscheinend noch andere Stellen, so dass anhand der Nationale des Herstellers das identifiziert werden kann. so kenne ich die Werksauslieferung und den ersten Halter 1963.

Es hielt sich bei der Überprüfung das "Gerücht", dass diese Nummern bereits anderweitig von einem identischen Fahrzeug genutzt werden...

Der letzte Besitzer hatte 2 dieser Modelle. Es mag sein, dass etwas vertauscht wurde es mag aber auch sein, dass die Unterlagen von meinem Wagen der Käufer des anderen Wagen mitgenommen/angeeignet hat. Dieser Kauf fand vermutlich zeitlich früher statt, mindestens wurde der "andere Wagen" deutlich vor meinem Wagen abgeholt.

Was macht man nun? Der andere könnte längst fertig restauriert und zugelassen sein, derartige Hinweise gibt es in der kleinen überschaubaren Szene.

Was kann passieren, wenn ich nun eine formelle Auskunft beantrage? Das kann man wohl beim KBA unter Angabe der Gründe in Auftrag geben...

Vermutlich könnte vor Ort auch das andere Kfz identifiziert werden. Auch hier gibt es einen Verdacht der denkbaren Identität, da e sich um nur ein paar Tausend produzierte Fahrzeuge von diesem Modell handelt und in dieser Ausführung in Deutschland damals keine 100 ausgeliefert wurden.

Bin für jeden Tipp, Ratschlag dankbar.

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56 Antworten

Wenn man also den Sachverhalt schildert, wird das nicht geprüft?

Ich verstehe @windelexpress so, dass die Angelegenheit dann "von Amts wegen" geklärt wird und nicht einem Antragsteller fremde Daten zur eigenständigen Klärung übermittelt werden (dürfen). Finde ich nachvollziehbar.

Obwohl ich auch den TE verstehe, wenn er mit dem anderen Eigentümer lieber erstmal "auf Augenhöhe" reden möchte bevor der einen Brief von der Behörde bekommt. Allerdings sticht das natürlich nicht die Rechtsgrundlagen aus, an die sich die Mitarbeiter von KBA und Zulassungsstelle halten müssen.

Genau so ist das gemeint.

Die doppelte Fin fällt beim und stößt dem KBA auf.

Schon bei der Vorabprüfung beim zulassen des Fahrzeugs des TE wird der MA der Zulassungsstelle den Hinweis bekommen (doppelte FIN) wenn man die Meldung dann nach erneuter Prüfung des Vorgangs übermittelt, wird der Vorgang verarbeitet und das KBA wird dann rückwärts aktiv.

Funktioniert aber nur bei unvollständigen (nicht 17 stelligen) Fin's.

Und dann werden beide Zulassungsstellen aufgefordert ihre Daten zu prüfen, ggf auch durch Vorführung der Fahrzeuge ob eine tatsächliche Doppelvergabe, ein Schreibfehler oä vorliegt.

Da ich glaube,dass der TE das Fzg selbst nicht in Verkehr bringen möchte,will er die vermeintlich zu seinem Rahmen gehörende Fin sozusagen nur zurück haben, um den Preis aufgrund Matching Number's für seine Teilesammlung nach oben zu korrigieren.

Da es ja immer noch ein Mysterium ist,um was für ein Unikum es sich handelt ist es auch müßig, hier zu spekulieren woran der Spezi des TE festmacht,dass die Fin des anderen Fahrzeug zum Rahmen des TE gehört.

In einem normalen H Rahmen ist die Fin einmal eingeschlagen und ein Mal auf dem angenieteten Typschild wiederholt.

Bei einer selbsttragenden Karosse gibt's festgelegte Stellen wo die Fin eingeschlagen ist und evtl zur Sicherheit nochmal wiederholt eingearbeitet wurde, woraus der TE jetzt für sich eindeutig schließt,dass es "seine Fin" ist.

Mit dem was der TE hier bisher gepostet hat, bekäme er von mir keine Auskunft zu einer Fin.

Ich kann dass Ansinnen des TE übrigens auch nachvollziehen, nur hätte ich mich schon bei Übernahme des Fzg darum bemüht und nicht erst 5 Jahre später.

Wir stochern hier alle im Nebel, solange der TE nur Wischi-waschi-Angaben macht / machen will.

 

Zitat:

@The blue cloud schrieb am 31. Dezember 2020 um 09:01:27 Uhr:

 

 

Es hielt sich bei der Überprüfung das "Gerücht", dass diese Nummern bereits anderweitig von einem identischen Fahrzeug genutzt werden...

(...)

 

Was macht man nun? Der andere könnte längst fertig restauriert und zugelassen sein, derartige Hinweise gibt es in der kleinen überschaubaren Szene.

Was ist denn nun Fakt?

Wie kommt ein "Gerücht" zustande, die betreffende FIN würde bereits genutzt werden?

Einerseits spekulieren wir, ob das KBA die Halterdaten herausgeben würde, andererseits ist es nur eine kleine überschaubare Szene und man kennt sowieso die existierenden Fzge. und deren Halter?

Meine Meinung: ich würde versuchen, den anderen Besitzer/Halter ausfindig machen und die Sache zu klären, und falls das nicht gelingt, einfach die Zulassung des eigenen Fzgs. durchzuziehen. Es kann ja nichts (für den TE) schlimmes passieren, sofern bei seinem Fzg. alles "sauber" ist.

Oder verschweigt der TE, daß etwas bei seinem Fzg. faul ist? :confused:

Genau das mein ich. Salamitaktik halt.

ich kann verstehen, dass der TE die Modelldaten nicht öffentlich machen möchte, da sich ein solcher Vorfall in der kleinen öberschaubaren Szene, in der man die Fahrzeuge kennt, sonst schnell herumspricht.

Wenn an seinem Teilehaufen alles sauber ist, warum?

Oder trifft der letzte Satz von @nogel doch den Nagel am ehesten?

Moin,

wie dramatisch ist eigentlich eine doppelt vergebene FIN alter Fahrzeuge? Scheint es ja zu geben.

Wird so etwas grundsätzlich korrigiert oder bleibt es dabei?

Gruß Moorteufelchen

Nein, eigentlich gibt es das nicht. Auch im vorliegenden Fall ist ja nicht die Rede davon, dass der Hersteller zwei Fahrzeugen des selben Typs die gleiche FIN zugeordnet habe.

Was es bei Fahrzeugen ohne 17 stellige FIN geben kann ist, dass zwei Fahrzeuge unterschiedlicher Typen (Hersteller) die selbe FIN haben. Das ist dann aber auch okay und

völlig normal.

Bei Anhängern aus den neuen Bundesländern kommt das öfter mal vor.

Das dabei alles identisch ist, technische Daten und Hersteller ist ganz selten,hab ich aber schon gesehen.

Bei unvollständiger Fin wird da aber nichts gemacht und so weiter geführt.

Bei einer vollständigen Fin ist das nicht der Fall.

Zitat:

@windelexpress schrieb am 6. Januar 2021 um 18:58:04 Uhr:

Bei Anhängern aus den neuen Bundesländern

Neue Bundesländer nach > 30 Jahren :)

Die Anhänger sind schwer im kommen. Werden wohl aus alten Beständen heraus gekramt.

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