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Familien-Kombi bis 40.000

Themenstarteram 28. Oktober 2019 um 10:09

Das 2. Kind kündigt sich für den späten Frühling 2020 an (es wird bei 2 Kindern bleiben) und unser 7er Golf (TDI 2.0, 4Motion) soll durch ein grösseres Auto ersetzt werden.

Da ich keinen grossen Überblick habe, was der Automarkt so hergibt, wende ich mich vertrauensvoll an Euch, weil ich hier seit ca. 2 Jahren stiller Mitleder bin und viele sehr kompetente Beiträge gelesen habe.

Hier mal die Rand-Daten:

+ Nicht älter als 2 Jahre

+ Max. 40.000 EUR

+ Max. 40.000 km

+ Jährliche Fahrleistung ca. 20.000 km

+ Grosser Kofferraum (Kombi bevorzugt, da ich auch mal was stapeln muss, z.B. 10 Weinkisten und 2 grosse Koffer oben drauf)

+ Service-Freundlich, d.h. Zuverlässig

+ Allrad (permantentes Allrad, viel lieber zuschaltbares Allrad)

+ Kein VW (aufgrund bekannter Schummel-Skandale)

+ Schönes Design

+ Apple Car Play

+ Einsatz-Gebiet: Stadt mit engen Parklücken in allen Parkhäusern, Landstrasse, Autobahn und und Berge (alles fast ausschliesslich in der Schweiz mit einigen Abstechern nach Italien und Deutschland)

+ Ich als Hauptfahrer bin 1.85m gross, meine Frau einen Kopf kleiner und unsere Tochter ist 2 Jahre alt

 

Am wichtigsten sind mir eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität. Mein 7er Golf (Anfang 2016 als Neuwagen gekauft) lief eigentlich gut, aber Kurvenlicht und rechte Funktions-Tasten am Lenkrad sind jetzt schon zum 2. Mal defekt, was mich irgendwie schon ein bisschen nervt.

Auf grosses Technik-Schnickschnack kann ich verzichten. Lediglich Berg-Anfahrhilfe, Rückfahr-Kamera und Notfall-Stop bei drohender Kollision (z.B. im Stop and Go) sind mir wichtig. Apple Car Play ist ein Muss.

Allrad ist ein Muss. Meine Frau ist in einem Schweizer Berg-Kanton aufgewachsen, und da montiert man keine Schneeketten sondern hat Allrad. ;-) Ich vertrete zwar die Meinung, dass ein permantenter Allrad irgendwie Quatsch ist, wenn man ihn nur an vielleicht 20 von 365 Tagen im Jahr wirklich braucht. Aber da lässt meine Frau nicht mit sich reden. Zusschaltbarer Allrad scheint ja eher selten zu sein.

Beim Design ist mir klar, dass da jeder andere Geschmäcker hat. Optisch gefallen mir Audi A6, BMW 5, Volvo V90 und Mercedes E-Klasse. Volvo V90 ist von der Liste geflogen, weil der Kofferraum zu klein ist. BMW 5 ebenfalls wegen mangelnder Qualität für den aufgerufenen Preis. Bei Audi weiss ich nicht, ob die ähnlich wie VW auch so "toll" schummeln (habe etwas vom Produktions-Stop des A6 gelesen). Die E-Klasse gefällt mir bis jetzt sehr gut, von dem was ich so gesehen und gelesen habe.

Welche Fahrzeuge sollte ich mir auch mal näher anschauen? Falls ihr noch weitere Infos benötigt, kann ich die gern nachreichen.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 8. Juni 2020 um 8:22

Wie versprochen, möchte ich euch mitteilen, wer das Rennen gemacht hat.

Bei den Eindrücken der Probefahrt inkl. Begutachtung des Autohauses teile ich das subjektive Empfinden von meiner Frau und mir und hoffe, dass sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, wenn es mal was negatives zu berichten gibt - gerade bei Autos sind ja immer sehr viel Emotionen mit im Spiel.

Die Probefahrt im Volvo V90 und V90 Cross Country fand vorletztes Wochenende statt. Die mit der E-Klasse am letzten Wochenende. Unsere Eindrücke hatte ich bereits im Volvo Forum kurz zusammengefasst. Hier nochmal etwas ausführlicher - nachdem wir nun auch den direkten Vergleich zum E220d 4Matic haben. Anschliessend beschreibe ich unsere Eindrücke vom Benz.Vorneweg muss ich sagen, dass der E220d "auf dem Papier" bei mir der Favorit war - allerdings bezog ich mich da lediglich auf intensives Recherchieren hier im Forum und bei Youtube. Meine Frau war eher Pro-Volvo, weil der ihr optisch besser gefällt und Volvo's Image ihr mehr zusagt als Mercedes.

Kommen wir nun zu unseren Eindrücken....

 

Volvo V90 Inscription D4 und Volvo V90 Cross Country Pro D5

Beide Wagen hatten im Prinzip Vollausstattung inkl. Luftfederung und gefahren wurde Autobahn, Landstrasse, Dorf mit vielen Kreiseln, kurvige Landstrassen rauf und runter mit guter Steigung.

Volvo V90 Inscription D4:

Listenpreis ca. 97.000 CHF

Standard Leder

Harman Sound

Volvo V90 CC Pro D5:

Listenpreis ca. 110.000 CHF

Nappaleder

B&W Sound 

Wir sind zuerst den D4 gefahren und anschliessend den D5. Der CC gefällt uns optisch besser, aber der D4 gefiel uns vom Fahren besser. Irgendwie wirkte da alles ruhiger und geschmeidiger. Wahrscheinlich würden wir aber den normalen Volvo mit D5 nehmen, weil wenn voll, beladen mit Kind und Kegel will man auf der Bergstrasse auch mal an einem Kriecher vorbeiziehen können. Wir haben vorher noch nie in einem Volvo gesessen und haben uns von Anfang sehr wohl gefühlt. Meine Frau (1.63m) hatte Bedenken, dass sie sich in so einem grossen Auto (Wir fahren seit 5 Jahren nen 7er Golf) verloren vorkommt. Dem war aber nicht so. Trotz der grossen Abmessungen hat man nicht das Gefühl, dass man sich innen verloren vorkommt und ein riesiges Schiff steuern würde. Irgendwie war alles extrem schnörkellos (positiv gemeint). Es fühlte sich alles robust und reduced-to-the-max an. Beim A4 (mit Vollausstattung) der Schwiegermutter kriegen wir immer die Krise weil da ständig alles piept und blinkt. Verarbeitung überall top. Soundmässig haben wir nicht den Quantensprung zwischen Harman und Bower & W. gespürt. Die Fächer in den Türen könnten tiefer sein. Gekühltes Handschuhfach ist super. Aufstellbare Trennwand im Kofferraum, top - endlich keine verrutschten Einkaufstaschen mehr. Wir haben auch zum ersten Mal Head-Up Display live erlebt und sind beide zum Schluss gekommen: nett, aber brauchen wir nicht. Auch die 360 Grad Kamera sah irgendwie komisch auf dem Display aus. Ich denke, da reicht uns auch die normale Kamera. Das Touch Display zum Bedienen haben wir beide nicht gecheckt ... aber da vertraue ich mal auf die Aussagen der Volvo User hier im Forum, dass, wenn man es einmal kapiert hat, es sehr logisch ist. Unsere beiden iPhones liessen sich leider nicht via Bluetooth koppeln.Der Kofferraum ist von der Grösse her okay. Wenn es wirklich mal mit viel Gepäck in den Urlaub geht, nehmen wir eine grosse Dachbox dazu. Da meine Frau waschechte Berglerin ist und darauf besteht, dass ich in diesem Jahr Skifahren lerne und wir eine Skifahrer- und Wintersport Familie werden, müssen Ski und Schlitten Platz haben - das passt m.E. alles mit dem Volvo.Das Volvo Autohaus in unserem Nachbar-Dorf ist Familiengeführt und das merkt man irgendwie auch. Alles recht familiär und auch der Verkäufer war eher Understatement-mässig unterwegs, was uns sympathisch ist. Beim Mercedes Autohaus war das ne ganz andere Geschichte.

 

Mercedes E220d 4Matic AMG Interieur und Exterieur

Beim Mercedes Autohaus ca. 20 km von uns entfernt, habe ich am Montag angerufen und für Freitag gleich einen Termin für die Probefahrt bekommen. Der Verkäufer bot uns auch gleich an, den Wagen bis Samstag zu behalten. Fanden wir super. Dann hatten wir genug Zeit, alles in Ruhe zu testen. Am Freitag erstmal zum Autohaus gefahren ... der Erstkontakt mit einem Mercedes Mitarbeiter war dann eher das Gegenteil von dem, was wir bei Volvo erlebt haben. Alles sehr protzig und "geschleckt". Die ersten 15 Minuten ist der Verkäufer noch mitgefahren und hat uns die Assistenzsysteme erklärt. Er schien sehr stolz auf das teilautonome Fahren zu sein. Ich war aber froh, als wir dann wieder allein im Auto waren und alles in Ruhe testen konnten. Es war schon toll zu sehen, was technisch bereits möglich ist. Spurhalte und Assistenzsystem schienen beim Mercedes einen Tick weiter zu sein als beim Volvo. Wir sind aber zum Schluss gekommen, dass wir das eigentlich gar nicht unbedingt brauchen. Es ist cool zu sehen, wenn der Mercedes allein abbremst und fast selbständig durch die Kurven und Kreisel fährt. Aber am Ende fahren wir dann doch lieber selbst und trainieren so unsere Sinne. Auffahr-Schutz und Querverkehr-Warnung (auch beim Ausparken) finden wir aber toll und würden wir wahrscheinlich auch mitordern.

Optisch gefiel uns der Volvo besser - innen wie aussen. Meine Frau sagte irgendwann zu mir: "Ich habe im Mercedes das Gefühl, ich sitze im billigeren Fahrzeug (im Vergleich zum Volvo) und ehrlich gesagt fühlt es sich so an, als sitze ich in einer Kopie eines Mercedes irgendwo in China oder Indien". Wir hatten beide das Gefühl, dass vor allem innen alles mehr Schein als Sein war. Da gefiel uns das Interieur vom Volvo viel besser. Vor allem bei diesem komischen "Knauf" in der Mittelkonsole beim Mercedes war uns nicht klar, welchen Zweck er erfüllen soll. Anfangs hatte ich gedacht, der wäre zum Einstellen der Automatik-Schaltung, aber er ist ja starr und hat vorn dann einige Buttons. Irgendwie wirkte das alles komisch.

Zum Multimediasystem hatten wir schneller Zugang gefunden als im Volvo. Das wirkte sehr logisch alles. Die Sitze waren okay, gefielen uns im Volvo aber auch besser. Die Optik aussen gefiel uns bis auf das Heck. Vor allem von vorn sah der Mercedes sehr cool aus. Aber insgesamt hat auch da der Volvo die Nase vorn. Der Kofferraum vom Mercedes ist ein Traum. Wenn der nicht reicht, dann braucht man wirklich einen Riesen-SUV oder Van.Der Motor: Darüber wurde ja viel geschrieben und jemand hier im Forum hat einen seitenlangen Bericht über den Motor im 220d geschrieben. Natürlich reicht er für die meisten vollkommen aus. Ich hatte auch immer gedacht, dass es mir egal wäre, wie ein Motor klingt, wenn man im Auto sitzt. Allerdings hatte ich beim Motor im Mercedes das Gefühl, da sitzt ein viel zu kleiner Motor in einem zu grossen Auto. Klar, der Durchzug ist toll und die Schaltvorgänge fühlten sich weicher an als im Volvo, aber irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass der Motor nicht lange leben wird (was wahrscheinlich völliger Unfug ist, da Mercedes sicher sehr zuverlässige Motoren baut). Dennoch: Das Gefühl war irgendwie kein Gutes.

Nun sassen wir da im Mercedes und waren beide etwas irritiert. Ich war mehr enttäuscht als meine Frau, die ja den Volvo vorab bereits als ihren Favoriten auserkoren hatte. Ich hatte vielleicht zu hohe Erwartungen und dachte, dass der Mercedes in vielen Dingen vielleicht eine halbe oder ganze Klasse besser wäre - dem war aber leider nicht so. Das einzige, wo der Mercedes punkten konnte, war das teilautonome Fahren, der Kofferraum und der Preis.

So war dann bereits nach der 1. Stunde im Mercedes für uns beide klar: Es wird der Volvo werden. Aus diversen Gründen, die ich hier bereits genannt habe aber auch, weil uns das Image als Ganzes (auch wenn Volvo leider mit Geld aus China unterstützt wird) vom Volvo mehr zusagt als das von Mercedes. Der E220 ist sicher für viele ein tolles Auto, das perfekt für sie passt - bei uns passte es am Ende einfach nicht. Das muss dann letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Aber wir sind ja in der luxuriösen Lage, aus vielen tollen Optionen die für uns passendste zu wählen...

In diesem Sinne ... Allen gute und sichere Fahrt.

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" Nicht älter als 2 Jahre"

Wo hat VW hier geschummelt?

https://hey.car/.../1430eae1-0bf6-465f-8fdd-a3c4a8bb28cf?...

Hallo waveform, da Du ja schon einige Marken und Modelle ausgeschlossen hast, insbesondere vom VW-Konzern, reduziert sich natürlich die Auswahl. Leider hast Du nicht erwähnt, ob es wieder ein Diesel oder ein Benziner werden soll. Was also neben der E-Klasse, zur Zeit spärliches Angebot, gibt, beschränkt sich auch auf Deine Imagepräferenz. Für Dieselfahrzeuge kämen noch als größere Kombis der Opel Insignia ST GSi 4x4 oder der Ford Mondeo Turnier 2.0TDCi Automatik Allrad ST-Line in Frage. Aus französischer Produktion der Renault Talisman Grandtour INITIALE.

Themenstarteram 28. Oktober 2019 um 13:00

Diesel oder Benziner spielt eigentlich keine Rolle - wobei ich lieber einen Diesel nehmen würde, weil die doch im realen Durchschnitt 2 Liter weniger auf 100 km verbrauchen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Warum nicht ein BMW 5er (F11)? Wo mangelt es da am Preis-/Qualitätsverhältnis?

Ich würde mir einen aus der letzten Serie holen, die bis 1/2017 gebaut wurde und von denen einige noch bis ca. Ende 2017 erstmals zugelassen wurden.

Der F11 ist total ausgereift und über seine Qualität im Vergleich zu Audi, MB oder Volvo gibt es wirklich nichts zu meckern. Ich fahre ja selbst nur einen 3er (F31) als Hauptfahrzeug und der ist z.B. von der fühlbaren Qualität (Fahrkomfort und Innenraumanmutung) merkbar schlechter als der BMW 5er (F11). Dafür fährt er sich allerdings eutlich sportlicher.

Für ca. 35k € gibt es gut ausgestattete Ersthand-Fahrzeuge mit Rest- und Anschlussgarantie vom BMW-Vertragshaus, die neu mal einen BLP von 75-80k € hatten!!!!

Hier ein Beispiel für einen 520d Touring XD:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Die Idealmotorisierung beim 5er Touring mit Allrad ist meiner Meinung nach allerdings der 530d. Den bekommt man mit ähnlichen Eckdaten auch für unter 40k €.

Nachteil des BMW 5er (F11): Man fährt nicht mehr das neueste Modell. Dafür hat man keine Kinderkrankheiten und das neue Modell bietet kaum mehr an Qualität und Leistung, ist aber merklich teurer und von außen muss man schon 2x hinschauen, um die Modellunterschiede zu sehen.

Zitat:

@waveform schrieb am 28. Oktober 2019 um 10:09:54 Uhr:

 

Am wichtigsten sind mir eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität. Mein 7er Golf (Anfang 2016 als Neuwagen gekauft) lief eigentlich gut, aber Kurvenlicht und rechte Funktions-Tasten am Lenkrad sind jetzt schon zum 2. Mal defekt, was mich irgendwie schon ein bisschen nervt.

Auf grosses Technik-Schnickschnack kann ich verzichten. Lediglich Berg-Anfahrhilfe, Rückfahr-Kamera und Notfall-Stop bei drohender Kollision (z.B. im Stop and Go) sind mir wichtig. Apple Car Play ist ein Muss.

Bist ein typischer Kandidat für einen Subaru. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Solide und robuste Technik, aber kein unnötiger Schnickschnack. Permanenter Allrad inklusive. Einfach mal den Levorg ansehen.

Grüße,

Zeph

 

Zitat:

+ Einsatz-Gebiet: Stadt mit engen Parklücken in allen Parkhäusern

Bist du dir sicher, dass du dafür ein Modell mit Oberklasse Abmessungen willst? Das wäre mühsam.

Wenn es etwas stadtfreundlicher sein soll sieh dir mal den Subaru Levorg an. Subaru hat auch noch den größeren Outback. Am besten beide mal beim Händler ansehen. Subaru hat in der Preisklasse mit Abstand das beste Allradsystem und gute Zuverlässigkeit. Preis-Leistung ist auch top, locker als Neuwagen im Budget.

Mazda 6 Kombi solltest du dir auch ansehen, empfehlenswertes Modell und mit Allrad zu haben.

Themenstarteram 28. Oktober 2019 um 17:43

Mir ist klar: Alles geht leider nicht. Grosser Kofferraum ist aber Pflicht und die E-Klasse gefiel mir bisher vom Design her am besten. Parkplatzmässig habe ich sie in den wichtigsten Parkhäusern gut geparkt gesehen. Alle SUVS inder Klasse Q5 / Q7, GLE haben da mehr Probleme wegen der Breite. Längenmässig passts aber.

Danke für die Tips mit Subaru und Madza. Schaue ich mir auf alle Fälle mal an...

Zum 5er BMW: Da hatte ich den G31 ins Auge gefasst aber sehr viel ärgerliche Feedbacks über dessen Qualität gelesen. Den F11 bin ich mal gefahren. Fand ich sehr angenehm und die Bedienung war auch top - sofort zurecht gefunden, ohne jemals vorher in einem BMW gesessen zu haben. Bin mir aber nicht sicher, ob ich 40.000 für ein altes Modell ausgeben sollte...

Insignia und mit dem gesparten Geld leckeres Ladegut kaufen ;)

https://www.autoscout24.de/.../...a686-eb11-4e16-b5e5-cbc4baff8ac2?...

Der Peugeot 508 I RXH war bis ca 2018 ein Dieselhybrid mit "Allrad", indem der Elektromotor die HA automatisch dazunimmt. Getriebe ist leider ein automatisiertes Schaltgetriebe, eine mögliche Schwachstelle. Dafür deutlich unter Budget zu finden.

 

Ein ähnlicher Allrad-Antrieb wird neu im 3008 und im DS7 angeboten, beides Crossovers, nun als Benzin-Plug-in-Hybrid und mit 8-Gang Wandler. BMW 225xe verfolgt dieses Konzept ebenfalls. Familienfreundlich sind diese etwas kürzeren Modelle sicher auch, nur der KR ist wohl weniger üppig als beim Kombi.

Zitat:

@Supercruise schrieb am 28. Oktober 2019 um 17:32:36 Uhr:

Wenn es etwas stadtfreundlicher sein soll sieh dir mal den Subaru Levorg an. Subaru hat auch noch den größeren Outback. Am besten beide mal beim Händler ansehen. Subaru hat in der Preisklasse mit Abstand das beste Allradsystem und gute Zuverlässigkeit. Preis-Leistung ist auch top, locker als Neuwagen im Budget.

Nur Finger weg von den Dieseln bei Subaru. Die hatten sie nie wirklich im Griff. Wenn dann einen Benziner. Der Outback hat sogar noch einen 2.5l-Benziner (175PS mit 235Nm) mit Saugrohreinspritzung. Vorteil: Sehr einfache, zuverlässige Konstruktion, an der einfach nix kaputt gehen kann (kein Turbo, keine Hochdruckeinspritzung und kein Partikelfilter notwendig), dafür will er aber auch gedreht werden.

Souveräner dürfte der Levorg mit seinem 1.6er-Turbo sein. Der hat nur 170PS, aber 250Nm ab 1800U/min. Außerdem ist er etwas kleiner und leichter. Dafür hat man halt hier das volle, heutzutage fast unvermeidbare Programm: Turbo, Direkteinspritzung. Ich sehe gerade, seit 2019 gibt's den Motor nicht mehr, da er die Euro6D-Temp nicht schafft. Als Ersatz gibt's auch hier nun einen 2l-Sauger mit Saugrohreinspritzung und 150PS.

Grüße,

Zeph

Zitat:

@waveform schrieb am 28. Oktober 2019 um 13:00:15 Uhr:

Diesel oder Benziner spielt eigentlich keine Rolle - wobei ich lieber einen Diesel nehmen würde, weil die doch im realen Durchschnitt 2 Liter weniger auf 100 km verbrauchen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Dir letzten Schummeldiesel wurden aus dem Programm genommen noch bevor der Skandal aufkam. Schon seit 5-7 Jahren hat VW "saubere" Diesel im Programm. Allerdings würde ich den A6 von der Liste streichen und denn Passat oder noch besser den Skoda Superb nehmen. An den kommt keiner außer E-Klasse ran die deutlich teurer ist. E-Klasse wäre auch mein zweiter Tipp wenn es was gehobenes sein soll

Themenstarteram 29. Oktober 2019 um 11:18

Es geht mir ja nicht darum, dass ich evtl. ein "Schummel-Diesel" Auto kaufen könnte. Ich möchte einfach keinen Konzern unterstützen, der mit solchen Mitteln Autos unters Volk bringt.

Würde Skoda nicht zum VW Konzern gehören, wäre der Superb auch ganz vorn auf meiner Liste.

Zitat:

@waveform schrieb am 29. Oktober 2019 um 11:18:09 Uhr:

Es geht mir ja nicht darum, dass ich evtl. ein "Schummel-Diesel" Auto kaufen könnte. Ich möchte einfach keinen Konzern unterstützen, der mit solchen Mitteln Autos unters Volk bringt.

Würde Skoda nicht zum VW Konzern gehören, wäre der Superb auch ganz vorn auf meiner Liste.

Du weißt schon das Mercedes 38 Rückrufe bezüglich Abgasmanipulation in den letzten Jahren hatte? Kia und Hyundai Millionen für Falschangaben bezüglich Abgase zahlen musste? Die Franzosen bei den Prüfungen die dreckigsten Diesel hatten? Wenn man alles berücksichtigt, muss man Fahrrad fahren.

Themenstarteram 29. Oktober 2019 um 11:46

Das hatte ich nicht mitbekommen.

Oh jeh ... da bleiben nicht viele serilöse Autokonzerne übrig...

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